Wer ist zuständig für die Erstattung der Flugtickets bei einer stornierten Pauschalreise?

Hallo zusammen,

Ich benötige Eure Hilfe und wäre jedem für einen nützlichen Tipp dankbar.

Im Januar 2020 habe ich in einem Reisebüro eine Pauschalreise (Flug + Unterkunft in einem Hotel) nach Litauen gebucht. Die Reise sollte im Mai 2020 stattfinden. Bei der Buchung habe ich eine Anzahlung (300€) für die Unterkunft sowie eine Anzahlung (280€) für den Flug geleistet.

Die Reise ist im April 2020 aufgrund der Pandemie kostenlos storniert worden. Die Anzahlung für die Unterkunft (300€) habe ich vom Reisebüro zeitnah zurück erhalten.

Die Anzahlung für das Flugticket habe ich allerdings bis heute nicht zurück bekommen, obwohl ich das Reisebüro mehrmals schriftlich um die Rückerstattung gebeten habe. Die Gutscheinlösung habe ich explizit abgelehnt.

Das Reisebüro teilte mir jedes Mal mit, dass die Airline (Ryan Air) die Anzahlung nicht erstatten kann/will und das Reisebüro hier auch nichts tun könne.

Ich möchte dem Reisebüro noch ein weiteres Mal die Chance geben, aktiv zu werden und das Geld von der Airline zurück zu holen. Sollte die Rückerstattung dann noch immer nicht erfolgt sein, werde ich ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten.

Meine Frage:

Gegen wen würde sich meine Forderung im Rahmen des gerichtlichen Mahnbescheides richten? Gegen das Reisebüro oder gegen die Airline?

Das Reisebüro ist rechtlich gesehen nur der Reisevermittler. Der Beförderungsvertrag besteht nämlich mit der Airline und nicht mit dem Reisebüro.

Andererseits handelt es sich bei der stornierten Reise um eine Pauschalreise. Der Vertragspartner bei einer Pauschalreise wäre dann das Reisebüro?  Also müsste ich meinen Rückerstattungsanspruch im Rahmen eines Mahnverfahrens gegen das Reisebüro und nicht etwa gegen die Airline geltend machen?

Vielen Dank vorab für die Beantwortung der Frage!

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Stornokosten trotz Absage durch Veranstalter?

Guten Tag, ich wollte eigentlich gestern (Samstag) in die Türkei fliegen. Konnte ich aber nicht, da ja die Türkei Reisen aus und nach Deutschland verboten hat. Jetzt habe ich folgendes Problem:

Am Freitag ging bereits um ca. 18 Uhr oder früher in den Medien die Information raus, dass Einreisen verboten sind. Um 19:08 habe ich dem Reiseveranstalter geschrieben, dass ich meine Pauschalreise stornieren will und Stornokosten in Kauf nehme. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht gesehen, dass die Türkei bereits Einreisen verboten hat und somit eine Einreise so oder so nicht möglich sein wird, sodass ich den kompletten Preis ohne Stornokosten erstattet bekommen würde.

1 Stunde später (ca. 20 Uhr) habe ich es auch gemerkt und dem Veranstalter nochmal geschrieben und ihm den o.g. Sachverhalt erklärt. Kurz: ich habe eine Reise storniert, die vorher schon vom Veranstalter storniert wurde. Vom Veranstalter kam erst am nächsten Tag die schriftliche Bestätigung, dass die Reise von ihm storniert wird.

Auch teile mir eine Mitarbeiterin telefonisch mit, dass die Reise vom Veranstalter storniert wurde und ich den kompletten Preis erstattet bekomme und meine Mail mit dem Wunsch zur Stornierung somit auch wirkungslos ist.

Heute morgen bekam ich dann eine Mail mit der Bestätigung, dass die Reise auf meinen Wunsch storniert wird und ich 85% Stornokosten zahlen muss. Ist das rechtens? Ich sitze seit über 1,5 Stunden in der Warteschleife und es geht einfach niemand ran.

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Ungültiges SEPA Basislastschriftmandat?

Hallo zusammen, ich habe eine Frage zur Gültigkeit eines SEPA Basislastschriftmandats.

Anfang April 2019 habe ich online eine Reise gebucht. Anfangs habe ich als Zahlungsmethode Überweisung ausgewählt und nachträglich telefonisch auf SEPA Lastschrift umgestellt.

Im April 2019 wurde mir für eine Reise für Dezember 2019 die Anzahlung per SEPA Basislastschrift abgebucht. Leider ist der Veranstalter insolvent und die Reise wird storniert werden. Meine Anzahlung werde ich voraussichtlich nicht mehr erhalten.

Bei einen gültigen SEPA Basislastschriftmandat hab ich die Möglichkeit innerhalb von 8 Wochen zu widerrufen. Leider ist diese Frist längst vorbei. Ich habe die Information im Internet gefunden, dass die Frist 13 Monate beträgt, wenn kein gültiges SEPA Mandat vorliegt. Nachdem ich das gelesen habe, habe ich das SEPA Basislastschriftmandat herausgesucht und dabei festgestellt, dass auf dem unterschriebenen Mandat meine IBAN und meine BIC nicht eingetragen sind. Die beiden Felder sind lediglich mit X‘en ausgefüllt. (IBAN: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX)

Ist dieses Mandat dadurch ungültig und habe ich nun die Möglichkeit die Lastschrift zurückzubuchen?

Vielen dank schon mal für Eure Hilfe!

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Bei ab in den Urlaub sofort 100% Zahlung ohne Anzahlung und nun 70% Stornogebühren rechtens?

Guten Abend, Ich habe am 13.3. eine Pauschalreise über "ab in den Urlaub" nach Mallorca gebucht. Die Reise sollte am 1.8. los gehen . Am nächsen Tag erhielt ich eine e-Mail mit der Rechnung . Inhalt war, dass mit der Reiseveranstalter am 16.3. Sofort die kompletten 1300 Euro (100%) von meinem Konto abbuchen will. Also ohne Anzahlung. Die kam mit äußerst unseriös rüber und ich entschloss mich am 15.3. Kurzer Hand dazu die Reise zu stornieren. (im hinterkopf schon der Gedanke, dass eventuell Stornierungsgebühren anfallen würden aber da die reise ja erst 4,5 Monate später losgegangen wäre habe ich mit maximal 20% gerechnet.

Gestern kam jedoch eine e-Mail die meinen Puls binnen Sekunden auf 180 schoss. Ich soll 900€ Stornierungsgebühren bezahlen ( das sind 70%). Da mit das sehr hoch vor kam schmiss ich die goOgle-Maschine an da es doch mit Sicherheit Richtlinien gibt die mal im BGB festgehalten wurden wie hoch Stornierungsgebühren sein dürfen. Und da bin ich auch auf mehreren Seiten fündig geworden. Es wurde zum im Jahre 2015 ins BGB eingetragen, dass bis zu 30 Tagen vor Reisebericht die Stornierungsgebühren nicht höher als 20% sein dürfen (bei Pauschalreisen ). Des weitern steht ebenfalls im BGB, dass eine Anzahlung von 40% nicht überschritten werden darf und der restliche Betrag erst frühestens 35 Tage vor reisebeginn fällig ist .

Also hat dieses Spitzen reiseunternehmen gegen 2 regeln aus dem BGB verstoßen .

Nun meine frage : Wie würdet ihr vor gehen ? Das lastschriftverfahren erstmal rückgängig machen und warten was ab in den Urlaub dazu sagt ? Wie sind eure Erfahrungen mit a.i.d.u. ? Wie hoch waren eure Anzahlungen bzw stornogebühren ( auch bei anderen veranstaltern )

Mit freundlichen Grüßen Lukas

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Rechte als Reisegast bei Flugzeitenänderung (Pauschalreise)?

Im Nov. 2014 haben wir (2 Erw. + 2 Kinder, 6J und 10J) zusammen mit unseren Eltern (2. Erw.) bei ITS.indi eine Bulgarien-Pauschalreise mit 14 Übern. gebucht. Es ist übrigens unsere erste (und vermutlich auch die letzte) Pauschalreise die wir in unserem Leben gebucht haben!

Da wir von 2 unterschiedlichen Standorten zum Flughafen anreisen müssen, haben wir Hamburg ausgewählt, zu dem alle Reisenden in 2 Stunden mit dem PKW anreisen können. Mit Rücksicht auf die mehrstündige Anreise hatten wir einen Flug am 17.08 (Hamburg - Varna) um 14 Uhr ausgewählt. Durch diese Flugzeit war auch der Reisepreis etwas höher als Flüge zu früheren Flugzeiten. Rückflug (Varna - Hamburg) am 31.08 sollte um 11:30 Uhr sein. Auch diese Zeit hatten wir bewusst so gewählt, damit wir nach einem kleinen Frühstück vom Hotel abreisen können. Als Fluggesellschaft wurde BAC (Bulgarian Air Charter) gebucht. Im Zuge der Reisebuchung über das ITS-Portal haben wir auch eine Carkeeper-Service gebucht. Dieser Service steht allerdings "nur" von 7-24 Uhr zur Verfügung.

Da man bei Bulgarian Air Charter 6 Wo. vor Abflug kostenfrei Plätze reservieren kann, haben wir dies Ende Juni versucht. Auf der Webseite kam aber immer der Hinweis, dass unsere Buchungsnr nicht bekannt sei. Die Hotline von ITS meinte nur man sollte es immer wieder versuchen ... wäre ein Problem bei der Fluggesellschaft. Nach paar Tagen vergeblicher Versuche haben unsere Eltern bei der Fluggesellschaft angerufen und dort die Auskunft bekommen, dass dieser Flug nicht existiert und auch nie geplant gewesen sei. Also warteten wir auf die abschließende Nachricht mit unseren Reiseunterlagen.

Am Montag (27.08) kam dann eine Mail von ITS mit unseren Unterlagen. Alles so wie wir es gebucht hatten. Bei BAC erschien der Flug im Flugplan aber immer noch nicht. Also wieder Anruf bei ITS. Erst wollten die den Fehler noch immer der Fluggesellschaft zuschieben. Erst auf Nachdruck schaute man richtig nach und stellte fest, dass der Flug nicht existiert. Genau 24 Std. später bekamen wir eine neue Mail von ITS in der uns jetzt mitgeteilt wurde, dass die Fluggesellschaft Änderungen mitgeteilt hat (haha). Jetzt sollen Hin-/Rückflug mit "Air Via" erfolgen. Abflug in Hamburg ist jetzt nicht mehr 14 Uhr sondern 7 Uhr. Rückflug von Varna am 31.08 nicht mehr um 11:30 Uhr sondern 04:30 Uhr (!). Lt. "Air Via" müsse man auch nicht nur 2 Stunden sondern 3 Stunden vor Abflug am Flughafen sein.

Wir sind natürlich verärgert. Auch ein Schriftwechsel mit ITS hat nichts daran geändert. Selbst die Möglichkeit eine "kostenlose Stornierung" hätten wir durch diese Änderung nicht. Erst ein höherer Reisepreis für besser Flugzeiten, dann eine Übernachtung weniger wegen vorzeitigem Rückflug und statt kostenloser Sitzplatzreservierung nun 10 Euro pro Sitz und Flug! Und bezahlter Carkeeper geht auch nicht wegen dieser Zeiten!

Hat man in einem solchen Fall tatsächlich als Reisegast keine Wahl und ist der Willkür ausgeliefert? Gibt es Anspruch auf Preisminderung?

Recht, ITS, Pauschalreise

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