Haltungsberichte und Erfahrungen mit einem Rotaugen - Buschkrokodils (Tribolonotus gracilis)?

Gemeint ist dieses Kerlchen

Zitat: Das Rotaugen-Buschkrokodil gehört nicht zu den Krokodilen, sondern zur Gattung der Helmskinke. Es wird daher auch Rotaugen-Helmskink oder Orangeaugen-Helmskink genannt. 

Es ist also kein richtiges Krokodil.

Habe zwar meine Terrarien abgegeben, finde dieses Tierchen aber sehr interessant.
Keine Sorge, will mir keines anschaffen aber Terraristik interessiert mich noch immer.
Als ich noch in der Terraristik tätig war, habe ich durch Zufall eines der Tiere bei meinem Stammhändler entdeckt.
Es aber aufgrund der Haltungsinformationen (siehe unten) nicht kaufte.

Konnte dazu nur 2 Haltungsberichte finden.
In einem steht es sei sehr scheu ,wahrscheinlich Nachtaktiv und der Halter würde das Tier fast nie zu Gesicht bekommen.
In einem anderen heißt es aber " angeblich dämmerungs- und nachtaktiv, nach Eingewöhnungszeit und Verlust ihrer Scheue zunehmend Tagaktiv mit Sonnenbädern".
Es scheint noch ein paar Unklarheiten zur Haltung des Tieres geben.
Weiß jemand seit wann sie im Terrarium gehalten werden?
Wie das Terra eingerichet werden soll?

Habe was von fliesendem Wasser gelesen, scheint also anspruchsvoller als Kornnatter und co zu sein.

Hat hier jemand sogar Erfahrung mit diesem Tier?
Bitte jetzt keine Diskussion über den Sinn von einem scheuen Tier das man kaum sieht bzw. Terraristik generell.

Wenn man nichts damit anfangen kann in Ordnung aber ständig rum lästern über den Sinn und Unsinn dieser faszinierenden Tiere muss nicht sein.

PS: Diese Frage wurde von mir schon mal gestellt aber als Fake Frage ("Krokodil") abgestempelt, hoffe das Foto und der neue Text machen es verständlicher.

Haltungsberichte und Erfahrungen mit einem Rotaugen - Buschkrokodils (Tribolonotus gracilis)?
Tiere, Wissen, Haustiere, Haltung, Neugier, Terraristik, Terrarium, Zoologie, Erfahrungen
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Stark verlängerte Lebenserwartung bei Vogelspinnen durch wehnig Futter?

Vor ca. 10 Jahren war ein Ex-Freundin von mir auf einer Tettaristikbörse und ist etwas in Kaufrausch verfallen. Das Ende vom Lied war, dass sie u.a. mit drei Spiderlingen von Lasiodora parahybana (aks. "Brasilianische Resenvogelspinne") nachhause kam. Als ihr klar wurde, dass die Tiere recht groß werden und entsprechend Platz benötigen, hat sie mich gefragt, ob ich eine halben will.

Ich habe ihr also ein Tier abgenommen und pflege es seitdem. Zugegeben etwas stiefmütterlich. Lange Zeit habe ich die Spinne fast ausschließlich mit Insekten gefüttert, die im Sommer zum Fenster rein kamen. Dementsprechend waren die Fütterungen eher unregelmäßig. Nur im Winter hab ich sporadisch ein paar Heimchen oder später Heuschrecken gekauft. Manchmal bekam die Spinne für Monate kein Futter (Wasser hatte sie natürlich immer). Laut "Papieren" ist die Spinne im Juli 2009 geschlüpft. Sie hat inzwischen eine Körperlänge von ca. und ist somit noch nicht ausgewachsen. Von den Körperproportionen tippe ich eher auf ein Männchen. Die Reifehäutung wäre demnach noch nicht erfolgt.

Diese Woche war ich seit langem mal wieder in einem Terraristikladen um doch mal wieder eine Box Heuschrecken zu kaufen. (Ich weiß wirklich nicht, wann ich das zuletzt gemacht habe.)

Ich bin mit dem Verkäufer etwas ins Gespräch gekommen und der war ganz erstaunt, dass die Spinne in dem Alter noch nicht ausgewachsen ist.

Im Netz liest man, dass Männchen nach ca. 2 1/2 Jahren geschlechtsreif werden und dann meist nicht mehr länger als ein, zwei witere Jahre leben. Und Weibchen bei optimaler Pflege maximal 10 bis 15 Jahren werden.

Mein Tier scheint da völlig raus zu fallen. Was meiner Meinung nach daran liegt, dass sie eher selten Futter bekommt.

Jetzt frage ich mich ob jemanden ähnliche Fälle bekannt sind?

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Tiere, Insekten, Haltung, Spinnen, Terraristik, Vogelspinne, Zoologie, Lebenserwartung
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