(TRIGGERWARNUNG: sexueller Missbrauch) Wie gut kommen die Emotionen in dieser Szene rüber?

In der Geschichte geht es um einen sechzehnjährigen Jungen, der von allen Seiten irgendwie gemobbt oder missbraucht wird, vor allem von seinem Stiefvater. Um das irgendwie aushalten zu können, kifft und trinkt er regelmäßig. In dieser Szene kommt der Junge gerade aus der Dusche und steht noch nur mit einem Handtuch bekleidet in seinem Zimmer, als der Stiefvater reinkommt. Ich habe eine psychische Störung, wodurch ich nicht immer so gut einschätzen kann, wie gut die Emotionen in einer Szene jetzt rüberkommen. Hier ist jedenfalls der Text:

Ohne eine Antwort abzuwarten, öffnete das A****loch die Tür, drang in unser Reich ein und knallte sie wieder zu. „Was machst du noch hier? Die Schule fängt gleich an.“ Schmier dir doch gleich Honig um deine Stimmbänder! dachte ich angeekelt. Peinlich berührt stellte ich die Weihnachtsmusik ab. Das entging dem A****loch natürlich nicht und er grinste mich mit einer Mischung aus Spott und Schleim an. „Kinderlieder? Wo du doch so erwachsen bist?“, kicherte er und strich mir übers Haar. Augenblicklich wurde mir speiübel und ich verkrampfte mich, innerlich wie äußerlich. „Weißt du“, fuhr er fort. „Es ist wichtig, dass du während der Schulzeit nicht zuhause bist. Deine Mutter und ich haben eine Überraschung für dich. Aber die müssen wir noch vorbereiten. Also los, anziehen und Abmarsch. Wait what? Was geht denn jetzt ab? Irritiert antwortete ich: Äh … okay?“ Halb hoffte ich, dass er das Zimmer verlassen würde, damit ich mich in Ruhe anziehen konnte. Aber ich wusste auch, dass eher ein Stück vom Himmel auf uns herabfallen würde. Und na ja, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert? Die Finger in mein Handtuch gekrallt, das mich wie ein Schutzschild vor seinen abartig lüsternen Blicken schützte, ging ich zum Kleiderschrank und öffnete ihn. Dabei kamen mir so ziemlich alle meine T-Shirts entgegen und fielen auf den Boden. Der Gedanke daran, mich jetzt auch noch vor dem A****loch bücken zu müssen, trieb mir die Kot** in den Hals. Auch das A****loch schien diesen Gedanken zu haben, nur dass er bei ihm eine komplett widernatürliche Art der Erregung auslöste. Ich kannte ihn gut genug, um das zu wissen.

Herzrasen.

Kloß im Hals.

Schlucken.

Zittern.

Angst.

Schweißausbruch.

Der Blick des A****lochs in meinem Nacken ließ mich zur Salzsäule erstarren. Kurz spielte ich mit dem Gedanken, einfach eins der Shirts in die Luft zu kicken und aufzufangen, aber da spürte ich schon seine schwitzige Hand auf meiner Schulter. „Bück dich und heb sie auf, mein Sohn. Eins nach dem anderen.“

Schnappatmung.
Die Schraubzwinge des A****lochs drückte mich mit fast schon sanfter Gewalt nach unten. Zögernd gab ich nach. Wenn ich mich jetzt wehren würde, würde er wieder mit mir spielen. Und das würde ich im Moment niemals durchhalten. Also fuhr ich auch den letzten Rest meines Widerstandes zurück und tat, was er wollte. Wie er es wollte. Mit dem A**** schön weit rausgestreckt, als würde ich ihn bewusst verführen wollen.

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Wer ist das und wie heißt das Buch?

Meine Chefin hat neulich ein Video zugeschickt bekommen und an uns weitergeschickt. Wir haben uns beömmelt vor Lachen. Es ist ein Mann, der einen Ausschnitt aus seinem Buch über sein Leben mit Hund liest. Leider kann man hier keine Videos einfügen, deswegen tippe ich den Text einfach ab.

Mein Hund Bärbel liebt es, sich zu wälzen. Am liebsten in Schafsche*ße, toten Fischen oder meinen Socken. Die Reihung gibt mir etwas zu denken. Außerdem sollte man wissen, dass sie es hasst, geduscht zu werden. Da man aber anders den ekelhaften Gestank - also von den Fischen und der Sche*ße - nicht aus ihrem Fell bekommt, muss es ab und zu eben sein. Kürzlich ging ich mit ihr am Rhein spazieren, und da der zu dieser Zeit extremst Niedrigwasser führte - hier kommt die Erderwärmung ins Spiel - verwesten in dem freiliegenden Flussbett jede Menge Fische vor sich hin. Bärbel wälzte sich an diesem Tag nicht nur in einem, sondern in drei Fischkadavern. Wir fuhren also nach Hause und ich stellte sie sofort unter die Dusche. Sie winselte, wie immer, wehrte sich nach Kräften. Als ich sie einshampooniert, abgebraust und trocken gerubbelt hatte, war auch ich von oben bis unten eingesaut und beschloss deshalb, auch gleich selbst zu duschen. Dann waren wir beide fertig und ich öffnete die Badezimmertür. Meiner Putzfrau, die genau in diesem Moment die Tür aufschloss und in den Wohnungsflur kam, um ihrer Arbeit nachzugehen, bot sich also folgendes Bild: Die Badezimmertür geht auf, Bärbel trottet zerzaust und abgekämpft aus dem Bad. Dahinter ich. Splitternackt. Und ich sage den Satz: „Ja, Bärbel, ich weiß, dass dir das nicht gefällt, aber da musst du eben durch.“ Und jetzt brauch‘ ich eine neue Putzfrau. Am besten eine, die diesen Text gelesen hat und die nicht so laut schreit.

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Sexuelle Prägung des Menschen oder anders: Ist die Sexualität wirklich angeboren?

Bei Tieren gibt es in der Kindheit die sog. sensible Phase, in der sie unter anderem auf ihre zukünftigen Sexualpartner geprägt werden. (Prägung = so sehr verinnerlichtes Verhalten, dass es wie angeboren erscheint) Im Normalfall ist es das andere Geschlecht.
Konrad Lorenz hat in den 50ern einen Versuch mit Enten durchgeführt. Und zwar hat er sie auf sich geprägt, d.h. sie dachten, er wäre ihre Mutter (bekanntes Beispiel: Gänse). Die Männchen haben später nur ihre männlichen Artgenossen als Sexualpartner akzeptiert. Die Weibchen hingegen verfügten anscheinend über eine angeborene Kenntnis über die Männchen. Die Weibchen wussten also von Anfang an, dass ihre späteren Sexualpartner Männchen sein würden - unabhängig vom Geschlecht des Elterntieres. Bei Männchen hingegen hing alles vom Geschlecht des Elterntieres ab.

Im Jahr 2000 wurde eine Studie an Java-Affen durchgeführt. Dabei haben einige der erwachsenen Tiere eine rote Schmuckfeder bekommen. Die von ihnen aufgezogenen Nachkommen zeigten später eine deutliche Präferenz für Artgenossen mit ebensolch einer Feder. Die Nachkommen hingegen, deren Eltern keine solche Feder trugen, lehnten später Artgenossen mit dieser Feder ab.

Lange Rede, kurzer Sinn: Sind Sexualitäten vielleicht doch nicht angeboren?

PS: Love is love.

Tiere, Sex, Wissenschaft, Sexualität, Psychologie, Liebe und Beziehung