Kollegen nehmen keine Rücksicht - ich friere den ganzen Tag?

Hey, es hat derzeit nur 14 Grad. Es ist also sehr kalt. Trotzdem meinen meine Kollegen dass sie den ganzen Tag die Fenster vorne im Büro aufreissen zu müssen, da es angeblich so stickig ist (wir sind 5 Leute in einem Großraumbüro, normaler Weise sind wir über 10 also wage ich das mal zu bezweifeln). Meine Kollegen kommen dann aber auf die glohrreiche Idee das Fenster das direkt neben meinem Platz ist ebenfalls ständig zu öffnen. Ich musste mir jetzt schon eine Decke kaufen, da ich so friere. Ich hatte schon Handschuhe dabei, da meine Hände immer so frieren und steif werden. Ich bitte meine Kollegen ständig ein anderes Fenster zu öffnen - die ja auch alle in der Nähe sind - , aber nein, es muss zwingend genau das an meinem Platz sein, bei dem anderen liegt zu viel auf dem Fensterbrett und das andere stört die eine Kollegin und verstehen nicht dass ich das als extrem rücksichtslos empfinde dass immer nur „mein“ Fenster von denen in unserer Nähe geöffnet wird - zumal die Fenster vorne im Büro ja sowieso den ganzen Tag geöffnet sind und ich dadurch ja ohnehin schon sehr friere und es das Fenster direkt neben mir nur verschlimmert, die stickige Luft offensichtlich reine Einbildung ist.

Die Heizung wollen sie natürlich anschließend auch nicht an machen. Also friere ich den ganzen Tag. Was kann man da machen? Unsere Chefin ist derzeit nicht da.

PS: Ich hatte schon Handschuhe an, die töten aber das Gefühl in den Fingern und man kann nicht richtig arbeiten. Ich trage schon mehrere Klamotten übereinander, oft sogar noch eine Jacke und mehrere Hosen. Ich mache mir Tees usw. Aber es bringt nichts. Ich habe durch die Kältehäufig Schmerzen/Versteifungen, darüber wird sich aber eher lustig gemacht als Rücksicht genommen.

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Woran erkennen, ob ein Pferd friert?

Gleich vorweg: Ich bin kein Freund vom Eindecken. Aber einer meiner Pferde beschäftigt mich: Dieser Wallach war schon immer hochsensibel, 2017 / 2018 hat er eine lange Krankheit mitgemacht. Seitdem ist er nicht mehr der Alte. Er entwickelte bereits im letzten Winter kein richtiges Winterfell (eher eine Art dichteres Sommerfell, was ich bisher anders von ihm kannte). Im durchregneten Sommer 2017 und einer massiven Verschlechterung seines Zustands riet mir meine TÄ (bekennende Offenstall-Halterin) ihn einzudecken. Sein Zustand wurde schlagartig besser. Im Winter deckte ich ihn nur ein, wenn er bereits deutlich zitterte.

Nun regnet es in meiner Gegend derzeit ohne Ende, alles ist einfach nur noch nass-kalt. Seit einer Woche frisst er anders, steht oft mit hängendem Kopf aufm Paddock, zeigt kaum Interesse an seiner Umwelt, explodiert dann aber bei der kleinsten Kleinigkeit. In Absprache mit TÄ baue ich ihn seit gut 4 Monaten wieder auf, wöchentlich 1 x reiten und 2 x schonende Bodenarbeit. Vielleicht ist er auch unausgelastet, da er über ein hohes Temperament verfügt.

Jedenfalls überlege ich seit längerem, ob Eindecken eine Option ist. Wie seht ihr das? Er hat wie gesagt schon mehr Fell, als im Sommer. Aber deutlich weniger, als ich es aus den Wintern davor von ihm kannte. Er stellt sich bei Niederschlag leider nicht unter (hat er noch nie gemacht). Meist dringt die Nässe bis ins Unterfell (wenn ich mit den Fingerkuppen gegen den Strich kämme, ist da kein trockenes, warmes Fell spürbar). Und ich möchte ihn einerseits nicht erst eindecken, wenn er stark mit allen vier Beinen zitternd und Schweif-einklemmend vor mir steht. Andererseits möchte ich auch nicht verhätscheln und unnötig Eindecken.

Das Pferd steht am Haus. Zur Verfügung hätte ich aktuell nebst Abschwitzdecken noch eine Winterdecke mit 50 g und eine mit 100 g. Aber ich bin mir wirklich unsicher, was hier klug ist (meine TÄ schaut ihn sich am Mittwoch nochmal an).

Tiere, Pferde, Pony, frieren, Gesundheit und Medizin, Offenstall, eindecken
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