Wie findet ihr das Ende dieses Buches?

Hi

Ich schreibe zurzeit ein eigenes Buch. Das muss nicht perfekt sein, ich probiere nur meine Fantasie aus.

"Danke euch vielmals", wiederholte Jenny jetzt wohl schon zum fünften Mal. Es war die Stunde des Abschieds gekommen. Wieder klatschten die wogenden Wellen gegen das Bug der Schiffe und wieder sangen sie ihr aufregendes Lied. Die drei Freunde blickten über das offene Meer und ließen sich von den Geräuschen am Hafen überfluten: Möwen riefen ihre schrillen Signale, Händler boten laut werbend ihren Fisch an und ab und zu dröhnte ein Tuten eines ankommenden Schiffes durch die gespannte, salzige Seeluft. "Ich werde dich vermissen", meinte Josie jetzt und wandte sich an Jenny, die gedankenverloren auf das glühende Kopfsteinpflaster schaute. "Ich vermisse dich schon jetzt, Josie", meinte Jenny und Josie glaubte zu sehen, wie Jennys Augen feucht wurden. Schnell blinzelte Jenny den Tränenschleier weg und bemühte sich zu lächeln. In diesem Moment meinte Leo, der ununterbrochen die Strecken der Schiffe auf einem Plan studierte: "Das Schiff, das da hinten kommt, müsste unser sein. Josie, ich glaube wir müssen näher dorthin" Leo wies auf einer Menschentraube. "Dann Tschüss." Die beiden Freundinnen fanden keine Worte um einander zu verabschieden. Sie umarmten einander innig und tauschten das Versprechen aus, einander niemals mehr zu vergessen. "Auf Wiedersehen", rief Josie Jenny noch zu, während sie ihren Koffer hinter sich herzog und vorwärts stolperte, denn ein wenig verschwommen sah sie auch. "Komm,Josie! Reiß' dich zusammen. Ihr werdet euch noch sehen." ermahnte eine innerliche Stimme sie. Als die Geschwister Minuten später auf dem Deck der Fähre saßen, erblickte Josie Jenny, die ihr fröhlich zuwinkte. Eins war klar: Jenny hatte sich in diesen zwei Wochen geändert! Sie war viel glücklicher geworden und das freute Josie. Nachdem Jenny nur als kleinen Punkt auszumachen war, drehte Josie ihr den Rücken zu und genoss die wärmende Sonne, die sie mit ihrer Zärtlichkeit umhüllte. Die Wellen sangen ihr Lied wie immer, doch jetzt schien sich etwas geändert zu haben: Sie sangen Worte: "Nach Hause, nach Hause !" schienen sie für Josie zu singen. Josie lächelte.

Wie findet ihr dieses Ende???

Würde mich sehr über eure Meinung freuen. 😃

LG Joex06

Puuh... Das soll gut sein??? 56%
Finde ich erstklassig ! 22%
Bisschen könnte noch was geändert werden. 22%
Kurzgeschichte, Roman
Ist das ein guter Plan für die Analyse einer Kurzgeschichte?

"Ja, dies alles ist mor bekannt, hmm also sollte ich in etwas so vorgehen:

-lesen u. verstehen natürlich

-lesen und markieren bzw. an der Seite Notizen machen

-nochmal zur Sicherheit lesen und hinzufügen

-Einleitung: Titel, Erscheinungsjahr, Autor, Textart, Thema, kurze wiedergabe des Textes (falls nicht ganz im Thema vorhanden)

-Inhaltsangabe möglichst knapp, aber informativ ("So viel wie nötig, so wenig wie möglich")

•Analyse:

Aufbau:

-Wende-, Höhepunkt erklären und nennen (Zitat). Spannungsbogen?

-offener Schluss?-> kurz erklären und zitieren

-Rest ist eig. immer in der Inhaltsangabe

Zeit/Ort/Atmosphäre:

-Wechselt der Erzähler die Zeit, in dem er erzählt?

-In welcher Zeit spielt das Geschehen? Welche Bedeutung hat es für die Handlung?

-Zeitwechsel? Ortswechsel?

-> alles anhand des Textes belegen

•Wenn Verhalten das Schwerpunkt ist:

Figuren:

-äußerliches Erscheinen

-Verhalten

-Beziehung beider Figuren

-interpretieren

-(Symbole)-> können ja Charaktereigenschaften ausdrücken

-> anhand des Textes belegen. Wenn gedeutet, dann zitieren

Erzählersituation:

-Darstellungsform: Erzählertext, neutrale Erzählungsform, indirekte, direkte Rede

-Erzählerperspektive: Ich-/ Er-Sie-Erzähler

-auktorialer, personaler oder neutraler Erzähler

Sprache:

-alles was auffällt-> rhetorische Mittel, Satzbau, bestimmte Konotationen, bestimmte Wortgruppen (?), Wechsel mitten in dem Text(?)

-Symbole

-prägnante Wortwahl (fast immer)

•Schluss:

-auf den Titel eingehen(falls wichtig) und diesen mit dem Fazit verknüpfen

-(Meinung)

So würde ich das jetzt machen, aber ich weiß jetzt scho, dass ich Panick schieben werde und nicht ansatzweise irgendeinen strukturierten Plan entlang gehen werde."

Deutsch, Schule, Analyse, Deutschunterricht, EF, Kurzgeschichte, 10. Klasse, Kurzgeschichtenanalyse
Meinung zum Text(1)?

Hast du dich mal gefragt, ob Menschen, von Natur aus, böse oder gut sind ?

bestimmt ein paar Mal.

Aber dieses Experiment, bringt diese Frage auf eine ganz andere Stufe. Ein Experiment, das zeigt wie Menschen sich verhalten würden, wenn sie die freie Wahl hätten böses zu tun und davon straffrei zu kommen.

Und eine sechsstündiges Experiment, liefert ein schockierendes Ergebnis. Ein Experiment . an dem eine Künstlerin für sechs Stunden, den Zuschauern, die volle Macht gibt alles mit ihr zu tun was sie wollen.

Es war alles dabei. Honig, Feder, Schere, Rose, und sogar eine geladene Waffe. so gut so schlimm.

Die ersten Stunden seien harmlos gewesen. Das Publikum gab ihr Rosen in die Hand und küsste sie zärtlich auf die Wangen. Nach und nach trauten sich die Teilnehmer dann immer mehr. Sie legten die Frau auf einen Tisch und platzierten Messer zwischen ihre Beine.

Aber nach ein paar Stunden, nahm das Experiment eine dramatische Wendung. Die Teilnehmern wurden gewalttätiger. Einer schnitt ihr die Kleidung, einer machte ihr ein Schnitt in den Hals, einer hat ihr die geladene Pistole gegeben und ihre Hand mit der Pistole auf sie gerichtet.

Man hatte das Gefühl, dass sie Menschen, immer grausamer geworden sind. Das Experiment war zu Ende alle verschwanden zurück zu ihren Plätzen als wären sie nie auf der Bühne gewesen, und keiner traute es ihr ins Gesicht zu sehen.

Ein Experiment, das von vielen Kritikern stark kritisiert wurde. Manche sagten das sei überhaupt kein Kunst. Aber eine Sache gibt es, die wir niemals leugnen dürfen, sind Menschen von Grund auf böse ? oder werden sie böse, wenn sie die von ihren bösen Handlungen straffrei kommen würden ?

Ganz schlecht, weil 40%
Andere Antwort 40%
Gut, weil 20%
Normal, weil 0%
Deutsch, Schule, Text, Kurzgeschichte, Rechtschreibung, Roman, Kurzgeschichtenanalyse
Was haltet ihr von meiner Kurzgeschichte (konstruktive Kritik)?

Erstmal vorneweg: die Kurzgeschichte wurde sehr hektisch in meinen Notizen auf meinem Handy verfasst, und meine Autokorrektur-funktion ist ausgeschaltet, deshalb sind mir mit sicherheit Rechtschreibfehler untergeschlichen.

Rabe

Wann werden wir erwachsen? Wann überschreitet man die Schwelle der Kindheit? Schleichend vergehen die Jahre und der Wandel der Dinge nimmt seinen Lauf, doch wann weiss man endgültig der Zauber der Kindheit ist verflogen? 

Als ich noch ganz klein war, und meine Mutter selbst bloss nur ein mädchen redete sie oft von den Raben. Wannimmer wir sie am grauen Herbsthimmel sahen schrie sie in ihre richtung "NEHMT MICH MIT EUCH MIT".

Ein Rabe sein zu wollen, sich Flügel wachsen zu lassen und mit gekrächze weit bis in die Wolken zu fliegen, das war was sie sich wünschte. 

Diesen Wunsch lernte ich  erst später selbst kennen. Die letzten Jahre waren holprig an uns vorbeigezogen, wie ein Schwarm durcheinander fliegender Raben, der Zauber meiner Kindheit längst von einem nebeligen schleier bedeckt. 

An jenem Tag an dem ich den Raben fand war es warm. Ich hatte die falsche Strassenbahn von der Schule zurück genommen und musste nun gezwungenermaßen nach Hause laufen, da sah ich ihn. Ein toter Rabe, mitten auf dem wehweg. Statt in der luft die Freiheit zwischen seinen Flügeln zu spüren lag er hier, an diesem viel zu warem Frühlingstag, unwiederruflich tot auf dem Gehweg. 

Bei seinem Anblick war mir, als läge ich selbst dort reglos auf dem warmen Boden. 

Aus einem unerklärbaren Impuls herraus nahm ich ihn mit nach Hause. 

Ich bettete meinen gefiederten Freund in eine Box und behielt ihn im Zimmer. Schon nach wenigen Augenblicken hatte sich der süssliche Geruch der Verwesung im Zimmer ausgebreitet. Keiner von uns konnte wegfliegen, das hielt mir der Geruch beissend  vor Augen. Was unterscheidete mich noch von diesem Raben? 

Ich wünschte ich könnte behaupten ich hätte ihn angemessen verabschiedet und beerdigt, aber das habe ich nicht.

Danke fürs lesen! Ich mach soetwas nicht oft und hab die Geschichte geschrieben bevor ich kürzlich 17 geworden bin. Der Text ist ein wenig persönlich also bitte nur konstruktive Kritik!

Kritik, Kurzgeschichte, Melancholie
Woher kennt Ihr den Spruch "In China ist ein Sack Reis umgefallen"?

Hallo Allerseits,

2005 habe ich angefangen, rein aus Spaß, Kurzgeschichten zu schreiben und diese im Internet zu veröffentlichen (keine bekannten Webseiten von Verlagen, sondern nur verschiedene, forenähnliche, kostenlose Webseiten, wo Laien ihre Geschichten veröffentlichen und darüber diskutieren können) oder Verwandten und Freunden zu zeigen, also nicht professionell, sondern eher als kleines Hobby.

Manchmal habe ich auch etwas nachdenkliche Stories verfasst, aber nicht sehr tiefgründig, sondern eher humorvoll. In einem meiner Frühwerke kommt folgender, nicht ernst zu nehmender Satz vor: "Alles in der Welt hängt irgendwie zusammen - Wenn bei uns jemand stolpert, fällt in China ein Sack Reis um".

Nun scheint sich dieses "In China fällt ein Sack Reis um" mittlerweile ziemlich herumgesprochen zu haben, da ich den Satz hier auf gutefrage in letzter Zeit schon des Öfteren gelesen habe und ich war beim ersten mal zunächst ziemlich erschrocken. Meist ist hier damit allerdings nicht der Kontext gemeint, dass alles irgendwie zusammenhängt, sondern der Spruch wird eher verwendet, wenn jemand etwas belangloses sagt oder tut.

Mir ist klar, dass rein theoretisch noch jemand anders innerhalb der letzten 17 Jahre zufällig den selben Spruch erfunden haben könnte, ohne meinen zu kennen, allerdings erscheint mir dies eher unwahrscheinlich.

Daher würde mich interessieren, woher Ihr den Spruch ursprünglich kennt. Habt Ihr ihn in einem Kurzgeschichten-Forum gelesen, hat Euch jemand davon erzählt oder Euch die Story ausgedruckt zum Lesen vorgelegt etc.? Ich freue mich auf Antworten und bedanke mich schon mal im Voraus.

Grüße

Geronimobosch

Hobby, Schreiben, Kurzgeschichte, Redewendung, Roman, Sprichwort, Sprüche
Eigene Kurzgeschichte?

Namaste!

Ich schreibe gerne Kurzgeschichten (manchmal auch ganze Bücher) und ich dachte mir, dass ich hier eine zum Lesen einstelle, da ich gerne Rückmeldung erhalten würde. Sowohl positive, als auch negative Anmerkungen sind herzlich willkommen.

Viel Vergnügen!

"Ich bin müde, sehr müde und das nicht seit gestern. Seit Monaten falle ich jedes Mal, wenn ich endlich Zuhause bin, sofort ins Bett. Freizeit? Was soll das sein? Aktuell kann ich mir das nicht leisten. Meine Ausbildung verlangt extrem viel von mir ab, aber ich bin willig, auch noch den Rest zu schaffen, um komplett unabhängig von meinem Vater zu sein. Ich lebe alleine, allerdings erhalte ich von ihm etwas finanzielle Unterstützung. Es mag eventuell etwas kindisch klingen - typisch rebellisch, allerdings möchte ich diese finanzielle Hilfe nicht mehr. Ich möchte auf eigenen Beinen stehen.

Heute ist wieder dieser Tag gewesen, an den man sich (hoffentlich) nie wieder erinnern mag. Schlechter Start in den Tag, viel zu tun gehabt und damit verbunden natürlich der Stress. Es ist so nervenzerrend, allerdings habe ich ein ganz klares Ziel vor Augen und das treibt mich an. Nur leider macht mein Körper nach der Arbeit kaum noch mit. Auch heute habe ich mich mit letzter Kraft die Stufen im Treppenhaus hochgeschleppt.

Auch wenn meine Zwei-Zimmer-Wohnung zur Zeit sehr unordentlich ist, bin ich sehr froh, wieder hier zu sein. Mein eigenes Reich, wo ich körperlich und vor allem wieder seelisch fit werden kann. Es ist bereits dunkel und es leuchtet lediglich ein kleines Nachtlämpchen an meiner kargen Wand. Ich lasse mich ins Bett fallen und das fühlt sich extrem befreiend an. Die Bettwäsche ist zwar etwas stinkig, aber mich stört es nie. Kurz bevor ich am schlafen gewesen bin, sehe ich ganz verschwommen, wie meine Mutter zu mir kommt und mir einen Gute-Nacht-Kuss gibt. Es hat sich schön angefühlt und ich bin ihr dankbar. Allerdings bin ich im gleichen Moment besorgt, denn sie ist vor sieben Jahren gestorben".

Deutsch, Kurzgeschichte

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