Ist es Vergewaltigung, wenn der Täter das Nein nicht kapiert?

*** Triggerwarnung ***

Ich wurde zweimal beim Sex zu etwas "gezwungen", was ich nicht machen wollte. Beide Male sagte ich deutlich, dass ich nicht will, beide Male laberten die Männer es einfach weg und drängten sich in mich. Ich habe dann versucht wegzukommen, aber die waren jeweils stärker und hielten mich fest, bis meine Gegenwehr erlosch und ich es einfach hinnahm.

Der eine Mann meinte jetzt, Jahre später, als ich ihn darauf ansprach, der Sex hätte nie stattgefunden, ich würde mir alles ausdenken, er sei immer total liebevoll gewesen. Der zweite Mann kontaktierte mich (ebenfalls einige Jahre nach dem Ereignis) und dachte, dass er sich danach nicht mehr bei mir gemeldet hätte, sei das Schlimme gewesen - DAFÜR hat er sich entschuldigt. An die Tat erinnerte er sich nicht.

Jetzt zweifle ich daran, dass es wirklich als Vergewaltigung gilt und es wirklich so schlimm war. Übertreibe ich nur? Vielleicht überdramatisiere ich nur? Vielleicht hab ich doch nicht laut Nein gesagt, vielleicht hab ich meine Gegenwehr zu schwach gezeigt und zu schnell nachgegeben. Vielleicht dachten sie, es wäre okay?

Ich bin völlig verwirrt, ob meine Erinnerung es schlimmer macht, als es war oder ob es wirklich so passiert ist, wie ich mich erinnere. Stürze ich mich nur in eine Opferrolle, die gar nicht da war? Generell sage ich sehr ungerne Vergewaltigung darüber und habe immer das Gefühl ich übertreibe, wenn ich es in der Therapie erwähne (obwohl ich da sehr vage bleibe).

Daher wäre ich sehr dankbar für eure Meinungen und Ratschläge.

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Du bist nicht schuld! Lass dir das von nichts und niemandem einreden, auch nicht von deinem eigenen Kopf! Alles, was kein eindeutiges Ja ist, ist ein eindeutiges Nein. Und Nein heißt aufhören. Darüber haben sich alle beide hinweggesetzt. Sie haben das Verbrechen begannen, nicht du.

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Meinung des Tages: Wäre eine nationale Kastrationspflicht im Sinne von mehr Tierschutz und -wohl sinnvoll?

Unsere heutige Meinung des Tages ist wieder eine Kooperation mit dem Münchner Tierschutzverein “Tierhilfe Fünfseenland”, dessen Mitarbeiter Euch live bei unserem großen Open House Event am 1. Juni von ihrem spannenden Arbeitsalltag sowie ihrer wichtigen Arbeit im Tierschutzbereich berichten werden. 

In unserer letzten gemeinsamen Meinung des Tages haben wir bereits auf die prekäre Lage in vielen überfüllten Tierheimen deutschlandweit hingewiesen. Insbesondere Tiere, die sich viele Menschen im Zuge der Pandemie angeschafft haben, passen seit Wegfall der Regeln / Verbesserung der Situation nicht mehr so recht ins (Lebens-)Konzept mancher Leute.

Die traurige Realität? Katzenkolonien, zahlreiche, streunende und herrenlose Tiere und restlos überfüllte Tierheime.

Wie könnte der Situation sinnvoll und im Sinne des Tierwohls entgegengewirkt werden?

Eine mögliche Idee: Die Einführung einer nationalen Chip- und Kastrationspflicht

Eine nationale und streng reglementierte Kastrationspflicht könnte dabei helfen, die uneingeschränkte Vermehrung von Tieren einzudämmen, um zu verhindern, dass zu viele der Tiere auf der Straße landen. Chips helfen zudem dabei, Haustiere ihren entsprechenden Besitzern schnell zuzuordnen.

Das wäre nicht nur sinnvoll, um entlaufene Tiere unkompliziert an ihren rechtmäßigen Besitzer zurückzuführen, sondern es würde zudem die zielsichere Verfolgung von Straftaten, wie z.B. das Aussetzen von Tieren, wesentlich erleichtern.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte es in Deutschland eine Chip- und Kastrationspflicht für Haustiere geben?
  • Welche Vor- und Nachteile hätten Chip- und Kastrationspflicht Eurer Meinung nach?
  • Welche ethischen Bedenken könnten mit dem Blick auf das Wohlbefinden der Tiere aufkommen?
  • Wie könnten die Kosten für eine derartige Pflicht für Haustierbesitzer gestaltet werden, um Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit zu gewährleisten?
  • Welche alternativen Maßnahmen oder Ansätze wären sinnvoll, um die Haustierpopulation effektiv und v.a. tiergerecht zu steuern?
  • Welche Sanktionen / Strafen wären bei Zuwiderhandlung Eurer Meinung nach angebracht?

Wir freuen uns auf Eure Antworten

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Weitere Infos zum Thema:

https://www.tierhilfe-fuenfseenland.com/2024/03/27/ueberfuellte-tierheime-in-muenchen/

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Ja, ich bin dafür, weil...

Ich bin für eine Chip- und Kastrationspflicht bei Katzen. Ich habe selbst eine zeitlang in einem Tierheim gearbeitet, das verwilderte Hauskatzen kastriert und nach Möglichkeit vermittelt. Wie die teilweise aussahen, wollt ihr nicht wissen. Jeder, der seine Katze - bzw. explizit Kater - unkastriert draußen rumlaufen lässt, unterstützt aktiv Tierleid. Denn die paaren sich mit den streunenden Kätzinnen.

Bei allen anderen Tieren ist es mir aber egal.

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Den richtigen Ansatz hast du schon gefunden. Du musst es nur durchhalten. Es wird anfangs nicht leichter werden, egal, was du machst. Am besten gibst du dein Handy einer Person, der du vertraust, und holst dir für den Notfall ein altes Tastenhandy. Gibt es bestimmt irgendwo günstig zu kaufen. So kannst du nicht in Versuchung geraten und bist gezwungen, dir eine andere Beschäftigung zu suchen. Das menschliche Gehirn hasst Langeweile, von daher wird dir dann schon was einfallen.^^

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Vom Prinzip her könnte es Btooom! gewesen sein.

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Ja, ich leide nach wie vor

Ich bin gerade (hoffentlich) in der zweiten Hälfte einer depressiven Phase. Ich halte mir immer vor Augen, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Depressionen sind eine beschissene Krankheit. Ist bei mir übrigens diagnostiziert.

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Ich empfehle dir, dringend in eine Psychiatrie zu gehen. Oder zumindest eine Tagesklinik.

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Ist dies eine gute Streitschlichtmethode?

Ich war in einem Zwiespalt. Die Tochter eines Bekannten wollte nicht; dass ich ihren Vater anschreibe und behauptete, dass er dies auch nicht wolle. Sein Bruder allerdings bat mich darum, ihm etwas per WhatsApp zu schicken. Nun musste ich entscheiden, auf wen ich hören sollte, und entschied mich für seinen Bruder, weil ich mit diesem auf keinen Fall Streit wollte und er mich schon vorher darum gebeten hat, bevor seine Tochter mir das untersagte. Somit schickte ich ihm zu, worum ich gebeten wurde, entschuldige mich in der selben Nachricht noch für das Anschreiben, war aber glücklich, dass ich es getan habe, mit der Hoffnung, dass seine Tochter (16 Jahre) das nicht unbedingt mitbekommt. Falsch gedacht: seine Tochter schrieb mich an und war sehr sauer darüber, dass ich nicht auf sie gehört habe.

Daraufhin habe ich ihr geschrieben (Original Text von mir)

„Du sagst das, sein Bruder sagt das Gegenteil. Auf irgendeinen von beiden musste ich hören. 😕 Bitte versteh das. Er hatte dann geantwortet und meinte, wir könnten auch gerne im Kontakt bleiben und von sich aus von den Dingen erzählt die er letzte Woche gemacht hat, ich bin einfach nur darauf eingegangen. Ich wollte weitestgehend Stress vermeiden. Ich hoffe, dass du das irgendwie nachvollziehen kannst. …“

Desweiteren:

„Ich kann verstehen dass du sauer bist weil ich nicht das getan habe was du gesagt hast, aber ich hoffe dass du auch meine Seite verstehen kannst.
Was hättest du an meiner Stelle getan? Was wäre die für dich beste Lösung in dem Zwiespalt gewesen?

Wie findet ihr, bin ich kommunikativ damit umgegangen? Besonders verweise ich hier auf meine letzten beiden Nachrichten an sie, in denen ich gefragt habe, wie sie gehandelt hätte. Ist letzteres generell eine gute Streitschlichtmethode?

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Ohne ihre Beweggründe zu kennen, ist das schwer zu sagen.

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Ich hab A Silent Voice nicht geguckt, aber To Your Eternity ist von derselben Zeichnerin.

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Sprich mit deinem Gynäkologen darüber. Der kann dir am besten helfen.

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Schmeiß nicht mit Begriffen um dich, deren Bedeutung du nicht kennst. Durch Ghosting wirst du vielleicht verunsichert, aber ganz bestimmt nicht traumatisiert.

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