Adrenalinausschüttung beim Aufwachen?

Ich wache nachts und morgens oft sehr plötzlich auf und habe dann sehr große Angst, die mit einer enormen Adrenalinausschüttung einher geht.

Es gibt objektiv keinen Grund für diese Angst. Ich suche immer nach Auslösern, aber das können minimale Geräusche von Nachbarn, ein kühler Luftzug oder ein Niesen meines Katers sein...

Egal wie entspannt ich vorher geschlafen habe: Ich fühle mich dann angstvoll, getrieben und unruhig. Ein richtiges Unwohlsein...und dieser Zustand hält lange an.

Meine Gedanken dabei: "Warum ist mein Kater schon wach? Was braucht er? Ist ihm zu kalt?" Oder "Ist es zu kalt? Wird mein Körper gleich auskühlen? Sollte ich lieber das Fenster schließen?"

Es kommt mir so vor als sei ich (insbesondere nachts) besonders schreckhaft.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich als hochsensibel einstufe. Ich reagiere besonders stark auf Geräusche (viele Geräusche sind mir so unangnehm, dass ich fast körperlich spürbare Schmerzen davon bekomme und maga Stress), aber auch Temperaturunterschiede sind für mich eine Bedrohung, weil ich immer Angst habe, krank zu werden...

Aber wenn ich diese Außenreize (auch nachts) immer kontrolliere, kann ich einfach nicht entspannt durchschlafen. Immer ist irgendwas...

Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen?

Kennt jemand was, was dabei helfen kann, diese Adrenalinausschüttungen zu vermeiden?

Ich hab es schon mit Antidepressiva probiert (hab ich aufgrund der Nebenwirkungen wieder abgesetzt). Außerdem nehme ich manchmal Baldrian und regelmäßig Ashwaganda, sowie Passionsblumenextrakt. Dadurch schlafe ich zwar sehr entspannt, aber das Aufwachen passiert leider nach wie vor.

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