Vater zieht STÄNDIG die Nase hoch und ist nichtmal erkältet?

Hallo, ich wollte hier mal mich zu einem Thema äußern, das mir seit ungefähr 3 Monaten total auf die Nerven geht.

Mein Vater zieht ständig die Nase hoch (ca. Alle 20 Sekunden und ich meine es ernst) und räuspert sich im Anschluss so stark, dass es sich ab und zu sogar so anhört wie als müsste er sich übergeben.

Wenn er mit jmd redet oder während wir gemeinsam essen, hört es auf mit den Geräuschen, aber sobald sein Teller leer ist, fängt es wieder an.

Diese Geräusche sind so nervig und gleichzeitig so eklig, dass ich wirklich einfach nur noch raus will (dank Corona bin ich aber fast die ganze Zeit eingesperrt und mein Vater ist jetzt auch die ganze Zeit zuhause).

Mein Vater hat schon seit meiner Kindheit diese Geräusche gemacht, das weiss ich ganz genau, aber ich weiss nicht, weshalb es mir jetzt grd so sehr auf die Nerven geht. Seit 3 Monaten beschwere ich mich innerlich die GANZE ZEIT DARÜBER. Ich meine ihm muss es doch mal auffallen, er ist doch kein kleines Kind. Zuhause liegen überall Taschentücher rum, soll er mal seine Nase putzen.

Und so oft er auch uns erzählen will, dass er gesund sei, ich glaube ihm das einfach nicht. Denn jedesmal wenn er die Nase hochzieht, hört man den Schleim im ganzen Haus.

Ich bin so stark gestresst, dass ich unbewusst anfange, zwischen jedem Geräusch die Pausen in Sekunden zu zählen. Und ich will nicht jedesmal zuhause mit Kopfhörern chillen und lernen. Nach ner Zeit kriege ich Kopfschmerzen.

Habt ihr auch so ähnliche Erfahrungen?

familienprobleme, Gesundheit und Medizin, Wut, Tick
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Drang meine Türe zu öffnen und wieder zu schließen wegbekommen?

Hallöchen :)

Das klingt vermutlich total bescheuert, aber mit ist aufgefallen, dass ich des öfteren und auch manchmal mehrmals am Tag zu meiner Zimmetüre gehe, sie aufmache um zu schaun ob sie verschlossen ist, ob vielleicht jemand davor steht (Was nie der Fall ist), um sie dann wieder zu schließen. Und nur einige Momente darauf gehe ich wieder zu meiner Tür um den Vorgang zu wiederholen.

Und ja...ich mache das öfters am Tag. Mich hat das eigentlich nie gestört, aber trotzdem kommt mir das ein wenig seltsam vor. ich kann auch nicht wirklich etwas dagegen tun, ich mache das irgentwie automatisch und ohne das ich das wirklich realisieren. Ich stehe dann vor meiner Türe und denke mir "Was zur Hölle tue ich da?" Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Was mich allerdings schon ein bisschen stört ist, wenn ich (Mein Zimmer geht über 2 Stockwerke, also ich hab in meinem zimmer eine Treppe die nach oben führt in den Dachboden, dort schlafe ich auch) in meinem Bett liege und daran denke das meine Tür verschlossen sein könnte. Ich gehe dann extra nach unten, schau ob meine Tür auch wirklich nicht verschlossen ist, schaue auch nach ob wirklich niemand vor meiner Türe steht, um sie dann wieder zu schließen, damit ich schlafen gehen kann. Und das alles, obwohl ich ganz genau weiß, das meine Tür offen ist und sicher niemand davor steht. Ich würde wirklich gerne damit aufhören.

Wie gesagt es stört mich nicht wirklich, aber es...trotzdem komisch. Vorallem wenn Freunde (bzw. Familie) da sind und mich fragen, warum ich das tue. Eine Antwort habe ich nicht. Hat jemand von euch ein paar Tipps, was ich da tun kann? Freue mich über jede Antwort

LG :)

Leben, Gesundheit, Angst, Störung, Tick
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Wie kann ich mir Lippen-Aufreißen abgewöhnen?

Hallo.

Ich habe seit ungefähr vier oder fünf Jahren eine nervige Angewohnheit, und zwar reiße ich mir immer die Lippen auf. Überstehende Hautfetzen, auch an der Mundinnenseite, werden abgerissen, bis es wieder einigermaßen "glatt" ist. Wenn die Haut nachgewachsen ist, muss ich sie irgendwann wieder abrupfen, weil sie beginnt abzustehen, und es geht von vorne los.

Manchmal blutet's, es bilden sich "Pickel" im Mund und manche Sachen sind schwer zu essen, weil sie in meine Wunden kommen (also so scharfes Zeug und so). Und natürlich sieht's kаcke aus.

Angefangen hat es, als ich irgendwann, als Winter war, so 'ne Kruste auf den Lippen bekommen hab, weil sie aufgrund des Wetters zu trocken waren. Ich hab' irgendwann begonnen, diese Kruste abzurupfen. Aber als meine Lippen wieder normal wurden, habe ich trotzdem weitergemacht mit dem Abrupfen, diesmal halt direkt die trockene Haut.

Ich glaube, dies geschieht nicht in einer spezifischen Situation. Also nicht nur wenn ich nervös bin oder so. Vor allem wenn ich vor'm PC oder im Unterricht sitze, merke ich oft, dass ich wieder rupfe.

Ich habe schon Labellos versucht, aber sie irgendwann wieder abgesetzt. Vielleicht bringen die ja was, aber sie verhindern ja nicht, dass ich mir die Lippen wieder aufreiße. Manchmal versuche ich bewusst zu widerstehen, aber ich schaffe es nicht besonders lange. Ich bin irgendwie süchtig danach, mir die Lippen aufzureißen und kann einfach nichts dagegen tun.

Wie kann ich mir das abgewöhnen, ständig an meinen Lippen rumzureißen, damit sie wieder normal verheilen können?

Gesundheit, Verhalten, Körper, Mund, Sucht, Körperpflege, Lippe, Störung, Tick
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