Hallo ihr Lieben,
ich brauche mal euren Rat und vielleicht auch ein bisschen Zuspruch.
Ich habe eine 9 Monate alte Tochter. Leider konnte ich sie nur ca. 1,5 Monate stillen. Am Anfang hatten wir Startschwierigkeiten, aber als es endlich besser wurde und sie meine Brust gut akzeptiert hat, bekam ich eine starke Migräne. Vier Tage lang war ich extrem kaputt und hatte einfach keine Kraft zu stillen oder regelmäßig abzupumpen. In dieser kurzen Zeit ist meine Milchmenge fast komplett verschwunden – von sehr viel auf nur noch ca. 20–40 ml. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell gehen kann.
Meine Hebamme war mir leider keine große Hilfe, sie meinte nur, wenn es mich zu sehr belastet, soll ich aufhören. Aber das wollte ich absolut nicht. Stillen war mein großer Wunsch und meine Tochter war ein richtiges Stillbaby. Wir haben es beide so genossen. Selbst als die Milch schon weniger wurde, ist sie abends zum Einschlafen noch an der Brust gewesen – inzwischen leider nicht mehr.
Das Ganze belastet mich sehr und ich fühle mich extrem schlecht meiner Tochter gegenüber, weil ich das Gefühl habe, dass ich es selbst verbockt habe. Dazu kommt, dass sie oft an kuscheligen Sachen rumnuckelt (Decken, Kleidung, Stofftiere) und ich mich ständig frage, ob sie eigentlich meine Brust braucht oder vermisst und ich es nur nicht richtig erkannt habe.
Ein paar Tropfen Milch kommen übrigens immer noch raus, deshalb frage ich mich:
• Lohnt es sich, mit 9 Monaten nochmal zu versuchen, sie an die Brust zu bekommen?
• Woran merkt man, ob ein Baby die Brust noch braucht oder vermisst?
• Und falls es noch Sinn macht: Wie könnte man die Milchmenge überhaupt wieder steigern? Hat da jemand Erfahrung oder Tipps?
Ich bin total hin- und hergerissen und emotional sehr belastet. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir einen Rat geben. Danke fürs Lesen 🤍
Liebe Grüße