Warum nehmen islamische Länder keine islamischen Flüchtlinge auf?

Länder wie Saudi Arabien auf der Arabischen Halbinsel sind islamische Staaten und deren Anführer legitimieren sich durch das im Koran geschriebene. Mein wissen über den Koran ist beschränkt, aber in einem Teil steht, dass man Fremde, die eine Unterkunft suchen für 3 Tage oder so in sein Haus lassen muss und verpflegen muss, ohne nach einem Grund zu fragen. Wie kann es dann sein, dass diese Länder, die ihre Gesetze teilweise nach dem Koran auslegen, keine islamischen Flüchtlinge aufnehmen, sodass diese den weiten und gefährlichen Weg ins größtenteils Christlich geprägte Europa suchen? Ich war mal in den UAE und da wurde uns erzählt, dass Leute nur als Staatsbürger anerkannt werden, wenn sie dort geboren sind, und alle Leute, die das sonst wohnen, werden abgeschoben, sobald sie keine Arbeit mehr haben, während die Einwohner vom Staat Häuser geschenkt bekommen. Diese Länder haben so unglaublich viel Geld durch ihr Öl zur Verfügung und sind nicht bereit, es mit anderen ihrer Religion zu teilen? Ich meine ich könnte es verstehen, wenn es keine islamischen Theokratien wären, sondern demokratische Staaten ohne Staatsreligion. Denn es liegt am Ende an der Entscheidung des Volkes, ob sie Flüchtlinge aufnehmen wollen oder nicht, aber in einem Staat, der sich komplett nach dem Koran richtet soein grundsätzliches Gebot des Koran so grundsätzlich zu ignorieren? Was ist eure Meinung

Religion, Islam, Politik, Arabisch, Flüchtlinge, Koran, Philosophie und Gesellschaft
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