Sollte ich der Spiritualität trotz meines Glaubens ein wenig den Rücken kehren?

Ich bitte alle Antwortenden um eine respektvolle Umgangsweise, und darum, abwertende Begriffe, wie "dumm" , "Schwachsinn", "Aberglaube", "Humbug", "bescheuert" u.Ä. zu vermeiden.

Ob ihr an gewisse spirituelle Dinge glaubt oder nicht, es IST respektlos mir und anderen gegenüber, einen Glauben mit diesen Ausdrücken so zu diffamieren.

Also bleibt respektvoll und druckt euch normal aus. Danke.

Also...hier die Kurzfassung:

Ich habe mich lange mit spirituellen und esoterischen Themen befasst, und bin aufgrund von persönlichen Erfahrungen, Austausch mit anderen, und sogar Readings in der Astrologie, die erschreckend akkurat waren, zu dem Schluss gekommen, dass ich an all diese Dinge (Reinkarnation, Astrologie, Schicksal, die ewige Seele etc) glaube.

Manchmal wünsche ich mir auch, nicht daran zu glauben, weil ich einfach nicht diese "verrückte Esoterikerin" sein will.

Aber ich kann einfach nicht anders, es wurde mir persönlich eben im Laufe meines Lebens (und gerade durch die Readings die ich hatte), knallhart bewiesen. (Ob ihr dran glaubt oder nicht, bleibt respektvoll)

Jetzt ist es aber so, dass es innerhalb dieser spirituellen Szene verschiedene Menschen gibt.

Und einige von ihnen sind meiner Meinung nach zu extrem, sie erwarten, dass man sich Roh-vegan oder frutarisch ernährt und ungeimpft ist, befassen sich NUR noch mit übersinnlichen Dingen und verlieren den Bezug zur Realität !

Ich habe mich in diesen Kreisen nicht mehr wohlgefühlt, kann diesen Glauben aber nicht ablegen. Es funktioniert nicht nach dem was ich erfahren habe.

Ich möchte allerdings diese menschliche Erfahrung (Inkarnation) hier vollkommen leben, und ganz gleich was im nächsten Leben geschieht, wir sind ja aus Gründen hier inkarniert.

Ich möchte nicht zu sehr abschweifen und wieder mehr mit beiden Füßen auf den Boden kommen und mich zukünftig deutlich weniger mit spirituellen Themen befassen.

Geht es dass ich dieses Thema nach hinten schiebe, aber dennoch daran glaube ? (Ich kann nicht anders als daran zu glauben), aber es müsste doch gehen, eher "normal" zu leben mit weltichen Hobbies und auch über "Matrix Themen" zu sprechen, aber dennoch an diese (für mich) Wahrheit zu glauben, oder ?

(ich glaube eigentlich tief in mir daran dass wir nicht von der Quelle der Schöpfung getrennt werden können weil wir eins sind, aber der Verstand stellt sich mit seinen Ängsten in den Weg)

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Inwiefern "glaubten" die alten Griechen an ihre Mythen?

Beispielsweisr habe ich gehört, dass der Alt- und Sozialhistoriker Vidal-Naquet (in einem leider nur franz. erhältlichen Buch) die These vertritt, dass es durchaus falsch wäre, anzunehmen, die Griechen hätten wortwörtlich geglaubt, am Berg Olymp hausen die Götter und machen dies und das. Nach längerer Lektüre griechischer Mythen wird auch sehr ersichtlich (vor allem im Sinne der schöpfungsmythen), dass hier sozusagen mit personifizierten Konzepten durchaus philosophische Inhalte ausgedrückt werden, die, mangels logisch-sachlicher Sprachkonzepte, halt eben über personenzentrierte und dramaturgischen Mitteln ausgedrückt werden. Auch wenn es natürlich viel Volksglauben gab und natürlich viele dieser Personenmythen für Viele als wortwörtlich galten, würde es mich dennoch sehr interessieren, inwiefern zumindest in den intellektuelleren Kreisen dazumals Mythen eine Sprache zum Zweck darstellten oder nicht.

Sorry dass ich das so kompliziert ausführe, aber um zurück zu kommen: Stereotype Annahmen, die alten Griechen (und das hier gilt natürlich ein Stück weit für Mythen generell) hätten diese Mythen volksgläubig für volle bare Münze genommen erscheint mir als zu kurz gedacht (ich suche nach Nuancen mythologischen Verständnisses, dass mir entgeht und eine feineres Bild des geistigen Lebens dazumals vermittelt).

Mir erscheint, dass ein religiöses Verständnis alter Mythen zu einfach gedacht ist und es irgendwie sehr viel mehr auch schlicht die Sprache philosophischer Überlegungen war.

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