Keine Lust auf Urlaub mit Freundin. Wie findet ihr die Situation?

Hi,

also meine Freundin und ich hatten im Februar geplant unseren Urlaub in Rom zu verbringen. Wir beide fanden die Idee sehr gut... Nun kam aber Corona und hat alles durcheinander gebracht.

Längerfristig hatte ich schon geplant mit meinen Eltern für 10 Tage an die Ostsee zu fahren, weil meine Freundin immer erzählt hat, da wäre ein Sommerlager von den Pfadfindern und sie wisse aber noch keinen konkreten Termin. Das Sommerlager fällt natürlich aus, aber der Urlaub mit meinen Eltern ist gebucht und ich finde es einfach immer erholsam.

So: Eigentlich hätte ich auf Arbeit immer noch einen weiteren Urlaubstermin einreichen müssen, aber ich habe immer auf meine Freundin gewartet. Dann hat sie vor 6 Wochen ein 4-Wochen im Herbst Praktikum in München entdeckt und sich darauf beworben. Sie hatte mir davon erzählt und ich fand es auch okay, wenn sie es macht. Aber ehrlich gesagt, hatte ich da keinen richtigen Kopf für, weil ich auf Arbeit richtig Stress hatte und es auch um den beruflichen Werdegang ging.

Dann hatten wir gesagt, dass wir Mitte Juli bis Ende Juli wegfahren werden und wir hatten das in den Kalender eingetragen. Darauf hin buchte ich für Anfang August 10 Besinnungstage, die ich gerne machen wollte und zu denen ich auch beruflich verpflichtet bin. Weil unser Urlaub stand ja für mich fest! Am Samstag kam sie jetzt damit an, dass am Ende Juli zwei Tage Vorbereitungseminar für das Praktikum stattfinden werden! Damit war der auch der ganze Urlaub unterbrochen und einfach nur Mist.

Sie schon das dann auf meine Besinnungstage, die ich ja im Wissen gebucht hatte, dass alles gut ausgeht und passt. Ich sollte die doch stonieren.

Jetzt meinte ich zu ihr, dass wir froh sein können nicht eine weitere Reise gebucht zu haben denn sie meinte zu mir: "Hmm ja, dann hätte man die stonieren müssen." Sie hätte das Praktikum unserem Urlaub vorzogen! Der vor dem Praktikum schon gebucht gewesen wäre. Hallo!? Und zweitens braucht sie eigentlich auch kein Praktikum mehr, weil sie ab November einen festen Job hat.

Nach diesem ganzen Häckmäck habe ich überhaupt keine Lust mehr auf Urlaub. Auch die Herbstferien (NRW) sind für gemeinsamen Urlaub gestorben, weil da genau dieses Praktikum reinfällt. Wie findet ihr das Verhalten von meiner Freundin? Was wäre eine Lösung?

Liebe, Urlaub, Frauen, Kommunikation, Egoistisch, Ferien, Freundin, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Planung, Praktikum, stornieren, Reisen und Urlaub
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Was haltet ihr von diesem Kontrollzwang und dieser Ungerechtigkeit im Team!?

Hallo,

ich bin im ersten Jahr einer Berufseinführung nach dem Studium. Das ist sowas wie im Referendariat. Ich hatte eine 50% Stelle mit 19,5 Arbeitsstunden pro Woche, in der auch noch Ausbildungsinhalte hineingehören. In dieser Zeit hat man auch einen MentorIn. Bei mir kam es ab November/Dezember letzten Jahres zu Spannung meiner Mentorin. Sie kam mit meiner Arbeitsweise nicht zurecht. Sie ist die eigentliche Chefin im Team, der Chef gibt immer kleinbei, bzw. redet ihr nach dem Mund, weil sie so viele Aufgaben von ihm übernimmt. Naja, also sie hatte mir auch ein sehr schlechtes Gutachten ausgestellt. Gott sei Dank, hatte ich schon vorher die Ausbildungsleitung über Konflikte informiert.

Von einer beobachteten Tätigkeit ausgehend, hat sie plakativ abgeleitet, dass das immer so sei. Also beim Abschlussgespräch mit der Ausbildungsleitung hat sie auch sehr quer geschossen und mich vor ihm schlecht dargestellt. Ich konnte jedoch etwas Argumente finden, warum das nicht der Fall ist und meine Aussagen begründen. Mein Recht war es, dass ich eine Gegendarstellung schreibe. Das wollte sie mir eigentlich auch ausreden. Ich schrieb aber dennoch die Gegendarstellung.

Die Personalabteilung hat mich dennoch versetzt und mich in das zweite und dritte Jahr übernommen. Jetzt wechsel ich die Stelle zum September, so wie es vorgesehen ist.

Das Problem ist, dass ich mit meinem Chef und meiner Mentorin, sowie zwei weiteren Kollegen in einem Haus wohne. Das werde ich nie mehr tun! Sie hatte mich auch sozial kontrolliert. Dann essen wir auch fast jeden Mittag miteinander. Heute beim Essen hat mein Chef mich dann einfach gefragt, was denn mit der einen Aufgabe sei die er mir Ende Oktober aufgetragen hatte. Diese Aufgabe hatte ich schon im November begonnen und auch im Dienstgespräch davon berichtet. Dann sagte er: "Ich seh da nichts von!" Obwohl sich da in kleinen Schritten schon etwas getan hat, aber durch Corona sich Leute ja einfach nicht mehr treffen können. Der Chef hat auch immer Probleme mit freien Tagen (6 Tagewoche) und Urlaub. Er macht nie Urlaub und hat keinen freien Tag. Ein schon fertiger Kollege wurde auch fertig gemacht als er meinte er hätte gleich einen Termin und müsste sich noch urz vorbereiten. Dann meinte meine Mentorin zu ihm: "Warum hast du deine Aufgaben noch nicht fertig?" Der Mann ist 43 Jahre alt und ist bestimmt 10 Jahre im Beruf.

Wie findet ihr das? Sollte ich das der Personalabteilung auch noch mitteilen?

Beruf, Schule, Menschen, Psychologie, Gesellschaft, Kontrollzwang, Narzissmus, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro, Umfrage
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Sollte jeder mal Zuhause kochen?

Hi,

bei mir Zuhause hat führer fast ausschließlich meine Mutter gekocht. Sie ist nach mir nicht mehr arbeiten gegangen, weil mein Vater genug verdient hat bzw. durch die Steuerklasse V meine Mutter nur noch 1/3 ihres Lohns bekommen hätte (950 € als Kindergartenleiterin), wollte sie es nicht mehr. Egal. Jedenfalls war das so bei mir Zuhause. Bei meiner Freundin haben beide Eltern gearbeitet. Bzw. arbeiten noch, der Vater ist in Kurzarbeit. Ich sag nicht, dass ich das von meiner Mutter gut fand! Ich will, dass meine Frau arbeitet und eine sinnvolle Beschäftigung hat.

Heute hatte ich meiner Freundin geschrieben, dass sie ja gekocht bekommt und sie ist war völlig entrüstet darüber und meinte, das sei doch kein Restaurant. Ich weiß echt nicht, was sie hat!? Ihre Eltern kochen sehr gerne und ihr Vater geht auch in einen Kochclub. Immer wenn ich da war, hat einer oder beide gekocht oder ihre Mutter wollte, dass wissen wann sie kommt, damit sie kochen kann. Jetzt erzählt die mir sowas.

Ich finde das blöd. Meine Freundin kocht z. B. sehr gerne. Ich mag kochen nicht so gerne, dafür mache ich andere Dinge im Haushalt und auch handwerkliche Tätigkeiten. Warum soll man sich die Aufgaben nicht aufteilen? Einer kocht, der andere macht die Wäsche und den Garten. Was denn? Und nicht so ein Blödsinn, jeder kocht mal! Nicht falsch verstehen... Ich helfe meiner Freundin auch beim Kochen, wenn ich Zeit habe und gehe einkaufen.

Wie seht ihr das? Ich weiß auch nicht, warum meine Freundin so zickig drauf war! Zu dem kocht ihre Schwester auch öfters. Also sie bekommt gekocht.

kochen, essen, Familie, Kochen und Backen, Liebe und Beziehung, Partnerschaft
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Was ist das für eine Art? Wie mit solchen Leuten umgehen?

Hallo,

also ich habe eine Kollegin, die auch meine Mentorin ist. Sie reißt sich alle Aufgaben unter den Nagel und tut dann so als ob sie sich aufopfert. Aber sie macht es freiwillig. Stänndig macht sie Überstunden und macht Aufgaben, die sie eigentlich nicht machen müsste. Wenn andere Kollegen, dazu zähle ich auch, Fehler machen müssen die sich was anhören. Sie macht angeblich alles richtig und nur sie kann es gut. Sie gibt den Kollegen dann immer Ratschläge. Ich habe gutes Feedback von den Menschen bekommen für die ich arbeite, aber ich achte auf meine Arbeitszeiten und möchte klare Aufgabenstellungen in denen ich mich engagieren und Initiative ergreifen kann. Sie musste über mich ein Gutachten erstellen und das ist einfach schlecht ausgefallen. Und zwar deswegen, weil sie meinte ich würde keine Eigenintiative zeigen und keine Ideen haben. Wie auch? Ich musste immer mit ihr fahren und habe hospitiert und wenn ich etwas eigenständig gemacht habe, war es angeblich nie gut genug. Es würde immer noch besser gehen. Wenn ich dann komplett ohne sie etwas gemacht habe, war sie sehr kritisch und meinte ohne sie wird es nicht funktionieren. Das denkt sie auch bei einem Kollegen, der aus dem Ausland kommt, aber der ist halt schon fertig und 15 Jahre im Beruf, da kann man nichts sagen. Der Chef sagt überhaupt nichts, weil sie ihm einfach viele Dinge abnimmt und der chillen kann. Wenn Kollegen einen Fehler machen, sie sieht sich in der Pflicht den Fehler auszubügeln bzw. auf ihre Schultern zu nehmen.

Das Gutachten ist raus und ich werde vermutlich die Stelle zum September wechseln. Wir reden nicht mehr viel miteinander nur das Nötigste und meine Aufgaben, die ich mache teile ich ihr nicht mehr offen mit. Freitags hatte ich einen eigenständigen Termin, ich habe ihr das kurz vorher mitgeteilt. Dann kam ich 3 Minuten zu spät und ich machte mir voll den Kopf, das ich unfähig sein und warum mir Fehler passieren. Soweit hat sie es bei mir gebracht und ich bin seit September erst im Beruf.

Was ist das für eine Verhalten? Wie kann ich damit umgehen?

Beruf, Fehler, Menschen, Psychologie, Kollegen, Psychologe, Arbeiten gehen, Narzissten, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Wie findet ihr das Verhalten innerhalb einer "Fernbeziehung"?

Hi,

also meine Freundin und sind schon seit 2 Jahren ein Paar. Sei September 19 führen wir eine Fernbeziehung und sehen uns eher unregelmäßig bzw. sehen schon häufig theoretisch jede Woche. Ich weiß auch gar nicht, ob das als Fernbeziehung durchgeht. Sie war noch an unserem alten Studienort und ist dort vor 3 Wochen weggezogen, weil sie eh nicht mehr Präsenzstudium machen muss. Das waren zwischen ihr und mir 130 km. Nachdem sie dort weggezogen ist, wohnt sie wieder bei ihren Eltern und das sind von mir 60 km. Meine Wohnung ist aber klein nur 2 Zimmer und in meinem Schlafzimmer ist eher eine Schlafkammer. Für 2 Personen ist es schon arg eng, sodass sie nur immer 3 - 4 Tage bei mir bleibt.

Letzten Dienstag ist sie wieder von mir zu ihren Eltern gefahren und hat gesagt, dass sie am Dienstag also heute wiederkommt. Jetzt haben wir eben telefoniert und ich habe gefragt, wann sie kommt und sie meinte: "Um 20:40 bin ich da." Dann ist sie eine Stunde wach und geht eh um 22 Uhr schlafen und wir hatten überhaupt nichts mehr vom Tag. Weil sie den Tag voll ausnutzen will, um dann an ihrer Arbeit zu schreiben. Mir geht´s gerade nicht so gut, beruflich habe ich echt Theater und ich würde einfach auch mal gerne so mit ihr reden und das geht dann auch wieder nicht. Und sie bleibt dann eh nur bis Freitagabend. Also eigentlich nur 2 Tage. Ich finde das für eine Beziehung echt wenig.

Wie findet ihr das?

Liebe, Freundschaft, Frauen, Beziehung, Fernbeziehung, Liebe und Beziehung
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