Goethe\ Novelle\ Das Kindes Gesang?

Hallo Leute,

Ich wollte eine Analyse von den Gesang des Kindes in Goethes Novelle machen, jedoch glaub ich nicht dass ich das alleine schaffen kann. Im Anhang könnt ihr das Gedicht finden. Also meine Fragen sind: Was für ein Art von Gedicht ist es? (etwa zwischen Blade und Hymne meiner Meinung nach) Versmaß Trochäus stimmt? da ich keine Muttersprachler bin wollte ich Fragen welche Symbole ihr findet könnt?

Danke im Voraus!

Aus den gruben, hier im Graben

Höre ich des Propheten Sang;

Engel schweben, ihr zu laben,

Wäre da dem Guten bang?

Löw und Löwin, hin und wieder,

Schmiegen sich um ihr heran;

Ja, die sanften frommen Lieder

Haben’s ihnen angetan!

II.

Engel schweben auf und nieder

Uns in Tönen zu erlaben,

Welch ein himmlisches Gesang!

In den Gruben, in dem Graben

Wäre da dem Kinde bang?

Diese sanften frommen Lieder

Lassen Unglück nicht heran:

Engel schweben hin und wider

Und so ist es schon getan.

III.

Denn der Ew’ge herrscht auf Erden,

Über Meere herrscht sein Blick;

Löwin sollen Lämmer werden,

Und die Welle schwankt zurück;

Blankes Schwert erstarrt im Heibe;

Glaub‘ und Hoffnung sind erfüllt;

Wundertätig ist die Liebe

Die sich im Gebet enthüllt.

IV.

Und so geht mir guten Kindern,

Sel’ger Engel gern zu Rat,

Boeses Wollen zu verhindern

Zu befördern schöne Tat.

So beschwören fest zu bannen

Liebem Sohn ans zarte Knie

Ihn, des Waldes Hochtyrannen,

Frommer Sinn und Melodie.

Deutsch, Gedicht, Goethe, Klassik, Literatur, gedichtanalyse, Novelle
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