Wie viel Platz sollte hinter einer Bandsäge sein?

Hallo. Ich habe in der Tischler-Werkstatt meines Opas noch eine fast 100 Jahre alte Bandsäge stehen. Diese ist fest im Fundament verschraubt und läuft noch über einen separaten Motor, der daneben steht, mittels Transmision. Hinter der Bandsäge (also wo das Werkstück beim Sägen hinmacht) sind etwa 2,5 bis 3 m bis zur Wand, an der ein Tor eingelassen ist. Also das Tor ist zu vernachlässigen, selbst wenn ich lange Werkstück auftrennen sollte, wäre das Tor nicht in der Flucht des sägebandes oder des Tisches. Es würde also immer - egal wie - gegen die Wand stoßen; das Tor ist also seitlich versetzt.

jetzt wollte ich aber gerne in eben diese Lücke eine Art Plattenlager oder Holzlager machen. Dass dort eben in einer Art Käfig meine OSB-, Multiplex-, Siebdruckplatten etc. stehen. Ich würde dieses Lager etwa 1...1,5 m breit machen wollen. Dann blieben immer noch 1...1,5 m bis zum Beginn des Tisches der Bandsäge.

jetzt meine Frage: reicht dieser Platz? Ich schneide meine Platten meist mit der Handkreissäge grob vor und dann den genauen Zuschnitt mit der Tischkreissäge. Auftrennen von Holz habe ich so noch nie gemacht und werde ich auch nicht oft tun. Die Bandsäge nehme ich nur, wenn ich Brennholz Säge oder anderes, das meiste wird auf der Tischkreissäge gemacht.

wie viel Platz sollte man eurer Meinung nach hinter einer Bandsäge haben?

Hobby, Holz, Werkstatt, Maschinenbau, Tischler, Tischlerei
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Schreiner/Tischler ohne fachspezifische Ausbildung?

Hallo,

ich habe denke ich eine eher ungewöhnliche Frage. Ich habe nach meinem Abitur eine Ausbildung als Technischer Produktdesigner absolviert und studiere zur Zeit dual Maschinenbau. In meine jetzigen Position muss ich mehr und mehr Verantwortungen übernehmen in Form von Normen, Gesetzten, hausinternen Bestimmungen. Auch habe ich einen Job sicher nach dem Studium (Nächstes Jahr Januar). Jedoch wird das viel Arbeit im Bereich Management/Verwaltung. Je länger ich hier arbeite desto weniger Spaß macht es mir.

Ich habe den Schritt des Studiums auch nicht aus eigener Überzeugung gemacht, sondern eher "des Geldes wegen"...weil es ein "logischer" Schritt nach der Ausbildung war. Insgeheim interessiert es mich aber nicht wirklich. Es ist interessant aber es "erfüllt" mich in dem Sinne nicht.

Was mir jedoch enorm Spaß macht ist das Arbeiten mit Holz und auch das "selber anpacken". Etwas mit meinen eigenen Händen anzufertigen ist einfach ein grandioses Gefühl, das mich in gewisser Weise glücklich macht.

In diesem Sinne denke ich darüber nach, nach meinem Studium den Weg in Richtung Tischlerei zu gehen. Meine Frage hier ist nun welche Möglichkeiten ich habe? Ich habe hier vermutlich Traumvorstellungen, aber meint ihr es gibt Tischlerein die jemanden mit meinem Profil abseits der Berufschule innerhalb eines jahres anlernen? Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich Lust 3 Jahre bzw verkürzt 2 Jahre eine Ausbildung zum Tischler zu machen. Ich habe immerhin ausreichend Konstruktionserfahrung, kenne mich mit verschiedenen Werkstoffen aus, kann die statischen und dynamischen Festigkeiten von Werkstücken/Baugruppen (Stühle zum Beispiel) berechen etc... Nur fehlt mir die Erfahrung mit der richtigen Arbeit mit den verschiedenen Werkzeugen.

Gibt es irgendwo Tischlereien die jemanden wie mich einstellen würden ohne den offiziellen Weg über die Berufschule zu gehen?

Schule, Ausbildung, Holzbearbeitung, Schreiner, Tischler, Tischlerei, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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