Jobcenter Mehrbedarf Zöliakie Widerspruch abgelehnt?

Hallo, ich habe folgendes Problem.

Mein 9 jähriger Sohn hat mehrere chronische Erkrankungen, weshalb es mir momentan nicht möglich ist Arbeit aufzunehmen.
Nun hat er noch Zöliakie hinzubekommen.
Ich habe erfahren, dass man aufgrund der recht teuren Kostenaufwendigen Ernährung Mehrbedarf beantragen,
kann was ich auch getan hab.
Laut Empfehlung des Deutschen Zöliakie Vereins empfehlen diese 20% vom Regelsatz was ca 83€ pro Monat wären.

https://www.hartz4hilfthartz4.de/mehrbedarf-ernaehrung/

Wir mussten zum Gesundheitsamt, welches dann innerhalb von 5 Minuten festgelegt hat, dass es 24€ pro Monat geben wird,
da mein Sohn ja nur ein Kind ist und eh nicht so viel isst.
(Er isst mit seinen neun Jahren genau so viel wie ein Erwachsener -das ist also völliger Nonsens).
Des Weiteren kostet allein ein Brot mehr als das dreifache eines normalen Weizenbrotes. Wer sich Glutenfrei ernähren muss, weiß dass die Preise unverschämt sind.

Ich habe also Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt und nun kam der Ablehnungsbescheid gegen meinen Widerspruch.

Begründung:
Der Widerspruch wird als unbegründet zurückgewiesen.

Die Widerspruchsführerin trägt im wesentlichen vor, dass der Mehrbedarf in Höhe von 83€ zu bewilligen ist.

Der Widerspruch ist zulässig, sachlich jedoch nicht begründet.

Insbesondere für Kinder sei diese Empfehlung nicht bindend und vollumfänglich anwendbar.
Daher hat das Gesundheitsamt den Mehrbedarf auf 24€ festgelegt.

Ist jemand in einer ähnlichen Situation?
Sind die 24€ tatsächlich angemessen, wenn man bedenkt, was es tatsächlich bedeutet Komplett auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten zu müssen und auf die wirklich teuren Lebensmittel angewiesen zu sein?

Ich komm mir etwas veräppelt vor und möchte das nicht so stehen lassen.

Was wäre der nächste Schritt dieses Urteil anzufechten?
An wen kann / sollte ich mich wenden?

Ich hoffe auf Antworten und bedanke mich im Voraus :-)

Recht, Jobcenter, mehrbedarf, Zöliakie, Ablehnungsbescheid
4 Antworten
Welche Folgen hat eine glutenhaltige Ernährung bei Zöliakie?

Ich bin 18 und habe Zöliakie. Aufgeklärt habe ich mich soweit es geht selber! Ich habe die ersten Monate glutenfrei gegessen, aber seit dem überhaupt nicht mehr! Für mich ist es einfach mega schwierig und viel zu teuer!!!!! Ich weiss werde viel Kritik bekommen, aber es ist nicht leicht. Noch wohne ich bei meinem Elternhaus, am Anfang hatte ich die Unterstützung von meinen Eltern aber dann war's das auch.... Wenn ich immer wieder mal sagte ich muss mich doch eigentlich Glutenfrei ernähren, kam von meiner Mutter; Ja dann mach doch, liegt doch an dir. Wobei das nicht stimmt, ich verdiene keinerlei Geld und nichts... und jetzt kommt mir bitte nicht von wegen Nebenjob!
Ich hatte keine Ernährungsberatung, mir wurde nur einmal ne Magenspiegelung gemacht, keine Antikörper Bestimmung und sowas... muss ich denn zu Kontrollen oder noch mehr machen lassen? Was ist das denn mit der Kontamination? Als ob das wirklich so streng alles ablaufen muss?

  • Welche Folgen hat mein Verhalten im jetzigen Zeitpunkt und vorallem auch später?
  • Nimmt man denn zu? Wenn man glutenfrei isst?

Man muss noch dazu sagen ich habe den Arzt schon gewechselt, da die Diagnose schon seit 3 Jahren feststeht aber erst 1 Jahr später durch Zufall mitbekommen habe! Der neue Arzt ist leider auch eine Schande...

Medizin, Arzt, Darmerkrankung, Gesundheit und Medizin, gluten, Glutenfrei, Glutenunverträglichkeit, Sensibilität, weizen, Zöliakie, Chronisch, Autoimmunkrankheit
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Zöliakie Test negativ kennt sich jemand aus?

Ich habe ein Problem und das schon sehr lang und zwar hat es vor 3 Jahren angefangen das ich immer Verstopfung und Durchfall im Wechsel hatte, jetzt nur noch Verstopfung. Ich hab seit Dezember 2017 extreme Bauchschmerzen fast jeden Tag ich hab 10kg abgenommen weil ich kein Appetit mehr hab und habe dauernt einen aufgeblähten Bauch, Übelkeit, Sodbrennen,aufstoßen und könnte mich manchmal übergeben. Darauf hin bin ich zur Hausärztin die fast 3 monat zu mir gesagt hat das ich dies weiter beobachten soll und mir magenresistente tapletten verschrieben es war besser hielt Aber nicht lang an so das ich wieder zum Arzt bin, daraufhin habe ich eine Überweisung zur magenspiegelung bekommen. Da war ich dann auch und es wurden Gewerbeproben entnommen. Nach ein paar Tagen hatte ich das Ergebnis und zwar eine leichte chronische Gastritis und die Refluxkrankeheit zur Sicherheit sollten noch Antikörper bestimmt werden um eine Zöliakie also glutenunverträglichkeit auszuschließen. Heute kam das Ergebnis und es sei negativ. Den Test habe ich bei meiner Hausärztin gemacht. Das Problem ich nehme immer noch magenresistente tapletten und habe immer noch diese Symptome meine Ärztin schiebt dies nur auf die refluxkrankheit und meinte ich soll wegen der Verstopfung Joghurt essen und wieder kommen wenn es schlimmer wird. Ja es ist aber schlimm und ändert tut sich nichts das habe ich ihr gesagt aber sie bleibt bei ihrer Meinung. Soll ich nochmal zu einem anderen Arzt ? Und den Test wiederholen ? Habt ihr eine glutenunverträglichkeit und es kam auch ein negativer Test heraus ? Ich weis nicht mehr weiter. Den das macht mich echt fertig so das ich mich garnicht mehr freue aufzustehen und überhaupt was zu essen geschweigeden irgendwie noch essen zu gehen weil ich weis ich bekomm schmerzen und die anderen Symptome werden schlimmer. Hoffe mir kann jemand helfen oder seine Geschichte erzählen. Freu mich auf eine Antwort

Zöliakie, Zöliakietest
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Kann es durch Glutenunvertröglichkeit zu Zyklusstörungen kommen?

Huhu zusammen Ist vielleicht einw enig ein Tabu-Thema, ich brauche aber trotzdem euren Rat: Ich fange eifnach gleich mal an: Ich habe Zöliakie, seit ich eig. auf der Welt b8in, man hat das aber erst vor einem Jahr festgestellt. Seither ernähre ich mich Glutenfrei. Nun habe ich aber ein Schnitzel gegessen, vor etwa zwei Wochen. Danach hatte ich 3 Stunden später eine Bluten. Und seither hatte ich immer mal wieder so ein Ziehen im Unterleib. Die ZB kam etwa um meinen Eisprung rum, ich nehme aber die Pille. Eigentliche Merke ich nichts vom Eisprung und ich hatte meine Tage auch immer rechtzeitig. Naja und letzten Dienstag gingen wir zum Inder und ich dachte, ich bestelle mir was ohne gluten, hatte dann aber doch dran. Und seither habe ich so eine komische leicht braune Blutung. Ich war allerdings beim Frauenarzt und alle Abstriche waren in Ordnung. Dass ich Schwanger bin, schliesse ich mal aus, da ich die Pille immer um die selbe Zeit genommen hatte und weder Durchfall hatte, noch mich erbrochen habe. Ich bin mir aber nicht 100% sicher, also habe ich mal einen Schwangerschaftstest gekauft. Ich bin jetzt nämlich den vierten tag überfällig. Ist halt irgendwie doof :/. Ich wollte eigentlich wissen, ob jemand hier auch schon Erfahrungen mit Zyklusstörungen gehabt hat, bezüglich der Zöliakie, damit ich mich hald eeetwas beruhigen kann. :) Danke schon mal für Euer Feedback. Es beunruhigt mich nur, weil ich hald so etwas noch nie hatte und meine Regel immer regelmässig nach 3 Tagen kam. Vielleicht kam sie früher, als ich die Pille noch nicht nahm, unregelmässig, das weiss ich aber nicht mehr.

Periode, Zöliakie, Zyklusstörung
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Wie lange dauert es bis sich darmzotten aufbauen?

Hey :) ich bin 13Jahre alt und ich habe seid ca. Einem Jahr ständige Beschwerden im Magen-Darm Bereich...Da anfangs auf eine Gastritis getippt wurde musste ich monatelang pantoprazol nehmen und eine strikte Diät durchführen... aber da es einfach nie besser wurde und ich ständig Magen/Bauchschmerzen und ständigen druck hatte mir die Säure hochkam etc. Sollte ich eine Magenspiegelung durchführen für die ich erstmal vieleMonate warten musste...Ich wurde in diesen Monat auf Laktose und Fruktose getestet , sowie auf Bakterien/lamblien Im stuhl und calprotectin...Transglutaminase-Iga+IgG wurde ebenfalls getestet und ein großes Blutbild auch...ALLES war jedoch negativ! Ausser bei der Laktose und Fruktose..da war ich beim atemtest negativ hatte aber nach dem test dann durchfall..Nach der Magenspiegelung stellte sich raus das meine darmzotten deutlich abgeflacht sein und dort verstreute T-Lymphozyten seien? Ich wurde auf Marsh Klassifikation 3A gestuft und ernähre mich seit mehreren Monaten glutenfrei jedoch sehe ich nicht wirklich eine besserung , da ich alle 3wochen einen Schub habe..das heisst starke Bauchschmerzen bauchkrämpfe Übelkeit usw..Darmspiegelung wurde gemacht und da war alles gut also kein morbus crohn etc.. meine Frage jedoch ist, wie lange dauert es bis darmzottenn nachwachsen da ich inzwischen schon einige Kilo abgenommen habe?Kann mir bitte jemand helfen? Ich entwickel schon langsam einen calcium Mangel und meine Knochen schmerzen da mein Darm nicht die Nährstoffe aufnehmen kann..Liebe grüße

Dauer, Darm, Beschwerde, Zöliakie, darmzotten, jahrelang
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