Soll ich einen Leserbrief an den Staat schreiben?

Ich bin Südtirolerin bzw. Italienerin, und wohne in Bozen. Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass es in letzter zeit einen großen Trubel gibt, von wegen : Verlängerung der Landebahn im Flughafen Bozen....dagegen stimmten jedoch über 80% der Bevölkerung Südtirols, aber das Land also die Politiker wollen den Flughafen an ein privates Unternehmen verkaufen. Dazu sind sie in der Lage ja, aber gesetzlich wäre es eigentlich nicht in Ordnung. Ich bin 14 und ein Mädchen und interessiere mich sehr für Politik und das aktuelle Weltgeschehen! Die Umwelt und meine Zukunft ist mir auch sehr wichtig! Bei einem Umweltstreik in Bozen, waren auch manche Mitglieder der Volkspartei von Südtirol (SVP) dabei! Sie protestierten mit und gaben uns recht, aber jetzt wollen sie den Flughafen weiter ausbauen. Ich finde es ist eine Unverschämtheit und eine bodenlose Frechheit! Ich bin sehr engagiert beim lesen und schreiben und meine Eltern sagen, ich könnte dieser Partei gerne mal einen Leserbrief schicken um meine klare Meinung zu vertreten und etwas zu bewegen! Ich weiß jedoch nicht ob ich mich das getraue! Soll ich einen Brief schreiben oder soll ich mich nicht äußern? Bitte Ernst nehmen, denn es geht auch um unsere Zukunft...Deshalb ist mir das Thema sehr wichtig!

Ja bitte mache es! Engagement ist immer gut! Ich finde dich toll 100%
wait! Ich schau nach im internet dnn schreib ich dr in dn Kommis! 0%
keine Ahnung sorry 0%
weiß nicht genau überlege es dir besser gut! Kann ich dir nur sag 0%
Rate ich dir nicht...schreiben ist doch blöde...entspanne lieber! 0%
Ja mache es, weil dann wirst du bekannt im ganzen Land! 0%
Nein ich rate es dir nicht wenn du schüchtern bist! 0%
Italien, Umweltschutz, Schule, Politik, Südtirol, Ungerechtigkeit, Leserbrief, mehrheit, parlament, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Wieso ist Sterzing so wenig italienisch, obwohl im Internet überall steht, dass es eine italienische Stadt sei?

Ich wollte mal Italien erleben, hatte aber keinen Bock weit zu reisen. Da googelte ich einfach mal „nördlichste Stadt in Italien“. Da fand ich die Stadt Sterzing. Ich staunte zwar etwas über den nicht unbedingt italienisch klingenden Namen, aber Mailand ist ja schließlich auch ein deutschklingender Name, außerdem hat Sterzing noch einen zweiten Namen: Vipiteno und das klingt schon italienisch.

Als ich am Brenner ankam, wunderte ich mich, da dort eigentlich kein so richtig italienischer Flair vorhanden war. Klar liegt das Grenznah, aber ich war auch schon in Cheb oder Arnhem oder auch Straßburg und da merkt man sofort, dass man nicht mehr in Deutschland ist. Am Brenner war der Flair am ehesten österreichisch. Dann kam noch eine kurze Fahrt bis Sterzing. Jedoch war ich dann schon etwas enttäuscht, das ist eine Stadt mit mehrheitlich deutschsprachigen Einwohnern, die irgendwas dem Schwitzerdütsch ähnliches sprechen. Die Architektur war alpenländisch, aber nicht italienisch. Es hingen keine Juve oder Inter Flaggen rum, es führen keine Vespas oder Apen rum, zumindest nicht mehr als in Deutschland.

Da hätte ich auch gleich nach Garmisch-Partenkirchen, an den Chiemsee oder nach Klagenfurt fahren können. Das ist ja alles auch ganz nett, aber an diesem Tag wollte ich eben Italien kennenlernen und das klappte nicht so recht. Ein Bekannter meinte dann, ich hätte nach Bozen fahren sollen, das sei eine typische italienische Großstadt mit südländischem Flair.

Reise, Freizeit, Tourismus, Italien, Europa, Städtereise, italienisch, Sprache, Ausland, Alpen, Südtirol, Reisen und Urlaub
8 Antworten
Kann ich den Alta Via 1 (Dolomiten) laufen? Und was muss ich beachten?

In meiner Kindheit (4-14) war ich oft mit meinen Eltern Bergwandern. Meistens in den Dolomiten aber z.T auch in den bayerischen Alpen. Damals standen immer nur Tagestouren auf dem Programm. 2015 (damals war ich 30) machte ich auf einer Italienrundreise auch in Südtirol halt und lief über den Touristensteig auf den Schlern. Das war Nostalgie pur. Seitdem träume ich davon, eine mehrtägige Rucksacktour zu unternehmen und auf Hütten zu übernachten. Nachdem ich mir einige Routen angesehen und Wanderführer gekauft habe, ist meine Wahl nun auf die Alta Via 1 gefallen, da mich dieser nicht nur an die Nuvolau Hütte (schöne Kindheitserinnerung) führt, sondern zumindest laut Literatur auch ohne Klettererfahrung ganz gut machbar sein soll. Die Tour soll im Juli stattfinden.

Leider bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich mich damit übernehme, oder ob ich das hinkriege - und da es heißt, man soll die Hütten aufgrund des großen Andrangs möglichste schon jetzt im März buchen, weiß ich auch überhaupt nicht, in welchem Abstand ich die Hütten buchen soll, da ich kaum eine Aussage darüber treffen kann, wieviele Gehstunden und Höhenmeter ich pro Tag bewältigen kann. Wenn ich die Hütten zu weit auseinander buche, schaffe ich es wohlmöglich nicht und wenn ich sie zu eng beieinander buche, wird mir vermutlich langweilig, wenn ich plötzlich schon um 11 Uhr vormittags an der Zielhütte bin.

Zu meiner Person/Sportlichkeit:

Mit Bergwandern habe ich keine außer den o.g. Erfahrungen und hier in Berlin leider auch nicht die Möglichkeit, bis zum Sommer irgendetwas auszuprobieren. Vielleicht werde ich es um Oster herum schaffen, mal auf den Brocken im Harz zu laufen - alpines training ist das aber mit sicherheit nicht.

Ansonsten würde ich mich für meine 34 Jahre schon als körperlich fit bezeichnen. Ich gehe 2-3x pro Woche joggen und ca 2x ins Fitnesstudio. und fahre so oft es geht mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aktuell trage ich nach einer OP im Herbst noch etwas Übergewicht mit mir herum, aber wenn alles so weiter geht, sollte da bis Anfang Mai wieder alles im grünen Bereich sein, zumal ich da auch an einem 25 km Straßenrennen teilnehmen möchte.

Was meint ihr? Ist mein Vorhaben realistisch? Habt ihr noch Ideen, wie ich mich vorbereiten kann? In welchem Abstand sollte ich die Hütten buchen, wenn ich mich weder langweilen, noch quälen möchte?

Italien, wandern, Alpen, Dolomiten, Südtirol
2 Antworten
Erzieherin in Italien bzw. in Südtirol?

Hallo zusammen :) Ich habe eine Frage bezüglich dem Beruf der Erzieherin in Italien bzw.in Südtirol. Meine Freundin ist ausgebildete Erzieherin und möchte nach Südtirol umziehen! Leider kann ihr vor Ort niemand eine genaue Auskunft geben! Sie ging auf eine Fachakademie für Sozialpädagogik und diese schule hat 5 Jahre gedauert.sie hat die Schule mit dem Titel staatlich anerkannte Erzieherin und dem Fachabitur verlassen! Sie hat also Hochschulzugang! Die ersten zwei Jahre der Schule waren praktikumsjahre und die letzten drei eine Art Studium! Unsere Frage jetzt,wie wird das in Südtirol anerkannt? In Italien,also auch in Südtirol muss man den Beruf der Erzieherin doch eigentlich studiere?,gibt es denn in Südtirol auch noch eine ganz normale Ausbildung? Wie ist der Verdienst? Wir haben in der Jobbörse nachgeschaut,dort sind sehr viele unterschiedliche Bezeichnungen aufgeführt,einmal wird eine Fachkraft für Kindetbetreuung gesucht,dann wird eine Erzieherin mit Studium Abschluss gesucht,dann wird ein Sozialpädagoge als Erzieherin gesucht? Wo liegt der genau Unterschied,welche Bezeichnung trifft auf die Deutsche Ausbildung zu? Schreibt uns einfach mal eure ganzen Erfahrungen und euer ganzes Wissen,sowie eure Tipps! Wir sind um jeden Rat dankbar! Ps: Italienischer zweisprachigkeitsnachweis ist kein Problem,den hat sie schon! Außerdem gibt es das sogenannte Bologna Abkommen,das irgendwie befähigt im Ausland den Job ausüben zu dürfen!Könnt ihr uns da näheres sagen? Vielen Dank :)

Italien, Erzieherin, Erziehungswissenschaft, Kindergarten, Sozialpädagoge, Südtirol
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Südtirol