Ist diese Form der Unterstellung bereits illegal?

Es ist die letzte Woche vor meinem Urlaub. Ich wollte eigentlich Urlaub nehmen, aber das habe ich total vergessen inmitten der Arbeit.

Ein Kollege, mit dem ich zusammen wohne, wurde aber diesen Montag operiert. Da keiner zu Hause war, normalerweise sind wir zu dritt und es kommt regelmäßig eine Betreuerin die jetzt aber ein Sabbatjahr hat, habe ich im Vorfeld ihm angeboten, Homeoffice zu beantragen. Er meinte, es sei nicht nötig. Neigt allerdings auch zu Überschätzung. Er war auch null auf die Zeit zu Hause vorbereitet.

Ich habe also unter Berücksichtigung dessen, dass er alleine und operiert zu Hause sein wird und vielleicht Hilfe braucht, Homeoffice beantragt und genehmigt bekommen.

Nun ist folgendes passiert. Ich habe vergessen ihm das zu sagen, wqs eigentlich nicht schlimm wäre, aber die Sozialpädagogin meinte darauf hin, dass ich mein soziales Engagement nur vorgetäuscht habe, um nicht zur Arbeit zu erscheinen.

Im Wortlaut heißt es hier, ich habe in dieser Hinsicht mein vermeintliches Vorhaben komplett gegen die Wand gefahren. Sie müsse in Zukunft alle meine Pläne deutlich und mehrfach hinterfragen, denn ich würde offenbar lügen und ihr Vertrauen missbrauchen. Ich sei manipulativ. Sie wirft mir Unehrlichkeit und Intransparenz vor. Sie sähe "bisher" davon ab, diesen Vorfall zu melden.

Dass die obig genannten Worte absoluter Blödsinn sind, wissen besagter Kollege und ich. Ich war ja da für ihn und das war der ehrliche Grund für den Antrag. Wir beide finden das sehr übertrieben. Und für mich ist das noch schlimmer.

Es hat gravierende Folgen, denn mir wurden in der Vergangenheit bereits schwerere Dinge vorgeworfen, die nichts mit mir zutun hatten. Es habe sich zum Beispiel etwa eine ehemalige Mitschülerin damals wegen mir umgebracht. Die Unterstellung, dass ich dies beabsichtigt haben soll, kam von ihrer Integretionshelferin. Deshalb wurde ich monatelang wie ein Sträfling verächtet und das von ziemlich allen in der Schule. Das hat definitiv Spuren hinterlassen. Es fing fast genauso an.

Aber das tut nicht unbedingt was zur Sache. Es geht mir in erster Linie darum, was sie dazu meinte, um ihr Statement. Liegt das noch im Rahmen oder ist das schon fraglich. Immerhin klingt das für mich zum einen nach einer Unterstellung, dass ich der Arbeit fern bleibe unter einem positiven Vorwand UND sie setzt mich indirekt unter Druck, weil sie das auch kundgeben könnte.

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Gelegentlicher Job im Homeoffice?

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Job oder kleineren Jobs, die ich zuhause erledigen kann. Am liebsten wären mir tatsächlich "einmalige" Jobs/Aufträge.

Im nächsten Semester werde ich ein Vollzeit Praktikum absolvieren, weshalb ich nebenher nicht arbeiten kann/darf. BaFög bekomme ich auch nicht. Durch Wohngeld sind schonmal einig Kosten gedeckt. Erspartes habe ich auch noch, aber so 20-50 Euro mehr im Monat wären schon echt hilfreich.

Ich weiß, dass es Seiten für Freelancer gibt, bei denen man Aufträge für Übersetzungen oder andere Schreibaufgaben annehmen kann. Allerdings sind dort die Einnahmemöglichkeiten recht gering. Allgemein könnte ich mir solche Arbeiten aber auch gut vorstellen, da ich Deutsch und Englisch studiere. Bin aber recht offen, solange die Aufgaben vom PC von Zuhause aus erledigt werden können.

Kennt jemand Seiten, bei denen man zuverlässig solche kleinen Aufträge annehmen kann, die sich auch wirklich lohnen? Ähnliche Ideen sind natürlich auch gerne gesehen. Und mir ist bewusst, dass ich damit kein Vermögen verdienen werde. Nur darf ich neben dem Praktikum keinen offiziellen Job arbeiten wegen den Arbeitszeiten bzw müssten die Arbeitsstunden sehr gering sein, was es im Prinzip nirgends gibt.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Homeoffice - wie kann ich meinen Chef von einer Verlängerung überzeugen?

Ich bin in einem Büro tätig. Ich bin nicht sehr kontaktfreudig. Zudem bin ich psychisch und physisch krank. Außerdem leide ich unter chronischen Kopfschmerzen, die komischerweise zuhause nur ganz selten auftreten.

Bereits vor drei Jahren habe ich schon mal einen Antrag auf Heimarbeit gestellt. Dieser ist bis heute nicht entschieden! Meine Begründung war mein kranker Vater, der schnell auch mal meine Hilfe benötigte. Mein Vater ist inzwischen verstorben. Das Argument fehlt mir nun. Mein Vater blieb mit sich alleine. Ich konnte ihm nur nach Feierabend und an den Wochenende helfen.

Zudem haben wir Tiere, die durch den Tod meines Vaters nun 9 Stunden täglich alleine bleiben müssten.

Als Corona ausbrach, war ich eine der ersten, die ins Homeoffice wechseln durfte. Man sagte mir allerdings gleich, dass dies nur gestattet würde, weil die Arbeitgeber gezwungen seien es anzubieten, sofern es möglich sei und diese Bewilligung nichts mit meinem Antrag von vor drei Jahren zu tun hätte. Nun ist Corona vorerst im Griff und alle Heimarbeiter sollen wieder an ihre Schreibtische im Büro zurück.

Ich fühle mich zuhause aber sauwohl. Ich möchte weiter im Homeoffice bleiben. Man hat mir in Aussicht gestellt, dass dies abgespeckt auch für mich möglich gemacht werden würde, wenn ich die richtigen Argumente liefere.

Ich habe bereits einige Argumente gesammelt, doch bin ich mir nicht sicher, ob ich meinen Arbeitgeber damit überzeugen kann. Vielleicht hat jemand von Euch ja ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat noch mehr Ideen.

  • Attest vom Arzt einholen, dass HO gesundheitlich gut wäre
  • meinen Raum kann ich gestalten, wie ich es wünsche
  • die Vergangenheit hat gezeigt, dass HO gut und ohne Probleme läuft
  • Arbeitgeber spart Kosten ein
  • Schreibtisch und Stuhl sind vom Rentenversicherungsträger bezahlt worden und können zuhause eingesetzt werden; also ergonomisches Arbeiten möglich
  • höhere Produktivität durch mehr Ruhe; weniger Fehler durch bessere Konzentration
  • Worklife- Balance durch flexiblere Arbeitszeitgestaltung
  • persönlich spare ich Zeit und Geld
  • ich schone die Umwelt, weil ich nur 2x/ Woche ins Büro fahre, statt täglich
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