Perfektionismus: Warum bin ich so?

Hi erstmal. Ich glaube man kann allein mit dem Titel nicht viel anfangen. Leider... denn ich weiß gerade nicht wo ich anfangen soll... Ich bin w/14 und habe einen totalen Drang zur Perfektion. Ich habe viele Freunde, bei denen ich schon versucht habe die perfekte Freundin zu sein. Eine, bei der sich Andere wohl fühlen. Sobald ich einen Fehler wie z.B. ein Wort/Namen falsch ausgesprochen oder geschrieben habe denke ich mehrere Wochen darüber nach und schäme mich. Außerdem trage ich viel viel Makeup. Ich kann nicht mehr ohne und zeige mich auch nicht mal mehr meinen Eltern ohne... Ich versuche krampfhaft für mein Gegenüber perfekt zu sein. Jeder findet etwas anderes schön... daher ändere ich mich von Person zu Person... eine Person ist mein bester Freund. Ich will ihn nich irgendwie scharf auf mich machen oder so... aber er mag größere Mädchen, weshalb ich Schuhe mit Absätzen trage, obwohl ich bereits relativ groß bin.

Sobald ich auch nur den kürzesten Besuch bekomme räume ich das ganze Haus auf. Auch das Zimmer von meinem Bruder... ich will einfach nicht dass Personen Makel an mir sehen...

Ich habe außerdem einen Durchschnitt von 1,2 und bin die Beste in der Klasse. Ich möchte jedoch einen Durchschnitt von 1,0... Und sobald eine Person etwas besser macht als ich, werde ich sauer auf mich selbst. Ich hasse es nicht die höchste Punktzahl einer Klassenarbeit zu bekommen.

Ich habe das Gefühl mein Perfektionismus ist langsam krankhaft. Ich bin nur noch in der Nacht, wenn keiner in meiner Umgebung anwesend ist nich so stark perfektioniert. Aber sobald Leute um mich herum sind, merke ich wie ich versuche perfekt zu sein... Ich kann auch mit Niemandem darüber reden. Einfach aus Angst, diese Person auf diese Art und Weise zu belästigen.

Entschuldigt bitte alle grammatikalischen und rechtschreiblichen Fehler.

perfektion, drang
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Zu viel Schul-/Leistungsdruck?

Hallo zusammen:)
Ich habe schon jahrelang das Problem dass ich viel zu ehrgeizig bin und mir viel zu viel Druck mache in der Schule. Meistens hatte ich Noten zwischen 1&2 und auch mein Zeugnis lag im 1,2-1,6 Bereich. Allerdings kam mir noch nie richtig was zugeflogen was heißt ich muss mich hinsetzten und lernen, lernen,lernen. 8 Stunden auf eine Arbeit zu lernen ist für mich ganz normal und bei Mathearbeiten können es auch mal 3 ganze Tage von morgens bis abends sein. Allerdings könnte ich mich auch wenn ich eine 1 hatte nicht richtig drüber freuen weil ich ständig unter so einem Druck stehe eine gute Note zu bekomme dass ich oft auch gar nicht mehr schlafen kann. Trotz diesem ganzen Stress mach ich natürlich trotzdem viel mit Freunden aber eher am Wochenende abends weil die Mittage fürs lernen draufgehen. Jetzt bin ich in der 10. klasse im Gymnasium und merke wie alles anfängt zu bröckeln. Ich lerne so viel, dass ich nach Hause komme und von 5 - halb 12 manchmal durchlerne, allerdings kommen nicht mehr so gute Noten wie früher raus weil ich mich einfach nicht mehr konzentrieren kann, Kopfweh bekomme und auch nicht einschlafen kann weil ich dann das Gefühl hab nicht genug gelernt zu haben. Ich setzte mich selber so unter Druck es macht mich fertig. Ich habe auch schon öfter überlegt nach der 10. zu gehen weil ich dem Druck nicht mehr standhalten kann. Manchmal hab ich vor Klassenarbeiten regelrecht Panikattacke weil ich so Angst habe zu versagen. Eine schlechte Note bedeutet für mich beinahe der Weltuntergang und das beschäftigt mich dann ewig. Obwohl meine Eltern das gar nicht von mir erwarten und meine Freunde mich sowohl mit richtig guten als auch mal mit einer nicht so guten Note akzeptieren, kann ich damit nicht zufrieden sein. Ich weiß langsam echt nicht mehr wie ich damit umgehen soll,da es langsam Ausmaße annimmt die ich nicht mehr kontrollieren kann. Am liebsten würde ich mich nur noch ins Bett legen und einfach schlafen und aufwachen wenn ich nicht mehr zur Schule gehen muss. Ich hasse es immer zu versuchen perfekt zu sein, das ist so anstrengend. Wie kann ich mir klar machen dass Noten nicht das Wichtigste sind auf der Welt und dass man auch ohne super Noten mit sich zufrieden sein kann?
Ich hoffe auf hilfreiche Tipps, lg voguehearts :(

lernen, Schule, Stress, Noten, einschlafen, Psychologie, Druck, Ehrgeiz, Klassenarbeiten, Panik, perfektion, Schulstress, Zufriedenheit, ehrgeizig, Leistungsdruck, Perfekt sein
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Verdammte Sprache überwinden!

Ich bin vor nicht ganz 3 Wochen nach Frankreich gezogen, mit nur brüchigen Sprachkenntnissen, entgegen aller Vernunftsapelle von außerhalb, ich solle doch zuerst die Sprache lernen. Ich hatte schlichtweg meine Gründe, weshalb ich mit dem Umzug nicht länger warten konnte.

Jetzt lebe ich mit meinem frz Freund zusammen in einem winzigen, malerischen Ort an der Atlantikküste. Wir unterhalten uns seit jeher auf englisch, aber manchmal spricht er auch absichtlich französisch, damit ich lernen kann. Meine effektivste Lernmethode (hat mit englisch super funktioniert, heute beherrsche ich es wie eine zweite Muttersprache) kam durch "aufsaugen" von Material, sprich ich lese alles mögliche, Bücher, Werbung, (geschriebene) Gespräche und so weiter.

Mein allgemeines Sprachverständnis hat sich seit meiner Ankunft deutlich verbessert, aber es scheint mir noch ein endlos langer Weg, bis ich in der Lage bin, selbst zu sprechen. Trotz viel "Input" kann ich absolut NULL Output liefern. Ein Sprachkurs, klar, klingt auch für mich logisch und erstrebenswert. Aber da mein Freund und ich schon in knapp 6 Wochen wieder innerhalb von FR umziehen, würde es bis dahin mindestens warten müssen. Und was mache ich bis dahin? Ich fühle mich unwohl, selbst wenn ich es theoretisch kann, kommt aus mir nicht ein einziges Wort heraus. Nicht mal das Allergrundlegendste. Weil ich so extreme Angst vor Blamage habe, wenn ich ein Wort schlecht ausspreche und mein Gegenüber mich schlimmstenfalls nicht versteht. Klingt wahrscheinlich für einen Großteil der Menschheit nach dem banalsten Problem seit dem Urknall, aber für mich baut sich dadurch ein Riesendruck auf. Ich kann mich einfach nicht locker machen und einfach drauflos sprechen. Mein Freund spricht mir die Worte vor, und sind sie noch so simpel, schon prinzipiell "weil es französisch ist" kann ich es nicht wiederholen. Nicht einmal leise vor mir selbst. Als hätte ich einen Knoten in der Zunge und meine Lippen sind durch einen Reißverschluss verschlossen. Ich bin der Überzeugung, dass ich auch im Sprachkurs dieses Problem nicht überwinden könnte, weil es nicht wirklich die Sprache an sich ist, die mir Probleme macht.

Hingegen bin ich auch überzeugt, dass ich deutlich schnellere und effektivere Erfolge erzielen kann, wenn ich die Sprache einfach im Alltag aufgreife, indem ich von ihr umgeben bin, und sie auch selbst spreche. Nur, was beinhaltet dies? Richtig - SPRECHEN. Also, wie kann ich mich bloß locker machen und nicht so extrem panisch vor Blamagen und Misserfolgen sein? Als würde ich von mir selbst absolute Perfektion erwarten, keinen Akzent, einwandfreies Französisch wie jemand der hier geboren wurde. Dabei bin ich allgemein kein Perfektionist. Ich habe nur extreme Angst, mich zu blamieren, und sei es vor mir selbst. Denn ich glaube nicht, dass irgendwer mich auslachen würde. Ich weiß das alles, und trotzdem... >.<

Angst, Sprache, französisch, perfektion, Blamage, Hemmungen
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Starker Drang nach Perfektion

Hi alle zusammen, Ich habe ein Riesen Problem... (Am Rande, ich bin 16 jahre alt) Und zwar finde ich mich selbst schon schön, ich höre auch sehr oft von anderen, dass sie mich mega schön finden und gerne so aussehen würden wie ich, aber ich will besser sein, besser als alle anderen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, sage ich auch immer, dass ich mich sehr schön finde, was bei manchen selbstbewusst rüberkommt, aber bei vielen auch arrogant. Ich finde mich zwar nicht einmal annähernd hässlich, aber ich will schöner sein, viel schöner. Oft, wenn ich merke das ich grade ganz freundlich gucke oder manchmal wenn ich an anderen vorbeilaufe, setze ich mit Absicht einen mega arroganten Blick auf, ich weiß selbst nicht warum, ich hab einfach immer das Verlangen dazu. So ähnlich ist das auch in der schule oder bei anderen Aktivitäten. Wenn jemand besser ist als ich oder gelobt wird, platze ich innerlich vor Wut und Eifersucht. Ich kann anderen einfach nichts gönnen. Ich freue mich, wenn andere versagen. Wenn andere Komplimente für ihr aussehen bekommen, könnte ich auf der Stelle ausrasten und will es um jeden Preis besser haben. wenn andere z.B. Einen Pickel haben, könnte ich Luftsprünge machen, dann sehe ich schließlich besser neben ihnen aus. Wie schon gesagt wirke ich auf andere oft arrogant und selbstverliebt, ich muss zugegen, ich strahle die beiden Eigenschaften äußerlich auch wirklich stark aus, ich lache nicht oft, bin ruhig und schaue arrogant und gelangweilt. Ich habe auch einen style, den nicht jeder hat, ich hasse es normal zu sein, ich will auffallen und im Mittelpunkt stehen, egal wo ich bin. Am liebsten würde ich bei allen jungs begehrt sein und von allen beneidet werden. Egal wann und wo ich einen Spiegel sehe, ich muss immer reinschauen und mein aussehen überprüfen. Selbst im Unterricht hole ich immer meinen Spiegel raus, um meinetwegen meinen Lippenstift nachzuziehen.
Aber ehrlich gesagt habe ich manchmal auch Riesen selbstzweifel, was ich aber nie jemandem sage. Das merkt ja auch niemand. Wenn ich einen streit habe, will ich im jeden Preis gewinnen, egal wie weit ich dafür gehen muss. Ich bin auch ein echt emotionsloser Mensch, ich glaube mich hat noch nie jemand weinen gesehen, außer meine mutter, und das ist auch schon gefühlte 100 jahre her. Und die Gefühle anderer sind mir einfach egal. Hauptsache mir gehts gut. Genauso wie ich noch nie sowas wie reue oder schuld empfunden habe. Ich bin sehr spontan und tue oft Dinge, die andere niemals machen würden, und wenn ich etwas was ich will nicht bekomme, bekomme ich schlechte Laune, was manchmal echt anstrengend sein kann. Ich bin schon zufrieden mit dem, was ich im Spiegel zu sehen bekomme, aber sobald ich auch nur einen winzig kleinen Fehler entdecke, könnte ich sofort losheulen und werde richtig sauer. Ich will einfach perfekt sein, immer die beste sein, die besten Noten schreiben, am besten aussehen, am besten gekleidet sein... Mein Verhalten ist doch nicht mehr normal, Hilfe...

Schönheit, Krankheit, Persönlichkeit, perfektion, Persönlichkeitsstörung, Selbstzweifel, Arroganz, Perfektionismus
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Krankhafte Erwartungshaltung gegenüber mir selbst!

Ich erwarte unmenschlich viel von mir selbst und will stets perfekt sein. Ich weiß natürlich, dass das nicht möglich und schon gar nicht gesund ist, jedoch kann ich das einfach nicht abstellen. Ich mache gerade eine schulische Vorbereitung für meine Ausbildung und wir haben heute unseren ersten Deutsch-Test geschrieben, in dem ich eine 1,6 bekam. Früher hätte ich mich mega gefreut, jetzt jedoch reicht mir das nicht aus. Ein Großteil der anderen hat eine 1 geschrieben und ich zähle damit schon fast zu den "Schlechteren". Auch gestern hatten wir ein Probe Kurzreferat von 2min zur Übung und ich freute mich sogar zuerst, dann aber stand ich vorn und zitterte innerlich, stotterte rum und auch wenn die anderen trotzdem gutes Feedback gaben, bin ich kurz darauf aufs Klo und hab geheult. Die Lehrerin meinte, ich soll es als Erfolg betrachten (weil ich meinte, dass es mir gestern grundsätzlich nicht so gut ging und ich erst überlegte gar nicht vorzutragen), ich heulte dann aber nur schon wieder los und meinte einfach nur "nein". Ich mache mir wahnsinnig viel Druck und alle Misserfolge lassen mich bald durchdrehen. Das ist nicht mal nötig und ich weiß auch, dass Fehler dazugehören und okay sind. Das stimmt. Bei anderen ist das okay, aber mir erlaube ich keine...

Wie kann ich lockerer werden? Kennt ihr diese Situation vielleicht sogar selbst? Macht mich wirklich irre. Danke für jede Hilfe!

erwartungen, perfektion, Psyche, Druck machen
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Krankhaftes Streben nach Perfektion

Ich habe in den letzten Jahren und vor allem in letzter Zeit festgestellt, dass ich mir einfach nie selbst gut genug bin. Zwar zähle ich es selbst zu meinen Stärken, dass ich immer versuche, mich zu steigern, aber langsam nimmt es krankhafte Ausmaße an und ich zweifle meine Talente und Werte an.

Tief in mir bin ich eigentlich überzeugt von meinem Können und der Qualität der Arbeit, die ich mit diesem zustandebringe. Erst vor Kurzem habe ich meine Ausbildung mit Spitzennoten in den Kernfächern abgeschlossen und für die produktive Arbeit, die ich bei meinem Hobby leiste, erhalte ich Lob von allen Seiten. Sehr viele meinen sogar, ich gehöre zu den Besten auf diesem Gebiet oder sei in ihren Augen sogar der Beste.

Trotzdem ertappe ich mich ständig dabei, wie ich solches Lob anzweifle. "Ist das Lob überhaupt gerechtfertigt?" "Wissen die Leute, die mich loben, es vielleicht einfach nicht besser, während die Leute, die mich kritisieren es doch besser wissen?" "Was ist überhaupt gut? Wer definiert, was gut ist?"

Und noch ein Faktor lässt mich meine eigenen Werte ständig hinterfragen: Ganz am Anfang wurde ich natürlich noch nicht so viel gelobt, es gab zwar Lob, aber es gab auch einige Kritik. Doch ich ließ mich nicht entmutigen, ich machte weiter, ich wurde besser. Doch auch ganz am Anfang war ich überzeugt von der Qualität meiner Arbeit. Auch heute bin ich eigentlich überzeugt von ihr, auch wenn ich oft unsicher bin. Und dennoch: Wenn ich heute, ein paar Jahre später, meine ersten Werke anschaue, mit denen ich damals so zufrieden war, frage ich mich: "Werde ich in einem Jahr, wenn ich meine Werke von heute ansehe, auch so unzufrieden mit diesen sein?"

Ich weiß einfach nicht, was ich brauche, damit ich zufrieden bin. Ich habe mich letztens sogar dabei ertappt, wie der bloße Gedanke, jemand könnte besser sein als ich, mich sehr bedrückt hat. Mir ist klar, dass ich nicht perfekt sein kann und dass es wohl immer jemanden geben wird, der besser ist als ich, aber das macht es nur noch schlimmer. Ich will zufrieden mit mir sein können, ich will nicht krankhaft versuchen, perfekt zu sein. Ich will mit dem Gedanken leben und glücklich sein können, dass das, was ich tue, gut ist, aber ich nicht der Beste bin. Ich will nicht ständig versuchen, krampfhaft perfekt zu sein, wenn ich doch auch schon mit dem zufrieden sein dürfte, was ich bereits habe.

Ich habe die Ausbildung für meinen Traumberuf mit Bravour abgeschlossen, ich betreibe seit Jahren mit großem Erfolg das Hobby meiner Wahl, ich bin zufrieden mit meinem Körper, ich bin kerngesund, ich habe Freunde, mit denen ich reden und etwas unternehmen kann, und erhalte Anerkennung von anderen - oft auch fremden - Menschen. Ich sollte eigentlich glücklich sein, aber trotzdem zweifle ich ständig meinen Wert an und verfalle in schlechte Stimmung.

Ich will keine Antwort darauf, wie ich ich den Zustand der Perfektion erreichen könnte, sondern wie ich den Wunsch nach Perfektion loswerden kann.

Psychologie, perfektion
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Ich will perfekt und einzigartig sein!

hallo ich bin ein 16 jähriges mädchen ( WURDE VOR 2 TAGEN 16).ich weiss nicht wie ich das alles erzÄhlen soll :/ IN der letzten zeit hat sich alles veränder, meine gefühle , gedanken , benehmen , hobbies , was mir früher sehr wertvoll war ist jetz mir sinnlos geworden und so weiter, mein charakter hat sich verändert und so weiter , ich wirke überall anders , zu hause , in der klasse , bei jungs , bei bestimmten leuten , freunden überall spiele ich eine andere Rolle , ich bin ich unlaunisch , misstrauisch , fühle mich sinnlos,wertlos, hab minderwertigkeitskoplexe, früher hat mich jeder hübsch gefunden , sogar ich hab mich hübsch gefunden. hab fast jeden tag kommentare bekommen, und so hab mich einfach wohl gefunden , aber in der letzten zeit niemand findet mich mehr schön ,die jungs finden mich net mehr so schön halt ich hab mein schönheit verloren irgendwie , auf facebook habe ich über 100 bilder , halt aber ich bezweifle halt dass ich auf den bildern vllt scshöner auusschaue als inder realität,halöt deswegen wenn jemand mit mir auf facebook ausegehn will , werde ich unlaunisch , dann sage ich den leuten halt: JA ABER ICH BIN AUF DEN FOTOS SCHÖN ABER WAS PASSIERT WENN DU MICH IN REAILTÄT NICHT SO SCHÖÖN FINDEST dann sagen ssie ob ich behindert oder so bin .halt jeder auf der strasse erkennst dass ich es bin , halt auf den fotos ich weiss es auch , aber ich weiss nicht :/ HALT ICH DENKE wenn ich mich umziehe halt kleider , werde ich ein anderes mädchen halt wenn ich blau anziehe dann bin ich jemand anderer , wenn ich rosa anziehe dann bin ich jemand andrer und so weiter , halt so und ich will perfekt sein und einzigartig ,ich will die beste komischste hübschceste lustigste perfekteste mädchen auf der ganzen welt sein.:/ sehr viele jungs wollen mit mir ausgehn und so weiter, aber irgendwie glaube ich nicht ich denkenimmer dass sie mich veaschen oder so , weenn jemand mir komplimente macht dann bin ich den ganzen tag schlecht gelaunt , aber früher ich hab gekämpft damit mir jeder kommentaare macht aber jezz ? UND IMMER wenn ich sehr hübsche tuusen sehe dann will ich anfangen zu weienen mann muss ja sagen zu sich selbst halt , ich bin die schönste und ich bin die beste und so weiter , ja aber dann lüge ich mich ann , es gibt ja bessere und hübschsere mädls als ich , muss ich mit lüge leben ?

Freizeit, Pubertät, perfektion
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Was ist Perfekt? . . .

Liebe Philosophinnen, und Aussen.

Was ist für euch Perfekt? Gibt es überhaupt "Perfekt" und vor allem, warum versuchen wir Menschen immer, alles zu perfektionieren?

Meine Theorie ist, dass es für "Perfekt" mehrere Definitionen gibt.

  1. Vielleicht, ein perfekter Tag. Ein perfektes Date. Ein perfektes Promidinner,... perfekt, weil es gut verlaufen ist, so wie man es sich vorgestellt hat, oder vielleicht auch besser. Aber nur weil es gut verlaufen ist, woher weiß man, dass es perfekt war? Es hätte ja vielleicht noch perfekter kommen können?

  2. Was mir besser gefällt: Perfekt ist nur, was nicht zerfällt. Denn wenn es perfekt wäre, dann würde es nie kaputt gehen, weil es in allen Punkten - perfekt ist. Also, kann eigentlich nur das 'Nichts' perfekt sein. Denn das Nichts, ist definitiv da, und es ist auch etwas, denn wenn Nichts, nichts wäre, dann würden wir nicht wissen, dass es das überhaupt gibt. Nichts ist also etwas, und es ist überall. Nichts war schon immer da, und wird auch immer da sein; es ist nicht vergänglich, hat kein Alter und wird immer existieren. Ist das Nichts also eigentlich praktisch perfekt?

Heisst das dann, dass nichts perfekt ist? Vor allem, wie soll etwas Perfektes, aus etwas Fehlerhaftem entstehen? Wir Menschen sind durch und durch von Fehlern übersät - und wir versuchen, Perfektion zu kreieren?

Oder

  1. Perfekt ist, was wir als solches bezeichnen, auch wenn es nicht perfekt ist. Manche Dinge sind gerade perfekt, weil sie es nicht sind. Man sagt doch immer, "du bist perfekt, so wie du bist." Theoretisch gesehen, gäbe es vielleicht einen perfekten Menschen. Wenn man lange genug darüber nachdenkt... Vielleicht wäre eben gerade kein Mensch perfekt, weil Menschen eh nur Probleme machen ;).

Was ist eure Definition von Perfekt? Gibt es das überhaupt?

perfektion, Philosophie
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Wie ist die perfekte Tochter?/An was macht ihr fest, dass jemand in der Pubertät ist?

Hallo liebe Community!

Meine halbe Kindheit habe ich versucht herauszufinden, wie die perfekte Tochter wäre.Ich wollte so für meine Eltern  sein. Ich habe gelesen, das man so sein soll. : gut in der Schule, ruhig,  nicht streiten, lieb, sportlich etc.  und dann habe ich versucht, mir diese Eigenschaften anzueignen. Die "Zeit der Pubertät" wurde - zumindest in der Erziehungsliteratur, die ich als Kind gelesen habe- als sehr unangenehm für die Eltern (einfach durchhalten etc.) beschrieben. Darum beschloss ich diese Verhaltensweisen nicht zu zeigen. Ich habe also nicht geschrien, bin nie abends lange weg gewesen und habe ständig mein Verhalten überprüft, ob ich Anzeichen von kindischem oder pubertären Verhalten zeige.Und doch scheine ich Dinge falsch gemacht zu haben.

Vor ein paar Wochen meinte mein Vater er hätte bei mir schon eine Pubertät bemerkt. Auch sagte in den letzten Jahren immer wieder "Sie ist halt noch ein Kind." oder ähnliches. Wenn ich ihn frage, an was er diese Dinge fest macht, bekomme ich keine Antwort.

Also frage ich euch: "Wie ist die perfekte Tochter?" und "An was macht ihr fest, dass jemand in der Pubertät ist? Um so vielleicht meine Fehler zu finden. (Manöverkritik sozusagen ;-) )

Vielen Dank fürs Lesen.

Liebe Grüsse

Eine Farbe

Verhalten, Erziehung, Eltern, Pubertät, Psychologie, Gesellschaft, Kindheit, perfektion, Tochter
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Muss man als Mensch tatsächlich immer funktionieren?

Mir kommt es so vor, als dürfte man sich heutzutage weder Fehler noch Schwächen leisten. Was in einer Leistungsgesellschaft ganz klar zu sein scheint, wird aber auch im sozialen Miteinander vorausgesetzt. Wenn es um Leistung geht, wird ein nahezu perfektes Funktionieren vorausgesetzt. Nur minimale Fehler, die dann auch noch eine Seltenheit darstellen sollten, sind gestattet. Wenn es um das Soziale geht, ist es ähnlich. Zum einen sollte man individuell, aber dann wiederum auch konform sein. Auf der einen Seite sollte man immer seine eigene Meinung vertreten, auf der anderen Seite darf man aber auch nicht allzu weit von allgemeinen Standpunkten abweichen. Zudem ist es angebracht, sich mit seinem individuelle Standpunkt der Gemeinschaft anzupassen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Das symbolisiert Zusammenhalt. Jedes andere Verhalten muss Vorurteilen und Verurteilungen stand halten. Und das schlägt meist ziemlich auf die Psyche, wenn man nicht hart gesotten ist. Aber auch Uneinigkeit bei sich selbst, wonach man sich nun richten soll, kann zu Gewissenbissen führen. Schnellstmöglich sollte man dann einen Weg für sich, der auch vereinbar mit dem Gemeinwesen ist, gefunden werden. Für angeschlagene Psychen, die sich nicht mehr zurecht finden, gibt es jetzt schon Hilfe, damit sie schneller wieder in Leben finden. Und trotz der wohl steigenden Akzeptanz bei der Allgemeinheit, gilt diese nur zu einem gewissen Grad. Wenn es sonst heißt, Ehrlichkeit sei etwas Gutes, kann diese auch Nachteile mit sich bringen. Das Verständnis hält sich in Grenzen je nach Krankheitsbild. Manche Krankheit scheint eine Gefahr, eine andere mehr ein sich Drücken vor den Anforderungen des Lebens. Aber auch die Menschen, die stabiler sind, müssen immer eine Fassade aufrecht erhalten. Am besten nie traurig oder übel gelaunt sein vor anderen. Immer in der Rolle bleiben. Ein Lächeln ist wichtig, genauso wie Höflichkeit. Aber einfach mal "Hallo" zu sagen, ohne das dabei ein Lächeln über die Lippen geht grenzt an Arroganz oder gar schon an miese Laune, die ansteckend ist oder einfach nur Trauer, die keiner sehen möchte. Das Leben ist doch schon miesepetrich genug. Man sollte es mit positiven Gedanken füllen und das geht schlecht, wenn man mit einer Heulboje oder einer Miesmuschel zu tun hat, die einen mit seiner Laune auch noch ansteckt. Dies zeigt, dass es auch eine andere Seite im Leben gibt.

So manches Mal habe ich hier Beiträge gelesen, in denen stand, dass der Antwortgeber nur dann mit seinen Mitmenschen hervorragend agieren und sie schätzen kann, wenn sie tadellos "funktionieren". Alles andere sei inakzeptabel. Auch im Reallife beobachte, höre und sehe ich täglich ähnliches. Aber muss man als Mensch tatsächlich immer funktionieren? Ist es nicht möglich auch mal aus seiner Rolle zu schlüpfen und sich selbst zu spielen? Besteht eine Chance so angenommen zu werden? Oder ist es doch klüger, ständig ein Bild zu vermitteln, was so nicht stimmt, und woran man zerbrechen könnte?

Schauspiel, Psychologie, Gesellschaft, perfektion, Psyche, Leistungsgesellschaft, Anpassung
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Wie kann man lockerer eine Tätigkeit angehen?

Abend allerseits.

Einer meiner ich nenne es mal Macken, ist, dass ich eine Tätigkeit die mir sobald sie einigermaßen Spaß macht perfekt ausführen möchte. In meiner geltungssüchtigen Art soll das Ergebnis nicht einfach nur gut sein, sondern es soll nahezu glänzen. Nehmen wir an dieser Stelle das Zeichnen, welche eines von mir am häufigsten praktizierten Tätigkeiten darstellt.

In meinem perfektionistischen Bestreben bilden sich speziell hierbei in letzter Zeit nicht selten zwei Probleme:

  • Ich brauche mehrere Anläufe, bis ich überhaupt richtig anfange.

  • Sobald der Anfang schon nicht so ist, wie ich es gerne hätte, was oft der Fall ist, da ich so streng und unlocker die Tätigkeit angehen, wird die gesamte Arbeit erstmal auf Eis gelegt, was nicht nur zur Folge hat dass ich am Ende nichts geschaffen hab, sondern auch eine (kurze) Frustration-Phase erfolgt.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Wie kann man es lernen/schaffen weniger streng mit sich in dieser Hinsicht zu sein und so lockerer und freier eine Tätigkeit anzugehen? So fehlt mir nämlich eindeutig irgendwo auch der Spaß dann.

Ich denke mal, dass ich mit diesem Problem gar nicht mal so alleine da stehe, und hoffe insofern auch viele sachliche und hilfreiche Antworten.

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Danke im Voraus.

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