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Ausbildung oder Studium?

Hey, also der Titel ist jetzt relativ breit gefächert, deshalb erstmal zu mir:

Ich habe letzten Sommer mein Abitur abgeschlossen (Schnitt 2,5) mit Fokus auf den Fächern Kunst, Deutsch, Englisch, Politik und Biologie und habe danach ein duales Studium beim Finanzamt begonnen. Das hat mir allerdings gar nicht gefallen; trotz stundenlangem lernen waren meine Noten im Keller und die einzigen Fächer in denen ich einigermaßen gut war, waren öffentliches Recht und Privatrecht. Ich hätte dann noch in Nachprüfungen gemusst, allerdings ist zeitgleich mein Vater verstorben, weswegen ich das Studium dann angebrochen habe. Seitdem habe ich mich auf zahlreiche Studien und Ausbildungen beworben (Fachinformatik, Public Management, VFA) aber wurde bisher überall abgelehnt oder das Bewerbungsverfahren läuft noch. Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll, da ich letztes Jahr wirklich die Qual der Wahl hatte was mein Studium angeht, sogar ein Stipendium hatte und dieses Jahr einfach gar nichts läuft. Mein Traum war ja eigentlich schon immer Lehramt zu studieren, allerdings geht das Studium so lange und ich müsste eigentlich auch finanziell meine Mutter unterstützen. Hat jemand einen Rat für mich oder vielleicht Ausbildungs-/ Studienvorschläge an die ich noch nicht gedacht habe? Langsam gehen mir nämlich wirklich die Ideen aus. Bitte nichts mit all zu viel Mathe.

Studium, Bewerbung, Ausbildung, Berufswahl, duales Studium, Bachelor, Lehramt, Universität, Umorientierung

Wohin nach der Schule?

Moin, bin 17 und jetzt in der 12. Klasse auf einem Gymnasium. Mache Abitur und habe dementsprechend nur noch etwas mehr als 1 Jahr Schulzeit.

Ich habe keine Ahnung wohin mit mir. Alle um mich herum wollen nach der Schule in ein (Duales) Studium und wissen mehr oder weniger was sie werden wollen, haben Connections/Verwandte in hohen Positionen und einfach ein Ziel vor Augen.

Ich hingegen habe keine Vorstellung, was zu mir passt und lebe einfach auf Autopilot, kein Ziel vor Augen. Weder weiß ich, ob ich eine Ausbildung oder ein (Duales) Studium machen möchte, noch weiß ich, in welchem Bereich das sein soll oder welcher Beruf mir irgendwie zusagt.

Ich will einfach nicht in diesen ewigen Zyklus kommen, den viele nach einer Ausbildung haben. Von einem Unterbezahlten/ausbeuterischen Job zum nächsten und generell viel Arbeit für wenig Geld.

Mir rennt aber die Zeit davon. Nur noch 1 Jahr Schule und wenige Wochen, bis ich meine Bewerbungen abschicken sollte, wenn ich eine realistische Chance haben möchte. Ich bezweifel, dass ich so spontan noch ein Praktikum in einem Unternehmen (besonders einem großen, wie z.B. Airbus) bekomme, und müsste von daher hauptsächlich anhand der Erfahrungen anderer Leute eine Entscheidung treffen.

War schon auf mehreren Berufs-/Studiumsmessen, aber ohne wirkliches Ergebnis da ich einfach völlig ziellos von Stand zu Stand wandere und nicht weiß, was ich will.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, was ich tun kann? Vorschläge? Irgendwas?

Ich sehe einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Danke für jede Antwort.

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C# Entwickler ohne Diplom?

Hallo zusammen!

Ich würde gerne wissen, wie realistisch es ist, ohne Abschluss Softwareentwickler im .NET-Bereich zu werden. Ich habe ein geisteswissenschaftliches Studium abgeschlossen, bin aber mittlerweile etwas zu alt für eine neue Ausbildung oder ein Studium.

Ich kenne mich ganz gut mit Computern aus, habe über ein Jahr lang Python im Selbststudium gelernt und auch angrenzende IT-Sache wie Algorithmen, Hardware und Netzwerktechnologien vertieft. Heute kann ich einfache Programme für mich selbst und Freunde schreiben, zum Beispiel Tools zur Dateiverarbeitung, Parser und Ähnliches.

Aber inzwischen interessiert mich .NET als wirklich leistungsstarkes Werkzeug zur Desktop Anwendungsentwicklung. Ich habe mein ganzes Leben lang mit Business-Anwendungen gearbeitet und möchte mich lieber in diesem Bereich engagieren als mit Parsern, Chatbots oder Backend in Python. Das ist eine bewusste Entscheidung, die ich nach dem Erlernen von Python getroffen habe – dieser erste Schritt hat mir aber wichtige Grundlagen vermittelt.

Seit einigen Monaten lerne ich C#, vertiefe meine Kenntnisse in OOP und steige nun in WPF ein (PyQt habe ich gelernt) – als Nächstes plane ich ASP.NET und weiter. Das macht mir wirklich Spaß, und ich bin bereit, meinen Beruf zu wechseln. Ich möchte eine stabile und interessante Festanstellung und nicht nur Freelance-Projekte. Wie realistisch ist das ohne formale Ausbildung?

Wenn Sie in größeren Unternehmen arbeiten – wie hoch ist dort der Anteil an Quereinsteigern? Ich strebe keine Position als Softwarearchitekt oder Ingenieur an, mir ist klar, dass dafür ein sehr hohes Niveau notwendig ist. Danke!

Berufswahl, Quereinstieg

Ausbildungsvorschläge?

Guten Tag an alle die das hier lesen,

Ich würde mich über ein paar Tipps oder Empfehlungen sehr freuen was dieses Thema angeht.

Es ist nämlich so das ich grade etwas unsicher bin , weil ich das Gefühl habe das ich nicht weiter komme oder auf der Stelle stehe. Ich bin 20 Jahre jung und war vor einem halben Jahr noch in der Ausbilding bei der Polizei jedoch habe ich diese Ausbildung abgebrochen , weil ich nicht Heimatnah war. Momentan bin ich die ganze Zeit schon auf der Sucher nach einer Ausbildung ich habe vor einem Monat einen einstellungstest bei der Feuerwehr gemacht und gestern hatte ich einen test bei einer Justizvollzugsanstallt. Beide habe ich leider nicht bestanden bei der Feuerwehr lag es an meinen Liegestütze und bei der Justiz habe ich mit dem schriftlichenteil nicht hoch genug Punkten können. Ich muss ehrlich sagen das es mich schon niederschmettert ich habe für beide Dinge gelernt und hätte mir wirklich gewünscht das es klappt. Stand der Dinge ist jetzt das ich wieder Ausbildungen suche die ich interessant finde und dann dort anfangen kann. Und da wollte ich einfach mal nach Ideen fragen ich bin sehr Sportlich und arbeite total gerne im Team wann ich arbeiten muss ob spät oder früh ist mir total egal, was ich nicht möchte wäre etwas wo ich nur im Büro sitzen würde ,denn ich bin ehrlich gesagt schon ein Energie bündel und ich liebe es einfach mit Menschen zusammen zu arbeiten.

Danke schonmal im voraus und ich wünsche allen einen schönen Tag 🦋

Bewerbung, Job, Berufswahl, Fachabitur, Weiterbildung

Ist Berufsberatung bei Agentur für Arbeit für mein Anliegen die richtige Wahl?

Ich habe einen Bachelor in Psychologie und bin total aufgeschmissen. Will einen Master machen. Aber kann keinen klinischen machen wegen der Reform. Also bleibt mir der allgemeine Master und irgendwie gibt es da viele Bereiche in die man kann aber ich wohne halt ländlich und irgendwie ist mir gar nicht klar so Stellen für mich sind, also Wo ich konkret arbeiten kann weil wie gesagt, bei den Stellenausschreibungen gibt es nicht so viel Auswahl für meine Region im Bereich der allgemeinen Psychologie.
meine Frage richtet sich halt in die Richtung, wo ich nach dem Master in der Region arbeiten kann, vielleicht auch schon jetzt mit meinem Bachelor… dann ob ich auch mit allgemeinem Master doch klinisch arbeiten kann. Mich würde auch interessieren ob ich statt Master Psychologe auch Master soziale Arbeit studieren kann und wie meine Chancen ständen. Des Weiteren würde mich der Einstieg ins Lehramt interessieren, also ob das für mich möglich wäre.
Ich hab mich echt die letzten Tage fast ins Koma gegoogelt. Ich habe angewandte Psycholgie studiert, das ist nochmal anders zur „richtigen Psychologie“ an einer Uni, daher gibt es in Google auch einfach sichtlich wenig Infos. Und ich erhoffe mir, dass mir da die Berufsberatung eventuell weiterhelfen kann, aber meine Fragen sind halt auch so speziell… ich weiß nicht ob ich da bei der richtigen Anlaufstelle bin.

habt ihr da einen Impuls für mich?

Bewerbung, Berufswahl, Master, duales Studium, Bachelor, Fernstudium, Informatik, NC, Universität

„Innerlicher Tod“ im Studium?

Hallo! Ich weiß nicht, wie ich das am besten formulieren soll, aber in der letzten Zeit muss ich immer öfter daran denken. Ich bin bald Mitte 20 und studiere Architektur - bin im letzten Semester vom Bachelor. Ich will später nicht Architekt werden, sondern eher in Richtung Projektmanagement oder mehr in die technische Richtung gehen. Ich habe schon viele Praktika gemacht, welche mir alle Spaß gemacht haben. Alle Praktika waren aber komplett anders als das Studium (das habe ich schon bei vielen Berufen gehört). Trotzdem ist das Studium die Voraussetzung dafür. Sobald ich in letzter Zeit an das Studium denke, fühle ich mich irgendwie „innerlich tot“. Würde ich das Studium nicht für die Arbeitswelt brauchen, dann hätte ich es schon längst abgebrochen. Es gibt viele interessante Kurse, aber eben auch viele Sachen, die mir im späteren Leben nichts bringen. Wenn ich nicht ewig studieren will, habe ich kaum noch Freizeit und somit auch wenig Zeit für Freunde und Hobbies. Außerdem machen mich die Gruppenarbeiten echt fertig. Ich selbst arbeite nicht gerne in Gruppen, bringe mich jedoch trotzdem ein und erledige meinen Teil, damit nicht alles an einer Person hängen bleibt - ich selbst hätte das ja auch nicht gern. Das ist nur eine Vermutung, aber die Studenten hätten im Arbeitsleben vermutlich keinen Job mehr, wenn sie sich dort genauso benehmen würden. Der „innerliche Tod“ nimmt pro Semester immer stärker zu. Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll. Gibt es jemanden, dem es mal ähnlich ergangen ist und womöglich eine Lösung hat? Lg

Berufswahl, Architektur, Bachelor, Projektmanagement, Universität, Unzufriedenheit, Verzweiflung

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