Metaphern und Personifikationen im Erlkönig?

Habe morgen meine Nachprüfung in Deutsch und muss wissen wo hir die metaphern und personifikationen sind:

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Es ist der Vater mit seinem Kind;

Er hat den Knaben wohl in dem Arm,

Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -

Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?

Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -

Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. -

"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!

Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;

Manch bunte Blumen sind an dem Strand,

Meine Mutter hat manch gülden Gewand."

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,

Was Erlenkönig mir leise verspricht? -

Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;

In dürren Blättern säuselt der Wind. -

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?

Meine Töchter sollen dich warten schön;

Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn

Und wiegen und tanzen und singen dich ein."

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort

Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -

Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:

Es scheinen die alten Weiden so grau. -

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."

Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!

Erlkönig hat mir ein Leids getan! -

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,

Er hält in den Armen das ächzende Kind,

Erreicht den Hof mit Mühe und Not;

In seinen Armen das Kind war tot.

Schule Prüfung Ballade personifikation Erlkönig metapher
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Kann mir bitte jemand die W-Fragen zu dieser Frage beantworten?

Hey ich muss eine Analyse zur Ballade "Tonio Schiavo schreiben und dazu muss ich auch die W-Fragen beantworten. Da meine Nachhilfe geschlossen hat muss ich wohl hier nachfragen. Die W-Fragen sind: Was? Wer? Wie? Warum? Wann? Wo? Ich weiß nicht genau worum es sich in der Ballade handelt. Das ist sie:

Dies Lied ist gewidmet dem italienischen Gastarbeiter Tonio Schiavo. Er lebte nur kurze Zeit in der westdeutschen Stadt Herne.

Das ist die Geschichte von Tonio Schiavo Geboren verwachsen im Mezzo Giorno Frau und acht Kinder und drei leben kaum zweieinhalb Schwestern in einem Raum Tonio Schiavo ist abgehaun Zog in die Fern eines Paradies Und das liegt irgendwo bei Herne

Im Kumpelhäuschen oben auf'm Speicher Mit zwölf Kameraden vom Mezzo Giorno Für hundert Mark Miete und Licht aus um neun Da hockte er abends und trank seinen Wein Manchmal schienen durchs Dachfenster rein Richtige Sterne - ins Paradies Und das liegt irgendwo bei Herne

Richtiges Geld schickte Tonio nach Hause Sie zählten's und lachten im Mezzo Giorno Er schaffte und schaffte für zehn auf dem Bau Und dann kam das Richtfest und alle waren blau Der Polier der nannte ihn Itakersau Das hört er nicht gerne - im Paradies Und das liegt irgendwo bei Herne

Tonio Schiavo der zog sein Messer Das Schnappmesser war's aus dem Mezzo Giorno Er hieb's in den fetten Bauch vom Polier Und daraus floss sehr viel Blut und viel Bier Tonio Schiavo den schnappten gleich Vier Er sah unter sich Herne - das Paradies Und das lag gar nicht mehr so ferne

Und das ist das Ende von Tonio Schiavo Geboren verwachsen im Mezzo Giorno Sie warfen ihn siebzig Meter hinab Er schlug auf das Pflaster und zwar nur ganz knapp Vor zehn dünne Männer die waren müde und schlapp Kamen gerade aus der Ferne Aus dem Mezzo Giorno ins Paradies Und das liegt irgendwo bei Herne

(Damit möchte ich NICHT meine Hausaufgaben "verfälschen" oder sonstiges!)

Danke

deutsch Schule Nachhilfe Ballade Gymnasium w fragen Philosophie und Gesellschaft
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Kann mir jemand bei einer Ballade in Deutsch helfen?

Hi Ich muss in Deutsch eine Balladen Präsentation halten und habe dazu schon die Reimform (abab Kreuzreim), Metrum (Trochäus), und die Zusammen Fassung. Was noch fehlt ist die Moral Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Hier ist die Ballade

Die Schnitterin

War einst ein Knecht, einer Witwe Sohn, Der hatte sich schwer vergangen. Da sprach sein Herr: "Du bekommst deinen Lohn, Morgen musst du hangen."

Als das seiner Mutter kundgetan, Auf die Erde fiel sie mit Schreien: "O, lieber Herr Graf, und hört mich an, Er ist der letzte von dreien.

Den ersten schluckte die schwarze See, Seinen Vater schon musste sie haben, Den andern haben in Schonens Schnee Eure schwedischen Feinde begraben.

Und lasst Ihr mir den letzten nicht, Und hat er sich vergangen, Lasst meines Alters Trost und Licht Nicht schmählich am Galgen hangen!"

Die Sonne hell im Mittag stand, Der Graf saß hoch zu Pferde, Das jammernde Weib hielt sein Gewand Und schrie vor ihm auf der Erde.

Da rief er: "Gut, eh die Sonne geht, Kannst du drei Äcker mir schneiden, Drei Äcker Gerste, dein Sohn besteht, Den Tod soll er nicht leiden."

So trieb er Spott, gar hart gelaunt, Und ist seines Weges geritten. Am Abend aber, der Strenge staunt, Drei Äcker waren geschnitten.

Was stolz im Halm stand über Tag, Sank hin, er musst es schon glauben. Und dort, was war's, was am Feldrand lag? Sein Schimmel stieg mit Schnauben.

Drei Äcker Gerste ums Abendrot Lagen in breiten Schwaden, Daneben die Mutter, und die war tot. So kam der Knecht zu Gnaden

Hoffe mir kann jemand die Moral davon sagen. Vielen Dank schonmal im Vorraus

deutsch Referat Ballade Moral Reimform
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Lore lay - Stilmittel?

Findet ihr bei der Ballade von Clemens Brentano rhetorische Stilmittel?

Zu Bacharach am Rheine

wohnt' eine Zauberin,

die war so schön und feine

und riß viel Herzen hin.

Und machte viel zuschanden

der Männer rings umher,

aus ihren Liebesbanden

war keine Rettung mehr!

Der Bischof ließ sie laden

vor geistliche Gewalt

und mußte sie begnaden,

so schön war ihr' Gestalt.

Er sprach zu ihr gerühret:

"Du arme Lore Lay !

Wer hat dich denn verführet

zu böser Zauberei ?"

"Herr Bischof, laßt mich sterben,

ich bin des Lebens müd,

weil jeder muß verderben,

der meine Augen sieht'

Die Augen sind zwei Flammen,

mein Arm ein Zauberstab -

schickt mich in die Flammen,

o brechet mir den Stab!"

Ich kann dich nicht verdammen,

bis du mir erst bekennt,

warum in deinen Flammen

mein eignes Herz schon brennt!

Den Stab kann ich nicht brechen,

du schöne Lore Lay!

Ich müßte denn zerbrechen

mein eigen Herz entzwei!

"Herr Bischof, mit mir Armen

treibt nicht so bösen Spott

und bittet um Erbarmen

für mich den lieben Gott?

Ich darf nicht länger leben,

ich liebe keinen mehr, -

den Tod sollt Ihr mir geben,

drum kam ich zu Euch her!

Mein Schatz hat mich betrogen,

hat sich von mir gewandt,

ist fort von mir gezogen,

fort in ein fremdes Land.

Die Augen sanft und wilde,

die Wangen rot und weiß,

die Worte still und milde,

das ist mein Zauberkreis.

Ich selbst muß drin verderben,

das Herz tut mir so weh,

vor Schmerzen möcht' ich sterben,

wenn ich mein Bildnis seh´.

Drum laß mein Recht mich finden,

mich sterben wie ein Christ,

denn alles muß verschwinden,

weil es nicht bei mir ist!“

Drei Ritter läßt er holen:

"Bringt sie ins Kloster hin!

Geh, Lore! Gott befohlen

sei dein berückter Sinn!

Du sollst ein Nönnchen werden,

ein Nönnchen schwarz und weiß,

bereite dich auf Erden

zu deines Todes Reis' !“

Zum Kloster sie nun ritten,

die Ritter alle drei

und traurig in der Mitten

die schöne Lore Lay.

"Oh Ritter, laßt mich gehen

auf diesen Felsen groß,

ich will noch einmal sehen

nach meines Lieben Schloß.

Ich will noch einmal sehen

wohl in den tiefen Rhein

und dann ins Kloster gehen

und Gottes Jungfrau sein!"

Der Felsen ist so jähe,

so steil ist seine Wand,

doch klimmt sie in die Höhe,

bis daß sie oben stand.

Es binden die drei Reiter

die Rosse unten an

und klettern immer weiter

zum Felsen auch hinan.

Die Jungfrau sprach: "Da gehet

ein Schifflein auf dem Rhein,

der in dem Schifflein stehet,

der soll mein Liebster sein !

Mein Herz wird mir so munter,

er muß mein Liebster sein !"

Da lehnt sie sich hinunter

und stürzet in den Rhein.

Die Ritter mußten sterben,

sie konnten nicht hinab;

sie mußten all´ verderben,

ohn´ Priester und ohn´ Grab!

Wer hat dies Lied gesungen?

Ein Schiffer auf dem Rhein,

und immer hat´s geklungen

von dem Dreirittetstein:

Lore Lay!

Lore Lay!

Lore Lay!

Als wären es meiner drei! 

deutsch Schule Ballade Literatur Stilmittel Lore Lay
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