Gibt es von der Taz Artikel in denen die deutschen TalkShows feministisch kritisiert werden?

Z. B. Markus Lanz, Riverboat, Maishberger, Maybrit Ilner, Anne Will, Kölnertreff...

Bei denen fällt doch besonders die altertümliche Frauendarstellung auf und Weiblichkeitsverachtung.

Was ich bislang so sah sind die Eigenschaften (müssen nicht zsm auftreten!)

lange Haare; blond; Gesicht entspricht dem Kindchenschema; hat/oder im Gespräch stellt sich raus sie will oder wollte Kinder; lebt heterosexuell oder betont ihre Heterosexualität; ist verheiratet; isst tierische Produkte oder verzichtet aus Abnehm oder Gesundheitlichen Gründen auf tierische. Produkte; ist selber zum Mann geworden ( Transmann war aber nur einmal wohl bei Kölnertreff)

Michaela Schäfer hatten die auch mal beim Riverboat (die Show in der ein Moderator wieder moderieren darf der eine vergewaltigt hat/haben soll) und sogar gemeint sie lebe ziemlich feministisch - Schäfer wies das aber zum Glück zurück und bewies damit dass sie wohl mehr von Feminismus versteht als die Moderatorin die diese Fehfeststellung machte.

Auf der Männerseite sieht es auch nicht viel besser aus. Schwule werden dann eingeladen wenn es um Mode geht und da bleiben oft frauenverachtende Kommentare nicht aus. Entweder sie sind zu dick (fatshaming) oder zu knochig. Es sind immer irgendwie die Frauen schuld.

Ich denke der Höhepunkt war aber im Jahr 2017 rum bei Markus Lanz wo sich eine blondhaarige Journalistin dafür entschuldigte noch keine Kinder gemacht zu haben. (Die war im Kongo und berichtet über die Kriegerinnen, Vergewaltigten dort überlebte selber knapl einen Anschlag auf ihren Waagen).

Ps: für die die meinen dann schaue es dir nicht an: 1 davon geht es auch nicht weg, 2 produziert ihr lieber mal nicht länger so ein m... 3 hört auf von mir dafür Rundfunkgebühren zu verlangen dann sag ich nix mehr dazu - aber solange ich den m... finanzieren muss

Fernsehen, Politik, Psychologie, Chauvinismus, Feminismus, Gender, Gender Studies, Gerechtigkeit, Kinder und Erziehung, Kritik, Talkshow, Misogynie, Philosophie und Gesellschaft
1 Antwort
Warum verstehen viele Leute nicht, dass Journalisten schon von berufswegen eine kritische Distanz zum Gesprächspartner wahren müssen?

Zum Beispiel Markus Lanz. Als eine Klimaaktivistin bei ihm zu Gast war, hat Markus Lanz deren Forderungen kritisch hinterfragt. Viele Leute in den Kommentaren waren enttäuscht. "Hätte nicht gedacht, dass der Lanz so rechts ist."

Oder als Hans-Georg Maaßen bei Markus Lanz zu Gast war, hat Lanz die Aussagen Maaßens kritisch hinterfragt. Auch hier waren die Leute enttäuscht. "Hätte nicht gedacht, dass der Lanz so links ist."

Vielleicht habe ich ja ein falsches Verständnis von Journalisten. Aber in meinen Augen ist es doch die Aufgabe eines Journalisten, kritische Fragen zu stellen. Er ist nicht da, um seinen Gesprächspartner zu bejahen, sondern um ihn zu hinterfragen. Und da finde ich eigentlich, dass Markus Lanz seine Sache so schlecht nicht macht. Ich hatte jedenfalls bisher nie das Gefühl, dass er seinen Gästen nach dem Mund redet.

(Etwas anderes ist es, wenn da eine Diskussionsrunde ist und der Moderator sich eindeutig auf eine Seite schlägt. Das finde ich nicht gut. Und noch etwas anderes ist es, wenn es sich nur um ein Gespräch handelt. Also zum Beispiel ein Gespräch zwischen Markus Lanz und Udo Jürgens. Da geht es ja nicht um Sichtweisen, sondern um die Lebensgeschichte eines Menschen.)

Aber warum fühlen sich viele Leute - egal ob rechts oder links - oft persönlich angegriffen oder zumindest enttäuscht, wenn der Journalist seinen Gast in einem Interview kritisch hinterfragt?

Fernsehen, Menschen, Politik, Gesellschaft, Interview, Journalismus, Journalist, Meinung, Talkshow, Markus Lanz, Philosophie und Gesellschaft
8 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Talkshow