Was kann man gegen eine Pornosucht machen?

Heey,

okay irgendwie ist mir die Frage trotz der relativen Anonymität hier echt unangenehm 😅

Aber naja: Ich bin m/22 und seit knapp 2,5 Jahren mit meinem Freund m/19 zsm. Unsere Beziehung läuft ganz gut, trotzdem extremster Hürden und Downs sind wir zusammen und bewältigen als paar alles soweit ganz gut,

Ein großes Problem für MICH persönlich ist mein der stark erhöhter Pornokonsum. Ich gucke diese Pronos (LEIDER) nun seit meinem 13. Lebensjahr und würde sagen ich bin echt süchtig nach denen. Ich finde das sehr belastend da ich merke, wie es mir nach wie vor die Realität des Sex vollkommen verzerrt und mir den echten Sex nicht so lustvoll macht. Um eine starke Erregung zu erreichen muss ich ständig an Pornos etc.. denken ansonsten fällt es mir manchmal schwer überhaupt einen guten Höhepunkt zu erreichen.

Es geht in 90% der Fälle soweit, dass ich das masturbieren dem Geschlechtsverkehr vorziehe. Was ich sehr schade finde, da mein Freund sich dann oft schlecht fühlt.

Ich habe mit ihm da auch schon drüber gesprochen und gesagt, dass ich eventuell süchtig sein könnte, jedoch findet er es eher „lustig“ und nimmt das nicht wirklich sehr ernst. Ich glaube er versteht den Ernst der Lage nicht. Ich habe Angst, dass wenn das so weitergeht ich komplett keinen Sex mehr möchte. Das wäre sehr traurig, da ich meinen Boy über alles liebe und ich finde, dass er diese Nähe viel mehr verdient als irgendwelche Pornos...

Habt ihr da Tipps, was man da tun kann? Ehrlich gesagt, zum Psychologen oder sowas würde ich ungern, da mir das Thema extrem unangenehm ist und ich niemals offen da drüber reden könnte bzw. nur sehr schwer! Aber trotzdem sind all eure Ratschläge willkommen.

:)

Freundschaft, schwul, Sex, Sucht, Psychologie, Gay, Homosexualität, Liebe und Beziehung, pornosucht
Wie am besten anpassen in einer islamisch-konservativen Familie, wenn man selber Atheist ist?

Hallo,

meine Frage ist oben. Es fällt mir sehr schwer mich anzupassen in dieser Familie und nicht laut rausbrüllen, dass ich nicht glaube.

Leider kann ich auch nicht „einfach gehen“ weil ich noch studiere und finanziell abhängig bin und ich kann auch nicht „einfach zu meiner Meinung stehen und darauf setzen, dass sie akzeptiert wird“... Wie passt man sich am besten an sodass mir die Meinungen der anderen egal sein können ohne, dass ich jedes Mal wütend werde. Also ich schaffe ich eine „Mir-Alles-Egal-Laune“?

Wenn ich sowieso eines Tages endlich ausziehen kann werde ich mich von allem distanzieren, was mit dieser oder ALLEN anderen Religionen zu zu hat. Wie schaffe ich diese Distanz? Zum Beispiel heute zwingt mein Vater mich wieder mit zum Freitagsgebet jedoch habe ich KEINE Lust drauf. Auch der Fakt, dass ich 21 bin macht da kein Unterschied. Und wenn man sich übel auflehnt gegen die Familie steht man ganz schnell alleine da, und ohne Geld im 1 von 10 Semestern ist das nicht gut.

Wie kann ich all das über mich noch ein paar Jahre ergehen lassen, bis ich endlich frei von diesem Zeugs bin? Wie erreicht man das ultimative Level der Anpassung und der „Ist-Mir-Egal-Haltung“?

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Allen anderen helfenden Antworten danke ich jetzt schon.

Religion, Atheismus, Atheist, Glaube, Gott, Homosexualität, homosexuell