Welche Wörter sollte ich in diesem Text verwenden (Rhythmus, Klang, Rhetorik, Stil)?

Liebe Leute,

ich würde gerne fragen wollen, welche der hier von mit angebotenen Wörter in diesem Text am besten zu wählen sind, damit der Text stilistisch, rhythmisch, rhetorisch und auch klanglich besticht und überzeugend wirkt. Für jegliche kritische Anmerkungen, Kommentare, Gegenversionen oder Ratschläge habe ich ein offenes Ohr und werde darob überaus dankbar sein.

EIN ABEND, WIEDERUM EIN SOLCH HEILIGER/

EIN ABEND; WIEDER MAL HEILIG

Am Morgen in Tränen.

Ganze Ströme/ Eine ganze Flut, in denen [der]

ertrunkene Katzenjungen an die Oberfkäche aufschwimmen (steigen).

In der Nacht zuvor Kindheitstränen,

das Allerzerbrechlichste mit [einer] zärtlichen Ohnmacht/ Hilflosigkeit:

Weihnachten.

„Während der brennendsten Demütigung

tränte er in die Adern [hinein]/ [vergoss er Tränen in die Adern]

Er hat sich nie verziehen [verzeihen können], wie er lebt,

nicht mal, wie er leben könnte. [noch wie er hätte leben können].

Die Sekrete [Exkremente] des Guten [der Güte] waren nur die Inneren, die Verborgenen. [waren nur die innerlichen, die verborgenen.]

Reich mir das Salz für den Karpfen…“

Die roten Seiten der Fische,

das Blättern in ihren [durch] ihre Leiber [Körper].

Die Tiefen der Eingeweide, jetzt schon ohne Grund [jetzt schon bodenlos],

ohne den man nicht leben kann.

Deutsch, Sprache, Rhythmus, Text, Klang, Lyrik, Rhetorik, Stil, varianten
Welchen Ausdruck sollte man in diesem Text auswählen (Stil und Register)?

Liebe Leute,
ich würde gerne fragen wollen, welches der folgenden Wörter ihr in diesem vorliegenden Text auswählen würdet. Ich möchte einen stilistisch und klanglich möglichst überzeugenden Text haben, bin mir aber bei manchen Ausdrücken / Formulierungen unsicher, könnt ihr mir deswegen sagen, welcher angebotene Ausdruck hier besser einzusetzen wäre? Vielen Dank für alle kritische Anmerkungen und Kommentare!

In mir zuckt’s zusammen/ ich fuhr zusammen/ ich bekomm einen Ruck/ ein Ruck geht durch mich

[entzweigehackt]/zerhackt

wie soll man nun sein eigenes Chaos zurechtstapeln/zurechtlegen/ zusammensetzen

sodass daraus zumindest ein Spiel wird

und dass der Gegenspieler einen überraschenden/ unerwarteten

scharfen Zug ziehen kann?

Sein Zug: Wenn ich jetzt meinen Fingern zermahlen würde**

jetzt oder nie

würde** ich dir mein Knacken verraten

Mein Zug: Wenn du die richtige Uniform hättest,

würde ich dich zu mir auf ein/ zu einem Verhör schicken

ob ich schon endlich

etwas weiß

Sein Zug: Du hast du dir sauer verdient

und lass jetzt die Finger davon

Mein Zug: Ich würde eine Ruine zernagen,

nur um nicht unentwegt an einer Ruine nagen zu müssen

Sein Zug: Erkennst du/ Kannst du erkennen, was dir blüht/droht?

Beide Spiele stehen schweigend neben ihren Frauen

Eine dreht sich (mir nichts dir nichts, aus heiterem Himmel, urplötzlich/ auf einmal) um und kritzelt dem ihren etwas an die Schulter Im weichen Stoff scheint für einen kurzen Augenblick die Spur eines Schriftzugs auf, die aber sogleich im selben Moment verblasst 

Und meine Niederlage: Ich streife wieder mein

vertraulich bekannte Verwünschung über/an,

blicek/schaue über meine Schulter

**Hier widerstrebt mir das zwei Mal benutzte "würde", ließe sich dieses umgehen?

Deutsch, Sprache, Rhythmus, Text, Formulierung, Klang, Version, varianten
Welche Wörter würdet ihr in diesem Text einsetzen (Klang, Rhythmus, Stil)?

Liebe Leute,

ich würde gerne nachfragen wollen, welche Wörter (die ich in diesem Text vorschlage) ihr auswählen würdet, damit dieser klanglich, rhythmisch und stilistisch überzeugend und schön zur Geltung kommt. Über jeden Einwurf, kritische Anmerkungen, Kommentar, Ratschlag oder Gegenvorschlag wäre ich schier entzückt und überaus dankbar!

Sie kamen, um ein Machtwort zu sprechen [um mit dem Fuß aufzustampfen/ Sie kamen ein Machtwort zu sprechen].

ein zierliches Mädchen (ein Täubchen unter die Herzklappe hereingetrieben/ hereingestoßen)

und ein Rüpel mit einem Maschinenhammer/Vorschlagshammer (hinter dem Hosenlatz/Hosenschlitz ein hungriger/gieriger/ lauernder Wolf/ ein Wolf auf der Lauer).

Morgen ist er nicht im Dienst, also bestellt er [einen] Armagnac.

Im Saal kreist/ dreht sich der Kellner (mit dem Rücken kreist er zur Tür, öffnet mit der Ferse),

das Alpaka-Tablett/ Tablett aus Hotelsilber schimmert /funkelt prächtig/ blendet.

Er kreist an ihn heran klimpert mit dem Auge:

„Den Zimmerschlüssel hat unter der Zuge die alte Vettel in der Ecke.“

Heute brauchst du aber Knete, nicht das Brecheisen/ die Brechstange!“ [Heute aber bring Knete, und kein Brecheisen!]

Und ein Lächeln sabbert auf das Haarteil/ Duttkissen und auf die Krawatte.

Auf dem/ im Bett kratzen sie sich gegenseitig [einander] den Morgen von den Knochen,

die Vergangenheit ist von alleine abgefallen, wie üblich/ gewöhnlich.

Der Morgen kräuselt ihnen der Lebensunterhalt/ das Dasein das  intrakranielles Fett [Fett im Schädeinnern], und so wispert/flüstert sie

reumütig/ zerknirscht: „Muss zu Mittag kochen.“

Währendessen/ Indessen tönt es verlegen in ihm: „Motor. In der Nacht hat’s gefroren/ war’s frostig/ gab’s Frost.

Aber sagen tut er: „Es hat geschneit.“

Deutsch, Kunst, Sprache, Rhythmus, Text, Auswahl, Ausdruck, Grammatik, Klang, Lyrik, Ratschlag, Stil, varianten, Satzstruktur
Welche Wörter würdet ihr in diesem Text bevorzugen (rhythmisch, klanglich)?

Liebe Leute,

ich möchte mich an euch wenden mit der Frage, ob ihr mir sagen könnt, welche der hier aufgebotenen Wörter in diesem Text die besten und schönsten (die überzeugendsten!) wären, die in klanglicher und rhythmischer Hinsicht überzeugen und den Text auch stilistisch die unwiderstehliche Glanzfrisur verpassen. Ich freue mich über jeden kritischen Einwand/ Anmerkung, über Gegenvorschläge oder Ratschläge. Vielen, lieben Dank!

Sie und ihr Tremor richten/passen die Haube [an]*

auf dem gesenkten/ geneigten Kopf [an]

vor der Auslage des Antiquitätenhändlers.

Über den Schultern leuchtet/scheint eine Laterne,

hinter den Gittern glänzen Perlen,

die der Vater ihr am Anfang/ zu Beginn schenkte.

Daneben Alpaka, Moser, Porzellan,

und Meereswellen brechen/branden/ rollen aus den Muschelschalen.

Sie fühlt/spürt, dass sie bald zurückkehrt [zurückkehren wird],

sich in/ zu Schaum [ver]wandelt.

Langsam überquert/ geht sie [durch] den Hof.

Es nieselt auf die Stufen des Hauses,

Das schmiedeiserne Geländer wird in den Händen kalt/ ist kühl in den Händen.

Lange sieht sie im Dunkeln nicht/ Lange kann sie im Dunkeln nicht erkennen,

wo[hin] der Schlüssel [hin]gehört/

wo der Schlüssel reingesteckt werden muss.

*Hier ist gemeint, dass die Stellung der Haube (durch den Tremor, und mit der Zuhilfenahme der Hand) korrigiert wird, also, damit die Haube nicht herunterfällt.

Deutsch, Sprache, Rhythmus, Text, Klang, varianten, Wortfolge
Welche Wörter sollte ich in diesem Text verwenden (Klang, Rhythmus, Register)?

Liebe Leute, ich würde gerne fragen wollen, welche Meinung ihr habt: welche der von mir hier im Text angeführten Ausdrücke (Variannten) würdet ihr auswählen (verwenden), damit der Text maximal (klanglich, stilistisch, rhythmisch, und im Register) im Einklang gebracht ist und auch überzeugend wirkt? Jeder Einwand, kritische Anmerkung, Gegenvorschlag und Ratschlag würden mir sehr viel helfen! Danke!

Ihre gelbliche Haut [Teint] passt nicht mehr zu ihrer Parücke,

aber die Krankheit verleiht ihr zum Glück Krankheit einen zusätzlichen Schmuck:

sie passt zu den/ geht gut/ macht sich gut mit den Draperien der  schlaffen/ laschen/herabhängenden Halshaut.

Die linke Wange und auch die Oberlippe sind zum Ohr gespannt/ hochgezogen wie ein Strumpfbandgummi/ Gummbinad eines Stumpfbands

 [sind wie mit einem Strumpfbandgummi zum Ohr gespannt]

entweder entkamm/ entwand sich der alte Körper dem chirurgischen Können/ der Kunst des Chrirugen,

oder er war nicht einmal des Mitleids wert/ oder er verdiente nicht einmal mehr Mitleid.

Aus Beklemmung an ihrem Brustkorb

umklammert sie die Zeitung mit der Titelseite am Kragen

(und vermutlich sind auch ihre Handflächen konvulsivisch).

Wie liebevoll/ zugetan/ geneigt/ zugeneigt ist die doch Genetik!

Aber Mitleid tröpfelt noch in sie/ in sie noch hinein:

dem Herzen ist eine andere Sphäre vorbehalten/ ausbedungen

Deutsch, Sprache, Rhythmus, Text, Formulierung, Klang, Lyrik, Satzbau, Version, Wort, varianten, satzgefüge, Satzstruktur, Wortfolge

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