Ein Ding mit Schutz zum zwischenschalten, damit nicht immer gleich der FI-Schutzschalter fällt?

Hallo!

Wie es will, hat der Geschirrspüler meiner Großeltern gestreikt. Onkel kam zur Reparatur und ich habe ihn halt geholfen.

Jedenfalls war da was mit der Steuerung. Als er ihn eingesteckt hat, tut sich nichts. Und jetzt fängt das Chaos an. Wir haben beide auf den Stecker in der Steckdose vergessen! Jedenfalls wollte mein Onkel den Geschirrspüler drehen. Das habe ich gemacht. Bin nicht weit gekommen. Ich greife hin, auf den Rahmen des Geschirrspülers und zack - ich kriege einen Schlag und der FI fällt. Mein zweiter Schlag, bisher.

Im nachhinein war es auch irgendwie logisch. Wir hatten die ganze Dämmung runter gegeben und da kam halt das Innenleben zum Vorschein. Ich muss irgendwo angekommen sein, wahrscheinlich Draht oder so, und da der Stecker in der Steckdose war, bekam ich den Schlag. Das Nächte mal wird zum probieren der Geschirrspüler wieder rein geschoben!

Jetzt zu meiner eigentlich Frage. Der Geschirrspüler funktioniert immer noch nicht. Die Platine hat er zu einem seiner Kollegen gebracht, welcher sich diese einmal anschaut. Okay, gut.

Aber, gibt es ein Teil, das man in die Steckdose gibt, dann den Stecker des Gerätes, welches auch so eine Art Sicherung integriert hat? Wenn - so wie ich - wieder jemand an den Draht kommt, dass nur der Schutz in dem Gerät (welches in der Steckdose steckt) fällt und nicht gleich der FI?

P.S.: keine Großeltern waren vom Fallen des FI nicht gerade begeistert. Musste ziemlich viel neu einstellen....

Elektronik, Strom, Elektrik, Vorsorge, Schutz, Sicherung, Elektriker, fi, Geschirrspüler, Steckdose, FI Schutzschalter, Sicherungskasten, Stromkreis
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Warum fliegt mein FI?

Zunächst mal die Beschreibung des Aufbaus: Von unserem Haussicherungskasten geht eine 5x4-Leitung in die Werkstatt, wo sie dann in einer Verteilerdose auf 3 Drehstromsteckdosen (16A) verteilt wird. Soweit so gut, alle Geräte, die mit diesem Drehstrom arbeiten, funktionieren tadellos, so daß ich davon ausgehe, daß bis hierhin auch alles in bester Ordnung ist. Aus dem Sicherungskasten raus geht die Leitung zuerst über einen 3-poligen FI und dann einen 3-polige 25A-Sicherungsautomaten, die Leitung ist ca. 20 m lang. Das Licht der Werkstatt hängt an einer separaten Lichtstromleitung, die auch an einem 1-poligen FI hängt, die war schon beim Bezug des Hauses so vorhanden, die Drehstromgeschichte kam später dazu, weil in der Werkstatt diverse Maschinen dies erfordern.

Gut, wenn ich nun von dem Drehstrom versuche, Lichtstrom abzuzweigen, fliegt der FI. Ich hab es sowohl direkt aus der Verteilerdose direkt auf eine Schuko-Steckdose als auch über einen Drehstromstecker, an dem dann eben nur eine Phase angeschlossen wurde, versucht, in beiden Fällen fliegt der FI, sobald die Maschine eingeschalstet wird. Betreibt man die Maschinen an einer Steckdose der vorhandenen Lichtstromleitung, passiert nichts, weder FI, noch Sicherung fliegen, also dürften die Geräte als Fehlerquelle wegfallen.

So, wo könnte denn mein Denkfehler hier liegen?

Keine Sorge, bevor es brennt oder jemand stirbt, wird der Fachmann gerufen, hier interessiert mich jetzt wirklich, warum das nicht geht.

fi, lichtstrom, Drehstrom
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