Ich nehme mein Leben überhaupt nicht ernst. Ist das normal?

Meine Eltern sagen mir oft, dass ich mein Leben überhaupt nicht ernst nehme. Ich sage denen immer, dass das doch gar nicht stimmt, aber wenn ich mal so drüber nachdenke, haben sie eigentlich schon Recht. Z.B. war mir die Schule echt egal, ich hab nur so viel gemacht, dass ich nicht sitzen bleibe (also praktisch nix). Nach dem Abi hab ich einfach irgendwas studiert, was es an meiner Nähe so gab. Ich hab allerdings wieder nichts fürs Studium gemacht und war eig. nur am Handy auf meinem Bett und hab Youtubevideos geschaut. Ich hab mich in der Uni nicht darum bemüht irgendwelche Kontakte zu knüpfen bzw. bin ich nicht mal zur Orientierungswoche gegangen. Jetzt bin ich im 2. Semester und hab insgesamt von 8 Prüfungen 2 geschrieben und 1 davon nicht bestanden. Die andere bestand ich gerade noch, da ich immerhin ganz grob "gelernt" hab. Ich werde nach diesem Semester sowieso abbrechen. Ich hatte vor einer Weile auch schon ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung, aber bin komplett unvorbereitet da rein gegangen und wusste nicht mal was vom Betrieb, weil ich mich nicht dazu aufraffen konnte etwas dafür zu tun. Aber das ist mir auch irgendwie egal, dass ich verkackt hab. Mein schlechtes Abi und mein abgebrochenes Studium sind mir auch egal. Ich hab gar keine Motivation, irgendwas für mein Leben zu machen. Ich denke oft, jetzt werde ich alles ändern und vielleicht auch mal mit Sport beginnen, um motivierter zu werden, aber ich hab da einfach kein Bock drauf. Im Grunde hab ich auf gar nichts Bock und es fällt mir einfach schwer, mein Leben ernst zu nehmen. Ist das noch normal oder ist irgendwas falsch bei mir?

Leben, Therapie, Menschen, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Suizid, Umfrage
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