Ist es Zufall, dass sehr viele große Mathematiker und Physiker damals deutsch waren?

Hallo, mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass viele der größten Mathematiker und Physiker alle deutscher Herkunft sind und ich frage mich einfach, warum das so ist? Hatte Deutschland in der entsprechenden Zeit irgendeinen besonderen Vorteil bzw gibt es irgendwelche Erklärungen dazu?

Bzgl. der Mathematik sind neben den wohl größten Mathematikern überhaupt, Riemann und Gauß, Leibniz, Hilbert, Cantor, Klein oder Hausdorff aufzuzählen, die man im Laufe eines Mathematikstudium alle recht früh kennen lernt.

Aber in der Physik ist das alles noch etwas auffälliger meiner Meinung nach. Allem voran natürlich die zwei wohl revolutionärsten Physiker überhaupt, Einstein mit der Relativitätstheorie und Plank mit der Quantenmechanik waren beide deutsch. Aber auch sehr bedeutende Leute wie Heisenberg, Hertz, Leibniz, Röntgen oder Kirchhoff waren deutsch.

Also es gibt klar auch viele bedeutende Leute anderer Nationalitäten, aber ich finde es schon auffällig, wie viele relativ moderne Mathematiker/Physiker aus Deutschland und Teilweise Österreich/Schweiz kommen. Mit "modern" meine ich so die letzten ein-zweihundert jahre, in der Antike war das natürlich anders.

Hat jemand eine Erklärung, warum so wenig Personen aus anderen europäischen Ländern, Asiaten, Amerikaner im Vergleich dazu auftreten, obwohl es doch alleine durch die Bevölkerungszahl wahrscheinlicher ist, dass viele große Namen eher aus diesen Regionen kommen?

Humanismus, Schule, Mathematik, Geschichte, Bildung, Deutschland, Aufklärung, Naturwissenschaft, Philosophie, Physik, Universität, Protestantismus, wissenschaftsgeschichte, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
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Könnt ihr gucken ob es sprachlich bzw. grammatikalisch alles korrekt ist und wenn ihr könnt bzw. wollt, dann nur kurz gucken ob es inhaltlich stimmt?

Insbesondere die Intention.

Bei der vorliegenden Quelle handelt es sich um einen Textauszug aus dem Buch “Du Contract Social”, welches vom Schriftsteller und Philosoph Jean-Jacques Rousseau im Jahre 1762 verfasst wurde. Dies war seinerzeit an die Gesellschaft, sowie die Regierung bzw. Staates gerichtet, als auch gleichzeitig an uns “die Nachwelt”. Rousseau berichtet und schreibt über seine Ansicht von einem besseren Regierungssystem, dass politische Freiheit nur durch den Gemeinwillen des Volkes ermöglicht werden könne. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Autor mit seinem Bericht die Absicht verfolgte, den Weg für die Entwicklung der modernen Demokratie zu ebnen. Er stellt die Gesellschaft in den Mittelpunkt und vermittelte die Ansicht, dass die staatliche Gewalt vom Gemeinwillen des Volkes ausgehen solle und dass durch diesen Gesellschaftsvertrag Gerechtigkeit geschaffen wird und Egoismus und Eigennutz durch das Allgemeinwohl ersetzt werden muss.

Im 18. Jahrhundert  war das Zeitalter der Aufklärung. Die Philosophen jener Zeit ersetzten die „von Gott gegebene“ Ordnung durch ein Naturrecht, mit dem sie neue Staatstheorien entwarfen. Im Gegensatz zu Thomas Hobbes und andere Philosophen fokussierte sich Rousseau aber nicht auf die Regierung, sondern beschäftigte sich mit der Gesellschaft.

danke im voraus!

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Geschichte, Politik, Aufklärung, Grammatik, Lektorat, Quellenangabe
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