Lerntipps, wenn man einfach zu radikal ist, um für die Schule zu lernen?

Hey,

Das Problem ist ja irgendwie (also nicht meins, sondern der Gesellschaft), dass es die ganze Zeit darum geht, so viel zu produzieren wie möglich, wobei es haufenweise Überproduktion gibt, viel wenigen gehört und vielen wenig. Was bringt es dabei, für die Schule zu lernen? Das frage ich mich die ganze Zeit. Das frage ich mich immer. Selbst in Klausuren.

Genauso ist das mit den Aufgabenstellungen in Arbeiten oder direkt beim Lernen: Ich denke mir "fck off, ich hab kein Bock und schreib über das, was ich will“. Naja, Lehrer finden das nicht ganz so krass.

Nebenbei will ich aber auch mich bilden. Nicht das, was andere mir vorschreiben. Nicht das, was mir der Staat aufzwingt. Nicht das, was dazu führt, dass alle gegeneinander wettstreiten. Aber ich will studieren. Soziologie oder irgendsowas. Und dann irgendwas lustiges machen, da habe ich ja dann immer noch große Auswahl. Flüchtlingshilfe. Kinderheim. Kinderhilfe. Journalist. Autor. Oder halt in kurdischen Gebieten der Türkei politisch engagieren. Gibt einige Gebiete, in denen es sich lohnt, für Menschenrechte etc zu kämpfen. An sich würde ich auch in einem Kollektiv (Agrarwirtschaft oder Produktion) arbeiten. Oder "ehrenamtlich" irgendwas. Kein Plan.

Was denkt ihr? Mit diesen Zielen im Hintergrund, ist es sinnvoll bzw notwendig, ein gutes Abi zu machen? (Was ich eh nicht kann, klappt ja ideologisch schon nicht. Für irgendwas wird's doch schon reichen?). Vor allem geht's immer mehr in die "Null-Block-und-ich-hasse-die-Gesellschaft"-Richtung. Irgendwie radikalisiere ich mich immer mehr, was ich ja selbst nicht schlimm finde. Sonst würde ich's ja nicht tun. Ziele habe ich ja trotzdem. Ich kann mich halt nicht motivieren.

Habt ihr irgendwelche (sinnvolle) Tipps?

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Was tun gegen Leistungsdruck in der Schule und Enttäuschungen durch schlechter werdende Noten?

Heey, hier kurz meine Situation geschildert: Ich bin letzen Sommer mit einem 1,2 Schnitt und als Schulbeste von der Realschule gegangen und jetzt auf einem Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium, beides in Baden Württemberg. Ich habe seiter nie großen Aufwand für die Schule betrieben und war immer gut. Ich weiß, dass sie das Lerntempo und der Stoff verändern und klar ist es nun schwieriger und schneller, aber es ist doch schon deprimirend zu sehen, dass ich nun mit meinen Noten so abfalle. Nun sind es häufig Noten zwischen zwei und drei, in Mathe wo ich seiter immer einsen und zweien hatte sogar eine vier. Ich bin gefühlt nur noch in der Schule, stehe auf wenns dunkel ist, komme heim wenns dunkel ist und muss dann danach auch noch ewig lernen. Freizeit und Freunde bleiben da halt echt auf der Strecke. Jetzt zieht es mich aber schon runter, keine Erfolge mehr für meine Bemühungen zu sehen und demnach schrumpft natürlich auch meine Motivation zu Lernen. Seit oder hattet ihr auch schonmal so eine oder eine ähnliche Situation? Was habt ihr dagegen gemacht? Ich bin nur irgendwie enttäuscht von mir selbst, möchte jetzt aber auch keine Nachhilfe oder so und erwische mich außerdem auch häufig dabei, mich über Lehrer aufzuregen, wo ich mir früher immer nur bei meinen Mitschülern dachte, da kann doch der Lehrer nix dafür, ihr müsst was für euren Erfolg tun. Ich will mich davon aber nicht klein machen lassen, ich will wieder gute Noten schreiben und in zwei Jahren ein gutes Abitur hinlegen. Habt ihr irgendwelche Motivations und Lerntipps? Aufgeben ist nämlich absolut keine Option, so weitermachen aber auchnicht. Habt ihr Tipps und Tricks wie man sich aber vielleicht auch selbst den Druck etwas rausnehmen kann? Meine Eltern sind weiterhin zufrieden und tolerieren auch 3en oder mal eine 4, aber ich selbst bin dann nur schnell enttäuscht. Danke dass du das bis hier gelesen hast, antworte mir sehr gerne, vielleicht kannst du mir dadurch weiterhelfen... LG

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Wie Lernen lernen? Und wie besser im Unterricht mitmachen?

Ich habe noch nie richtig gelernt. Ich habe Asperger Autismus, und früher als Kind habe ich sehr viel gelesen. Dadurch hatte ich schon immer eine gute Allgemeinbildung. Jetzt mit 20 kann ich keine Bücher mehr lesen, weil ich ständig abgelenkt werde, oder meine Konzentration mega mies ist.

Oft hat es gereicht, wenn ich einen Zeitungsartikel durchgelesen, oder wenn ich eine Doku angeschaut habe. Ich habe auch schon einen Test gemacht. Über Bilder und Ton lerne ich am besten. Also am Besten etwas laut lesen...Oder eine Dokumentation anschauen...

Nur habe ich einfach beim Lernstoff in der Schule gar keine Konzentration, und lasse mich von jeder Kleinigkeit ablenken. Bzw.wenn mich etwas nicht interessiert, dann bekomme ich es nicht in meinen Kopf rein. Wirklich ums Verrecken nicht....

Ich kann mich auch nie rechtzeitig hinsetzten und lernen...Meine Motivation fehlt da immer komplett. Vor allem, wenn mich das Thema langweilt. Das mag vielleicht arrogant klingen, aber viele Themen langweilen mich, weil ich erkenne, wie banal sie sind. Oder oft habe ich schon Wissen in dem Bereich, was viel nützlicher ist...aber das wird eben in der Arbeit nicht abgefragt. Erst 3 oder 2 Tage davor fange ich an zu lernen. Dann, wenn der Druck zu groß wird.

Bis jetzt hat das gut funktioniert, aber naja nächstes Jahr sind die Prüfungen fürs Abi. Deswegen sollte ich jetzt mal endlich Lernen lernen.

Zudem ist es oft so, dass ich im Unterricht unmotiviert bin. D.h. ich träume aus dem Fenster, höre zwar zu und speichere die Infos komischerweise relativ gut ab, aber zermartere mir nebenbei den Kopf über komplexere Themen, wie Ökonomie, Politik, Psychologie usw.

Ich habe eben oft nicht den Drang zu strecken. Dann gibt es meist nicht ganz so gute mündliche Noten. Oft sind mir die Themen eben zu banal, oder zu langweilig...Obwohl ich die Antwort weiß, strecke ich nicht, weil es mir zu lächerlich einfach ist. Wenn dann der Rest der Klasse doch nicht drauf kommt sag ich eben die Antwort...Aber das ist ja auch nicht die Lösung.

Wie könnte man dieses Thema verbessern?

Ich hoffe ihr habt für beide Themen gute Ratschläge, die so einem ultra extremen Faulbär, wie mir auch helfen können :)

MFG XPrometheusX

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Studium lernen hilfe?

Ich bin jetzt im ersten Semester und bin zurzeit einfach extrem überfordert. Insgesamt habe ich 7 Klausuren. In der letzten Woche hatte ich schon 3 Klausuren und heute hatte ich noch eine, die liefen zwar nicht alle super aber eigentlich sollte ich überall bestanden haben nur habe ich jetzt auch diesen freitag und nächste woche montag eine Klausur und ich bin am verzweifeln. Zum einen habe ich für mich gemerkt das ich einfach falsch gelernt habe zum anderen war ich total beschäftigt mit den 4 vergangenen Klausuren, sodass ich mich zu wenig auf die zwei kommenden konzentriert habe. Eigentlich wollte ich die Freitagsklausur sogar schieben hab mich aber von anderen überden lassen es nicht zu machen und da schieben ja allgemein schlecht sei usw. Nur ging mir jetzt am Wochenende nicht wirklich gut (Plan war eig für die Klausur heute und die am Freitag zu lernen), war die meiste Zeit im Bett mit migräne und konnte wirklich nichts aufnehmen geschweige den irgendwas anderes machen was über kurz aufstehen und aufs Klo hinaus ging. Nur jetzt sitz ich hier und kann erst recht nicht lernen, weil mir so schlecht vor Panik ist und ich eigentlich eh weiß das ich das bis dahin nicht mehr schaffe... Und wenn ich jetzt die ganze zeit lerne für freitag, hab ich wieder keine zeit für die am montag und fall dann da wahrscheinlich auch noch durch(hab ja leider nicht den ganzen tag frei sondern noch pflichtveranstaltungen in der uni). Keine Ahnung wie ich mich zum einen beruhigen kann, damit ich überhaupt lernen kann noch wie ich das überhaupt schaffen kann. Hat hier jemand vlt strategische Tipps oder Tipps gegen lernblockaden oder allgemein aufmunternte Worte. Ich überleg ja schon für Freitag nur bisl zu lesen mit der Einstellung ich fall eh durch aber dafür was für montag zu machen damit ich wenigsten die (die etwas umfangreiche) bestehe.. Nur irgendwie kann ich nicht mit der Einstellung auch nicht so ganz anfreunden...

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