Mit Eltern über Asperger Autismus reden?

Ich bin 16 Jahre alt und es gibt viele Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ich Asperger Autist bin:

-Ich besitze ein eingeschränktes Empathievermögen

-Ich bin nicht in der Lage tiefgehende Freundschaften, geschweige denn eine Beziehung aufzubauen, ich habe generell kaum Freunde

-In einem Gespräch fühle ich mich meist unwohl, weiß nicht, was ich sagen soll und habe Angst, dass eine peinliche Stille entsteht

-Ich interessiere mich sehr stark für Mathematik, Geschichte, u.ä. (Vor allem für spezielle Wissensgebiete) und befasse mich damit in meiner Freizeit, wodurch ich in der Schule in diesen Fächern deutlich besser bin als meine Klassenkameraden

-Ich reagiere sehr empfindlich auf bestimmte Geräusche, die von anderen Personen in der Umgebung manchmal gar nicht wahrgenommen werden

-Bei einigen motorischen Dingen (Sport, Handwerk, Zeichnen) stelle ich mich sehr ungeschickt an

-Mir fällt es sehr schwer Emotionen (die eigentlich vorhanden sind) zu zeigen, z.B. wenn ich etwas geschenkt bekomme

Meine erste Frage wäre: Sollte ich aufgrund dieser Anzeichen zu einem Psychologen gehen, um Klarheit darüber zu bekommen, ob ich Asperger Autismus habe oder nicht.

Wenn ja, mit wem sollte ich zuerst darüber reden? Leider haben gerade erst die Ferien angefangen, der Schulpsychologe kommt daher nicht infrage. Meine Eltern haben leider nie mit mir über Dinge wie Sexualkunde, Pubertät oder eben meine ungewöhnlichen Verhaltensweisen geredet. Vor ein paar Jahren wurde ich von meinen Eltern zu einem Psychologen geschickt, ohne das mir gesagt wurde warum. Ich war mit der Situation völlig überfordert und habe mich extrem unwohl und abtrünnig gefühlt. Ich habe mich ab dann verstellt und so getan als wäre alles in Ordnung und als wäre ich normal wie jeder Andere. Kurzum: Ich kann wirklich mit meinen Eltern über meine Problem zu reden. Bei normalen "Teenager-Problemen" mag das noch irgendwie funktionieren, beim Thema Autismus brauche ich allerdings dringend jemanden zum Reden.

Ich werde seit einigen Monaten immer unglücklicher, weil meine Klassenkameraden immer mehr unternehmen (z.B. Partys oder ganz normale Treffen) und ich nicht eingeladen werde. Ich bekomme immer mehr Angst vor der Zukunft und fürchte, dass ich für immer allein lebe und eine Depression entwickle. Heute am ersten Tag der Sommerferien fühle ich mich besonders schlecht, weil ich voraussichtlich in den nächsten 6 Wochen, außer meiner Familie, gar keinen Kontakt zu Gleichaltrigen habe. Zudem würde ich gerne ein Mädchen ansprechen, in das ich verliebt bin, allerdings fühle ich mich dazu absolut nicht imstande. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen eine langfristige Beziehung zu führen.

Letztendlich geht es darum, dass ich wieder glücklich werde und mein Leben meistern kann, daher ist es sinnlos meine Problem zu verdrängen. Allerdings brauche ich dafür fremde Hilfe, die ich momentan leider vermisse. Was soll ich am besten tun? Vielen Dank schonmal für die Hilfe!

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Selbstständiger werden, Asperger als Ursache?

Heyho,

Ich wohne seit einigen Jahren mit meinem Mann zusammen. Ich bemerke aber immer wieder meine überforderung mit gewissen alltäglichen Dingen. Zum Beispiel beim Einkaufen, die Kassierer sind immer sichtlich von mir genervt, weil ich nicht immer genau checke wie ich den Wagen hinstellen muss, das ist in den verschiedenen Läden bei uns unterschiedlich. Sie sprechen oft genervt mit mir, weil die zu schnell für mich sind.

Ich kann auch kein Auto fahren, weil mir das zu viele Eindrücke auf einmal sind. Ich kann das Vorhaben der anderen Autos absolut nicht voraussehen, wenn unvorhersehbare Situationen entstehen. Deswegen bin ich nur in den Fahrstunden gefahren - 150 Fahrstunden und 2 mal durchgefallen. Danach nie wieder, weil ich eine Gefahr wäre, mein Fahrlehrer hat mir damals auch ans Herz gelegt nur in Begleitung zu fahren.

Ich begegne off Situationen, in denen mir alles unangenehm ist, weil ich so unbeholfen bin. Ich fühle mich dann so als ob mich jeder anstarrt. Ich fühle mich wie eine richtiges Reißverschlusskind.

Ich weiß nicht ob das wirklich am Autismus liegt, oder ob ich einfach dümmlich bin. Ich bin so vercheckt, dass ich mich nur über mich selbst ärgere. Immer erst im Nachhinein, wenn ich negative Reaktionen auf mein minderbemitteltes Verhalten bekomme. Ich wohne auch schon lange genug nicht mehr bei der Mutter, bin aber trotzdem so ein Klettschuhkind. Ich weiß auch nicht wie ich lernen kann mich zu ändern. Meine Freunde und mein Freund finden das nicht schlimm und sie finden es lustig (auf eine nette Weise). Aber alle anderen lachen mich oft aus oder sind genervt von mir. Wie verhalte ich mich richtig?

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Glaubt ihr, dass es auch Menschen mit frühkindl. Autismus gibt,welche in der Lage wären, ihrem Partner/in fremdzugehen bzw. in Beziehungen generell zu betrügen?

... Mich würde interessieren, ob ihr einem Menschen mit der Einschränkung Asperger-Syndrom oder sogar HFA, sprich, dem „frühkindlichen Autismus“ ohne einer zusätzlichen geistigen Behinderung bzw. Intelligenzminderung ein bewusstes Betrügen (in einer Beziehung) grundsätzlich zutrauen würdet.

Mit einem bewussten Betrügen ist hier natürlich ein sehr gewöhnliches Fremdgehen innerhalb einer stinknormalen monogamen Beziehung (also jetzt keine Kindergarten- oder Fernbeziehung etc.) mit „allem drum und dran“ gemeint, welches nicht unbedingt durch Rache, Unwissen oder irgendwelche blöden „Missverständnisse“ zustande gekommen ist.

Natürlich ist es mir mehr als bewusst, dass jeder Mensch mit Asperger-Syndrom oder einer sonstigen autistischen Störung anders ist und somit natürlich auch seine komplett eigenen Interessen sowie Einschränkungen in der zwischenmenschlichen sozialen Interaktion z.B. haben kann... Dennoch wurde es mir vor ein paar Jahren noch von einer Bekannten meines Ex-Freundes in einem völlig anderen Zusammenhang gesagt, dass insbesondere „die“ Kanner-Autisten (also Personen mit einer frühkindlichen Autismus-Spektrum-Störung) nie zu so etwas in der Art fähig seien. Darüber hinaus habe sie als Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Autisten mehr als genug Menschen mit HFA getroffen, um ohne Zweifel behaupten zu können, dass diese im Allgemeinen extrem treue Seelen seien, welche nicht ansatzweise auf die Idee kommen würden, ihre Mitmenschen (auf welche Art und Weise auch immer) so bewusst und spontan zu verletzen etc.

Achja, und diese Frage sollte sich übrigens weder auf mich noch auf meine eigene Situation etc. beziehen 😅

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Autismus Auditive Wahrnehmungsstörung, was tun?

Zunächst einmal, ich bin männlich, 16 Jahre alt und habe Asperger Autismus. Die Diagnose ist schon viele Jahre her.

Ich vermute stark, dass ich zudem unter Auditiver Wahrnehmungsstörung leide, da ich mir mehrere Erklär Videos angesehen habe, und diese auf den Alltag übertragen kann. Meine Mutter stellt mir oft Aufgaben, die für den Haushalt dienen. Wenn ich mehrere Aufgaben gleichzeitig bekomme, schaltet mein Kopf quasi ab und ich vergesse vieles. Aber hier liegt nicht das Problem, denn das sage ich ihr auch ganz klar. Oft sind selten einzelne Dinge, wie „ich soll saugen“ oder letztens „Aus der Wasserkiste vom Flur soll ich kein Wasser nehmen, aber aus der Kiste, von der Küche.“ (Weil wir die Kiste vom Flur wegschicken sollten, ist aber jetzt irrelevant.) Ich habe anscheinend Wasser vom Flur genommen, obwohl es mir gesagt wurde. Bei eher alltäglichen Dingen (Wie saugen usw.), die ich vergesse oder überhöre, bekomme ich dann Sachen an den Kopf geworfen, wie „Der Computer ist wichtiger“ „Alles andere ist wichtiger“... Wichtig zu erwähnen sei, dass „vergessen“ sofort passiert und nicht in laufe einiger Minuten.

Alles hat zur Folge, dass mir diese Dinge weg genommen werden, die mich im Alltag noch einigermaßen unterhalten. Sie will damit erreichen, dass sich mein schlechtes Verhalten verändert. Ihre Tonlage ist bei den Situationen kein schimpfen, sondern ein schreien.

Ich habe mit ihr geredet...

„Manchmal überhöre ich Dinge.“

“Dann musst du mal zuhören.“ Dieser Satz bleibt mir im Gedächtnis. Ich glaube sie denkt, dass ich sie verarsche. Außerdem hat sie auch zu mir sowas in der Art, wie „Ich habe es dir auch schon heute Morgen und vorhin gesagt“ zu mir gesagt.

Was würdet ihr in meiner Situation machen? Ich habe wirklich schon mehrmals mit ihr darüber geredet, aber nie das Wort „Auditive Wahrnehmungsstörung“ im Zusammenhang mit Autismus erwähnt. Aber sie hat mir einen Lösungsansatz gegeben. Ich soll mir einfach einen Wecker stellen, oder es aufschreiben. Diesen Tipp befolge ich auch öfters, aber wenn doch mal etwas dazwischen kommt und ich selbst das vergesse, wird mir das auch an den Kopf geknallt. Ich möchte nicht gerne mir ihr reden.

Zusammengefasst tritt dieses Problem von sofortigem vergessen oder überhören einmal in einer oder 2 Wochen auf.

So ist meine Schilderung. Vielleicht sehe ich auch einfach alles falsch, ich leide nicht unter „Auditiver Wahrnehmungsstörung“ und bin einfach blöd.

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Kann man als Autist Spektrum Empathie empfinden?

Also das man als Autisch sehr Empathisch sein kann.

Bei mir ist das so das meine psychologin in der Tagesklinik das abchecken will.

Sie meint ich könnte Autistmus Spektrum haben

Der größte Teil tatsächlich der auf Autismus zutrifft, habe ich nicht.

Ich kann mich in allen Menschen hineinversetzen und deren Gefühle verstehen und liebe es auch zu Schauspielen und bin darin sehr gut hatte auch 1 in der Schule gehabt.

Paar Sachen treffen tatsächlich zu das streite ich auch nicht ab, oder paar Sachen haben Mal früher zugetroffen die jetzt aber weg sind.

Bei mir ist es halt so das ich Panikattacken bekomme in Situationen mit den ich mich überfordert fühle und habe ihr halt erzählt das ich die Gefühle von anderen Menschen sehr stark wahrnehme und das ich Kontakt Schwierigkeiten habe die ich komischerweise in der Tagesklinik garnicht habe.

Habe auch Angst vor Einsamkeit und vors selbständig sein.

Aber in meiner Klasse weiß ich nicht wie ich mit dem Kontakt aufbauen soll da ich auch sehr lange Mal in der Schule gefehlt habe.

Das Ding ist ich verstehe wie sie darauf gekommen ist, aber da ich ja nur lese das Autisten keine empathie empfinden können kann das ja irgendwie nicht passen und ich fühle mich da durch persönlich auch angegriffen weil empathie etwas ist auf was ich stolz bin, das ich mich in allen Menschen hineinversetzen kann und deren Gefühle verstehe.

Und ich psychologie allgemein liebe und ne sehr gute Menschen Kenntnis habe

Ich habe erst nächste Woche wieder Therapie mit ihr fühle mich aber da durch jetzt sch.

Und mache mir viele Gedanken...

Sie meinte halt au h das mein Blick sehr starr wäre was dafür spricht und das Betreuer meinten man sieht kaum Emotionen so in nein Gesicht worüber ich echt geschockt war, da man sehr viel Emotionen in mein Gesicht sieht alle die mich ohne Maske kennen meinem immer es ist immer sehr viel (Drama Emotionen in meinem Gesicht) sonst wäre ich auch nicht so gut in Schauspielen.

Als ich die anderen Patienten mit den ich mich halt angefreundet habe das erzählt haben waren die alle auch voll geschockt und meinten so hä niemals.

Ich kenne nämlich 2 Andere Autisten die das komplette Gegenteil von mir sind.

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Könnte das ein falsches Negativ sein (Asperger)?

Hey,

(Ich bin etwas zögerlich diese Frage zu stellen, weil einige Fragen von mir etwas nach hinten los gegangen sind (darum poste ich die hier auch nur auf meinem Zweitaccount). Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass das hier ähnlich enden wird. Dennoch bin ich mir grade etwas unsicher und hoffe einfach mal, dass es hier doch einige gibt, die hilfreiche Gedanken dazu haben..)

Alsoo, hierzu muss ich etwas ausschweifen.

Ich hatte bei mir fest gestellt, dass ich mich mit einigen Symptomen von Asperger einigermaßen gut identifizieren kann. Nach einiger Recherche hat sich mein Verdacht auch nur bestätigt.
Dann habe ich mich auch an jemanden gewendet, der die Befugnis besitzt, mich diagnostizieren zu können.
Nach einem (einstündigen) Gespräch (per Videochat) meinte sie aber, sie habe nicht den Eindruck, dass das bei mir der Fall sei. Ein Grund, den sie mir genannt hat ist der, dass ich wohl auf Fragen antworten konnte, welche für Asperger-Autisten nicht verständlich sind; ich also Sätze mit Emotionen verstehen konnte.

In dem Moment war das für mich eigentlich auch erledigt.

Mir ist diese Sache später aber wieder in den Kopf gekommen, denn ich erkenne mich selbst eben immernoch sehr gut darin wieder, was ich über das Syndrom heraus finden konnte.
Gerade in letzter Zeit bin ich extrem schnell gestresst durch Umgebungen mit vielen Geräuschen und Eindrücken oder menschlichen Kontakt.
Und vor allem bin ich extrem steif und nervös, wenn ich Kontakt mit (mehr oder weniger) fremden Menschen habe. (So auch in dem Gespräch; ich weiß aber nicht, ob sie mir das ansehen konnte, da sie eben nur mein Gesicht, nicht aber meine Körpersprache sehen konnte).

Das ist halt auf einem Level wo ich mir denke: 'das kann doch keine normale Introversion mehr sein'.

Explizit auf das Gespräch bezogen erinnere ich mich da daran, dass sie mich gefragt hat, ob ich Probleme mit Entscheidungen hätte, was bei Asperger-Autisten recht typisch ist, weil sie nicht so gut mithilfe von Emotionen entscheiden können. Ihre Frage am Ende, ob ich noch ein Gespräch haben will hat diese Frage im Nachhinein sehr gut mit Nein! beantwortet. (hab ich am Ende verneint, aber sicher war ich mir nicht und ich hatte, wie gesagt, Probleme, die Entscheidung zu fällen(hab das aber auch nicht mehr erwähnt)). Also noch ein Indiz dafür, dass da doch was sein könnte.

Ich bin kein Doktor, sie aber schon. Allerdings weiß ich trotzdem nicht so ganz, ob sie das ganze so richtig erkannt hat. Ich hab im Eifer der Konversation (nicht zuletzt wegen meiner Anspannung) auch einiges vergessen zu sagen, und mich an Ereignisse zu erinnern wird da eh schwierig.

Dazu kommt auch noch, dass sie normal was mit kleineren Kindern macht, ich werde aber in gut 3 Monaten 18.
Sie meinte (wie gesagt), ich konnte ihre Fragen gut verstehen, was bei Asperger-Autisten nicht so ist; aber könnte das nicht bei kleineren Kindern eher so sein, während Ältere wegen ihrer Erfahrung besser damit klar kommen??

Was sind eure Gedanken dazu?

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Warum wird man als Asperger Autist ausgegrenzt von der Gesellschaft?

Hallo

Ich bin 25 Jahre alt, männlich und lebe mit dem Asperger Syndrom welches ich vor 5 Jahren diagnostiziert bekam. Ich möchte kein Mitleid, ich möchte auch niemanden beschuldigen weil ich weiss das meine sozialen Fähigkeiten mit Mimik und Gestik eingeschränkt sind. Ich versuche jeden Tag mehr dazu zu lernen, ich habe es geschafft einen guten Job zu bekommen in dem ich selbständig arbeiten kann. Ich trage elegante Kleidung, ich trage ein gutes Parfüm. Trotzdem habe ich das Gefühl man wird abgeschrieben von der Gesellschaft.. man kriegt nicht mal eine Chance, auch im Liebesleben nicht. Mein Charakter würde ich gut beschreiben. Ich bin ein hilfsbereiter Mensch, ich liebe es alte Menschen zu pflegen und ich habe Respekt von meinem Gegenüber. Ich liebe das Reisen und bin ein optimistischer Mensch. Manchmal habe ich das Gefühl gegenüber mir aber nicht. Ich wurde jahrelang gelobbt. Ich wurde als „kaputter“ Mensch bezeichnet. Eine Frau schlug mir ins Gesicht, weil ich sie angeschaut habe.
so nun meine Frage ist, warum gibt es so viele Menschen die wenn jemand „anders“ ist gleich anfangen zu mobben und sich daran aufgeilen sag ich jetzt mal wenn sie andere seelisch verletzen können? Warum akzeptiert man einen Menschen nicht einfach so wie er ist?
Sorry, ist ein etwas langer Text geworden. Danke an alle die sich die Zeit nehmen mir du antworten. Ich wünsche euch allen einen schönen Abend

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Autsismus: Was machen bei Treffen zwischen Freunden?

Hallo,

zu mir: ich (m/16) bin Autist, Asperger-Autist um genau zu sein. Daher fallen mir soziale Kontakte bzw. soziale Intuition schwer.

Ich habe momentan ein kleines Problem, für die meisten von euch, wahrscheinlich lachhaft, für mich aber eine echte Herausforderung.

Meine beste Freundin (inzwischen vielmehr ehemalige beste) haben uns vor 4 Jahren kennengelernt als wir in eine Klasse kamen und wurden nahezu unzertrennlich. Ich habe die Klasse gewechselt vor 1,5 Jahren. Seitdem haben wir uns ein bisschen auseinander gelebt, wir haben uns nur noch in der Schule mal getroffen, ab und zu geschrieben. Durch die Corona Pandemie und den Lockdown ist das abrupt eingebrochen. Da wir uns nicht mehr in der Schule sahen, wurde auch der Nachrichten-Kontakt immer weniger. Ich würde mich gerne wieder besser mit ihr verstehen, sie ist eine der wenigen, welche mich trotz meiner Behinderung akzeptiert wie ich bin.

Ich würde mich gerne mal mit ihr privat treffen, aber gerade durch den Lockdown weiß ich nicht wirklich was man machen kann. Schon normal fällt es mir schwer mich nur zu zweit zu treffen, aber gerade jetzt kann man nicht einmal etwas unternehmen. Dabei ist mir wichtig zu erwähnen, dass das was wir haben nur Freundschaft ist und ich es auch gerne dabei belassen würde, bevor jetzt Vorschläge in andere Richtungen kommen.

Vielleicht kann mir ja jemand helfen und sagen, was man machen kann. Auch wenn es eher nach selbstverständlichen Aktionen für euch klingt, für mich ist es nicht direkt selbstverständlich und kommt mir nicht in den Sinn.

Danke schon einmal im Voraus.

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#1 Auf Spurensuche, Autismus/AD(H)S etc...?

Bitte antworte nicht auf meine Frage wenn du nur Punkte sammeln willst, einfach nur einen Link reinschickst oder anderweitig meinst mich herunter machen zu müssen.

Hey, ich bin gerade auf Spurensuche um endlich eine Antwort darauf zu erhalten warum ich so bin wie ich bin.

Deswegen wollte ich hier eine Reihe von Fragen stellen um meine Situation besser einschätzen zu können.

Wichtig: Ich habe mit meiner Mutter über meine Symptome gesprochen und sie hat mir ebenfalls bestätigt dass ich diese schon seit klein auf habe. Das hab ich getan um ungenaue Erinnerungen zu bestätigen. Ich will die Diagnose vom Arzt NICHT weil's irgendwie fancy ist. Auch nicht um mich dann in einer Opferrolle zu suhlen sondern damit ich Hilfe bekomme mein Leben annähernd normal führen zu können. Es ist mir egal wie das Kind am Ende des Tages heißt.

1. Ich habe eigentlich alle Symtome die auf das Asperger Syndrom hindeuten gerade im Umgang mit anderen Menschen bin ich wie ein Alien und leide zudem sehr an auditiver Reizüberflutung, jedoch ist mir der Punkt mit den Spezialinteressen nicht ganz klar. Ich bin sehr auf Technik, Computer und Technische Vorrichtungen fixiert, ebenso auf Gaming, Anime usw... Aber eben nicht exzessiv, ganz im Gegenteil. Oft suche ich den ganzen Abend nach etwas das ich tun könnte nur um mich um drei Uhr Nachts dann doch frustriert hin zu legen. Habe ich aber etwas gefunden dass mir spaß macht bin ich förmlich wie süchtig so lange bis es mich selber irgendwann ankotzt 😅 Ist das ein Ausschlusskriterium für diese Diagnose?

Meine Lehrerin meine damals in der Grundschule man solle mich auf AHDS untersuchen lassen, meine Eltern haben das damals aber abgelehnt weil sie nicht wollten dass ich dann Ritalin nehme.

Nun bin ich echt verunsichert darüber was eigentlich mit mir los ist. Ich habe ehrlich gesagt auch Angst vom Arzt nicht ernst genommen zu werden obwohl es mich seit jeher belastet so sehr anders zu sein.

Für alle die sich diesen Text durchgelesen haben und vorurteilsfrei antworten schon mal danke.

PS: Eine Diagnose erwarte ich hier auf GF auch nicht, geht eher darum einschätzen zu können in welche Richtung es gehen könnte.

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Hilfe, ich kann keine Kontakte mehr halten?

Hilfe, ich m14 kann irgendwie nicht richtig lernen. Dazu gesagt sei, ich bin Asperger. Wenn ich eine Aufgabe machen muss, versuche ich sie so zu machen, dass es meinen Eltern nicht auffällt das ich es falsch gemacht habe, oder etwas ganz anders. Nur leider kommen meine Eltern manchmal dahinter. Ich mache das um schnellst möglich wieder ans Internet zu kommen was man mir für die Zeit entzieht. Danach bekomme ich meistens einen Nervenzusammenbruch, mache meistens mein Handy oder meinen PC kaputt, und raste komplett aus. Seit neustem schlagen mich meine Eltern auch. Aber nicht nur wenn ich ausraste, sondern auch wenn ich einfach eine Aufgabe falsch erledige. In meinen Nervenzusammenbrüchen, weine ich oft Stunden lang und zähle Zahlreiche Argumente auf, meistens bekomme ich das Internet dann gar nicht mehr. Mein Vater denkt ich brauche es um mir Videos anzusehen oder sowas, aber ich brauch es um Kontakt mit meinem Freund zu halten, den ich zur Zeit nicht sehen kann, daher er im Burgenland wohnt und ich in Wien. Er zieht aber bald nach Wien. Das ich schwul bin wissen meine Eltern, nur nicht das ich einen Freund habe. Außerdem ist mir meine Homosexualität etwas peinlich, und mein Freund ist 23 was es etwas schwieriger macht. Ich möchte erstens gut lernen können, und Kontakt zu meinem Freund dauerhaft behalten, aber wie?

Schule, asperger, Liebe und Beziehung
Könnte ich Asperger haben?

Hallo! Ich wollte fragen, ob ich (w,15) möglicherweise Asperger haben könnte? Ich bin ein wenig am verzweifeln, da ich schon ein ziemliches Problemchen bin...ich liste hier ein paar meiner ausgeprägtesten Eigenschaften:

-In vielen Situationen bin ich sehr perfektionistisch und will genaue Abläufe, in andern bin ich total chaotisch (hab ich auch gelesen, dass das sein kann bei Aspis)

-Inselbegabungen (wie Zeichnen)

-sensibel

-mag keine Umarmungen von Leuten die nicht meine Eltern (bzw. mag ich's wirklich nur bei meiner Mutter) sind

-Sonderinteressen (wie nonexistente Sprachen lernen (Sindarin), Latein, Psychologie, Kunst) über die ich viel weiß und auch die ganze Zeit darüber erzählen könnte

-ich mag es nicht rauszugehen// Wenn ich zum Beispiel zum Einkaufen gehen soll renne ich oft, damit ich mit niemandem Smalltalk machen muss oder so. Es gibt diesbezüglich aber noch viel mehr

-Listen führen (wie z.B. Liste mit Namen,die ich schön finde und die ich aus anderen Worten zusammengebastelt habe, die drei ??? Nummern mit Covern auswendig)

-ich fahre nicht gerne weg. Letztes Jahr war ich auf einem Austausch und es war der Horror....ich hatte die ganze Zeit Heimweh und habe sehr oft geheult...das ist immer so, wenn ich woanders bin und ich gewöhne mich SEHR schlecht an neue Situationen und Umgebungen

-Perfektionistin

-nach der Schule oder einem Treffen bin ich erstmal echt müde und schlapp

-ich habe feine Sinne und liebe Details

-mag keine Straßen& ich liebe die Natur+ Tiere

-ich habe mein großes Thema (Tierhaltung) über das ich mich aufrege und dauernd darüber nachdenke....ich bin dabei auch sehr wütend und traurig...

-ich denke nach Gesprächen ewig nach, ob ich das richtige gesagt hab

-ich liebe Fantasiewelten

-ich mag andere Menschen nicht sonderlich...die sind mir zu oberflächlich und man kann mit denen nicht gut reden

-ich bin für mein Alter verglichen mit anderen (z.B. in meiner Klasse) viel reifer, nicht körperlich, aber mit meinen Ansichten und meiner Ausdrucksweise.

-ich ordne gerne alles

-ich kann mit Mainstream nichts anfangen

-ich durchschaue Leue schnell

-konnte als Baby außergewöhnlich schnell sprechen (mit Sätzen) sodass ich sogar zur Logopädie musste, weil ich so viel zu sagen hatte und dadurch dann gestottert habe

-vieles mehr, passt aber hier nicht mehr hin

Ich hoffe, jemand kann mit helfen! Vielen Dank!

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Per Mail Schluss gemacht. Gar nichts schreiben oder fragen?

Folgende Situation: Ich habe über das Internet vor einem Jahr ein Mädchen kennengelernt. Nachdem wir zwei Wochen geschrieben haben, haben wir uns das erste Mal getroffen. Ich musste allerdings mit dem Zug zu ihr fahren, da sie etwa 150 km von mir entfernt wohnte. Wir haben uns sofort verstanden und uns alle ein bis zwei Wochen am Wochenende getroffen. Wir haben viel miteinander unternommen, nie gestritten & immer viel Spaß gehabt. Auch ihre Familie hat immer wieder betont, wie sehr sie mich mag.

Während ich sie kennengelernt habe, habe ich gerade mein Studium beendet. Sie hat mir eine Adresse in ihrer Stadt gegeben, dass ich mich da bewerben kann. Die Stelle habe ich bekommen, aber ich hätte auch noch eine Stelle in der Stadt von meiner Familie gehabt & am Meer (es war schon immer mein Traum ans Meer zu ziehen). Allerdings bin ich extra für Sie in ihre Stadt gezogen.

Nach 7 Monaten habe ich für 2 Monate bei meinen Eltern gewohnt, bevor ich in ihre Stadt gezogen bin. Ab genau diesem Zeitpunkt hat sie sich kaum mehr gemeldet & wir haben uns auch nicht mehr gesehen. Das war schon eigenartig, aber man muss dazu sagen dass meine Eltern ungefähr 400 km von ihr entfernt wohnen. Dann bin ich extra in ihre Stadt gezogen.

Seitdem ich in ihrer Stadt gewohnt habe, hat sie mich nur einmal besucht (ihre Arbeitsstelle ist 1 km entfernt von meiner). Natürlich habe ich sie gefragt warum. Sie hat diese Fragen entweder damit abgetan, dass sie kein Freund von "zu viel" Kontakt ist oder dass sie Angst vor dem Virus hat. Manchmal hat sie mich auch ignoriert oder abgelenkt. Einmal hatten wir am Telefon gestritten (das war das einzige Mal in der ganzen Beziehung). Ich habe ihr da vorgehalten, dass ich extra wegen ihr in ihre Stadt gezogen wäre. Ihre Antwort war: "Ich habe nicht gesagt, dass wenn du nach ******* ziehst, wir uns öfter sehen." Dann hat sie aufgelegt. An meinem Geburtstag hat sie dann noch einmal angerufen & mir gratuliert. Gestern kam folgende Mail:

Hallo *****
> ich habe lange darüber nachgedacht. Es tut mir leid, aber das mit uns als Beziehung wird einfach nichts. Daher mache ich Schluss. Weiterhin dir alles Gute.
> LG ********

Jetzt weiß ich nicht, was ich darauf schreiben soll. Soll ich nach einer Begründung fragen & warum sie das auf diese Art & Weise macht. Oder soll ich gar nicht schreiben. Oder vielleicht etwas ganz anderes schreiben oder tun. Ich finde das wirklich sehr gemein von ihr, vor allem da sie nie irgendwie Kritik an mir geäußert hat. Ich bin jetzt in einer neuen Stadt, wo ich keine Freunde habe & während dem Lockdown niemand kennenlernen kann. Ich sollte vielleicht noch abschließend dazu sagen, dass sie Asperger-Autisten ist, was man ihr auch stark anmerkt: Sie ist Gefühlen gegenüber distanziert, sehr geordnet, intellektuell & sehr in ihrer eigenen Welt.

Gar nichts 44%
Nach Begründung fragen 33%
Etwas anderes 22%
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Stört euch sowas?

Ich bin neulich auf das Thema Autismus, genauer genommen Asperger-Autismus gestoßen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass einige Dinge auf mich zutreffen. (ich möchte hier aber nur auf einen Punkt eingehen)

Bei dem Punkt der Sensibilität habe ich aber Probleme, mich selbst einzuschätzen. Zur Erklärung: Asperger-Autisten sind sehr sensibel und können Reize nicht [so leicht/automatisch] ausblenden bzw Ignorieren.

Wenn ich da mal selbst reflektiere fallen mir da auch einige Dinge ein, wo das auf mich zutrifft. Jetzt habe ich aber mal mit meiner Mutter drüber gesprochen und auch diesen Punkt angesprochen. Sie meinte allerdings, dass es ihr bei den von mir genannten Beispielen ähnlich geht.

Darum möchte ich mich mal mit einer breiteren Masse vergleichen und nicht nur mit einer Einzelperson (vielleicht hat sie es auch; sie fand einige der Symptome auch recht normal). Darum möchte ich hier mal einige Beispiele aufführen, wo ich denke, dass ich da sehr sensibel bin bzw Dinge, die ich nicht ausblenden kann und mich zb auch im Augenwinkel stören. Da lautet dann meine Frage, ob ihr das auch habt, oder ob ich vielleicht tatsächlich übermäßig sensibel bin.

Also: Wenn man bei einem beliebigen Messenger, sozialem Netzwerk oder auch hier bei GF eine Nachricht bekommt, steht bei dem Icon ja immer so ein Punkt mit einer Zahl. Bei der Startseite hier steht das ja auch, wenn es ne neue Frage für einen gibt. Ich muss dieses Icon da immer weg haben. Auch, wenn ich grad was anderes mache, muss ich kurz drauf klicken, um dieses Icon weg zu machen und seh mir die Nachricht dann wann anders (oder gar nicht, wenns mich nicht interessiert) an.

Oder, wenn diese LED vom Handy wegen einer Benachrichtigung blinkt. Auch, wenn das Handy auf dem Tisch (weiter weg) neben mir liegt und ich grad zb n Film gucke stört mich das extrem.

Habt ihr sowas auch, oder bin ich da sehr sensibel?

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