Wie kann ich Reizdarm am besten behandeln ?

Hey ihr Lieben,

ich hoffe jemand der sich etwas mit RDS auskennt sieht das hier :)

(Ich bin 18 Jahre und weiblich:))

Mein Problem: ich war wegen Magen-Darm Beschwerden beim Arzt und der meinte direkt das es an meiner Psyche liegt und nichts körperliches ist, er hat mich auch nach dem zweiten Besuch weil es mir schlechter ging komplett durchgecheckt! Alles in Ordnung (leider, da ich keinen Ansatzpunkt habe wie ich mir helfen kann) Ich solle einfach „nicht so gestresst sein“

Meine Haupsymptome nach dem Essen sind:

•Aufgeblähter Bauch (Mit Darmwinden und auch unangenehmen Geräuschen) und das wirklich seit Monaten jeden Tag durchgehend 🥲

—> Ich hab keine Ahnung wo ich anfangen soll das es mir besser geht, im Internet findet man Gefühlt 1000 verschiedene Dinge :(

(Darmsanierung?, Probiotika?, Präbiotika?, Pfefferminzölkapseln?, Aus dem Rossmann Reizdarm helfende Mittel wie von Klosterfrau die Reizdarm Kapseln?, Welche Ernährung?)

Vielleicht kann mir ja jemand einen step by step Weg aufschreiben:) so eine Art Plan 📝

Ich weiß das es hauptsächlich an meiner Psyche liegt, aber nichtsdestotrotz sind meine Körperlichen Beschwerden sehr belastend mittlerweile und so kann ich meine Psyche auch nicht verbessern…

Ich hoffe wirklich das ich hier die Hilfe bekomme die ich seit nem guten halben Jahr dringend brauche … Ich hab das Gefühl das auch meine Angststörung dadurch einfach nicht therapierbar ist, weil die darmgeräusche zusätzliche Angst in mir auslösen.

Ich bedanke mich schon einmal im Vorraus <3

Gesundheit, Menschen, Psychologie, gastroenterologie, Gesundheit und Medizin, Magen-Darm
LongCovid durch Magen-Darm verstimmung oder psychosomatisch?

In meinen Umfeld wird viel über Long Covid geklagt. Die Geschilderte Symptomatik kommt mir sehr bekannt vor und kann daher nachvollziehen, dass die Krankheitsleiden keineswegs übertrieben oder eingebildet werden.

Allerdings hatte ich die Symptomatik vor fast 10 Jahren.

Es muss kurz nach Weihnachten 2012 angefangen haben, da hatte ich eine Magen-Darm verstimmung mit Apetitlosigkeit. Die Apetitlosigkeit trat auch noch ein paar Wochen auf, bis sich mein Essverhalten wieder normalisierte. Jedoch spürte ich immer wieder unruhe in meinen Magen, was dazu führte, dass ich an fremden Orten oder in der Bahn immer stets mich nach einen Eimer umgesehen habe, für den äußersten Fall. Jedoch kam es nie soweit.

zeitgleich traten auch herzbeschwerden auf mit Herzstechen und Herzrasen. Verschlimmern tat sich die Situation dann noch durch ein "weiches" Gefühl im kopf, dass sich beim laufen in Schwankschwindel manifestierte (kein drehen, sondern gefühl weichen Bodens auf Stein und Asphalt).

Da die Symptomaik mich belastete, entwickelt ich regelrecht angst vor anderen Situationen. Ich dachte mir schon früh beim aufstehen, zum Glück hast du schon mittag feierabend. Selbst bei kleinen Ausflüge, wo mich im gegensatz zum Beruf keine psychische Belastung erwartet, entwickelte ich sofort wieder Beschwerden mit dem "weichen" gefühl im Kopf und Schwankschwindel sowie unwohlsein im Magen.

Als ich erstmalig dann nach einen vierteljahr wieder einen kleinen Urlaub mit der Familie machte, viel vielen sofort auf das mit mir was nicht stimmte. Am Abend fühlte ich mich wie benebelt (kein realiätsgefühl mehr) und war auch fertig. Das verschlimmerte meine Krankheitsangst und ich vermied immer weiter außergewöhnliche Situationen. Wenn ich bestimmte Belastungssituationen nicht vermeiden konnte, entwickelte ich sofort wieder o.g. Symptome. Auch im Alltag traten die Symptome wiederholt auf, aber ich machte mir einen "geregelten Tagesablauf", um mich weniger zu belasten.

Zu der häufig geschilderten Müdigkeit muss ich sagen, dass ich irgendwie immer schon oft müde war. Ich kann daher im gegensatz zu LongCovid keine steigerung des Symptoms berichten.

Ärzte fanden im Blutbild und im EKG nichts, sodass ich als "Psychosomatisch" abgestempelt wurde. Es dauerte über ein Jahr bis ich wieder auf längere Reisen oder andere Abenteuer gehen konnte, weil ich ständige Angst vor dem auftreten der Symptome hatte.

Frage: Kennt das jemand? Könnte ein Magen-Darm-Virus rätselhafte Langzeitfolgen gehabt haben oder war das wirklich alles bloß psychisch?

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Magen-Darm, Long covid

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