Hallo,
Mein Sohn (9Jahre) möchte unbedingt aufs Gymnasium seine Leistungen entsprechen auch dafür. Die Leherin möchte keine Empfehlung aussprechen da er (Autist) in seinen sozialen Kompetenzen eingeschränkt ist. D.h. er ist eher introvertiert und arbeitet/lernt lieber für sich als in der Gruppe. Die Leherin hat er seit der ersten Klasse. Sie wollte ihn von Anfang an auf eine Sonderschule schicken, da sie der Meinung war er würde den Leistungen einer Regelschule nicht gerecht werden...
Seine Noten liegen in den Hauptfächern zwischen 1 und 2 und sonst keine Note schlechter wie 3.
Der Druck durch den Kompetenztest Kompass 4 der dieses Jahr zum erstmal durchgeführt wurde entscheidet ebenfalls.
Leider hat er genau in diesem Test, nicht das E Niveau erreicht (Empfehlung Gymansium) da er so nervös und unter Druck war. Der Druck entstand dadurch dass er nicht wusste was ihn erwartet und die Lehrer die Kinder nicht vorbereiten konnten, da diese auch nicht wussten wie der Test überhaupt aussieht....
Da er sehr enttäuscht über das Ergebnis ist, möchte er nun die 4 Klasse wiederholen obwohl sein Durchschnitt bei 2,1 liegt.
Sein Wunsch aufs Gymnasium zu gehen ist sehr groß. Er möchte keinesfalls auf die Realschule.
In seiner Freizeit spielt er Schach und Klavier. Und wollte im Gymnasium die Fächer wie Naturwissenschaften und zusätzlichen Leistungsfächer belegen. Er hat großes Interesse am Lernen. Am Infoabend konnte er sich die unterschiedlichen Schularten ansehen.
Die Realschule bietet nun mal nicht die Leistungs-Möglichkeiten an.
Ist es ratsam ihn die 4. Klasse wiederholen zulassen, damit der Kompass 4 Test nochmals gemacht werden kann und er somit seine Empfehlung bekommt? Oder sollte er eher in die Realschule obwohl er absolut nicht dort hingehen möchte?
Vielen Dank für eure Einschätzungen im voraus