Im Ausland arbeiten, in Deutschland gemeldet? Krankenkasse in Deutschland?

Hallo zusammen,

nach langer Recherche bin ich immer noch kein bisschen schlauer als vorher. Es geht um den nicht abgemeldeten Wohnsitz in Deutschland und den Sachverhalt mit der deutschen Krankenversicherung.

Viele Auswanderer beschreiben ja die Möglichkeit, im Ausland zu leben ohne seinen Wohnsitz in

Deutschland abzumelden, nur geht kaum jemand auf das Thema Krankenversicherung ein.

Zu meiner Person: Ich bin in Deutschland geboren, habe sowohl die deutsche als auch die polnische Staatsbürgerschaft und beide Ausweise. Seit ca. 5 Jahren wohne ich bereits in Polen, zahle hier Steuern, jedoch bin ich nach wie vor in Deutschland gemeldet (bei meinen Eltern). Darüber hinaus habe ich die ganze Zeit ein deutsches Bankkonto und einen Handyvertrag, der die ganze Zeit von meinem deutschen Konto bezahlt wird. 

Nach Kündigung meines letzten Jobs in Deutschland wurde ich damals von der Krankenkasse telefonisch kontaktiert. Ich habe damals nur gesagt, dass ich auswandere und damit war das Thema

für die Krankenkasse vom Tisch. Eine schriftliche Bestätigung habe ich damals nicht bekommen.

Ich habe mich seinerzeit bewusst nicht aus Deutschland abgemeldet, da ich nicht wusste ob ich länger im Ausland bleibe oder nicht und halt von der Möglichkeit gelesen habe, seinen Wohnsitz zu behalten, wenn man beispielsweise bei Eltern ein Zimmer hat, in das man jederzeit zurück kann.

Zu meiner Frage: Wenn ich in absehbarer Zeit (sagen wir mal 3-6 Monate) zurück nach Deutschland möchte, um dort wieder Fuß zu fassen, wie gehe ich am besten vor?

Ist davon auszugehen, dass ich die letzten 5 Jahre Krankenversicherung nachzahlen muss, wie von

einigen anderen beschrieben und das obwohl ich in Polen krankenversichert bin?

Welche Art von Anwalt würdet Ihr in solchen Fällen um Hilfe bitten?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

Polen, Ausland, Deutschland, Krankenversicherung, doppelte staatsbürgerschaft, EU, Krankenkasse, Meldepflicht, Strafe
Wie ist da die normale Reaktion?

Also ich bin 26 Jahre alt (männlich) und hatte Kontakt mit einem 18 jährigen Jungen. Wir kennen uns durch unsere Familien. Als ich mal von der Uni kam und ihn zufällig getroffen habe, haben wir uns länger unterhalten und uns dann mal verabredet.

Ab da haben wir uns oft getroffen, so 2-3 mal im Monat haben wir uns verabredet, was zu unternehmen, und auch haben wir uns oft unter der Woche zufällig getroffen und oft sehr lange geredet.

Für mich war er wie ein Bruder, jemand mit dem ich ganz ungezwungen reden konnte und ihm 100 % vertrauen konnte. Er kommt aus Polen ( hat 2 Geschwister), ist in Deutschland aber aufgewachsen. Kommt aber aus einer sehr konservativ, katholischen Familie, die gläubig ist.

Wir haben nie darüber geredet, was wir sind, also für mich war klar, dass wir befreundet sind. Weil wenn man so viel zusammen macht, ist das ja klar und braucht eigentlich keine Worte. Klar bin ich ein paar Jahre älter, aber das hat nicht gestört.

Ich hatte auch ne schwere Zeit, als 2 meiner besten Freunde gestorben sind. Da hatte ich mit ihm viel Kontakt, das tat mir gut. Habe ihm aber erklärt warum ich seine Unterstützung brauche und wenn es ihm zu viel wird, soll er das sagen.

Jetzt geht er plötzlich auf Abstand, will sich nicht mehr treffen und sagt mir auch nicht warum und ist total ablehnend, hasst mich fast und geht mir aus dem Weg.

Jetzt frage ich mich, ob er vielleicht meint, dass ich was von ihm will. (Will ich zwar nicht, aber egal...)Und das als Gläubiger ablehnt oder so und aus Ablehnung darüber keinen Kontakt mehr will.

Er ist auch nicht der Typ, der über Probleme spricht. (Wenn man z.B. sieht, dass er schlecht drauf ist, sagt er aber immer ihm gehe es gut).

Ich frage mich, kann es sein, dass man dann so reagiert? Also er als sehr konservativ erzogener hat Angst der andere könnte was von ihm wollen und er geht auf Abstand und hasst einen jetzt und ist nicht bereit zu reden? Oder ist es andersherum, dass er was will und es aber nicht zulassen darf?

Hoffe es ist verständlich? Also ich will eigentlich wissen: Wie reagiert ein Heterosexueller, konservativer Mensch, wenn er meint ein anderer will was von ihm. Reagiert man da emotional, ablehnend, nicht gesprächsbereit, hasserfüllt und so.

Polen, Kirche, Freundschaft, Psychologie, freundschaft und liebe, Hass, Homosexualität, konservativ, Liebe und Beziehung
Waren Deutsche während des zweiten Weltkriegs und danach nur Täter - oder auch Opfer?

Im Jahr 1979 las man "Spiegel" bezüglich der brutalen Vertreibung von Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, Auszug:

An den beiden Scheunentüren waren je eine Frau, nackt in gekreuzigter Stellung, durch die Hände angenagelt. Weiter fanden wir dann in den Wohnungen insgesamt 72 Frauen einschließlich Kinder und einen alten Mann von 74 Jahren, die sämtlich tot waren. Fast ausschließlich bestialisch ermordet bis auf nur wenige, die Genickschüsse aufwiesen. Unter den Toten befanden sich auch Kinder im Windelalter, denen mit einem harten Gegenstand der Schädel eingeschlagen war.
Bericht aus Metgethen, Ostpreußen:
Im Orte Metgethen, einem westlichen Vorort von Königsberg, fanden wir in vielen Wohnungen Frauen und Kinder im Alter von zehn bis 80 Jahren geschändet und ermordet. Etwa 200 Tote dieser Art haben wir mit Truppenfahrzeugen eingesammelt und zur Identifizierung gebracht (Gefechtsstreifen der 1. und 561. Div.).
Auf dem Bahnhof Metgethen fanden wir etwa sieben Personenwaggons eines Flüchtlingszuges aus Königsberg stehen. In jedem Waggon fanden wir etwa sieben bis neun bestialisch zugerichtete Leichen von deutschen Flüchtlingen jeden Alters und Geschlechts. Einzelne Frauenleichen mit Merkmalen vorausgegangener Schändungen.
(...)
Den Bauern Eduard Kitzmann in Mstowo, Kreis Kutno, hat man in seiner Scheune mit einer Kette mit den Beinen nach oben gezogen, dann auch die Arme hochgezogen und ihn hängen lassen, bis er am dritten Tage starb.
Den Friedhofswärter Otto Fuchs, 52, und seinen 24jährigen Sohn Hans Fuchs in Hohensalza hat man rücklings an Füßen und Händen gefesselt. An einer durchgeschobenen Stange mit dem Bauch nach unten aufgehängt, unter ihnen ein Kohlenfeuer angezündet und sie langsam, in zwei Tagen, zu Tode gesottet. »Po Tatarsku«, auf tartarisch, nach Tartarenart heißt das polnisch. (...)

https://www.spiegel.de/politik/wie-viele-deutsche-kaputt-a-6580b859-0002-0001-0000-000040349274

Jetzt meine Frage:

Waren während der Zeit des zweiten Weltkriegs Deutsche nur Täter - oder auch Opfer? Also deutsche Zivilisten, einschließlich Frauen und Kindern, die vergewaltigt und ermordet wurden, auch nach der Kapitulation 1945: Waren die nicht genau so Opfer, wie die Opfer, die zuvor von Deutschen ermordet wurden?

Deutsche waren zu dieser Zeit Täter, aber sehr wohl auch Opfer. 71%
Andere Antwort. 21%
Deutsche waren 1939-1945 und danach NUR Täter, NIEMALS Opfer. 8%
Polen, Geschichte, Politik, Drittes Reich, Nationalsozialismus, NS-Zeit, Zweiter Weltkrieg, 1933-1945
Handelt es sich bei der Atomkraft auch um «grünen Strom»?

Medien berichten:

Nun beschreibt auch ein internes Gutachten der Kommission die Kernenergie als «grüne Investition». [...] Seit Jahren schlagen die Mitgliedstaaten in der Energieversorgung gegensätzliche Wege ein. [...] Frankreich und mehrere ostmitteleuropäische Staaten halten [..] an der Kernenergie fest oder wollen deren Anteil an der Stromgewinnung sogar noch ausbauen. [...] Für Frankreich, Polen, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Tschechien und die Slowakei kommt die grüne Aufwertung der Kernenergie [..] zum richtigen Zeitpunkt. In einem gemeinsamen Brief an Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen warben die sieben Staaten erst kürzlich dafür, dass die Atomkraft einen «unabdingbaren» Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leiste. Die Atomkraft müsse nicht nur anerkannt, sondern von der EU aktiv gefördert werden. [...] Ein grünes Label ist [...] für Frankreich, das noch immer über 70 Prozent seines Energiebedarfs durch Atomkraft deckt, erstrebenswert.

Wir wollen den Klimawandel in den Griff kriegen. Unsere Nachbar*innen im Westen und im Osten setzen dabei voll auf Kernenergie und sagen, der Strom sei Grün. Mittlerweile gibt es auch bei Fridays for Future Demos Aktivist*innen, die sich für Kernenergie aussprechen. Selbst Greta Thunberg hat mal gesagt, man sollte Kernenergie nicht ganz ausschließen.

Ist die Atomkraft grün und somit ein wichtiger Beitrag zum Schutz vor dem Klimawandel? Oder spinnen die Französ*innen, Pol*innen, Ungar*innen, Rumän*innen, Slowenier*innen, Tschech*innen und Slowak*innen? Weiß Deutschland es besser?

Nein, Kernenergie ist nicht grün 72%
Ja, die Kernenergie ist grün 28%
Umweltschutz, Polen, Umwelt, Strom, Deutschland, Politik, Frankreich, Klimawandel, klimaschutz, Die Grünen, Physik, Wirtschaft und Finanzen
Schenkung von König Kasimir von Polen an Johann Gladisch aus dem Jahr 1359?

Hallo, könnt ihr mir grob sagen, was der Anlass/historische Einordnung der Quelle ist? Oder mir nur ein Beispiel nennen, ich versteh nicht so richtig was damit nämlich gemeint ist. Wäre sehr nett

Sandetz, 27. Oktober 1359. „Im Namen des Herrn. Amen. [...] Wir, Kasimir, von Gottes Gnaden König von Polen [...] verkünden daher durch das Vorliegende, zur Kenntnis aller Gegenwärtigen und Zukünftigen: Eingedenk der getreuen Dienste des edlen Ritters Paul Gladisch, die er

5 Unserem Vater [...] zeit seines Lebens getreulich erwiesen hat, geben wir seinem Sohne Johann [...] einen Teil unseres Waldes an beiden Ufern der Großen und Kleinen Zydnia, damit er sich Dörfer nach deutschem [...] Recht errichte, die er und seine ehelichen Nachkommen für immer erblich besitzen sollen. Und weil lange Zeit trotz vieler aufgewandter Mühe

10wegen des Hinsterbens der Menschen wie auch wegen der Verwüstungen durch Heuschrecken dort keinen Ertrag erzielt werden konnte, haben Wir ihm – in Anbetracht seiner treuen Dienste [...] Unser Dorf Losie (gesprochen: woschje) mit allem Recht und allen Einkünften [...] gegeben. Außerdem haben Wir ihm wegen unserer besonderen Huld Unseren

15ganzen Urwald oder Wald an beiden Ufern des Flusses namens Ropa flussaufwärts [...] überlassen [...] dass er dort ringsherum Dörfer ansiedeln, Städte gründen und Gehöfte errichten kann nach deutschem und Magdeburger Recht. [...] Damit aber der zuvor genannte Johann Gladisch diesen weiter oben aufgeführten Wald [...] leichter und besser

20 fällen und roden und damit der dort Leute ansiedeln kann, geben Wir allen

Ankömmlingen, den jetzigen wie den zukünftigen Siedlern, von dem Tage

an, an dem sie dort einen festen Wohnsitz nehmen, eine Frist von zwanzig

Jahren und gewähren ihnen volle und gänzliche Freiheit, wobei Wir sie ausnehmen von all Unseren Abgaben, Steuern, Umlagen, Forderungen, Dienstleistungen, Arbeiten, Hand- und Spanndiensten, mit

25welchem Namen sie auch immer bezeichnet werden. Wir wollen auch, dass keiner der Richter, Unterrichter, Palatine, Kastellane oder deren Stellvertreter [...] es sich herausnimmt, über irgendeinen der Einwohner dieser Dörfer oder einen Bürger dieser Städte zu richten. [...] Außerdem wollen Wir, dass dieser Johann Gladisch oder seine Nachfolger nach dem Erlöschen der Freiheit bereit sind, Uns zur Verteidigung Unseres Landes mit Lanze und guter Armbrust zu dienen. [...]“

Schule, Polen, Geschichte, König

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