Reisekostenrückerstattung?

Ich wollte dieses Wochenende (23.-25.10.20) eigentlich nach Sylt fahren. Leider wurde

vergangenen Montag (19.10.20) Hamburg zum Risikogebiet erklärt. Schleswig Holstein hat

das Beherbergungsverbot für Einreisende aus Risikogebieten aus touristischen Zwecken

verhängt. Die Betreiberin meiner Unterbringung zeigte sich kulant und bot schriftlich an, dass

ich die Reise verschieben könne. Ich nahm den Vorschlag an (dies teilte ich ihr per Mail am

Dienstag, 20.10.20) mit. Daraufhin habe ich keine Antwort bekommen. Auch telefonisch war

sie nicht zu erreichen. Am Mittwoch bat ich sie nochmals per Mail um Bestätigung. Wieder

keine Antwort. Auch telefonisch war sie nicht erreichbar. Am Freitag bat ich nochmals

schriftlich um Bestätigung. Auch keine Reaktion. Am späten Freitagnachmittag (23.10.20)

wurde das Beherbergungsverbot außer Kraft gesetzt. Als ich davon durch die Medien erfuhr,

habe ich meine Unterkunft unverzüglich versucht per Mail und telefonisch zu kontaktieren,

um noch am gleichen Abend anzureisen bzw. am Folgetag. An dem Abend gab es keine

Reaktion auf meine Nachricht. Auch telefonisch war niemand zu erreichen. Eine Nachricht

seitens der Unterkunft über die Aufhebung des Beherbergungsverbots gab es am

Freitagnachmittag nicht. Am Samstag, 24.01.20, kam dann eine Mail, mit der Information,

dass das Beherbergungsverbot ausser Kraft gesetzt wurde und meine vorherigen Nachrichten angeblich nicht angekommen sein.

Ich habe nochmals versucht, Kontakt aufzunehmen – per Mail und telefonisch. Wieder keine

Reaktion.

Habe ich eine Chance meine Kosten zurück zu bekommen?

Recht, Reiserecht
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Individuelle Anreise - Kostenlose Stornierung?

Hallo zusammen,

wir haben am 22.02.20 über den Reiseveranstalter Byebye.de (Alltours) ein Hotel (eigene Anreise) Zeitraum 21.03.-28.03.20 für 2 Personen Gesamtpreis: 738 EURO auf der Kanaren-Insel Lanzarote in Spanien gebucht.

Die spanische Regierung hat in den letzten Tagen eine Ausgangssperre verhängt. Durch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist unsere Reise gravierend beeinträchtigt.

Zum 15.03.20 wurden unsere Flüge (Hin- und Rückflug) storniert, sodass eine Anreise nach Lanzarote unmöglich ist. Durch die Corona-Krise sind keine Flüge nach Lanzarote mehr buchbar. Zudem ist die allgemeine Unzugänglichkeit der Unterkunft durch höhere Gewalt gegeben.

Meines Erachtens liegt durch die behördlichen Warnungen und die bereits genannte Ausgangssperre auf den Kanaren ein Sonderkündigungsrecht vor.

Durch eigene Recherche wird in anderen Foren von folgenden Paragraphen gesprochen:

„Nach § 275 BGB (Unmöglichkeit) sind unverhersehbare Umstände gegeben, wonach uns eine 100%ige Rückerstattung zusteht! Außerdem liegt § 313, 314 BGB vor."

Alltours lehnt jegliche Problemlösung in Form einer kostenlosen Stornierung ab und schreibt folgendes auf meine Bitte nach kostenloser Stornierung:

„ Die Voraussetzung für eine Abweichung von unseren AGB ist für Ihre Buchung reiserechtlich nicht gegeben, eine Kulanz müssen wir leider ablehnen.Der weitere Verlauf der Corona-Krise und die Auswirkungen auf den Reiseverkehr sind nicht absehbar. Sollte es hinsichtlich Ihrer Reise zu einer anderen Rechtsgrundlage kommen werden wir Sie selbstverständlich informieren.Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Stornierung oder Umbuchung nur zu den Bedingungen unserer AGB möglich ist.Eine Umbuchung Ihrer Reise ist nicht möglich. Eine Stornierung ist momentan bis 3 Tage vor Abreise mit 80% Stornierungsgebühren möglich. Dieses entspricht bei Ihrer Reise 591,-- Euro.Bitte teilen Sie uns mit falls Sie die Reise stornieren möchten."

Wir sind einfach nur sprachlos und hilflos. Seit Sonntag, 15.03.20 versuche ich täglich über Email & per Telefon nach einer zufriedenstellenden Lösung ( kostenlose Rückerstattung, Umbuchung, Gutschein im Wert der geleisteten Zahlung) bei Alltours zu bitten.. ohne Erfolg!

Reise, Kanaren, Hotel, Recht, lanzarote, Reiserecht, Reisen und Urlaub, Wirtschaft und Finanzen
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Muss ich die Anzahlung der Ski-Reise über den Ski-Club einbüßen wenn sie das Zimmer kostenlos abgeben konnten?

Hallo Zusammen,

ich bin gerade etwas hilflos und wende mich mit meiner Frage nun an Euch.
Ich habe Anfang des Jahres eine Ski-Club Reise gebucht und 200€ angezahlt. Im Sommer hab ich mich an die Leiterin des Ski-Clubs und gleichzeitige Organisatorin per WhatsApp gewannt (man kennt sich ja) und ihr mitgeteilt dass wir (mein Sohn und ich) nicht mitfahren möchten und sie im gleichen Atemzug gefragt, ob sie mir Bescheid sagt wenn sie Ersatz für uns gefunden hat,ansonsten wäre mir klar,dass ich auf den 200€ sitzen bleiben würde. Sie hat nicht geantwortet.
Nun habe ich sie knapp 2 Monate vor Reise noch einmal gefragt,ob sie das Zimmer belegen konnte und sie sagte,dass sie es kostenlos abgeben konnte,trotzdem bekäme ich meine 200€ nicht zurück da es so in der Anmeldung stände (habe ich damals nicht gesehen,war alles nur per email).
Nun meine Frage. Muss ich das einfach so hinnehmen,auch wenn dem Ski-Club kein finanzieller Schaden entstanden ist? Ich fahre nicht zum ersten Mal mit und ich weiß dass viele (sogar noch kurz vorher) absagen oder andere kurzfristig mitfahren,das ist nichts ungewöhnliches. Und wenn ich jetzt kein Recht mehr auf mein Geld hätte,dann dürfe ich ja rein theoretisch immer noch mitfahren,denn es heißt bei „Nichtantritt“ fällt bekommt man seine Anzahlung nicht zurück,allerdings hätte der Ski-Club ja gar kein Zimmer mehr für mich frei da alles belegt ist.

vielen Dank schonmal für eine Antwort!

Recht, Reiserecht, Reiserücktritt, Stornierung, Reisen und Urlaub
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Versehentlich Urlaub Gebucht. Was soll ich tun?

Ich widme mich hiermit an die hoffentlich all wissende Community der Gutefrage.

Und zwar haben 3 Freunde und ich also 4 Personen am 27.9.19 zusammen nach einem Urlaub gesucht den wir knapp einen Monat später antreten wollten. Dabei bin ich auf "Ab in den Urlaub gelandet" und habe dort erstmal für mich alleine nach Angeboten geschaut. Eines der Angebote das mir zwar nicht zusagte aber trotzdem mein Interesse geweckt hatte schaute ich mir daraufhin genauer an. Es sollte nach Ägypten gehen.

Interessant waren für mich vor allem die möglichen Zahlungsarten die für mich (Ich habe noch nie online gebucht) wie bei allen anderen Käufen online, am Schluss NACH dem (zur Kasse oder jetzt Kaufen) Button angezeigt werden. Um dort hin zu kommen musste ich sämtliche "Pflichtfelder" ausfüllen. Email, Adresse, Name, Telefon und Geburtstag. Nach all dem (dumm genug die richtigen Daten einzutragen, ich weiß) habe ich wie erwarte auf "Jetzt buchen" gedrückt und zu meiner Überraschung keine Zahlungsmöglichkeiten oder ähnliches angezeigt bekommen, sondern nur einen Dank von "Ab in den Urlaub" für die Buchung.

Habe ich mir erstmal nichts bei gedacht da für mich keine Buchung stattgefunden hatte. Die Seite also geschlossen und mit den 3 anderen weiter zusammen gesucht und im Endeffekt telefonisch bei einem anderen Anbieter dann auch gebucht.

Tatsächlich habe ich dann aber eine Buchungsbestätigung von "Ab in den Urlaub" bekommen. (Ich muss dazu sagen die angegebene E-Mail ist nicht meine Aktive weshalb ich da eher selten nachschaue) mit weiteren E-Mails wie "Bald geht es nix wie weg" etc.. Daraufhin hatte ich zum ersten mal Kontakt aufgenommen und eine Email versendet, dass ich diesen Urlaub niemals antreten wollte und das ein Versehen war.

Diese Mail hatten die aber anscheinend noch nicht bearbeitet und mir die Rechnung für die Buchung geschickt. 1900€ für 2 Personen (haben 2er Gruppen gebildet zwecks Zimmer). Jedoch noch am selben Tag eine weitere Mail geschickt in der die mir sagen, dass ich die Reise dann wohl oder üblich stornieren muss und zum heutigen Tag die Stornogebühr 920€ betragen würde.

Ich verstehe ja, dass ich da mehr als nur dumm agiert habe, aber ein Klick zu viel soll mich fast 1000€ kosten?!

Das Lächerliche finde ich das alle Informationen über mich die ich ja selber angegeben habe, Infos sind die nicht geheim sind. Mit diesen Infos könnte ich also ohne Probleme für bestimmt 10 meiner Freunde einen Urlaub buchen, welchen die dann Zahlungspflichtig stornieren müssen?! Das kann es doch nicht sein.

Keinerlei Konto Daten oder ähnliches.

Ich bin am verzweifeln da ich selber arbeitslos bin und den anderen tatsächlich gebuchten Urlaub nur antreten kann weil ich lange gespart habe. Ich kann mir diese 920€ im Leben nicht leisten sehe es aber auch nicht ein wenn jeder "Idiot" der weiß wo ich wohne und meine Email kennt für mich buchen kann.

Was für Möglichkeiten habe ich? Habe ich überhaupt welche? Ich bitte um Euren Rat.

Danke im voraus.

Recht, Buchung, Reiserecht, Reisen und Urlaub
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