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Sozioökonomie Kiel vs moderne Ostasienstudien?

Hallo, ich studiere derzeit Lehramt WiPo und Deutsch in Kiel für GyGe. Ich habe gemerkt, dass ich keine Lehrerin werden möchte, ich habe eine sehr grosse Leidenschaft für Politik und VWL, sowie Kulturen und Sprachen.

Ich bin derzeit sehr stark am schwanken, ich würde gerne wechseln in den Bachelor Sozialökonomie in Kiel (könnte mir sehr viel aus WiPo anrechnen lassen, Politikwissenschaften bspw. mit 1,0 abgeschlossen).

In den Semesterferien war ich wieder in der Heimat, nähe Düsseldorf. Ich hänge noch sehr an meiner Heimat und meiner Familie. Ich würde unfassbar gern näher bei ihnen wohnen und nicht immer 7 Stunden Bahn fahren müssen, auch mal am Wochenende nach Hause fahren. Ich habe an der Universität Duisburg-Essen den Studiengang MOAS entdeckt. Ich habe mich dafür vor ein paar Monaten schon sehr interessiert, allerdings aufgrund unsicheren Chancen (leider) dagegen entschieden.

Ich würde hier Chinesisch oder Japanisch mit Politikwissenschaften wählen. Berufsziel wäre entweder UB, oder Politikbereich, AA oder Parlamentarische Referentin. Ich bin mir der Konkurrenz bewusst, bereit, viel zu leisten.

Nun bin ich unsicher, wobei habe ich den höchsten ROI? Kiel müsste ich nicht umziehen, wäre aber weiter von der Familie entfernt, zudem habe ich diese intensive kulturelle und sprachliche Ausbildung nicht. Bei Duisburg habe ich Unsicherheiten bezüglich der Anrechnung meiner Leistungen, welche hier nicht so einfach wie in Kiel wäre. Hierbei wäre ein Umzug aus dem Studentenwohnheim im Juli nach Duisburg geplant. Zudem fasziniert mich die Verbindung mit der fremden Kultur.

Alles hat seine Vor und Nachteile. Womit habe ich wohl die besten Chancen, MOAS habe ich natürlich den sprachlichen Vorteil. Wozu würdet ihr mir raten? Master mache ich natürlich auch und ggf. strebe ich eine Promotion an, am liebsten in den Niederlanden.

PS: Bitte nichts wie "das ist brotlose Kunst" oder dergleichen. Ich bin mir möglichen Risiken bewusst. Ich habe aber gelernt, meinem Herzen zu folgen und meinen Traum zu leben aufgrund privater Probleme in vergangenen Jahren :)

Sozialökonomie Kiel 0%
MOAS DUE 0%
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Wirtschaftsinformatik oder international Business?

Hi,

ich habe zu beiden Studiengängen bereits eine Zusage. Mir fällt die Entscheidung aber echt schwer.
Das ist eigentlich eine Entscheidung zwischen Kopf und Herz. Ich habe schon echt lange überlegt und alle pro und contra Argumente gesammelt und komme trotzdem zu keinem Entschluss.

Persönlich finde ich international business etwas interessanter, da dort der Schwerpunkt Ostasien ist und mich interessieren diese Sprachen. Zusätzlich muss man dort ein Auslandsjahr machen was ich auch interessant finde.

Andererseits habe ich bereits ein abgebrochenes Informatik Studium hinter mir (verschiedene Gründe, nicht unbedingt das Thema sondern die Uni, dh habe ich mich nun an einer Hochschule beworben) und da dachte ich ich bleibe mal so in der Richtung. Ich stelle mir halt sicherer Jobchancen und besseren Gehalt vor, wenn ich Wirtschaftsinformatik mache.

Ich kann also nicht einfach auf’s Herz hören und international buisness wählen, da mir ein guter Job sehr wichtig ist und an den Unternehmern an denen ich gerne mal arbeiten will wird hauptsächlich nach Wirtschaftsinformatiker gesucht oder ähnliches. Und genauso habe ich aber das Gefühl, wenn ich Wirtschaftsinformatik wähle, dass ich eine Chance aufgegeben habe etwas viel interessantes zu studieren.

Am liebsten wäre mir ein Studiengang der beides kombiniert. IT + Wirtschaft + Sprache/Ausland.

Deshalb die Frage: Auf was könnte ich noch so achten beim Entscheiden? Wie sieht es mit Master aus, kann man da vielleicht beides mit einbringen?

Falls jemand Erfahrung in einem hat oder etwas davon studiert wäre das wirklich hilfreich!

Danke fürs lesen!

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Ist der Mensch von Natur aus eher "gut", oder eher "schlecht"? Welcher chinesische Philosoph hatte recht?

Ich befasse mich zur Zeit gern mit chinesischer Philosophie. Im Konfuzianismus gab es unter Konfuzius' Schülern gewisse Uneinigkeit über die menschliche Natur.

Mengzi meinte, der Mensch tendiere in seinem Innersten eher zu Harmonie, Gerechtigkeit und Menschenliebe. Es sei der Kontakt mit der ihn umgebenden "harten" Welt und der Gesellschaft, durch den negative Eigenschaften wie Gier und Skrupellosigkeit entstünden. Dieser Prozess ließe sich aufhalten, indem man dem Menschen Ethik und Bildung vermittelt.

Xunzi war anderer Auffassung: er glaubte, der Mensch sei im Kern schlecht, egoistisch, dumm. Die positiven Eigenschaften seien von Natur aus deutlich schwächer ausgeprägt und würden aus sich selbst heraus nie die Oberhand gewinnen. Daher müsse man dem Menschen strenge Sittlichkeit und die Einhaltung von Traditionen vermitteln, damit er lernt, tugendhaft zu leben.

Wie seht ihr das? Welche dieser Meinungen würdet ihr eher teilen?

In der Umfrage biete ich bewusst nur diese beiden Optionen an. Wer eine alternative Ansicht dazu hat, kann ja trotzdem etwas schreiben.

Xunzi hatte recht, der Mensch ist im Kern "schlecht". 53%
Mengzi hatte recht, der Mensch ist im Kern "gut". 47%
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Unterschiede: Chinesisch / Koreanisch / Japanisch?

Ich weiß, die Sprachen sind so gut wie nicht verwandt und klingen komplett unterschiedlich. Aber ...

  • Welche der 3 Sprachen ist von der Grammatik / Satzstellung / usw. her am schwersten zu lernen (ich meine nicht die Schrift oder Tonhöhe; einfach die Sprachen selbst)?

  • Ich habe gehört, dass Chinesisch grammatikalisch sehr einfach ist - Japanisch hingegen ziemlich kompliziert. Stimmt das?

  • Wie viel Ähnlichkeit besteht zwischen den chinesischen Schriftzeichen & Kanji & Hanja? Die chinesische Schrift ist ja die Grundlage von Kanji & Hanja. Aber gibt es alle Kanji & Hanja Zeichen auch im Chinesischen (vielleicht mit anderer Aussprache / Bedeutung?) - oder wurden die verändert? Ist es für jemanden, der Chinesisch kann, leichter, danach zB Japanisch (v.a. Kanji) zu lernen, weil er schon die chinesischen Schriftzeichen kann - oder macht das keinen Unterschied?

  • Ich kann zwar Hangeul lesen - Koreanisch sprechen aber so gut wie gar nicht. Ist es wahr, dass es bei Koreanisch & Japanisch durchaus Ähnlichkeiten in der Grammatik usw. gibt (zB bei der Wortstellung oder bei gewissen Wörtern, die aus dem Chinesischen stammen?)?

  • Ist das* chinesische Tonhöhen-System* sehr schwer zu lernen?

Ich kenne mich noch nicht wirklich aus - ich kann Hangeul und ein paar Hiragana / Katakana Zeichen lesen und kann die Sprachen, wenn ich sie sehe oder höre unterscheiden - aber das war's auch schon!

Also, ich brauche jetzt keine Erklärung der ganzen Grammatik oder so - ich wüsste nur gerne die allgemeinen Unterschiede bzw. eben die paar Sachen, die ich oben gefragt habe. Kann mir das jemand ein bisschen erklären? (bitte kein Wikipedia ) :)

China, Chinesisch, Sprache, Asien, Japan, Japanisch, Korea, koreanisch, Ostasien

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