Erfahrungen mit Aspergerbeziehungen?

Hallo!

Ich bin in einer Beziehung mit jemandem, der Aspergerzüge hat. Eine Diagnose fehlt aber und ich weiß nicht genau, wie ich das Thema ansprechen soll.

Aber Diagnose hin oder her - es geht mir einfach um das Verhalten, das immer mehr die Beziehung erschwert. Er gibt sich zwar mir gegenüber Mühe, möchte mir auchzeigen, dass ich ihm wichtig bin, allerding fallen mir insbesondere gesellschaftliche Treffen mit meinem Partner schwer und machen mich auch oft wütend. Er reagiert zum Teil nicht wirklich auf die Nettigkeiten anderer, sitzt oft einfach starr da, ohne sich aktiv am Gespräch zu beteiligen. Und wenn dann eher bei Themen, zu denen er was sagen kann. Oft macht er ein Gesicht wie 7 Tage Regenwetter und wirkt nicht wirklich offen oder so als gäbe er sich Mühe bzw. antwortet eher knapp.

Ich nehme schon die ganze Zeit Rücksicht darauf und probiere diese Art zu akzeptieren. Aber es wird mir derzeit zu viel. Ich bin total angespannt, weil ein wichtiger Teil für mich wegfällt, die offene, einladend freundliche Art, mit Menschen umzugehen. Ich merke, dass ich immer mehr darunter leide und frage mich, warum ich ständig rücksicht darauf nehmen muss, dass mein Partner - und sei es ungewollt - so unsozial wirkt. Ständig hab ich das Gefühl, nett bleiben zu müssen, weil er ja scheinbar syndrombedingte Schwierigkeiten hat. Er sieht selbst gar nicht, dass er so wirkt und wundert sich dann, dass andere sich unwohl fühlen. Man sagt immer, wie schlimm es für Asperger ist, sich anpassen zu müssen. Aber müssen sich jetzt alle anderen anpassen oder was?? Wenn ich ihn darauf anspreche, ist er eingeschnappt und ich steh als Meckerziege da. Seine Wirkung zu überdenken, ist scheinbar zu viel verlangt. Mich macht es traurig. Ich liebe ihn, aber ich frage mich, ob ich so leben will. Habt ihr Erfahrungen? Seid ihr mit einem Asperger zusammen? Wie kommt ihr klar?

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Ist das Autismus oder eher eine andere psychische Störung?

Es ist ein wenig kompliziert. Aber ich finde das ich Eigenartig bin und teilweise komische Angewohnheiten habe.

1 Beispiel: Wenn in meiner Wohnung irgendetwas nicht mehr passt z.B ein Schrank dann belastet das mich sehr und meine Gedanken sind dann immer bei einem neuen Schrank den ich mir dan kaufe. Ich denke dann die ganze Zeit über das nach und mich stört dann das alte Möbel sehr stark so das es teilweise dann richtig schlimm für mich ist.

2.Beispiel.

Ich mache mir übermässig Sorgen über meinen Körper und habe richtig krasse hypochondrische Phasen die dann wieder gehen.

3 Beispiel.

In meiner Firma haben wir für jeden Prozess und Aufgabe eine Checkliste und sobald etwas nicht mehr aktuell ist dann stört mich das extrem und melde immer jeden kleinen Fehler und es belastet mich dann wenn es nicht angepasst wird.

Ich habe einfach so komische Eigenschaften z.B habe ich auch so einen Zwang das ich dann innerlich auf 100 zählen muss sonst passiert mir was... z.b am Bahnhof muss ich warten bis der Zug kommt und ich muss mit dem zählen fertig sein bis der Zug da ist.. wenn nicht passiert mir etwas schlimmes. Ich habe noch andere Dinge z.b habe ich auch Angst das ich meinen Eltern etwas böses mache.. Daher habe ich früher als Kind immer alle Messer im Haus versteckt so das ich Sie nicht finde...

Das ist doch schon nicht normal oder 

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Autismus oder ähnliches?

Hallo, mir ist in den letzten Jahren aufgefallen das ich anders bin und schon früher war.

Ich merkte es zuerst im Alter von 8 Jahren. Ich war einfach vollkommen anders als die anderen. Ich habe mich anders verhalten und andere Interessen gehabt. Ich war auch sozial eher Inkompetent und hatte wenig Freunde.

Grundsätzlich ist es ja normal wenn man anders ist als der Rest aber bei mir wurde es extrem.

Als ich dann mit 11 die Schule wechselte war das wie ein Schock. Ich habe gemerkt dass die anderen vollkommen anders ticken als ich. Und das auf eine grundliegende Art und Weise.

Ich weiß nicht ob das ein Faktor ist, aber ich hatte schon bei meiner Geburt einige Probleme: Asthma, einen schiefen Hals, Viele Allergien usw.

Ich kann mir auch beim Lernen in der Schule Sachen die mich interessieren unglaublich gut merken. Fast schon Fotografisch. Wobei ich in Themen die mich nicht interessieren so ziemlich alles vergesse.

Ich habe außerdem einen IQ der hoch genug ist um mich als "begabt" betiteln zu können. (Ohne angeben zu wollen, das ist aber denke ich ein wichtiger Fakt)

In manchen Dingen bin ich sehr unbegabt (z.B handwerkliche Tätigkeiten) und in manchen bei weitem über dem Durchschnitt von meinem Alter. (z.B Analysieren von Texten)

Auch meine Gefühle sind sehr merkwürdig. Ab und zu fühle ich mich wie ein Psychopath der nichts fühlt, und ab und zu bin ich sehr feinfühlig.

Mit freundlichen Grüßen,

Elias

Schule, Gefühle, Diagnose, Psychologie, Anders sein, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin, Psyche
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Was passiert, wenn man jahrelang Wut unterdrückt und immer nur nett schauspielert?

Kann man eigentlich krank dadurch werden oder psychische Probleme bekommen, wenn man ein Problem damit hat, wütend zu werden? Ich meine wenn man seine Wut jahrelang aufstaut und nie richtig wütend wird oder ausrastet und die Wut dir bis unter den Haaransatz zu Kopf steigt? Ich meine ich kann meine Wut nicht zeigen, weil ich schwach bin etc und will meine Wut auch nicht rauslassen, aber macht das eigentlich irgendwann krank? Ich bin diagnostizierter Narzisst mit depressiven Episoden, aber ich fühle mich eher wie ein schizoider oder Asperger, denn ich bestehe aus Zwängen, Ticks, niedrigem Selbstwert, Hass und bin ein total isolierter Jugendlicher. Das Ding ist ich interessiere mich sehr für Psychologie und ein Psychologe meinte, ich könnte es ja auch studieren, mein IQ würde reichen, wenn ich noch dazu ackere. Mal im Ernst: Kann jemand das hier neutral analysieren und meine Wut macht mich iwie nie wütend, aber eigentlich eher müde und erschöpft mich. Ist das schlecht, wenn man seine Emotionen immer hinter eine Maske versteckt (selbst die Psychologen meinten, man könne mich aufgrund meiner aufgesetzten Maskerade kaum diagnostizieren jedenfalls nicht ambulant)

Kennt ihr das auch, immer nett zu spielen und weil man auch so freundlich aussieht, denkt niemand, dass man oft unterschwellig total wütend ist

Familie, Teenager, Gehirn, Pubertät, Psychologie, asperger, Gesundheit und Medizin, Hass, Liebe und Beziehung, Narzissmus, Persönlichkeitsstörung, Psyche, Psychiatrie, Schizoid, Wut
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Ist der Autismus Test aussagekräftig?

Hey,

ich bin 19 und habe Anorexie (Magersucht) seit ich 12 bin. Zudem hatte ich lange Zwänge, eine Sportsucht, Depressionen, Selbstverletzung.

Außerdem habe ich die Diagnose Asperger Autismus seit ich 13 bin. Ich habe (auf Wunsch meiner Eltern) schon 3 mal so einen Autismus Test zur Diagnostik gemacht (Fragebögen und so Augaben, zum Beispiel Zähneputzen darstellen, eine Bildergeschichte erzählen,...). Nun habe ich den Test 3 mal „bestanden“; bzw. ich habe die Autismus Diagnose mit 13 gekriegt und diese wurde von außen immer mal wieder angezweifelt, hat sich durch die Testungen jedoch mehrfach bestätigt.

Wie gesagt ist es so, dass ich nicht das Gefühl habe Autistin zu sein...zwischenzeitlich habe ich die Diagnose mal „genutzt“ um meine Zwänge/Sportsucht zu rechtfertigen („Ich brauche halt meine Routinen“, „Lasst mich in Ruhe“)...ich kann auch nachvollziehen, dass die Leute denken ich seie autistisch, weil ich mich durchaus sehr autistisch verhalte manchmal...zum Beispiel habe ich sehr lange sehr abgeschottet gelebt von allem...ich neige zu Extremen...habe mich sehr früh intensivst mit dem Thema Tierschutz/Veganismus auseinandergesetzt und war überzeugt, das Tierleid an die Öffentlichkeit bringen zu müssen, weil meine fleischessenden Mitmenschen dafür offensichtlich verblindet waren...habe Probleme damit mich auszudrücken, in manchen Situationen (wenn ich über mich sprechen muss...Therapie...)...Angst vor Augenkontakt nur so zum Beispiel

...nur irgendwie hab ich immer das Gefühl, das bin nicht ich, das ist eher Teil meiner Krankheit. Mir geht es nicht gut damit...

Und Autismus wiederum ist ja keine Krankheit, soweit ich weiß.

Ich wollte einmal fragen, ob jemand von euch diese Testung schonmal gemacht hat, oder ob ihr sie kennt und ob die Testung aussagekräftig ist?

Liebe Grüße

Schule, Psychologie, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin
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Ich denke ich könnte Asperger haben?

Hallo. Ich bin Alice, 18. Ich weiß der Text ist lang, entschuldigung dafür. Ich habe Corona und deswegen eine Lungenentzündung die schwer ist weil ich eine Immunschwäche hab.

Das Problem ist, (oder eher das problem ist nicht)dass ich wegen dieser Hals schrägstich Lungensache so wenig sprechen kann? Es ist so, dass ich nie viel zu sagen weiß, und mich dann unwohl fühle ob die anderen es komisch finden dass ich so still bin.

Das hier gibt einen Grund warum ich nicht spreche. Ich will und wollte eigentlich nie sprechen, und habe es immer nur weil die Gesellschaft es verlangt. Ist es seltsam zu hoffen dass meine Stimme wegbleibt, so dass ich einen Sprachcomputer verwenden kann mit dem ich nur das nötigste sagen muss?

Ich habe auch eine Vermutung dass ich eine Persönlichkeitsstörung habe, nämlich Asperger. Ich habe einen Screening Test online gemacht, die meisten Menschen im Autismus- Spektrum haben einen Score von 32, ich habe 38.

Es würde einiges erklären, dass ich in sozialen Sizuationen nicht klar komme, dass ich Smalltalk einfach nicht verstehe, warum reden die leute über so belanglose dinge? Ich möchte meistens nicht redem und habe meistens nicht viel zu sagen. 

Das zweite Kriterium ist ausgeprägte sehr fokkusierte Interressen, ich bin sehr fokussiert auf drei Dinge: Kunst, Musik und Bücher. Ich kann zehn stunden am sStück Bügelperlern aufstecken, oder zeichen, oder auch einfach nur im Bett liegen und nichts tun außer Musik hören, und vergesse alles um mich rum .Ich kann nichts anderes finden dass mir Spaß macht. 

Drittes kriteruim it etwas das stimming heißt, meine hände müssen immer irgendwie in bwegung sein. Ich hatte mal einen Ring, den ich nicht mehr trage weil ich immer unbewusst daran rumgedreht habe, sogar bis der Finger wund war.

Viertes ist dinge in routine tun. Ich habe diesen Verdacht schon Länger, bevor Weihnachten schon, und mir ist alles was ich tue eine Routine habe. Ich mache immer alles was ich tue mache ich unbewusst in einer bestimmten Reihenfolge, und wenn die jemand stört komme ich massiv durcheinander. 

Außerdem wenn ich eine Aufgabe erfüllen soll, kann ich es absolut nicht ertragen wenn jemand mir hilft, ich muss das alleine machen.

Aber hier ist das Problem. Ich weiß dass meine Mutter das sich weiß das nicht verstehen wird. Sie ist immer überzeugt ich Bilde mir was ein/interpretiere zu viel rein. Sie wird meinen ich "spinne mal wieder rum. Sie versteht mich nicht, und ich weiß nicht was ich tun solll, ich weiß nicht mal warum ich dass hier schreibe.

Freundschaft, Psychologie, asperger, Autismus, Liebe und Beziehung
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Mein Nachbar, der Autist?

Ja, ich habe einen ganz komischen Nachbar. Der war sogar schon mal in der Klapse namens AST gewesen. Er hat seit so ca. 1 Jahr alle Freundschaften gekündigt. Er ist ganz ruhig und redet kaum. Er kann sich nicht wehren. Wird in der Schule immer gemobbt

Einmal in Supermarkt traf ich ihn zusammen mit seiner Mutter. Er hat so ca. 10 Minuten lang die Kasse blockiert und hats an Ende doch nicht geschafft zu bezahlen

Ich weiß, dass klingt jetzt ein bisschen peinlich, aber er ist schon mal in Unterhose schreiend auf die Straße gelaufen. Ich hörte damals in der Nachbarschaft, dass ers NUR getan hatte, weil seine Mutter ihn die falschen Socken gekauft hatte

Man kann sich mit ihn auch sogut wie überhaupt nicht unterhalten

Ich und meine Freunde spielen immer zusammen draußen mit unseren Handys "Pokemon Go". Er spielt es ebenfalls mit seinen Vater, aber anders. Er fährt mit ihn immer zusammen in Auto umher. Bei 5 Sterne Raids steht er immer von Anfang an, sofort mit den Auto an der Arena und wartet auf andere Leute. Ich weiß nicht wie lange er letztens da stand. Der Raid war schon so ca. 15 Minuten lang in gange, ich kam mit meinen Kumpels zur Arena. Sein Auto stand da, wir sind den Raid beigetreten, er dann instant hinterher in unsere Gruppe rein

Hatte auch von meinen Nachbarn erfahren, dass er in der Schule in mündlichen immer eine 6 hat. Nur in Mathe hat er immer eine 2-3

Psychologie, asperger, Gesundheit und Medizin, Autist
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Aspie und Partnerschaft: ist ein solches Verhalten normal und akzeptabel?

Ich habe einen Soldaten gedatet, der mir nicht gut getan hat. Er hat mich geküsst, mit mir geflirtet und mich konstant auf romantische Art berührt. Er meinte, ich sei ihm wichtig. Er war ein Aspie.

Kurz um, folgendes ist passiert:

  • zweites Date war ich fünf Minuten früher da (es waren max. fünf Minute (!)) ... er meinte, ich sei früher da gewesen, um ihn emotional zu erpressen; wir hatten davor nicht wirklich viel geschrieben;
  • ein weiteres Date: er nimmt mich mit in die Sauna um 18 Jährige (er ist Mitte dreißig!) auf den Schwanz zu starren (IGITT!) ... er starrt dann einen Typen Mitte zwanzig auf Schwanz und rennt mit einem Ständer durch die Sauna! Als er mich dann heim fährt und ich ihm einen blse grindert er noch ne Runde und fragt mich, ob ich was dagegen hätte. Er ist auf drei Datingapps aktiv und meint, die er sofort gecheckt hat, als er die Sauna verlassen hat; der eine Typ aus der Sauna hatte ihm geschrieben und er schreibt ihm einfach Sachen wie "ich will deinen Schanz sehen wenn er steif ist" und "sollen wir zwei vorbeikommen"
  • er hat mehrere Dates kurzfristig abgesagt
  • das eine Mal wollte er unbedingt ans Wattenmeer, hat mich eingeladen, ich meinte zu ihm, er bräuchte Gummistiefel, weil es kalt ist (WINTER!) und er meinte, er geht da hin und ich könne ja mitkommen. Also kaufe ich mir Gummistiefel und er sagt ab, fünf Stunden bevor es losgeht, weil er keine Gummistiefel hat
  • Er schickt meinem Kumpel, von dem er weiß, dass er und ich Kumpel sind, Nacktfotos von sich; er behauptet ständig, der Kumpel und ich hätten was mit einander (jedenfalls denke ich, dass er das behauptet) ... ich verstehe das nicht
  • Als wir uns am Strand getroffen hatten meinte er, dort können wir uns nicht noch mal treffen, weil wir GESEHEN wurden von Soldatenkollegen. Omg, ganz ehrlich, wir sahen nur wie zwei Kumpel aus.

Er meinte zu mir, ich sei ihm wichtig, es gäbe keinen zweiten wie mich. Ich habe ihn gefragt, ob er mich sehen will oder nicht. Er meinte: ja, unbedingt. Er wusste genau, dass ich in ihn verknallt bin und mehr wollte. Weil ich ihm das gesagt habe. Er meinte auch nach der Sauna zum Typen, dass ich und er ein paar seien oder dass es kompliziert sei. Keine Ahnung.

Liebe, Freundschaft, Liebeskummer, Beziehung, Psychologie, asperger, Autismus, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Trend
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Wie mit autistischem Bruder umgehen?

Hallo, ich weiss nicht ob er Autismus hat aber ich denke das und er hat auch mal gesagt, dass er denkt es könnte sein.

Immer wenn ich ihn auf etwas hinweise ist er super genervt und zeigt das auch. Er wird in kleinen Situationen schnell wütend auf mich und redet mit mir als wäre ich die schlimmste Person, die es gibt.

zB: Er war im Bad, um 7:10 und ich muss um 7:30 zum Bus. Da ich im Bad auch andere Dinge mache, als auf die Toilette zu gehen und mir die Zähne zu putzen, habe ich angeklopft und (wirklich SEHR nett) gesagt: „Kannst du dich bitte etwas beeilen, ich muss gleich weg“ (nicht genau aber so ungefähr war der Wortlaut). Dann hat er nicht geantwortet. Ich habe es dann wiederholt, weil ich dachte, er hätte es nicht gehört. Dann hat er glaube ich sehr genervt Ja gesagt. Als er erstmal 10 minuten gebraucht hat (wahrscheinlich absichtlich) kam er raus. Ich ging ins Bad und er kommt von der Ecke „Was ist eigentlich dein Problem??“ Hat angefangen richtig stress zu machen und meinte zu mir es wäre super unhöflich und ich meinte halt ich versteh nicht, worüber er sich denn jetzt aufregt. Es ist meiner Meinung nach ganz normal und ich hatte keine schlechten Absichten.

Er regt sich oft über solche sachen auf, weswegen ich „Angst“ habe ihn auf solche Sachen hinzuweisen. Er riecht sehr stark. Wenn er lange auf dem Klo ist, muss ich lüften. Ich habe das mal angesprochen und ihn gebeten, danach zu lüften. Er hat sich dagegen gewehrt, mich abwertend angemacht und natürlich lüftet er nicht.

Dazu kommt, dass er sehr unappetitlich isst. Sobald er isst, muss ich mich entfernen. Er schaufelt das Essen und das Besteck berührt seine Zähne. Ich machte meinen Vater mal darauf aufmerksam, der hat aber anstatt ihm das zu sagen, mir gesagt ich solle meinen Ellenbogen vom Tisch nehmen. Meine Eltern möchten meinem Bruder auch nichts sagen. Er ist zu meiner Mutter oft sehr unfreundlich und behandelt sie respektlos.

Er rastet auch schnell aus und hat sich mal heftig mit meiner Oma gestritten, weil sie ihm gesagt hat er soll „abhauen“weil er ihre und die meinung meiner Mutter nicht akzeptiert hat(sie sagen die pharmaindustrie beutet uns teilweise aus) Sie meinte das spaßig, er ist aber voll ausgerastet, hat heftig gezittert usw. Das ist schon öfter passiert er hat mich auch mal geboxt und meine Mutter die ihn davon abhalten wollte geschlagen.

Er hat keine freunde und leute(mitschüler) finden ihn komisch. Sie sagen, wir sind uns null ähnlich.

Dazu ist er sehr komisch, bewegt sich sehr „stark“ also irgendwie impulsiv. Er macht oft Geräusche so stöhnen (nicht das sexuelle) und wenn er zB einen Teller hochhebt so „opp“ wenn ihr wisst, was ich meine.

Ich weiss nicht, wie ich mit ihm umgehen kann. Vielleicht gibt es hier Autisten, die mir helfen können. Ich habe noch eine weitere Frage zu ihm gestellt, die kann man sich auch durchlesen. Ich sage nicht dass ich denke alle Autisten sind so anstrengend und impulsiv. Ich denke nur, dass diese heftigen Reaktionen nicht normal sind.

Familie, Freundschaft, Psychologie, asperger, Autismus, Bruder, Liebe und Beziehung, Autist
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Asperger Autistin- wieso verstehe meine Eltern mich nicht?

Hallo, ich vermute, dass ich asperger Autistin bin. Meine Eltern unterstellen mir schon meine ganze Jugend, dass ich diverse ernstzunehmende Probleme hätte, wobei sie diese (z.B. Mediensucht) einfach mal schnell selbst diagnostiziert haben und beharrlich dran festhalten. Dabei haben sie erst bemerkt, dass ich schwere Depressionen hatte, als ich es ihnen gefühlt ins Ohr schreien musste. Und auch dann, interessierte es sie offenbar nur wenig.

Jeder online Test, auch seriöse (so seriös diese Tests eben sein können) bestätigten mir eine 80-95% -ige Wahrscheinlichkeit für Autismus und jede Beschreibung von Autismus, den Symptomen, Problemen im Alltag und Erfahrungsberichte von Betroffenen, in denen sie über ihr Leben und ihre Persönlichkeit redeten, traf zum Großteil auf mich zu. Natürlich kann ich mich nicht in jedem Punkt mit allem identifizieren, denn Autist ist nicht gleich Autist. Dennoch stimmte es in den Grundzügen und das Wesentliche trifft auf mich zu.

Alles an mir war schon immer falsch, abnormal und musste geheilt oder weg gemacht werden. Ich würde gerne zu einem Psychologen o.ä. Doch ich denke nicht, dass sie es auch nur im Ansatz verstehen würden, wenn ich sie bitte, mir dies zu finanzieren, weil ich denke, ich bin Autistin. Ich müsste wohl lügen und ihnen sagen, ich würde mich gern wegen meiner Mediensucht therapieren lassen.

Habt ihr Tipps für mich?

Schule, Eltern, Psychologie, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin, Akzeptanz
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Ich bin Asperger, Habe ich eine Chance beim anderen Geschlecht?

Ich bin 14/männlich (8. Klasse) und bin ein Asperger-Autist. Ich leide sehr unter dieser Krankheit, und wünsche mir fast nichts mehr, als diese lästige Behinderung los zu werden. Ich habe eine Konzentrationsschwäche und allgemein Probleme Mitschüler beim z.B. "ausborgen" anzusprechen, und das obwohl ich mich problemlos (auch über meine Sexualität) mit meinen Mitschülern unterhalten kann, außerdem habe ich einen Schulbegleiter. Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich bis zur 6. Klasse im Klassenzimmer laut gegähnt, auffällig gepopelt, und sogar manchmal auf meinem Tisch geschlafen habe, was ich mir aber alles ab der 7. Klasse abgewöhnt habe. Ich war auch schon mal verliebt, nämlich mit 13, aber ich war vor meinem Schwarm völlig nervös, und bin jedes mal rot geworden, wenn ich sie gesehen habe. Ich bin nie auf sie zugegangen, konnte ihr nicht in die Augen schauen, und versuchte sogar of Kontakt aufgrund meiner Nervösität zu meiden. Einige aus meiner Klasse hatten zwar noch keine Beziehung, aber ich stelle mir trotzdem die Frage, ob ich grundlegend wegen meiner Behinderung (und meinem Schulbegleiter) überhaupt eine Chance bei den Mädels habe. Von meiner Seite aus, und von der Seite der Mädchen. Wollen Mädchen in diesem Alter überhaupt etwas mit einem Jungen zu tun haben, der eine Behinderung hat?

Aber was meint ihr? (Bitte ehrlich antworten)

Jein, ich denke schon, aber du hast es schwerer als andere. 63%
Ja, ich denke, dass du grundlegend eine Chance hast. 38%
Nein, du hast so gut wie keine Chance. 0%
Schule, Freundschaft, Mädchen, Jugendliche, Sexualität, Pubertät, Psychologie, asperger, asperger-syndrom, Autismus, Behinderung, Liebe und Beziehung, Abstimmung, Umfrage
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