114/500 Teleskop Enttäuschung?

Hallo liebe Astronomie Freunde,

ich habe vor einiger Zeit schon einmal ein paar Fragen zu Teleskopen hier gestellt. Ich habe mich dann schließlich für ein Bresser Teleskop 114/500 entschieden. Da ich vorher noch nie durch ein Teleskop geschaut habe, hatte ich relativ hohe Erwartungen, da ich mit meiner Digitalkamera, die im Vergleich zu so einem Teleskop eine viel kleinere Öffnung hat, schon relativ "gute" Bilder vom Mond/Jupiter machen konnte.

Leider wurde ich maßlos enttäuscht. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah. Der Mond sah genau so aus, es gab überhaupt keinen Unterschied. Die Planeten Jupiter und Saturn erschienen als Punkte, wobei beim Saturn mit viel Vorstellungskraft noch zu erkennen war, dass er Ringe hat.

Den Mars konnte ich überhaupt nur als Lichtpunkt erkennen. Viel zu hell, sah er aus wie ein Stern. Der restliche Nachthimmel sah aus wie ein Meer aus weißen Punkten vor schwarzem Hintergrund. Auch die Plejaden waren nur helle Pünktchen.

Es tut mir leid, wenn meine Schilderung etwas unschön klingt und ich möchte niemanden damit verletzten, ich möchte jedoch nur verstehen, wieso in der Anleitung und im Internet überall davon geschwärmt wird, was man sehen kann doch in Realität kaum etwas erkennbar ist.

Denn ich muss sagen, dass dies eine der größten Enttäuschungen war, die ich jemals gehabt habe. Ich habe mich wirklich gefreut, den Himmel zu durchforsten....

Ich würde gern wissen, ob ich einfach ein Teleskop mit einer noch größeren Öffnung brauche oder ob es einfach nicht möglich ist, vom Boden aus "eindrucksvolle" Sichtungen zu machen.

Vielen Dank.

Sonne, Mond, Astronomie, Astrophysik, Fernglas, Planeten, sternenhimmel, Teleskop
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