Hallo,
ich hatte heute den ersten Aufnahmetermin bei der Ergotherapie. Das Aufnahmegespräch dauerte 30 Minuten.
Während des Aufnahmetermins wurde mir gefragt welchen Hausarzt ich habe und zu welchen Fachärzten ich hingehe.
Sie hat mir auch die Frage gestellt, ob ich Hilfsmittel benötige und ob ich weite Gehsrecken laufen kann. Ich habe gesagt, dass ich Schmerzen habe wenn ich weite Gehsrecken laufe.
Dann wurden mir verschiedene Fragen gestellt wie z.b welche Erkrankungen bzw welche Diagnosen ich habe, ob ich psychische Erkrankungen habe und welche Medikamente ich nehme.
Auch wurden mir gefragt ob ich Hobbys habe und ich habe gesagt, Konsole spielen.
Dann wurde mir gefragt zu welchen Therapeuten ich noch hingehe und habe gesagt, dass ich zur Physiotherapie hingehe. Sie hat mich dann gefragt, ob ich eine Besserung merke.
Als ich meine Verkalkungen aufgrund der rheumatischen Haut- und Muskelerkrankung „Juvenile Dermatomyositis" der Ergotherapeutin gezeigt habe, hat die Ergotherapeutin mich gefragt ob ich dafür Salben einnehme und dann habe ich meine Salben angegeben.
Dann hat die Ergotherapeutin mich gefragt welchen Pflegegrad ich habe und habe gesagt, dass ich einen Pflegegrad 3 habe. Dann hat die Ergotherapeutin mich gefragt, ob bei mir regelmäßig ein Pflegedienst vorbeikommt. Ich habe zu ihr gesagt, dass meine Eltern die Pflege übernehmen.
Auch hat die Ergotherapeutin meine Muskelkraft gemessen, da ich eine rheumatische Haut- und Muskelerkrankung „Juvenile Dermatomyositis" habe und Muskelschwund habe. Die Kraft war bei mir maximal 26 kg und nach mehreren Durchläufen 18 kg.
Außerdem hat die Ergotherapeutin mich gefragt, ob ich damit einverstanden währe, dass ich nicht nur rheumatisch (mit den Fingern und Gelenken), sondern auch psychiatrisch behandelt werde, da ich auch psychische Erkrankungen angegeben habe. Das hat sie mir angeboten, obwohl auf dem Rezept keine psychische Erkrankungen draufstanden, sondern nur meine rheumatische. Ich habe zugestimmt.
Auch hat sie mich gefragt, wie sehr stark meine Ängste und Sozialphobische Störungen ausgeprägt sind.
Die Therapeutin hat auch zu mir gesagt, dass sie während des Erstgespräch ein Blick auf ein Auge geworfen und somit erkannt hat, dass bei mir mehr als nur eine rheumatische Erkrankung mit dabei ist. Das hat sie erkannt, da ich etwas unsicher und nervös wirkte.
Zum Schluss hat sie mich gefragt, ob ich zuzahlungsbefreit bin und ich habe nein gesagt.
Und gleich während des Ersttermins habe ich eine Rechnung erhalten, die ich an die Ergotherapie überweisen soll. Mir wurde aber gesagt, wenn der Termin ausfällt, bekomme ich das Geld wieder zurück.
Als Verabschiedung hat die Ergotherapeutin mich gefragt, was ich heute noch mache bevor ich 5-6 Stunden Konsole (Playstation) spiele. Ich habe zu ihr gesagt, es gibt Tiefkühlbaguetts (da ich nicht gerne koche) und sie hat zu mir gesagt „Nicht schlimm, Hauptsache man wird satt."
Handelt es sich um eine gute oder schlechte Ergotherapiepraxis?
Handelt es sich anhand der Aussagen um eine gute oder schlechte Ergotherapeutin?
Ist und wirkt die Ergotherapeutin kompetent?
Ist und wirkt die Ergotherapeutin professionell?
Ist das gut oder schlecht, dass bei mir während des Aufnahmegespräch verschiedene Fragen gestellt wurden? Ist es angemessen, dass mir verschiedene Fragen gestellt wurden? Hätten andere Ergotherapiepraxen mir auch solche Fragen gestellt? Ist es öfters bzw Standard oder eher eine Seltenheit?
Ist es angemessen, dass mir gefragt wurde, welchen Pflegegrad ich habe und ob ich einen Pflegedienst habe? Hätten andere Ergotherapiepraxen mir auch solche Fragen gestellt? Ist es öfters bzw Standard, dass mir diese Frage mit dem Pflegegrad gestellt wurde oder eher eine Seltenheit?
Ist es gut oder schlecht, dass bei mir gleich die Muskelkraft gemessen wurde? Ist es öfters bzw Standard oder eher eine Seltenheit? Hätten andere Ergotherapiepraxen mir auch die Muskelkraft gemessen?
Wie findet ihr es, dass bei mir gleich die psychiatrische Behandlung in der Ergotherapiepraxis (obwohl auf dem Rezept nur meine rheumatische Erkrankungen standen) angeboten wurden? Ist es öfters bzw Standard oder eine Seltenheit? Hätten andere Ergotherapiepraxen mir auch das angeboten oder eher nicht?
Wie findet ihr es, dass die Ergotherapeutin gleich erkannt hat, dass bei mir etwas mehr ist als nur eine rheumatische Erkrankung? Hätten andere Therapeuten es auch gemerkt oder eher nicht? Ist das öfters oder eher eine Seltenheit?
Wie findet ihr es, dass die Therapeutin über meine Hobbys gefragt hat und was ich mache heute noch mache bevor ich 5-6 Stunden Konsole spiele?
Sollte man da bleiben oder wechseln?