Warum suche ich mir unbewusst fast immer genau die Leute als Freunde, die psychisch mindestens genauso im Arsch sind wie ich?

Zuallererst: Wenn ich "vermutlich" schreibe, dann meine ich, dass entweder die betroffene Person das vermutet oder ich selber, kein Psychologe oder so. Einfach, weil es von der Symptomatik her passt. Aber ich bzw. die Person weiß, dass es auch was ganz Anderes sein könnte.

Zu mir: w18, vermutlich schizophren, vermutlich depressiv, Eltern geschieden, kein Aufenthalt in der Psychiatrie, habe mich geritzt

Bester Freund: 19, vermutlich schizophren, vermutlich depressiv, Eltern geschieden, soweit ich weiß kein Aufenthalt in der Psychiatrie, soweit ich weiß kein SVV

Beste Freundin: 17, als Kind sexuell missbraucht, Vater unbekannt, Mutter macht ihr Leben zur Hölle, lebt seit ca. 2 - 3 Jahren im Heim, hat sich geritzt, war in der Psychiatrie, wartet auf ambulante Therapie

Freundin (freundschaftlich): 18, Mutter tot, schwere Depressionen, lebt im Heim, soweit ich weiß kein SVV, gerade in der Psychiatrie

Fake - Freundin (hat sie Probleme: Ich hab für sie da zu sein. Hab ich Probleme: "Schön für dich!"): 18, Eltern geschieden, Mutter tot, Depressionen und Angststörung (und noch irgendwas Anderes), ritzt sich, kein Aufenthalt in der Psychiatrie

Ehem. beste Freundin 1 (auseinandergelebt): Vater Psycho, Mutter tot, hat sich geritzt, kein Aufenthalt in der Psychiatrie, war in ambulanter Therapie

Ehem. beste Freundin 2 (gestritten): Eltern geschieden, Mutter tickt nicht richtig, schizophren, depressiv, hat sich geritzt, hat Angst vor ihrem Ex, kein Aufenthalt in der Psychiatrie, war in ambulanter Therapie

Warum suche ich mir fast immer "solche Leute" als Freunde? Zumal ich meinen besten Freund auf WhatsApp kennengelernt habe. Ich hätte es also nicht wirklich intuitiv/instinktiv spürenkönnen oder so.

Familie, Freundschaft, Freunde, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psychiatrie
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