(Astro-)Fotografie lange Belichtungszeit?

Hallo.

Als absoluter Neuling der Astrofotografie und nur mit wenig Ahnung von DSLR Kameras, ist der Einstieg in dieses Thema natürlich alles andere als leicht. Ich sehe immer wieder auf Astrobildern (z.B. von Emissionsnebeln) Angaben der Belichtungszeit wie z.B. 309x180 sek. (insgesamt 15,5h) . Soweit ich es verstanden habe bedeutet das, dass insgesamt 309 Bilder mit jeweils 180 Sekunden Belichtungszeit gemacht wurden. Nun zwei Fragen dazu. Ersten: wie kann man eine solche Belichtungszeit erzielen? Mit meiner Canon 550d lassen sich Belichtungszeiten bis zu 30 sek erzielen, mehr geht für ein Bild nicht. Wie also kann man 15,5h lang belichten?

Zweite Frage: Ich habe bemerkt, dass viele Astrofotografen ihre Bilder für 30sek belichten und dann stacken (also alle gemachten Bilder addieren bzw layern), wodurch sich die gesamte Belichtungszeit ergibt. Z.B. werden 5 Bilder mit jeweils 30sek Belichtung gestackt, was dann 5x30 macht. Wenn ich nun aber nach alle 30sek immer ein neues Bild anfangen muss, sehen doch alle im Endeffekt gleich aus? Auf dem zweiten Bild wird man zum Beispiel von einer Galaxie doch nicht mehr erkennen, wie auf dem Bild zuvor, da man den Belichtungsprozess sozusagen wieder von Null beginnt. Was bringt es dann also, lauter gleich aussehende Bilder zusammenzufügen?

Ich entschuldige mich im Voraus für diese Unwissenheit, einige Fotografen werden hier sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber wie gesagt, bin noch ein absoluter Grünschnabel, der sich die Astrofotografie mit learning by doing beibringt :D

Fotografie, Technik, Canon, Astrofotografie, Astronomie, Technologie, Teleskop, Belichtung
Welches Teleskop wäre gut geeignet für mich?

Hi, ich habe mich in letzter Zeit viel mit Teleskopen und auch in letzter Zeit fast nur mit Astrofotografie beschäftigt.

Ich verwende dazu momentan einen 70/350 Refraktor, mit dem ich immer wieder zufriedenstellende Aufnahmen mit einem Digiscoping-Adapter und meinem LG G5 (mit Langzeitbelichtung bis 30 Sekunden) anfertigen konnte. Weniger gut klargekommen bin ich mit meinem Maksutov- Teleskop, das mit 90mm Durchmesser und 1250mm Brennweite und starker Vergrößerung sehr lichtschwach ist. Da ich das Gefühl habe das Potential beider Teleskope voll ausgeschöpft zu haben, wird es nun mal wieder Zeit mir ein neues Teleskop zuzulegen. Fotografieren möchte ich vor allem: Galaxien, Sternhaufen und auch sehr gern planetarische Nebel

Ich hatte mir mal ein 8 Zoll Newtonteleskop zugelegt aber ich kam damit nicht klar, weil es für meine Eq-5 zu schwer war und mich der Aufbau inklusive Kollimation circa 1-2 Stunden gedauert hat...

Mein Budget wäre 650€ .. (unter Umständen auch etwas mehr)(Montierung Skywatcher EQ5 besitze ich schon)

Was würdet ihr mir empfehlen für die Astrofotografie? Brauche ich dringend eine DSLR oder genügt die Langzeitbelichtung vom Handy bis 30 Sekunden ... (Siehe Bild!) Falls eine DSLR notwendig ist, bitte ich euch um Vorschläge für gute Kombinationen aus DSLR und Teleskop (zusammen unter 700€... DSLR natürlich gebraucht)

(In Erwägung gezogen hätte ich vor allem: Skywatcher 80/600 ED Apo Pro // Skywatcher AC 150/600 // oder eventuell ein 6 Zoll Spiegelteleskop, wobei ich sehr ungern kollimiere...) Macht einfach Vorschläge was ihr persönlich empfehlen würdet für Galaxien, Sternhaufen und planetarische Nebel ... Maksutov? Cassegrain? AC-Refraktor? APO-Refraktor? Ritchey Chretièn? (Newton Reflektoren ... eher ungern, wegen Kollimation)

Danke schon mal im Vorraus für eure Ratschläge! :)

Welches Teleskop wäre gut geeignet für mich?
Kamera, Astrofotografie, Astronomie, Teleskop, Weltall, Langzeitbelichtung

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