Warum geht man in Deutschland so schlampig mit verstorbenen Stars um?

Zum Beispiel Udo Jürgens und Peter Alexander. Die sind zwar Österreicher, aber die Rechte liegen bei der deutschen Ariola.

Zum Tod von Udo Jürgens gab es immerhin ein Best Of. Da konnte man sich dann zum hundertsten Mal "Aber bitte mit Sahne" kaufen.

Die alten Kozeptalben von Peter Alexander hat man wenigstens teilweise digitalisieren lassen und auf Spotify zugänglich gemacht. Aber leider gekürzt und überarbeitet.

Wenn man da mal in die USA schaut: Elvis, Frank Sinatra usw. Da werden teilweise heute noch unveröffentlichte Aufnahmen herausgebracht. Von Elvis gab es vor ein paar Jahren eine CD-Box mit sämtlichen Las Vegas Konzerten aus den 70ern. Von Frank Sinatra kann mann ALLE Konzeptalben aus den 50ern bis Ende der 60er UNGEKÜRZT auf CD erwerben.

In Deutschland sieht es da Mau aus. Wer Glück hat, ergattert noch ein paar alte CDs von Udo Jürgens auf Ebay.

Es gibt aus den 90ern Konzertmitschnitte von Udo Jürgens auf Videokassette. Darunter u.a. "Open Air Synphonie", wo er das bis dahin größte Konzert des europäischen Kontinents gab. Nichts wünschen sich Fans sehnlicher, als dass man diese kostbaren Zeitdokumente digitalisiert. Aber die Bänder verrotten munter in den Kellern der Ariola vor sich hin.

Auch von Peter Alexander gibt es alte Aufnahmen aus den USA, als er bei der Muppet Show war. Auch diese Bänder rotten irgendwo vor sich hin.

Immer wieder schreiben Fans Briefe an die Verantwortlichen mit ihren Wünschen und Bitten. Immer wieder ist die Standardamtwort, es bestünde keine Nachfrage. Dass kann ich mir jedoch nicht vorstellen. Als man das Album Udo70 auf CD herausbrachte, ging es weg, wie warme Semmeln.

Stattdessen steckt man bei der Ariola Unsummen in "den Wendler" und andere Schlagerstars.

Warum kann denn da ein Plattenlabel nicht mal auf die Wünsche der Kunden eingehen? Peter Alexander und Udo Jürgens haben Ariola groß gemacht und werden jetzt fallen gelassen, wie heiße Kartoffeln.

Warum? Habt ihr da irgendwelche Ideen?

Musik, Freizeit, CD, Stars, Wirtschaft, Deutschland, Kultur, Archiv, Gesellschaft, Udo Jürgens
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Facharbeit über Zeitungen des 20. Jahrhunderts?

Hi,

Ich bin in der 11. Klasse und uns stehen nun die Facharbeiten ins Haus. Ich habe mich entschieden, im Geschichte Leistungskurs zu schreiben. Als Thema habe ich mir den Wettlauf ins All (speziell die Mondlandungen) ausgesucht. Mein Lehrer hat vorgeschlagen, einen Vergleich der Darstellung in den westdeutschen und ostdeutschen Medien zu ziehen. Hier stehe ich nun vor dem Problem der Quellenbeschaffung.

Die Zeitungen der DDR wurden offenbar von der Berlinder Staatsbibliothek archiviert: http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ddr-presse/ Um hierauf Zugriff zu bekommen braucht man ein xlogon.net- Konto, welche sich aber nicht mehr erstellen lassen. Hat hier jemand eine Idee, wo ich ein derartiges Konto bekommen kann, oder wo ich die Zeitungen sonst einsehen kann?

Bei der Suche nach BRD-Zeitungen konnte ich überhaupt nichts finden (und ich habe gründlich gesucht).

Daher brauche ich jetzt Vorschläge, wie ich an Zeitungen von 1950-1970 sowohl aus der BRD als auch aus der DDR komme. Bestenfalls online, sonst in erreichbarer Nähe von Düsseldorf. Sollten die Quellen kostenpflichtig sei, sollte sich der Preis im Taschengeldbereich halten und auch kein Jahresabo sei. Bestenfalls brauche ich auflagenstarke Zeitungen, um ein umfassendes Bild zu erhalten.

Sollte es derartige Quellen nicht geben, würde ich mich sehr um einen alternativen Themenvorschlag freuen. Dieser sollte sich bestenfalls im gleichen Themenbereich bewegen und eine kritische Fragestellung beinhalten. Und die Quellenlage sollte natürlich vernünftig sein.

Vielen, vielen Dank!

Studium, Schule, Geschichte, Abi, Archiv, Fachabitur, Uni, Zeitung
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Dokumentenmanagement-System (DMS): Bitfarm-Archiv auf einem Linux-Server installieren?

Hallo, ich würde das Dokumentenmanagement-System (DMS) Bitfarm-Archiv gerne auf einem Linux-Server installieren. Der Hersteller schreibt, dass Linux als Datenbankserver verwendet werden kann und teilweise auch als Fileserver.

Hierzu habe ich zwei Fragen:

  1. Wie soll die Installation auf einem Linux-Server funktionieren, wenn ich im Downloadbereich nur Installationsdateien für Windows-Systeme finde?
  2. Ist es so, dass der Datenbankserver die Metadaten (Dateiänderungen usw.) speichert und der Fileserver die eigentlichen Dateien? Wie kann denn die Revisionssicherheit dann sichergestellt werden, die in der Buchhaltung so wichtig ist, oder kann man auf einzelne Dokumente im Fileserver nicht direkt von außen zugreifen (etwa mit dem Windows Explorer)?

Danke!

Auf der Herstellerseite steht:

Welche Plattformen werden unterstützt?
bitfarm-Archiv DMS benötigt auf der Serverseite einen Windows Server ab 2008 R2 SP2, 2012 oder 2016. Bei sehr kleinen Installationen (z.B. 5 Benutzer Büro) kann auch Windows 7, 8 oder 10 als "Server" eingesetzt werden. Linux kann als Datenbankserver für MySQL und mit Einschränkungen auch als Fileserver benutzt werden. Die Standardempfehlung lautet aber bei mittleren Installationen, einen handelsüblichen Server oder VM mit Windows-Betriebssystem einzusetzen. Linux ist dazu nicht erforderlich.
Clientseitig wird ebenfalls Windows verwendet, alle Windows-Versionen ab Windows 7 sind kompatibel. Der Client ist auch terminalserverfähig. Es gibt außerdem die installationsfreie Zugriffsmöglichkeit über den Browser (Web-Viewer), sowie eine App für Android und iOS.
Quelle: https://www.bitfarm-archiv.de/dokumentenmanagement/faq.html
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