Hart Backbord bzw Hart Steuerbord (Segelschiff Kommandos 17/18 Jahrhundert genau erklärt?

Hallo liebe Leute,
Ich hoffe hier sind einige Segelkenner oder Leute die sich historisch gut auskennen und mir bei meiner Frage behilflich sind.
Es geht um die Kommandos Hart Backbord bzw. Hart Steuerbord oder Backbord das Ruder bzw Steuerbord das Ruder. Kann mir da einer genau den Vorgang erklären auf einem Segelschiff mit Steuerrad wie zb. auf ner Fregatte oder einer Brigg oder was auch immer, jedenfalls Schiff im 17/18 Jahrhundert.
Weil das ganze ist ja doch verwirrend, denn ich habe nun ein wenig Zeit damit verbracht um darauf eine Antwort zu finden aber irgendwie sagt jeder immer ein bisschen was anderes.
Ich weiß, dass Steuerbord rechts ist und backbord links ist.
Nun ist die Frage wenn der Captain das Kommando HART BACKBORD gibt, ist dass dann die Anweisung für den Steuermann das STEUERRAD nach Backbord ergo links zu drehen oder die Anweisung das RUDER nach Backbord zu legen so dass das Schiff nach ergo der Bug nach Backbord geht? Muss der Steuermann das Steuerrad dann Spiegelverkehrt drehen wie bei einer Ruderpinne? Sprich Steuerrad nach rechts drehen heißt Ruder geht nach links und umgekehrt?
Ich hab viele Beispiele anhand des vermeintlichen Filmfehlers bei Titanik gelesen (eben das es kein Fehler war) Da gibt der Kapitän ja auch den Befehl Hart Steuerbord und der Steuermann dreht das Rad aber nach links. Und man dies später erst umgeändert hat, bezüglich verwirrung und das es eben unrspünglich noch von der Ruderpinne stammt, die man in Gegengesetzte Richtung als die Richtung die der Bug einschlagen soll drücken musste.
Aber bei wieder anderen Antworten habe ich es wieder anders gelesen was mich sehr verwirrt hat. Kann mir das konkret nochmal genau sagen wie der Ablauf ist und ob es ein Unterschied macht ob der Befehl nur HART STEUERBORD/BACKBORD lautet oder STEUERBORD/BACKBORD DAS RUDER.
Konkret:
Hart Steuerbord Befehl heißt für den Steurmann dreht Steuer nach rechts/steuerbord, Ruder geht dadurch nach links/backboard, Heck wird dadurch nach rechts/Steuerbord gedrückt und Bug dadurch nach links/backbord (daher die verwirrung oder ist das falsch? hab nämlich irgendwo mal gelesen das der befehl sich damals auf die Richtung des Hecks bezog nicht auf die des Bugs der ja eigentlich die Kursrichtung angibt?)
Bedeutet dann der Befehl konkret Hart Steuerbord das Ruder dann für den Steuermann das er das Steuer nach links/backbord dreht, damit Ruder nach rechts/steuerbord geht, also Heck nach links/backbord gedrückt und Bug nach rechts/steuerbord
Puuh ich hoffe konnte einigermaßen erklären was ich genau wollte, wäre super wenn mir jemand konkret die Abläufe anhand erklären kann wie gesagt explizit damals in nautischen begriffen mit Segelschiffen im 17/18 Jahrhundert mit Steuerrad nicht mit Ruderpinne!

Technik, Geschichte, segeln, Schiff, Piraten, Schifffahrt, segelschiff, Technologie, royal navy
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Wie berechnet man den idealen Anstellwinkel beim Segeln gegen den Wind?

Hallo Leute,

ich habe hier eine Physik-Aufgabe zum Thema Segeln.Es soll der günstigste Anstellwinkel gefunden werden für Wind, der von (schräg) vorne kommt(Konkreter siehe Bild).Wir sollen dabei zur Vereinfachung von einem starren Brett anstelle eines Segels, das sich ja wölben kann, ausgehen.Aufgrund des letzten Themas in der Vorlesung gehe ich davon aus, dass ein Lösungsansatz über Impuls vorgesehen ist.Was ich bereits herausbekommen habe ist, dass man die zum Wind/Zur Anströmung parallele (Kraft)Komponente Strömungswiderstand und die dazu senkrechte Auftrieb nennt. Also muss ich wohl irgendwie den Auftrieb maximieren. Wikipedia war leider keine Hilfe, da werden keine konkreten Ansätze zu Berechnungen mit Winkeln genannt.Ich selbst habe leider auch noch keine Idee, wie ich da den idealsten Winkel berechnen soll. Ich würde mal raten, dass bei 90° Seitenwind ein min. 45° Winkel ideal wäre (Kurs des Bootes 0°) und bei Wind von schräg vorne ein noch kleinerer Winkel. So dürfte das Brett ja einen Über- und Unterdruck mit der vorbeiziehenden Luft erzeugen und Auftrieb bringen.Aber wie gesagt: Was für einen rechnerischen Ansatz ich brauche - keine Ahnung.

Und noch was zur Zusatzaufgabe: Da würde ich antworten: Ja, weil sich durch meine zunehmende Geschwindigkeit auf dem Segelboot der "scheinbare Wind" ändert, der den Fahrtwind/Gegenwind in Betracht zieht und so für die Stellung des Segels relevant ist und am Ufer der "wahre" Wind gemessen wird, der die Geschwindigkeit meines Bootes natürlich nicht in Betracht zieht. Das müsste so richtig sein, oder?

Schule, segeln, Physik
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