Gesundheitssystem – die neusten Beiträge

Meinung des Tages: Sollten Beamte künftig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen?

(Bild mit KI erstellt)

Die Debatte um die langfristige Finanzierung der Altersvorsorge in Deutschland gewinnt durch neue Vorschläge aus dem Bundesarbeitsministerium an Dynamik.

Vorschlag zur Systemerweiterung

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas plädiert dafür, Beamtinnen und Beamte langfristig in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen. Durch diesen Schritt sollen mehr Beitragszahler generiert und die klammen Staatskassen entlastet werden, wie aktuelle Medienberichte der Tagesschau zeigen. Ein konkreter Reformvorschlag einer eingesetzten Expertenkommission wird noch für Juni erwartet.

Flexibles Rentenalter im Fokus

Neben der Erweiterung des Kreises der Einzahlenden steht auch eine Erhöhung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus im Raum. Diskutiert wird dabei eine Kopplung des Eintrittsalters an die Anzahl der geleisteten Beitragsjahre, um körperlich hart arbeitende Berufsgruppen zu schützen. Laut Meldungen von Hasepost wird dabei auf Kompromisse zwischen verschiedenen Modellen gesetzt.

Kritik und politische Hürden

Das Vorhaben stößt jedoch auf deutlichen politischen Widerstand, insbesondere seitens der Union sowie von entsprechenden Interessensverbänden. Kritiker bezweifeln, dass eine Einbeziehung von Beamten die strukturellen demografischen Probleme langfristig lösen kann, da im Gegenzug auch neue Rentenansprüche entstehen. Für eine Umsetzung müssten zudem alle Bundesländer der Reform zustimmen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Welche Auswirkungen befürchtet oder erhofft Ihr Euch für den öffentlichen Dienst?
  • Findet Ihr die Kopplung des Rentenalters an die Anzahl der Beitragsjahre gerecht?
  • Glaubt Ihr, dass diese Reform die langfristige Finanzierung der Renten sichern kann?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ich finde das absolut fair und notwendig. 56%
Ich denke, das löst das eigentliche demografische Problem nicht. 19%
Ich habe dazu eine andere Meinung (und zwar).. 10%
Ich halte das nur für neu eingestellte Beamte für sinnvoll. 8%
Ich bin dagegen – das belastet die Kassen später zu sehr. 6%
Europa, Zukunft, Geld, Wirtschaft, Rente, System, Deutschland, Politik, Regierung, Recht, Gesetz, Beamte, Beamtentum, Gesundheitssystem, Kritik, Rentenanspruch, Rentenversicherung, Sozialstaat, Widerstand, Rentenkasse, Zukunftschancen, Meinung des Tages

👉 Droht Deutschland eine Entwicklung "RTW & Notarzt nur noch gegen Vorkasse“ wie in den USA?

Geschätzte Community,

ich bin über aktuelle Diskussionen rund um mögliche Eigenanteile bei Rettungswageneinsätzen gestolpert (z. B. Gebühren bei sogenannten „Fehlfahrten“ oder Beteiligungen an Einsatzkosten).

Quelle 1: Gebühren für Rettungswageneinsatz ab 2026: Erste Stadt lässt Patienten blechen

Quelle 2: Kommentar zu Rettungs-Gebühren: 267 Euro Eigenanteil - ist das ein Menschenleben wert?

Dabei kam mir eine grundsätzliche Frage in den Kopf:

Wie groß schätzt ihr das Risiko ein, dass sich das deutsche Gesundheitssystem in Richtung eines Modells entwickelt, wie man's aus den USA kennt – wo der RTW bzw. Notarzt im Voraus bezahlt werden soll, bevor's zur medizinischen Behandlung kommt.

Dort ist's oft so, dass die Rettungsfahrten so hohe Eigenkosten verursachen und viel zu stark von den Versicherungen abhängen. Das führt laut vielen Berichten dazu, dass die Menschen zögern, überhaupt Hilfe zu rufen.

In Deutschland (und Österreich) gilt derweil noch: Notfallversorgung wird geleistet, unabhängig von der Zahlungsfähigkeit im Moment des Einsatzes. Gleichzeitig gibt's immer wieder Diskussionen über:

  • Eigenanteile bei Rettungseinsätzen
  • Fehlfahrten“ und deren Kosten
  • Belastung der Kommunen und Krankenkassen (in diesem Wirtschaftssystem)

Mich interessiert daher eure Einschätzung dazu:

👉 Ist das eine Diskussion ohne Systemänderung?

👉 Oder seht ihr schleichende Risiken, dass wirtschaftliche Interessen langfristig stärker in die Notfallversorgung hineinwirkt?

Und ganz ehrlich gefragt:

Wo ist für euch die Grenze erreicht, ab der das System seine wichtigste Eigenschaft verliert – nämlich dass im Notfall niemand über Geld nachdenken muss?

Medizin, Geld, Wirtschaft, Diskriminierung, Gesellschaft, Gesundheitssystem, Rettungsdienst

Wie würdet ihr reagieren, wenn ein solches Szenario Realität würde, weil's die Politik einfach so durchsetzen will?

Geschätzte Community,

bevor ich euch erläutere, um welches Szenario es geht, vorweg wichtige Infos:

⚠️ Der Infos im Screenshot wurden von mir bewusst umformuliert und sind NICHT der Originaltitel!

Ich hab' den Inhalt absichtlich verschärft dargestellt, um eine Frage in den Raum zu stellen, die mir schon länger im Kopf herumspukt:

👉 Wie weit kann sich das Gesundheitssystem verändern, wenn die Wähler solche Entwicklungen nicht aktiv im Kollektiv hinterfragen oder verhindern?

Hier der Link zum Originalen Bericht: Dort heißt's nämlich "Merz-Regierung will kostenlose Leistung streichen - Millionen Haushalte betroffen!"

Und, wie oben angemerkt, hab' ich mir erlaubt ein extremes Szenario draus zu machen, um aufzuzeigen, was passieren könnte, wenn die Politik das Gesundheitssystem System absichtlich in die falsche Richtung entwickelt und die Wähler im Kollektiv es nicht hinterfragen und aktiv verhindern, durch Massendemonstration etc. dagegen.

⚠️Wichtig: Mir geht’s dabei NICHT darum, Panik zu machen oder Fake-News zu verbreiten – sondern darum, eine ehrliche Diskussion anzustoßen:

  • Wo seht ihr die Grenzen von Reformen im Gesundheitssystem?
  • Was sollte auf keinen Fall passieren?
  • Und wie viel Einfluss hat man als Wähler auf solche Entwicklungen?

💭 Meine persönliche Überlegung:

Ich hab' seit paar Jahren das Gefühl, zu viele schauen nur mehr auf's Hier und Jetzt – aber nicht darauf, wohin die Entscheidungen langfristig führen können und hinterfragen nichts mehr kritisch und schlucken grundsätzlich alles, was ihnen aufgetischt wird.

Ich bin gespannt, wie ihr das seht 🙂

Bild zum Beitrag
Deutschland, Politik, Gesellschaft, Gesundheitssystem

Wieso will man nicht akzeptieren, dass massenweise junge Menschen aus Deutschland auswandern?

Hallo, ich arbeite auf einem großen Containerschiff und wir sind gerade in Indien angekommen. Ich habe einen Beitrag im Internet gelesen, dass viele junge Menschen Deutschland verlassen – vor allem wegen Rentenangst, teurer Mieten und fehlender Perspektiven. Sie packen einfach ihre Koffer und wandern aus. Dazu gehöre auch ich. Ich plane seit Kurzem ebenfalls meine Auswanderung, zum Beispiel in die Schweiz oder in ein anderes Land, weil Deutschland jungen Menschen keine echte Zukunft mehr bietet.

Die Altersvorsorgemöglichkeiten sind schwach, die Rente wirkt unsicher, und gleichzeitig wird alles immer teurer. Vom Einkommen bleibt durch Steuerklasse I und hohe Abgaben wenig übrig. Das Gesundheitssystem wirkt überlastet – auf Termine wartet man teilweise monatelang. All diese Punkte bestätigen für mich, dass immer mehr junge Menschen Deutschland verlassen und damit auch die Zukunft des Landes abwandert.

Warum macht man keine grundlegenden Reformen, damit junge Menschen – inklusive mir – bleiben? Sonst verliert Deutschland mich dauerhaft, und ich stärke beispielsweise in der Schweiz die dortige Wirtschaft. Das kann doch nicht im Interesse Deutschlands sein. Warum akzeptiert man nicht, dass massenweise junge Menschen auswandern, und reagiert endlich entsprechend?

Bild zum Beitrag
Leben, Arbeit, Geld, Rente, Deutschland, Schweiz, Altersvorsorge, auswandern, Gesundheitssystem

Meinung des Tages: Nutri-Score auf der Kippe – brauchen wir die Pflicht bei Lebensmitteln?

(Bild mit KI erstellt)

Die bunte Lebensmittelampel sollte für Klarheit im Supermarkt sorgen, doch eine Verschärfung der Bewertungsregeln führt nun zu einer Fluchtwelle der Hersteller.

Neues Jahr, neue Bewertung

Seit Anfang 2024 gilt für den Nutri-Score ein angepasster Algorithmus, der Inhaltsstoffe wie Zucker, Salz und Fett strenger bewertet. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, führt dies dazu, dass viele bekannte Markenprodukte in der fünfstufigen Skala abrutschen. So würde beispielsweise ein beliebter Trinkjoghurt, der bisher ein solides "B" trug, nach neuer Berechnung aufgrund des Zuckergehalts und geänderter Kategorisierung nur noch ein "E" erhalten. Auch Süßstoffe führen nun zu Punktabzügen, was Light-Getränke schlechter stellt.

Marken ziehen die Notbremse

Die Reaktion vieler Konzerne auf die drohenden schlechteren Noten ist der Rückzug. Da die Kennzeichnung freiwillig ist, entfernen Hersteller das Label einfach von den betroffenen Verpackungen. Betroffen sind dabei prominente Beispiele wie Fruchtzwerge oder verschiedene Produkte von Danone und PepsiCo. Der Vorwurf von Verbraucherschützern: Die Hersteller picken sich die Rosinen heraus und zeigen die Ampel nur dort, wo sie marketingtechnisch nützt.

Ampel ohne Wirkung?

Das eigentliche Ziel, Verbrauchern eine schnelle Orientierung und Vergleichbarkeit am Regal zu bieten, wird durch den Flickenteppich an gekennzeichneten und nicht gekennzeichneten Produkten untergraben.

Forderungen nach einer gesetzlichen Verpflichtung für alle Lebensmittel werden lauter, um Transparenz zu erzwingen, stoßen aber politisch auf Hürden.

Unsere Fragen an Euch: 

  • Achtet Ihr beim Einkauf aktiv auf den Nutri-Score und beeinflusst eine schlechte Note Eure Kaufentscheidung?
  • Begrüßt Ihr, dass nun auch Ersatzstoffe wie Süßstoffe zu einer strengeren Bewertung führen?
  • Wie bewertet Ihr den Ausstieg der Marken? 

Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ja, bin generell dafür 45%
Nein, bin dagegen 27%
was anderes 25%
Ja, aber mit Ausnahmen 2%
Gesundheit, Arbeit, Geld, Wirtschaft, Lebensmittel, Deutschland, Politik, Zucker, Recht, Gesetz, Psychologie, Europäische Union, Gesundheitssystem, Süssungsmittel, Ersatzprodukte, Nutri-Score, Meinung des Tages

Was haltet ihr von der Idee das Gesundheitssystem nicht nur aus dem Arbeitseinkommen zu finanzieren, sondern auch mittels Miet- und Kapitaleinkommen?

Die SPD schlägt eine neue Abgabe zur Finanzierung des Gesundheitssystems vor.
Dies geht aus einer Beschlussvorlage für die SPD-Vorstandsklausur hervor, die auf einem Zwischenbericht der parteiinternen Sozialstaatskommission basiert.
"Heute tragen vor allem die Arbeitseinkommen die Last unseres Gesundheits- und Pflegesystems", heißt es in der Vorlage. Dies belaste viele Menschen und hemme soziale Gerechtigkeit, weshalb man an einer Finanzierungslösung arbeite, "die auch jene an der Finanzierung der Versorgungsstrukturen beteiligt, die bislang keinen gerechten Beitrag dazu leisten".
Weiter heißt es: "Wir streben eine gerechte und zweckgebundene Lösung an, die alle Einkommensarten umfasst." Die klassischen Kassenbeiträge will die SPD laut dem Konzept im Gegenzug senken.
https://www.n-tv.de/politik/SPD-will-Gesundheitsabgabe-auf-Miet-und-Kapitaleinkuenfte-id30338446.html

Im Grunde läuft doch da dann die Katze auf den alten Füßen. Wer Mieteinkünfte und Kapitalerträge hat, hat doch meist ohnehin mehr Einkommen. Dann müssen die zwar weniger vom Lohn abdrücken, kommen im Endeffekt aber auf die gleiche Summe. Vorteilhaft ist es eher für Geringverdiener die keine zusätzlichen Einnahmen haben. Die würden dann bestimmt weniger belastet werden. Aber diese Gruppe muss ja schon verhältnismäßig wenig dazu beitragen.

Wie findet ihr den Vorschlag? Ich persönlich nicht wirklich überzeugend.

Gehalt, Finanzierung, Gesundheitssystem

Sollte man bei Notruf den Krankenwagen selber bezahlen, falls kein Notfall besteht?

Die Fälle, wo per Notruf ein Krankenwagen bestellt wird, obwohl nicht wirklich ein Notfall vorliegt, haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Was meint ihr? Sollten Menschen zukünftig einen Eigenanteil leisten, wenn sie per Notruf einen Krankenwagen rufen? Generell oder nur falls der Notarzt feststellt, dass gar kein Notfall vorliegt.

Man muss bedenken. Falls man unsicher ist, hat man auch noch die Möglichkeit die 116117 anzurufen, dort mit einem Arzt zu sprechen, der den Notruf dann auslöst oder einen an eine Bereitsschaftspraxis weiterleitet.

Leider ist es so, dass die 116117 regional unterschiedlich erreichbar ist. An manchen Orten wartet man 30 min in der Warteschleife und wird dann aus der Warteschleife herausgeworfen. Man es dann viele Male zu unterschiedlichen Tageszeiten probieren.

Dazu kommt, auf dem Land ist die hausärztliche Versorgung inzwischen zum Teil eine Katastrophe. Praxen sind voll und nehmen keine neuen Patienten auf. Für mobilitätseingeschränkte Menschen gibt es kaum noch Hausbesuche. Ebenfalls schlechte Karten haben Menschen ohne Auto. Es gibt zahlreiche Orte in Deutschland, da fährt einmal am Tag ein Bus und die Fahrt in die nächste Kleinstadt dauert 45 min + längerer Fußweg Haustür - Bushaltestelle - Arztpraxis.

Der Missbrauch des Notrufs ist zum Teil also auch politisches Versagen und liegt mitnichten immer an der Dummheit und Bequemlichkeit der Menschen.

Meine persönliche Meinung:

  • Die Politik hat dafür zu sorgen, dass die 116117 Tag und Nacht 24h erreichbar ist, fast ohne Wartezeit.
  • An jede Notaufnahme sollte eine Bereitsschaftspraxis angegliedert sein.
  • Bereitsschaftspraxen sollten auch für Menschen auf den Land in zumutbarer Zeit erreichbar sein
  • Die Mobilität der Menschen auf dem Land muss allgemein verbessert werden
  • Bei fehlender Mobilität immer Hausbesuche möglich
  • Mangel an Hausarztpraxen beheben

Wenn das alles erfüllt ist, dann:

  • 250 Euro Eigenanteil, falls kein Notfall vorliegt. Ausnahme chronisch Kranke und wenn der Notruf wegen derselben Krankheit mehrfach betätigt werden muss
  • Menschen im Bürgergeld, alle Rentner, alle ab 50% Schwerbehinderung und Menschen, die abzüglich Miete, Nebenkosten, Steuern+Sozialabgaben auf unter 800 Euro Resteinkommen kommen (bei Kindern mehr), zahlen 100 Euro.

Was würdet ihr verändern wollen?

ja, falls kein Notfall vorliegt 61%
gar nicht 22%
andere Lösung 17%
ja, immer 0%
Gesundheitspolitik, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen

Meinung des Tages: Sollten höhere Steuern auf Alkohol, Tabak und Zucker eingeführt werden?

(Bild mit KI erstellt)

Ob Bier, Zigarette oder süße Limo – was wir, bzw. einige von uns, täglich konsumieren, könnte bald spürbar teurer werden...

Die Forderung

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, fordert höhere Steuern auf Alkohol und Tabak sowie die Einführung einer Zuckersteuer. Ziel sei es, Krankheiten vorzubeugen und zugleich zusätzliche Einnahmen für das Gesundheitssystem zu generieren. Als Vorbild nennt Gassen Länder wie Schweden oder Dänemark, in denen Zuckerabgaben bereits existieren. Die Einnahmen sollen seiner Vorstellung nach zweckgebunden in die Gesundheitsversorgung fließen – und nicht im allgemeinen Staatshaushalt verschwinden.

Gesundheit vs. Freiheit

Befürworter sehen in höheren Preisen ein wirksames Mittel, um den Konsum ungesunder Produkte zu senken – besonders bei Jugendlichen. Rauchen zählt weiterhin zu den häufigsten vermeidbaren Todesursachen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Zahlen, dass Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen zuletzt rückläufig waren. Kritiker fragen daher, ob weitere Steuern wirklich nötig sind oder vor allem Menschen treffen, die ohnehin verantwortungsvoll konsumieren.

Soziale Folgen

Umstritten ist auch die soziale Wirkung solcher Abgaben. Höhere Preise treffen Haushalte mit geringem Einkommen stärker als andere. Gegner sprechen deshalb von „Bevormundung durch den Staat“. Befürworter entgegnen, dass die Folgekosten von Alkohol-, Tabak- und Zuckerkonsum letztlich alle tragen – über Krankenkassenbeiträge und Steuern.

Unsere Fragen an Euch:
  • Sollte der Staat das Konsumverhalten der Bürger durch Preise lenken dürfen?
  • Würden höhere Preise Euer eigenes Konsumverhalten verändern?
  • Wäre eine Zweckbindung der Einnahmen für das Gesundheitssystem ein überzeugendes Argument?

Wir freuen uns auf Eure Antworten und wünschen Euch einen guten Start in die Woche!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ja, auf alles davon... 43%
Ich halte gar nichts von einer derartigen Steuer, denn... 39%
Nur auf Teile davon und zwar... 18%
Europa, Gesundheit, Arbeit, Finanzen, Steuern, Geld, Wirtschaft, Alkohol, Tabak, Deutschland, Politik, Zucker, Recht, Sucht, Gesetz, Psychologie, Drogenpolitik, Europäische Union, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Konsum, Preis, Staat, Tabakwaren, Meinung des Tages

Stimmt es, dass sich Arbeit kaum noch lohnt?

Habe das eben von jemanden gehört, es ging jetzt nicht darum, das Bürgergeld irgendwie besser wäre, sondern um andere Punkte:

  1. Er selbst zahlt jeden Monat fast 400 Euro Krankenversicherungsbeiträge (+ der Arbeitgeber muss ja noch zusätzlich zahlen). Kriegt aber bei Kassenärzten kaum Termine (Wartezeit 2-3 Monate, Leute die Therapie brauchen warten oft 6 Monate). Braucht er mal n Medikament das 20 Euro kostet, muss er zusätzlich nochmal 5 Euro zahlen, obwohl er sonst fast keine Kosten für die Versicherung verursacht.
  2. Rentenversicherung zahlt er auch über 400 Euro im Monat, wird aber vermutlich selber nie Rente bekommen (weil das System so nicht mehr funktionieren wird). Eigentlich zahlt er nur noch für die Fehler, die die Generationen vorher gemacht haben, damit die Rente haben.
  3. Fast 800€ Steuern im Monat und für die wichtigsten Dinge im Land ist nie Geld da. Nur zwei Gruppen profitieren aktuell wirklich noch von den Steuern: große Unternehmen und alte Leute.

Natürlich hat man immer mehr, wenn man arbeitet als wenn man nicht arbeitet. Aber die Kosten die er zahlen muss und das was er davon hat oder seine Kinder hätten, wenn er welche hätte, stehen in keinem Verhältnis mehr. Es geht auch nicht darum, dass er generell nichts zahlen will, nur das es mittlerweile für Normalverdiener zu viel ist, verglichen mit dem, was man zurückbekommt.

Leben, Arbeit, Finanzen, Steuern, Gehalt, Rente, Versicherung, Deutschland, Politik, Gesellschaft, Gesundheitssystem, Rentenversicherung, Staat, krankenversicherungsbeitrag, Steuerlast

Gesundheitssystem reformieren und wenn ja, wie?

Hallo liebes Team und Community,

die Krankenkassen werden aktuell finanziell immer knapper, die Zusatzbeiträge steigen immer mehr, ggf. stehen auch Leistungskürzungen immer mehr bevor. Sollte daher das Gesundheitssystem reformiert werden und für welches neues System wäret Ihr?

Bitte auch begründen!

Variante 1: Abschaffung des bisherigen Gesundheitssystems mit den ganzen gesetzlichen Krankenkassen und den Privatversicherungen und stattdessen eine komplette Bürgerversicherung mit einem stabilen Beitrag von 12% ohne Zusatzbeiträge und ohne Beitragsbemessungsgrenze, in die ausnahmslos jeder einzahlt.

Variante 2: Gesundheitssystem bleibt grundsätzlich so wie es ist, jedoch soll der reguläre Beitrag für alle auf 12% gesenkt werden, Zusatzbeitrag wird abgeschafft, dafür aber wird auch die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft.

Variante 3: Gesundheitssystem bleibt so, wie es ist, allerdings wird der Zusatzbeitrag abgeschafft, dafür aber auch die Beitragsbemessungsgrenze.

Variante 4: Das Gesundheitssystem wird so reformiert, dass der reguläre Beitrag auf 12% gesenkt wird, Zusatzbeitrag wird abgeschafft, die Versicherten haben einen Anspruch auf eine Grundversorgung. Wer mehr Leistungen als die Grundversorgung möchte, kann seiner gesetzlichen Krankenversicherung jedoch Zusatzpakete hinzubuchen mit natürlich der jeweiligen zusätzlichen Prämien.

Variante 5: Die gesetzlichen Krankenversicherungen werden komplett abgeschafft, stattdessen kann jeder frei und eigenverantwortlich sich privat versichern oder auch nicht.

Variante 6: Gesundheitssystem soll so bleiben wie es ist ohne Reformen mit der Konsequenz, dass Zusatzbeiträge weiter steigen können und möglicherweise auch Leistungen gekürzt werden.

Variante 5 50%
Variante 1 38%
Variante 4 13%
Variante 2 0%
Variante 3 0%
Variante 6 0%
Finanzen, Leistung, Politik, Arbeitnehmer, Krankenversicherung, Beiträge, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Krankenkasse, Sozialversicherung

Meinung des Tages: Was haltet Ihr von den Gesundheitschecks, die DM nun testweise anbietet?

(Bild mit KI erstellt)

Gesundheitscheck zwischen Shampoo und Zahnpasta – klingt praktisch, sorgt aber auch für Diskussionen. Drogeriemarkt dm bietet in einigen Filialen Tests wie Augenscreenings, Hautanalysen und Blutanalyse-Pakete an..

Zwischen Einkauf und Vorsorge

Für Kundinnen und Kunden bedeutet das: keine langen Wartezeiten, kein Termin beim Facharzt, Ergebnisse sofort. Gerade das Augenscreening oder eine Blutuntersuchung sollen einen schnellen Überblick über mögliche Risiken liefern.

Kritik von Ärzten

Augen- und Hautärzte sehen das kritisch. Sie warnen, dass die Untersuchungen nicht den gleichen Standard wie in der Praxis hätten und KI-Analysen sogar falsche Ergebnisse liefern könnten. Auch der Vorwurf, dass Tests mit Produktempfehlungen verknüpft seien, steht im Raum.

dm verteidigt sich

Das Unternehmen betont, dass Fachärzte eingebunden seien und die Angebote klar von medizinischen Diagnosen abgegrenzt würden. Ziel sei es, einen ersten Eindruck zu vermitteln – nicht, eine ärztliche Untersuchung zu ersetzen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte es klare Grenzen geben, was im Einzelhandel an Gesundheitsleistungen angeboten wird?
  • Seht Ihr ein Risiko in diesen Angeboten?
  • Würdet Ihr selbst ein solches Angebot nutzen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ich finde das Angebot gut, weil... 39%
Ich finde das Angebot nicht gut, denn... 39%
Ich denke etwas anderes darüber und zwar... 22%
Gesundheit, Schule, Zukunft, Wartezeit, Intelligenz, Arzt, Arztbesuch, Drogerie, Facharzt, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Risiko, Verkauf, drogeriemarkt dm, Meinung des Tages

Warum gibt es keine umfangreichen Langzeitstudien ob Impfungen ungesund sind?

Obwohl es Impfungen schon seit über 100 Jahren gibt...

Ich meine damit eine Studie, die bei so mindestens 10.000 Geimpften und Ungeimpften langfristig im Leben (20, 30, 40 Jahre) die Gesundheitsdaten auswertet und z.B. Anzahl, Art und Häufigkeit oder Dauer von Erkrankungen auswertet?

Z.B.: "In den letzten 30 Jahren hatten in der Studie von jeweils 5.000 geimpften und ungeimpften Personen"

  • Erkältungen - Geimpfte: 25.000x - Ungeimpfte: 20.000x
  • Grippe/Influenza - Geimpfte: 10.000x - Ungeimpfte: 8.000x
  • Bronchitis - Geimpfte: 6.000x - Ungeimpfte: 4.000x
  • Migräne - Geimpfte: 1.200x - Ungeimpfte: 900x
  • Bluthochdruck - Geimpfte: 1800x - Ungeimpfte: 1.400x
  • Hohe Cholesterinwerte - Geimpfte: 2200x - Ungeimpfte: 1.900x
  • Anzahl Arztbesuche - Geimpfte: 60.000x - Ungeimpfte: 50.000x
  • Anzahl verschriebene Medikamente - Geimpfte: 120.000x - Ungeimpfte: 90.000x
  • Anzahl Krankenhausaufenthalte - Geimpfte: 20.000x - Ungeimpfte: 17.000x
  • Durchschn.Länge Krankenhausaufenth. - Geimpfte: 5 Tage - Ungeimpfte: 4 Tage
  • Anzahl Tage Krankschreibungen - Geimpfte: 37 Tage - Ungeimpfte: 32 Tage
  • Im Todesfall, durchschn. Alter - Geimpfte: 79 Jahre - Ungeimpfte: 83 Jahre

Ich habe das Beispiel extra so ausführlich gemacht, weil sich in anderen Diskussionen gezeigt hat, dass einige Nutzer vehement nicht verstehen wollen worum es bei solchen Langzeitstudien wirklich gehen sollte, wie Daten erfasst und aufbereitet werden.

Ich habe hier die Ungeimpften absichtlich besser bei wegkommen lassen, weil es das Ergebnis wäre, das ich erwarte.

Jeder Wissenschaftler, Arzt, Experte und jede Behörde sei eingeladen, meine These zu widerlegen.

Medizin, Gesundheit, Politik, Daten, Krankheit, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, impfen, Studie, Masernimpfung, Auffrischungsimpfung, Impfpflicht, Tetanusimpfung, ungeimpfte

Meinung des Tages: Befragung zeigt: viele Menschen sind unzufrieden mit dem Gesundheitssystem - wie steht Ihr dazu?

Inzwischen kennen viele den regelmäßig eintreffenden Brief, in dem darüber informiert wird, dass die Beiträge der Krankenkassen steigen werden - eine Umfrage der Techniker Krankenkasse hat nun ergeben, dass knapp ein Drittel der Befragten unzufrieden sind mit dem deutschen Gesundheitssystem...

Gründe für die Unzufriedenheit

Wer schnell einen Termin braucht, wird oft auf Online-Seiten für die Terminreservierung geleitet. Die Freude ist dann auch groß, wenn man sieht, dass in Kürze ein verfügbarer Termin frei ist. Für viele verblasst eben jene Freude aber, sobald klar wird: Der Termin ist für Privatversicherte - oder Selbstzahler. Für Kassenpatienten sind Termine oftmals nur schwer in absehbarer Zeit zu erlangen, viele müssen Kompromisse wie lange Fahrten auf sich nehmen. Die Unzufriedenheit vieler Befragten lässt sich auf derartige Situationen zurückführen, aber auch auf steigende Beiträge und den teils verheerenden Ärztemangel.

Sinkende Zufriedenheit in den letzten Jahren

Vergleicht man die Angaben zur Zufriedenheit von 2014, 2017, 2021 und 2025, werden viele sicherlich verwundert sein. Denn 2021 waren nur 10 Prozent der Befragten unzufrieden mit dem Gesundheitssystem (2014: 23%, 2017: 16%). 2025 sind es ganze 30%.
Jens Baas ist Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse und ist nicht sonderlich überrascht, dass die Zufriedenheit sich so verschlechtert. Er erklärt, dass viele Menschen das Gefühl hätten, dass das System, für das sie zunehmend mehr bezahlen, auch immer schlechter funktionieren würde.

Politik ist gefragt

Was aus der Umfrage auch hervorgeht ist, dass der Großteil der Befragten einer Digitalisierung und einer Reform des Gesundheitssystems positiv gegenüber steht. Baas sieht hier deutlich die Politik in der Pflicht. Es sei an der Zeit für Sofortmaßnahmen, aber auch langfristige Ansätze. Besonders müsse die Beitragsspirale gestoppt werden.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie erlebt Ihr das Gesundheitssystem, wenn Ihr es im Alltag braucht?
  • Spürt Ihr den Ärztemangel?
  • Sollte es eine einheitliche Versicherung geben, bzw. die Privatversicherung abgeschafft werden?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ich bin unzufrieden mit dem deutschen Gesundheitssystem, weil... 61%
Ich bin zufrieden mit dem deutschen Gesundheitssystem, da... 28%
Ich habe dazu eine andere Meinung und zwar... 9%
Ich bin nicht im deutschen Gesundheitssystem, sondern... 2%
Europa, Gesundheit, Arbeit, Zukunft, Geld, Geschichte, Wirtschaft, Deutschland, Politik, Regierung, Recht, Gesetz, Psychologie, Arzt, Arztbesuch, Arztpraxis, CDU, Die Grünen, FDP, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Krankenkasse, SPD, Versorgung, Termin, Krankenkassenbeiträge, Meinung des Tages

Meinung des Tages: Immer mehr Krankenhäuser in wirtschaftlich schlechter Situation – wird eine flächendeckende Versorgung langfristig möglich sein?

Kliniken in Deutschland bewerten die derzeitige wirtschaftliche Situation der Einrichtungen als schlecht. Das Krankenhausbarometer 2024 zeigt sogar, dass im vergangenen Jahr 61 Prozent der Einrichtungen Verluste gemacht haben. Die große Sorge ist nun, dass die finanzielle Lage zu Versorgungsproblemen führen könnte.

Umstrittene Krankenhausreform als Rettung?

Der finanzielle Druck auf die Krankenhäuser soll durch die Krankenhausreform reduziert werden. Kleine Einrichtungen sollen beispielsweise weniger Leistungen anbieten, das wiederum würde bedeuten, dass Patienten teils längere Wege auf sich nehmen müssten. Lauterbach erhofft sich durch das Vorgehen eine Verbesserung der Qualität der Behandlungen. Zeitgleich sollen Doppelstrukturen abgeschafft werden und auch eine Ausdünnung der hohen Dichte an Krankenhäusern in Ballungsgebieten ist geplant. Mit einem neuen Vergütungssystem sollen die weiter bestehenden Einrichtungen mehr Unterstützung erhalten.

Gründe der wirtschaftlichen Situationen und Folgen

Besonders Preissteigerungen bei Sach- und Personalkosten wurden mehrfach als Grund für die wirtschaftliche Lage angegeben. 88% der befragten Krankenhäuser gaben an, dass sich dies (sehr) stark auf deren Finanzsituation auswirkt.

Die DKG (Deutsche Krankenhausgesellschaft) sieht als Grund mangelhafte Investitionsförderung aber auch den fehlenden Inflationsausgleich. Gerald Gaß (Vorstandschef DKG) spricht sogar davon, dass es Krankenhausträger wohl bald zu „harten Konsolidierungsentscheidungen“ gezwungen sein werden und sich dies auch negativ auf die regionale Patientenversorgung auswirken wird.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie sollten Krankenhäuser unterstützt werden?
  • Was denkt Ihr über die Krankenhausreform?
  • Fühlt Ihr Euch aktuell „gut aufgehoben“, wenn Ihr darüber nachdenkt, ggf. akut medizinische Betreuung in Anspruch nehmen zu müssen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten und hoffen, Ihr hattet schöne Feiertage.
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ich denke, die Versorgung wird sich verschlechtern, da... 69%
Ich denke, die Versorgung bleibt weiterhin wie sie ist, denn... 17%
Ich habe dazu eine andere Meinung und zwar... 14%
Europa, Gesundheit, Arbeit, Inflation, Geld, Wirtschaft, Deutschland, Politik, Regierung, Recht, Gesetz, Kosten, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Krankenhäuser, Krankenhaus, Versorgung, krankenhausaufenthalt, krankenhauskosten, personalkosten, Meinung des Tages

Meinung des Tages: Was haltet Ihr vom Hype um Luigi Mangione?

Vielleicht werden sich einige fragen, wer Luigi Mangione ist: Es handelt sich um den mutmaßlichen Schützen, der vergangene Woche den Chef des US-Versicherungskonzerns UnitedHealthcare erschossen haben könnte – und in den Sozialen Medien als Robin Hood gefeiert wird. 

Das ist vorgefallen 

Am 4. Dezember wurde Brian Thompson, Chef von UnitedHealthcare niedergeschossen und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Die öffentliche Fahndung machte den Fall weltweit bekannt. Am 9. Dezember wurde der Tatverdächtige Luigi Mangione festgenommen. Beschlagnahmt wurde vom Tatverdächtigen ein „Manifest“, in dem seine Motivation und Denkweise festgehalten ist. Mittlerweise wurde er wegen Mordes angeklagt. 

Reaktionen auf die Attacke 

Als „Robin Hood des 21. Jahrhunderts“ wird Mangione im Netz gefeiert, er wird verteidigt, Gelder werden gesammelt und sogar Merch-Artikel verkauft. Das Opfer hingegen bekommt wenig Beachtung. Mangione sieht sich als eine Art Märtyrer, der die Tat als einen „symbolischen Schlag […] gegen das Unternehmen […]“ betrachtet – und trifft den wunden Punkt vieler Amerikaner: Die Unzufriedenheit mit dem Gesundheitssystem. Denn Krankenhäuser und Versicherungen sind in den USA zumeist nicht in öffentlicher Hand. Das bedeutet für viele Amerikaner hohe Kosten und häufig die Entscheidung, entweder keine, bzw. unzureichende Hilfe in Anspruch zu nehmen – oder sich zu verschulden. Der Tatverdächtige war selbst übrigens nicht bei UnitedHealthcare versichert.

Unsere Fragen an Euch: 

  • Was denkt Ihr darüber, dass Mangione im Netz gefeiert wird und was sagt das über die Gesellschaft aus?
  • Sollte der Verkauf diverser Merch-Artikel weiterhin gestattet sein? 
  • Was macht für Euch ein gutes Gesundheitssystem aus und seid Ihr mit unserem zufrieden?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Gesundheit, Geld, Geschichte, Schulden, Amerika, USA, Politik, Regierung, Recht, Gesetz, Psychologie, Demokratie, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Krankenhaus, New York, Schusswaffen, Verschuldung, Schusswaffengebrauch, Times Square, Obamacare, Meinung des Tages

Seeigelstacheln im Fuß? Was kann ich tun? Keiner kann oder will mir helfen?

Seit mittlerweile 6 Wochen begleitet mich dieses Problem. Ich bin verzweifelt und weiß absolut nicht, was ich noch tun kann. Im Urlaub in Griechenland grüßte mich beim Baden im Meer ein Seeigel. Als ich aus dem Wasser raus spazieren wollte bemerkte ich ein starkes Stechen unter dem Fuß. Erst war ich perplex und ahnte nicht, dass es sich um ein Seeigel gehandelt hat. Als ich es analysierte verließ ich das Wasser und schaute an, ob ich eventuell mit Hand selbst entfernen kann. Keine Chance. Die Stacheln waren bereits ins Fleisch eingedrungen. Mein Onkel fuhr mich zum etwa 20 km weiten Klinik, da ich mich im Dorf befand und es keine örtliche Praxis gab. Dort angekommen sagte mir eine Mitarbeiterin sie können nichts tun und machen sowas gar nicht und ich solle mit Olivenöl behandeln. Ich vertaute und trug wie empfohlen Olivenöl auf. Allerdings änderte sich nichts. Einige Tage später sind wir zu einem anderen Klinik gefahren wo auch normale Ärzte tätig sind. Da wurde ich zwar ins Patientenraum gerufen, allerdings wurde es nur angeschaut und auch da konnte oder wollte mir keiner helfen. Es komme von selber raus. Ich war nur noch verzweifelt, da im Internet steht sowas muss chirurgisch entfernt werden aufgrund von Entzündungsgefahr. Und einige User schrieben auch auf tiktok, ich der wegen Seeigeln operiert werden musste. Und es kommt noch besser. Zurück nach Deutschland angekommen suchte ich einen Praxis für Chirurgie Sport und Unfall auf. Dort meinte man erst ich solle warten bis 3 Wochen vorbei sind. 1 Woche später als ich wieder da war, sagte man mir ich solle Montag früh um 8 kommen. Da kam ich auch und man sagte mir es wird wahrscheinlich noch was zurückbleiben in der Haut. Man könnte kein Röntgen machen, da es nicht ausreicht um die Seeigelstacheln ausfindig zu machen. Aufgrund der Struktur. Technisch waren sie nicht ausreichend ausgestattet. Dann begann der Versuch zu entfernen durch das Markieren der sichtbaren Stellen, örtliche Betäubung mit 13 Stichen und anschließend das Aufschneiden der sichtbaren Stellen. Einige Tage später stellte ich fest, dass nur 2 Stacheln erfolgreich entfernt wurden. Was ich nicht glauben konnte. Denn die Praxis empfiehlte mir nach mehrmaligem Nachfragen, ich solle zum Klinik. Einige Tage später dort angekommen wurde ein normales Röntgen aufgenommen. Und das nicht sonderlich freundlich. Da man mir auch da sagte es reiche nicht aus zum Feststellen der Stacheln. Klar wurde dann logischerweise nichts gefunden. Da ich aber immernoch unerträglichds Brennen und Stechen unter dem Fuß hatte ging ich erneut dorthin und es wurde auf Nachfrage ob man ein Ultraschall Mrt oder sonstiges machen könnte unfreundlich geantwortet es sei nicht notwendig und ich sei kein Notfallpatient. Auch im Patientenraum nahm es keiner ernst und ließen nur ihre Frust an mir ab. Auch mit der Aussage warum ich wegen so einer Kleinigkeit zum Klinik komme. Abends. Ich reagierte wirklich nicht drauf. Da ich irgendwo schon Verständnis hatte. Da ich selbst im Bereich Kundenkontakt tätig bin und Empathie mit gestressten Mitarbeitern hatte. Da es genug Kandidaten gibt die sich nicht benehmen können oder wollen. 2 Tage später kam ich zur Informationsstelle in der Klinik und dort empfiehl mir ein älterer Mann die Praxis für Chirurgie und ambulante Operationen aufzusuchen, die nur 20 m entfernt ist. Dort angekommen hängte ein Zettel, dass sie um Urlaub sind. Und erst mitte September sind sie wieder anwesend. Vertretung ist im Freiburg. Ich sah nicht ein nach Freiburg zu fahren, da es 3 Stunden von mir entfernt ist. Online recherchiert, entdeckte ich eine Praxis in Villingen. Anrufe für Information fehlgeschlagen. Per E-Mail kontaktiert habe ich alles erwähnt und ich solle am nächsten Tag um 11 Uhr kommen. Das tat ich und dort angekommen sagte man es sei nur eine Sprechstunde und sie können nicht viel machen außer ein Termin für eine OP. Und ein Mrt wäre möglich allerdings unnötig weil man nur die Anzahl der Stacheln feststellen könnte und nicht die genause Stelle. Da fragte ich deutlicher nach, ob und wann es selber rauskommt. Und seit 4 Wochen die Stacheln mit mir rumtrage. Er sagte unfreundlich und sarkastisch und wenn es 3 Jahre dauern kann. Ich fragte kann es denn. Seine Antwort, ja möglich. Aber eher 1 Jahr. Das vom Chef. Ich blieb dennoch auch hier sachlich und ruhig. Eine kompetente Beratung bekam hier ich ebenfalls nicht. Nur bin ich 1 Stunde gereist. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. Mein jüngerer Bruder arbeitet seit 1 Monat für mich. Sport treiben kann ich nicht und gehen kann ich nur auf dem Zehbereich mit Qual. E-Scooter fahren klappt wenigstens noch. Aber jeder Schritt ist eine Qual für den Fußmuskel aber auch für die Knie und Hüfte. Da ich auf den betroffenen Stellen nicht treten kann. Hatte darüber hinaus ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten der ein Friseursalon neben uns führt. Er fragte mich, was passiert sei, da ich bei Kälte flipflops trage und humpele......(siehe weiter unten)

Urlaub, Gesundheitssystem

Meistgelesene Beiträge zum Thema Gesundheitssystem