Freund wurde in der Kindheit unter Drogen gesetzt, hat deshalb eventuell einen dauerhaften Hirnschaden und ist vielleicht dauerhaft erwerbsunfähig - Was tun?

Ein Freund erfuhr, dass er in seiner Kindheit einen EEG mit schweren Auffälligkeiten ableiten ließ. In seiner frühen Jugend ließ er wieder einen EEG ableiten und dann ein paar Jahre später nochmal, beide waren auffällig. Er hat außerdem erfahren, dass er in seiner Kindheit unter Drogen gesetzt wurde und der Hirnschaden wahrscheinlich davon kommen könnte.

Mittlerweile ist er 22 und ist bis zum heutigen Tag als erwerbsunfähig eingestuft. Seit seinem Schulabschlss (den er gerade so mit Müh und Not schaffte) vor 7 Jahren ist er arbeitslos. Es war eine Reha geplant, die jedoch wegen mangelden Erfolgsaussichten abgelehnt wurde. So wie es jetzt aussieht, ist mein Freund bis auf Weiteres als erwerbsunfähig eingestuft. Er hat nur die Auflage bekommen, seinen Gesundheitzustand zu stabilisieren. Laut einer bzw. mehreren Ärzten ist da aber nicht mehr viel zu retten und diese Auflage ist deshalb eigentlich zum Scheitern verurteilt.

Mein Freund wurde auch schon zum Jobcenter-Psychologen geschickt. Es wurde erwähnt, dass eine ärztliche Begutachtung Aufschluss geben könnte. Könnte mein Freund jetzt vielleicht zu einer amtsärztlichen Begutachtung geschickt werden? Wie läuft das ab?

Vom mutmaßlichen Hirnschaden abgesehen hat mein Freund noch eine ganze Bandbreite anderer Probleme. Er erfuhr, dass bei ihm mal eine PTBS und ADS festgestellt wurden. Außerdem hat er Depressionen, Sozialphobie und eine oder sogar mehrere Persönlichkeitsstörungen. Er hatte auch mal fast 15.000 Euro Schulden und konnte sich kaum darum kümmern. Er wurde deshalb auch schon mal für 2 Jahre entmündigt. Er verlor den kompletten Überblick. Wie viel Schulden er jetzt noch hat, weiß er nicht.

Es existieren da auch noch mehrere Gutachten, wovon eines unter anderem attestiert, dass er aus dem Umfeld raus müsste, damit sich etwas ändern kann. Jegliche Angebote (Wohngemeinschaft, betreutes Wohnen, geschützter Wohnbereich und stationäre Reha) wurden dann aber abgelehnt. Das Jugendamt und sämtliche andere Stellen wurden auch schon eingeschaltet (schon vor Jahren), aber da wurde ihm auch nicht geholfen und jetzt sitzt er mit den ganzen Problemen allein da.

Was sollte man da jetzt tun?

Leben, Gesundheit, Arbeit, Schule, Freundschaft, Geld, Schulden, ADS, Recht, Gesetz, Drogen, Psychologie, Reha, Betreuung, Depression, EEG, eidesstattliche versicherung, Gesundheit und Medizin, Jobcenter, Jugendamt, Neurologie, Persönlichkeitsstörung, Problemlösung, PTBS, Rehabilitation, Sozialphobie, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Teilhabe am Arbeitsleben, Termin verschieben?

Hallo,

bei mir wurden Leistungen zur teilhabe am Arbeitsleben als erforderlich angesehen.

Zu mir: ich hatte einen Autounfall und war 4 Woche in der Reha. Der Sozialarbeiter dort hat mich dann bei der Rentenversicherung angemeldet zur "Teilhabe am Arbeitsleben" , da ich meinen alten job nicht mehr ausüben kann. Zu meiner Freude wurde die teilhabe am Arbeitsleben auch genehmigt. Da ich gerne eine Umschulung machen würde.

Ich hab auch schon 2 mal einen Termin für ein Beratungsgespräch bei der Rentenversicherung bekommen 

Die ich beide aus gesundheitlichen Gründen beide absagen musste.

Morgen steht ein neuer Termin an, mir geht es aber immer noch sehr schlecht und ich bin bis 20.4 krankgeschrieben. Bekomme kaum einen klaren Gedanken. Ich wüsste nicht ob ich beim Gespräch mit dem Sachbearbeiter alles richtig verstehen würde.

Jetzt zu meiner eigentlich frage. Könnte ich Probleme bekommen wenn ich den Termin schon wieder verschiebe.

Ich kann schon die ganze Nacht nicht schlafen aus Angst das es Konsequenzen für mich haben könnte, das ich nicht mehr an der "teilhabe am Arbeitsleben" teilnehmen darf. Also einer Umschulung.

Ich nehme zur Zeit stärkere Schmerzttabletten (bin mir garnicht sicher ob ich überhaupt damit fahren darf) und werde wohl auch die Nacht nicht schlafen können. Und da ich ziemlich weit mit dem Auto muss, auch noch durch eine Großstadt,habe ich Angst das was passieren könnte. Als Fahranfänger bin ich noch nie durch eine Großstadt gefahren.

Das war es eigentlich auch schon. Ich bedanke mich schonmal für alle Antworten.

Mfg

Locke

Arbeit, Reha, Rentenversicherung, Teilhabe am Arbeitsleben
7 Antworten
Kann etwas passieren, wenn ich die Reha abbreche?

Hallo
Die Situation ist folgende: Vor 2 Wochen wurde ich aufgrund meiner Epilepsie operiert (es wurde etwas aus dem Gehirn entfernt). Eine Woche später wurde ich entlassen und wartete auf die Zusage, dass ich für 3 Wochen in eine Reha kann. So, heute Morgen war es dann so weit, ich bin jetzt in der Rehaklinik, doch es ist einfach nur fürchterlich hier!!! Ich übertreibe nicht es ist einfach nur schlimm für mich. Es ist ganz, ganz anders wie das, was mir Freunde und Bekannte von ihrem Reha-Aufenthalt erzählt haben. Es wird kaum was gemacht, also um ehrlich zu sein ist es hier schlimmer als im Krankenhaus für mich. Hinzu kommt, dass ich eine Behinderung habe, und hier keine genügenden Hilfen bekomme. Ich habe auch sogut wie keinen Empfang, Internet kann man ganz vergessen.  Kurz zusammengefasst möchte ich hier einfach nur weg.!!!
Nun aber habe ich Gedanken wie, ob das gefährlich ist, ob was mit mir passieren könnte usw. Seit meiner Op habe ich Probleme, mich an bestimmte Worte zu erinnern, obwohl ich weiß, was ich meine.  Mir wurde gesagt, dass das normal ist am Anfang, und ich in der Reha auch Sprachtherapien haben werde. Doch wenn ich diese nun einfach abbreche?? Kann da was passieren?
Es war freiwillig, dass ich eine Reha besuche, es hieß immer „wenn sie das möchten“. So denke ich eigentlich, dass das doch in Ordnung gehen müsste, wenn ich das jetzt abbreche? Aber da ist auch die Angst, denn ich möchte keine Gesundheitlichen Schäden haben.
Ich weiß, dass hier jetzt keine Ärzte sind, aber vielleicht könnt ihr mir Eure Erfahrung berichten? Ich wäre sehr dankbar. Meint ihr, ich könnte das abbrechen und nach Hause fahren, (von der Reha aus ist das kein Problem), ohne dass ich *dauerhaft gesundheitliche Probleme habe?
Ich bedanke mich für jede hilfreiche Nachricht. LG

Medizin, Gesundheit, Therapie, krank, Angst, Gehirn, Reha, Epilepsie, Gesundheit und Medizin, Klinik, Psyche
5 Antworten
Ich habe das asperger-Syndrom und komme im Berufsleben nicht klar in bestimmten Dingen...?

Ich habe das asperger-syndrom. Mein Problem ist dass ich im Alltag irgendwie so lala durchkomme, aber sobald von mir auf der arbeit etwas verlangt wird wie Selbstständigkeit oder "die arbeit sehen" stelle ich mich wie ein kind an dass nichts weiss.

Ich bin keinesfalls so dass ich nichts kann. Ich habe eine Ausbildung zum Koch abgeschlossen. Ich kann kochen und interessiere mich für zutaten, Zubereitung, kann sehr gut theoretisch lernen. Ich habe in meinem Zeugnis alles 1sen gehabt und wenn ich irgendwas lernen muss oder mir Anweisungen gegeben wird kann ich diese ja auch super ausführen und tu mir leicht.

Aber sobald ich selber irgendwas machen muss dass ich vorher noch nie Gesehen oder gemacht habe oder keine Organisation in dem Bereich kenne, bin ich einfach hilflos und das macht mich echt fertig sodass ich meinen letzten Job nach 1 Woche probezeit gestern von selbst beendet habe, weil es mir extrem peinlich war nichts selber zu schaffen und somit unmotiviert rüberzukommen.

Ich hatte vor diesem Job 2,5 Jahre einen Job, bei dem ich routiniert immer praktisch fast das selbe tun musste und kam damit ziemlich gut klar. Nur wurde mir das zuviel (job interne Probleme und zu weit weg von meiner wohnung)

Nur weiss ich nicht welche Jobs es gibt wo man immer das selbe arbeiten kann bzw was kann ich tun wenn ich keine arbeit von alleine sehe? :( ich habe gestern sogar geweint und wurde von der Chefin getröstet.

Ich habe geweint weil ich ja nicht dumm und unmotiviert rüberkommen möchte aber ich bin 0 selbstständig und sehr die Arbeit von alleine nicht immer, nur wenn ich eine Anweisung bekomme oder einen fixen Plan habe was zutun ist oder ich etwas auswendig lernen sollte. Da tu ich mir sehr leicht. Kann mir jemand helfen oder mir einen Rat geben? Lg

Arbeit, Schule, Reha, asperger-syndrom, Ausbildung und Studium
1 Antwort
Reha nicht genehmigt was nun?

Hi,

ich habe

mich Ende Juli zu einer OP entschlossen, die meine Behinderung verbessern

sollte, um danach ins Arbeitsleben einsteigen zu können. So war der

theoretische Plan.

Praktisch

sieht es so aus das zwar die OP super gelaufen ist, die Reha auch Erfolge

verbucht (Vom Rollstuhl zum Humpeln) die Reha Klinik und der Operateur rechnen

damit das ich ein relativ klares Laufbild entwickeln kann.

Die grundlegende Störung des Nervensystems kann damit natürlich

nicht behoben werden.

 

Nun bin ich in der Reha, die schon bereits verlängert wurde, ursprünglich wurden nur 12 Behandlungstage genehmigt anstatt den üblichen 15 Tagen und es wurde eine Woche drangehängt, schon am ersten Tag. Es wurde dann klar das ich noch eine Verlängerung brauche, um zumindest mal vernünftig gehen zu können und die Muskeln weiter zu kräftigen, aber meine liebe Krankenkasse (ich möchte keine Namen nennen, aber sie fängt mit D an hat ein A und hört mit K auf) macht dicht.

Zum Unverständnis aller.

Also befinde ich mich in einer echt doofen Zwischenphase. Ich kann mich nicht bewerben, zumindest nicht richtig, weil mein eigentliches Leistungsniveau nicht erreicht wurde, oder wird, die Reha läuft bis morgen.

Ich kann natürlich das ganze mit einer intensiven Physiotherapie versuchen zu begleichen, was allerdings noch länger dauern würde.

Ich habe meine Schule vor der OP abgeschlossen bin aber nie erwerbstätig geworden, muss mich aber trotzdem versuchen zu finanzieren.

Wo muss ich jetzt hin? Arbeitsamt, Sozialamt? Was erwartet mich?

Arbeit, Geld, Reha, Arbeitsamt, arbeitslos, Gesundheit und Medizin, Krankenkasse, Sozialamt, Sozialhilfe
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Reha