Zu blöd und dumm für alles?

Hey Leute.. ich hab da ein kleines Problem

unzwar bin ich zurzeit im 3. Ausbildungsjahr als MFA und hab in wenigen Monaten meine schriftliche Abschlussprüfung. Das Problem ist aber seitdem ich die Ausbildung angefangen habe, habe ich kein selbstbewusst sein mehr. Ich rede bis heute noch viel zu unsicher mit Patienten d.h zu schnell und manchmal auch sehr undeutlich, ich mache bis heute noch Fehler wo ich mich dann sofort dumm fühle und mir dann denke ; wenn ich schon in der Praxis solche dumme fehler mache wie soll ich jemals die Abschlussprüfung bestehen? Meine Chefin ist jetzt auch nicht grad die tollste und macht mich auch bei jeder kleinigkeit direkt fertig (auch vor Patienten) und das macht mich langsam psychisch so kaputt, vorallem haben wir in der Praxis auch Mitarbeitermangel ( ich arbeite nur mit einer Teilzeitkraft, wir hatten auch eine andere Azubi aber die hat am dienstag die praktische Prüfung und will wenn sie dann bestanden hat nicht mehr zu uns kommen da sie meine chefin einfach nicht leiden kann) das heißt ich bin dann bis wir jemand neues haben komplett auf mich alleine gestellt da die Teilzeitkraft auch nicht wirklich eine große Hilfe ist und es manchmal auch "pusht“ das meine Chefin mich fertig macht.. zudem kommt auch das ich beim lernen manchmal einfach etwas nicht verstehe egal wie oft ich es mir durchlese und dann denke ich mir schon wieder das ich zu dumm für alles bin und einfach nix drauf habe.. ich hoffe einer von euch kann mir helfen und evtl auch Tipps geben? :(

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Mangelnde Konzentrationsfähigkeit und Selbstdisziplin?

Guten Tag,

wie der Titel bereits andeutet bin ich leider ineffizient im Bezug auf geistige Arbeit. Ich habe zwar ein gutes Abi und kam damals relativ gut durch die Schulzeit ohne viel Zeit in Lernen zu investieren, aber das habe ich nie gerne so gemacht. Ich habe sogar die 11. Klasse mit einem Schnitt von 2,5 freiwillig wiederholt, weil ich dachte, dass problemlos einen Eins-Komma-Schnitt haben könnte, wenn ich nur etwas Selbstdisziplin und Konzentrationvermögen an den Tag legen würde. Leider hat es sich nie gebessert. Ich kenne niemand in meinem Umfeld der weniger Selbstdisziplin hat wie ich und wenn ich Lerne schweife ich andauernd ab, weshalb ich mir im Vergleich zu anderen deutlich mehr Zeit nehmen muss um eine ähnliche Menge an effektiver Arbeitszeit zu erreichen. Vielleicht bin ich einfach von Natur aus faul und mein Körper sträubt sich gegen jegliche Arbeit, aber ich würde mich gerne ändern.

Aktuell studiere ich in einem höheren Semester im Mint-Bereich an der Uni, aber ich wollte eigentlich schon Ende Sommer abbrechen, weil ich nicht glaube, dass ich den Abschluss von der Menge her noch schaffe. Eigentlich würde ich gerne Mathematik studieren, da ich dort das meiste Interesse habe, mir das Führen von Beweisen Spaß macht und es dort auch noch am ehesten schaffe Zeit ins Lernen zu investieren, aber auch da glaube ich, dass ich es mit meiner Art nicht schaffen kann. Eine Ausbildung wäre mit Sicherheit kein Problem, aber irgendwie beängstigt mich der Gedanke Vorstellungsgespräche zu führen, sich in eine Firma und in eine Klasse integrieren zu müssen, wieder auf einer Schule zu sein und dann weiß ich nicht, ob ich wirklich ein nützlicher Arbeitnehmer für mein Betrieb wäre oder ob sie mich nach kurzer Zeit schon am liebsten wieder loshaben möchten.

Meine Faulheit, die Abwesenheit von Selbstdisziplin und Konzentrationsvermögen ist für mich ein ziemliches Problem, welches ich gerne ablegen würde. Ich habe es schon mehrmals versucht, aber durch den Mangel an Selbstdisziplin waren es dann immer nur kurze Motivationsschübe. Hat irgendjemand ein paar Ideen wie ich das vielleicht doch noch hinbekomme?

Über Antworten freue ich mich sehr!

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Wie schneller/effektiver lernen, sodass Wissen trotzdem fest sitzt (Mathe/Informatik-Studium)?

Nun, ich habe im Mathe-Vorkurs mal meine Strategie probieren können, die ich immer benutze:

  • Im Skript lesen => Gelesenes wiederholen => Feynman-Technik benutzen um es mir selbst anschaulich zu erklären => Wissen sitzt fest.
  • Übungen machen => Bei Problemen nachfragen => Problem gelöst => Wissenslücken geschlossen

Allerdings dauert diese Methode tatsächlich zu lang (oder benutze ich die Feynman-Technik falsch?), obwohl sie eigentlich schnell sein soll (oder ich bin wohl einfach ein langsamer Lerner). Oft muss ich mir das Wissen bis ins kleinste Detail vermitteln, weil dann erst habe ich es richtig verstanden. Der Mathe-Vorkurs ist nun ab morgen vorbei, allerdings fehlen mir jetzt noch die Themen: Mengen, Relationen und vollständige Induktion. Ich wurde also abgehängt. Die Vermutung legt also nahe, dass ich wohl oder übel mit dem Stoff noch früher beginnen muss, damit ich immer im Zeitrahmen drin bin.

Wie gehe ich hier jetzt am besten vor? Das Wissen muss auf jedenfall sitzen; Es ist sozusagen essentiell für das Mathematik-Studium. Glücklicherweise habe ich es zumindest bis zum Kapitel Beweisen und Schlussregeln geschafft, allerdings fehlen jetzt halt noch Mengen, Relationen und eben vollständige Induktion.

Was tun? Gibt es gute Techniken, die helfen können, dass das Wissen schneller sitzt bzw. effektivere Lerntechniken? Könnte hier jemand so allgemein ein paar Tipps geben wie man beim Lernen im Studium vorgehen sollte?

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