Zweifel am Studium? Ökonomie/Naturwissenschaft?

Guten Tag,

erstmal ein paar Infos zu mir, um meine Frage genauer zu erläutern: Ich bin aktuell 19 Jahre alt und bin nach der Schule direkt an die Uni und hab aktuell 1 Semester lang VWL studiert und muss sagen, das für ökonomische Zusammenhänge schon relativ lange ein Interesse besteht. Generell bin ich in sehr vielen Bereichen interessiert und außer den komplett technischen , sowie musikalischen oder künstlerischen, könnte ich mir jeden Studiengang vorstellen. Besonderes Interesse liegt hierbei in Ökonomie, Philosophie und auch die Physik finde ich sehr spannend.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass der Anteil der betriebswirtschaftlichen Module in der ersten Hälfte des Studiums über 50% ausmacht, aber ich mich dafür leider nicht wirklich interessiere und es auch nur mit wenig Motivation angehen kann und ich es persönlich auch wenig fordernd finde, da es weder mathematisch noch intellektuell anspruchsvoller als die Oberstufe ist. Dazu kommt, dass ich, umso länger ich aus der Schule raus bin mehr und mehr merke, dass mir besonders die naturwissenschaftlichen Fächer sehr fehlen. Das liegt auch daran, dass ich mich stark mit dem Klimawandel aus ökonomischer, aber auch ökologischer Sicht befasse und das ganze Thema einfach extrem spannend finde. Ich bin auch schon des öfteren am Überlegen, ob ich nicht zum nächsten Wintersemester zu Physik wechseln sollte, aber kann mich nicht wirklich entscheiden.

Kennt jemand von euch eine Möglichkeit Ökonomie, Ökologie und evtl. sogar Philosophie zu verbinden? Oder hat jemand bereits ähnliche Erfahrungen gemacht. Bezüglich 2-Fach-Bachelor wird es wohl doch etwas zu anstrengend und als Nebenfach ist die Physik wohl auch nicht geeignet. Eventuell gibt es auch einen Master, der in die Richtung geht? Beruflich kann ich mir aktuell unter anderem die Forschung auch sehr gut vorstellen...

Generell würde mir ein "Ziel" wohl helfen, um mich gerade am Anfang durch die BWL-Module zu "quälen" :D

Ihr könnt mir natürlich auch gerne eine private Nachricht schreiben, wenn ihr mir genauere Infos geben könnt! Würde mich sehr freuen!

Vielen Dank!!

Studium, Schule, Master, Klimawandel, Bachelor, Betriebswirtschaft, Meteorologie, Naturwissenschaft, Ökologie, Ökonomie, Physik, Uni, Universität, Volkswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Kritische Stellungnahme VWL?

Guten Abend,

Ich soll in VWL einen Bericht aus dem Handelsblatt zusammenfassen und kritisch dazu Stellung nehmen. Die Zusammenfassung habe ich, mir fällt aber nichts zur kritischen Stellungnahme ein. Wäre mega nett wenn mir dabei jemand kurz helfen könnte. Danke schon einmal !!!

Hier die Zusammenfassung:

Zusammenfassung und kritische Stellungnahme eines Artikels aus dem Handelsblatt

Der Artikel „Die arbeitende Mitte funkt SOS“, aus der Handelsblatt Ausgabe vom 24.Februar auf der Seite 18, verfasst von Martin Greive, befasst sich mit der ungerechten Behandlung der arbeitenden Mittelschicht in Deutschland.

Martin Greive berichtet, dass die deutschen Staatskassen im Jahr 2016 einen Überschuss von rund 23,7 Milliarden Euro aufweisen konnten. Trotz dessen gab es keine Entlastung für die arbeitende Mittelschicht. Versprochene Steuersenkungen wurden nicht eingehalten. Stattdessen wurde die Mehrwertsteuer erhöht und die Sozialabgaben sind gestiegen. In kaum einem der Industriestaaten werden Arbeitnehmer so stark belastet, wie in Deutschland. Des weiteren investiert der Staat seine Überschüsse auch nicht in die Infrastruktur, da es zu wenig Bauingenieure gibt. Es wird erklärt, dass durch höhere Ausgaben die Rücklagen im Bundeshaushalt noch mehr ansteigen würden. Zudem sind die hohen Sozialausgaben der großen Koalition für Kanzlerin Merkel ein Beweis für eine sozial gerechte Politik. Dabei profitieren fast ausschließlich Rentner und Geringverdiener, welche eine wachsende Wählergruppe darstellen. Greive ist der Meinung, dass der Staat die Bürger an den Gewinnen in Form von Senkung der Sozialabgaben teilhaben lassen sollte und Spitzenverdiener stattdessen mehr Steuern zahlen sollten.

Wirtschaft, Politik, stellungnahme, Volkswirtschaftslehre, VWL, Mittelschicht
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