Metrum bestimmen „Wald vor dem Tage?

Hey :) ich soll für einen Vortrag das Metrum dieses Gedichts bestimmen. Im Internet steht das das Metrum gemischt ist (Jambus, Trochäus und Daktylus).

Ich bekomme dieses Gedicht aber einfach nicht bestimmt, da ich kein Metrum bestimmen kann, egal wie viel ich übe. Zu mal das Gedicht in meinen Augen schwierig zu bestimmen ist. In den Lösungen steht nicht genauer wo Die Trochäen etc sind.

Ich würde mich über eine zeitnahe Antwort freuen ❤️

(Es sind immer 4 Verse, hab sie mal durch Punkte getrennt)

Günter Eich (1907-1972) 

Wald vor dem Tage (1930) 

.

Schräg und halb und blasser 

der Mond der Frühe hängt, 

mit in das kristallene Wasser 

des Morgens gemengt.

.

Der Nadelwald. Die Zapfen 

liegen geöffnet im Moos. 

Wegseitwärts führen Stapfen, 

vergangen und körperlos. 

.

Der Wald haucht aus der Kühle. 

Wem bin ich auf der Spur? 

Der Atem, den ich fühle, 

ist meiner nur. 

.

Die dünnen Zweige schrammen 

im Dickicht mein Gesicht 

Bald schlägt der Wald zusammen 

zur Nacht im Morgenlicht. 

.

Weiter noch die Jahre 

zurück mit jedem Schritt. 

Das Reisig kracht. Im Haare 

geht Spinngewebe mit. 

.

Im dämmernden Reviere 

aus Pilz- und Moderduft 

schrecken die Urwelttiere, 

der Elch steigt aus der Gruft. 

.

Gehörn neigt sich zur Quelle, 

die Zeit in Tropfen rinnt, 

versickernd in die Stelle, 

wo aller Tag beginnt.

Deutsch, Schule, Gedichtinterpretation, Lyrik, gedichtanalyse, metrum
Gedichtsanalyse "Amsterdam" von Wolf Graf von Kalckreuth?

Hey also wir sollen eine schrieftlich Hausaufgabe zu dem Gedicht "Amsterdam" von Wolf Graf von Kalckreuth schreiben. Jedoch kann ich nicht besonders viele Sprachliche Mittel finden und habe auch Probleme beim bestimmen des Metrums :(( Kann mir jemand helfen?🤷‍♀️

Hier ist das Gedicht:

Wolf Graf von Kalckreuth (1887-1906)

Amsterdam

Gleich stillen Farben auf erschlossnem Fächer Eint sich der schmalen Häuser Grau und Rot, Und über grünem Kahn und weißem Boot Der Schmuck der Giebel und der tausend Dächer.

Das Brausen der bewegten Kais wird schwächer In diesen Straßen, wo der Lärm verloht(1). Und in der Ferne bleichen Mast und Schlot, Die Fischerewer(2) und die Wellenbrecher.

Unzähl'ge helle Fensterrheien schaun Auf die Kanäle, wo die Nachen(3) stocken, Wo vor den Brücken sich die Schuten(4) staun.

Die Sonne taut durchs Laub in Flocken, Und in der Luft perlmutterfarbnes(5) Blaun Entfließt und singt das lichte Spiel der Glocken.

(1906)

1=lohen: lodernd brennen, hoch aufflammen

2=Ewer: anderthalbmastiges Küstensegelboot mit flachem Boden

3=Nachen: dichterisch: Kahn, Boot

4=schute: flacher ,breiter Schleppkahn

5=Perlmutt: von manchen Muscheln und Schnecken abgesonderter weißglänzender Stoff, aus dem die Innenschicht der Schale und die Perle gebildet werden

der Aufbau ist ein bisschen verrutscht :/ aber ich hab probiert trotzdem deutlich zu machen das es ein Sonett ist!Zu manchen Wörtern sind unten die Erklärungen ^^

Es würde mich sehr freuen wenn ihr mir helfen könntet :)

Danke

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