kein Beruf passt zu mir, bin verzweifelt - was soll ich nur tun?

Seid 2 Jahren bin ich ( M22) arbeitslos und suche nach einen neuen Job, aber ich finde einfach nichts, auch schon vor Corona. Hab eine abgeschlossene Lehre als Einzelhandelskaufmann und einige Jahre in diversen Geschäften und Firmen gearbeitet, aber weil man dort immer mehr wie wie ein Stück Dreck und wie ein Sklave behandelt wird, will ich eine neue Berufswahl finden, aber kein Job passt zu mir bzw kann ich mir in keinen vorstellen für immer zu arbeiten. Nicht das ich faul bin, aber ich weiß wo meine Stärken sind und wo meine Schwächen.

Bin auch seid Jahren beim AMS und zusätzlich bei QBA, AQUA, BFI,Jobcenter, AMS-Jobkurse welche mir ALLE eigentlich eine Hilfe sein sollten und mich unterstützen sollten, aber die sind alle nutzlos weil sie entweder nichts machen (finden) oder sie mir irgendwelche 0815 Jobs andrängen und wenn ich nicht JEDEN davon annehme und mich bewerbe streichen sie mir sofort das Arbeitslosengeld, also reine Erpressung. War jetzt auch schon bei 4 Vorstellungsgesprächen wo ich dem Chef dort sagte, dass ich überhaupt kein Interesse an diesen Job hätte, aber ich mich dennoch bewerben musste, tja und dann steht man echt blöd und lächerlich da.

Auch habe ich bestimmt schon 60 Berufstests gemacht, aber die werfen mir immer irgendwelche bunt zusammengewürfelten Berufe hin ohne auf meine Stärken und meine Eigenschaften einzugehen

Hier mal ein paar Beispiele:

Einzel/Großhandel = Sklavenarbeit mit Beschimpfungen, Drohungen.

IT Techniker (Interesse) = Kein Führerschein und zu wenig Allgemeine Erfahrung als Lehrling (sagten bisher 4 Chefs)

Bäcker / Konditor (hatte Interesse), Gärtner = sinnloser Beruf, verglichen mit anderen

Metall, Holz, Maschinen = zu schwer, wenn man da einen kleinen Fehler macht ist man der alleinige Schuldige

Buchhalter, Betriebs Chef, Fluglotse = zu viel Verantwortung

Polizei, Sicherheit = bin zu klein und schwach sodass mich niemand ernst nehmen würde

Lackierer, Maler, Techniker, Büro = zu wenig Allgemeine Erfahrung (sagten die Chefs)

Kinder, Alte, Pflege = kann mit denen nicht umgehen

ich will halt einen Beruf der "wichtig" ist aber auch einer der mir etwas Spaß macht und wo ich nicht nach 1 Jahr wieder depressiv werde und voller Hass hingehe

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Denkt ihr ich bekomme eine Lehrstelle als Informatiker?

Das Problem ist ich habe recht schlechte Noten. Ich habe in Mathe eine 4 und hatte sogar eine 3-4 (lebe in der Schweiz, in Deutschland wäre es eine 3) und Mathe ist in der Informatik einer der wichtigsten Fächer. Das Ding ist ich bin eig. garnicht schlecht in Mathe. Ich habe im Stellwerktest in Mathe 600+ Punkte gemacht und habe im Multicheck im Mathe ein Wert von 86% erzielt. Ich habe im Multicheck allg. einen sehr guten Wert erzielt. Und zwar ein Wert von 74% insgesamt. Konnte im Bereich Logik sogar 100% erreichen.

Im Zeugnis bei den den Kreuzen ( Verhalten,Beteiligung etc) habe ich überall gut.

Aber das Problem sind die Noten. Nicht nur in Mathe habe ich eine schlechte Note sondern auch in Geschichte, Religion und so. Und zwar eine 3-4.

Habe aber in Englisch sehr gute Leistungen und Englisch ist ja in der Informatik auch sehr wichtig. Habe zwar Noten Technisch in Englisch nicht die beste Note (4-5)Aber habe im Stellwerk einen Wert von 700+ erreicht und im Multicheck einen Wert über 90%

Meine Frage ist ob ihr denkt dass ich eine Lehrstelle als Informatiker finde oder soll ich mich doch etwas anderes versuchen?

50% Chance 43%
Eher unwahrscheinlich 21%
Du findest garantiert eine Lehrstelle als Inf. 14%
sehr unwahrscheinlich 14%
Die Warsch. Ist hoch 7%
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Für Ausbildung zu jung, was machen (sehr dringend und wichtig!)?

Normalerweise sollte ich mich jetzt bewerben. Also so um diesen Monat rum. Für meinen Beruf (bei der Bundeswehr) bin ich jedoch noch zu jung. Und man sagte mir, dass es zurzeit wegen Corona eh schwierig ist, angenommen zu werden (verlässliche Quelle).

Ich will diesen Beruf aber unbedingt voll richten. Ich will auf keinen Fall jeden Tag 8 Stunden arbeiten und den Rest versauern. Und ebenfalls will ich kein Hartz IV beantragen... Ist ja nicht so, dass ich nichts kann, eher im Gegenteil, ich kann alles relativ gut.

Meine Mutter ist der Meinung, da ich dazu fähig bin, direkt nach der Schule zu arbeiten, muss ich das auch tun. Ob das gerecht oder nicht ist, sei mal so dahingestellt.

Es ist jetzt unmöglich, mich dort zu bewerben. 1. bin ich zu jung und 2. das Virus. Ich werde bei meinem Abgang Ende 16/Anfang 17 sein. Aber wenn ich mich dann erst bewerbe, hab ich ja ein Jahr nichts. Also ich weiß nicht, wie das beim Bund ist, aber bei normalen Lehrstellen muss man dann ein Jahr warten. Und das geht (dank meiner Mutter) nicht.

Ich habe recht wenig Ahnung von dem Kram, da man dank dem behinderten Bildungssystem sowas nicht gelernt bekommt. Hauptsache ich weiß irgendwelche Bio-Chemie-Physik-Scheisse und unnütze Formeln und wie die Leute im 18. J.h gelebt haben, aber nicht, wie ich nach der Schule klar komme. Na vielen Dank auch. Ein großes F¡ck dich, an den, der sich das ausgedacht hat.

Jetzt seid ihr gefragt. Was kann ich nun machen? Eine Ausbildung anzufangen wäre ziemlich schwachsinnig, da das mit dem bewerben für 1-2 Jahre zu umständlich ist und ich da nichtmal die Ausbildung fertig habe... Abitur wäre übrigens das letzte, was ich machen würde. Also nochmal extra 3 Jahre Schule? Näh. Brauch ich auch nicht. Ich könnte mir einen 450€ Job vorstellen. Beim Supermarkt Waren einlagern und so’n Kram. Aber sagt mir gerne, was ich in meiner Situation jetzt machen kann.

Abschluss wird Realschulabschluss 2021 sein. Gerne weitere Fragen stellen, wenn nötig.

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Ist meine Jobwahl naiv?

Hallo zusammen!

Die Situation ist folgende: Ich bin 16, hab mein letztes Schuljahr und bin mit etwas Abstand die Klassenbeste.

Meine Lehrerin, eine wunderbare Frau, will mich in eine Art „Informatikerschule“ stecken (mir ist der Name gerade entfallen...) und zuerst war ich auch einverstanden.

Jetzt aber hat eine süsse Zoohandlung welche ich von klein auf kenne ein Freies Plätzchen... Ich weiss das es naiv und echt dumm ist mit so guten Noten Verkäufer zu werden, aber irgendwie will ich das so sehr.

Ich lernte immer nur dafür, um anderen zu gefallen. Meinen „Berufswunsch“ richtete ich immer danach, was Lehrer und Eltern sagten obwohl ich nie wirklich zufrieden war. Aber diese haben ja wirklich oft Recht und mit einem Schmerzlichen Gefühl akzeptiere ich auch das ich mit 16 nicht immer logisch entscheiden kann.

Dabei hasse ich meine Leistungen. Ich hasse diesen Drang „die Beste“ zu sein und die Annerkenung dafür verdiene ich nicht. Ich hasse es, das Freundschaften aus Eifersucht und Zeitmangel zerbrachen. Ich mag keine Zahlen, den Mathe ist blöd und ich hasse es das man mich für Inteligent hält nur wenn man ne Zahl auf einem Blatt Papier sieht. Informatik interessiert mich auch nicht wirklich. Ich will es einfach machen, da es sich logisch anhört. Aber das einzige was mich daran reizen würde, währe die Illusion etwas erreicht zu haben. Aber brauche ich sie? Ehrlich gesagt nicht wirklich.

Ich wollte als Kind immer Tierpfleherin werden. Ich währe ne Art Tierpfleger, nur würde ich besser bezahlt werden, meist mit Babys zu tun haben und dürfte Kunden beraten. (Natürlich weiss ich das Putzen, ausmisten und nervige Menschen auch zum Job gehören, aber habe ich diese drei Dinge nicht sowieso Täglich in meinem Alltag?)

Ich hab wirklich Probleme damit mich mit Fremden zu unterhalten, aber daran will ich wirklich Arbeiten und schon jetzt wird es immer besser. Auch würde ich meine Mitarbeiter schon sehr gut kennen, einige seit meinem siebten Lebensjahr, und es sind wirklich tolle Menschen mit welchen ein Gespräch immer positiv endet.

Ausserdem wohne ich in der Nähe und dieser Laden ist sehr Tiergerecht (Was nicht immer der Fall in Zooläden ist und worauf ich viel Wert lege) Das die mich nehmen ist übrigens noch nicht offiziell, die Chefin meinte aber das sie sich freut mich im Team haben zu können und Morgen darf ich auch anrufen um eine Schnupperlehre für den endgültigen entscheid machen zu dürfen. (Bin übelst nervös da ich fast schon ne Phobie von Telefonieten habe. Muss sie wohl überwinden ^^)

ich weiss das es naiv, dumm und faul ist die Lehrstelle dort auch nur in Betracht zu ziehen, aber ich war seit Jahren noch nie so glücklich wenn ich an meine Zukunft denke und langsam will ich etwas nur für mich tun. Etwas was mir Kraft gibt und keine Kraft raubt. Werde ich es bereuen? Muss ich jetzt mein volles Potential nutzen obwohl ich schon jetzt nicht mehr will? Denn ich verstehe sehr wohl wieso mich viele Erwachsene gerade für verrückt erklären...

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