Bin ich der einzige der sich so ein Leben in einer vorstaatlichen Stammeskultur toll vorstellt?

Hallo

ich habe da in etwa folgende Vorstellung:

Ich bin ein Häuptling von so einem barbarischen Naturvolk das keine Zivilisation kennt, wir leben alle in Zelten. Außer meiner Wenigkeit sind da ca. 500 Leute oder so (nagelt mich nicht auf der Zahl fest, eine überaschbare Anzahl halt wo sich die Leute großteils untereinander kennen aber wo man sich aus dem Weg gehen kann wenn man sich nicht mag)

Ich selbst bin dort wie schon erwähnt der Häuptling, ich werde von den anderen mit hohem Respekt behandelt und ich habe mehrere Kinder mit verschiedenen Frauen.

Ich und einige andere Männer gehen gemeinsam jagen.

Jedoch wird von den erlegten Tieren alles verwendet, aus dem Fell machen wir Gewand und aus den Zähnen machen wir Werkzeuge etc.

Tagsüber wird entweder gejagd oder Pfeil und Bogenschießen geübt oder der Schwertkampf geübt.

Es gibt in dieser Welt keinen Feminismus, keinen Sozialismus, keine politische Korrektheit, keine Regierung, kein Finanzamt, keine Steuererklärung, kein Corona und keine Affenpocken (oder andere Angstmacherein), es gibt auch keine Handys und keine sogenannten sozialen Medien, es gibt auch keine Politiker die herum lügen und keine Demokratie und keine Korruption etc.

Man muss auch nicht in eine Schule gehen oder Arbeiten.

Man verbringt die Zeit miteinander und am Abend sitzt man gemütlich beim Lagerfeuer und raucht sich mit Dschungelpflanzen ein.

Kinder/Jugendliche haben Respekt vor den Erwachsenen, letztere Behandeln die Kinder aber weitestgehend auf Augenhöhe und haben eine natürliche Autorität.

Man kann Verträge miteinander schließen, dies macht man mündlich vor Zeugen.

Wenn es Streit gibt dann gibt es dafür einige weise Männer an die man sich wenden kann um den Streit zu schlichten.

Es gibt so einen Tempel (sehr einfach gebaut aus Steinen) in denen man Naturgötter anbetet.

Ich selbst habe gleichzeitig auch das Wissen über all diese Götter und über das Jenseits und erzähle das den anderen beim Lagerfeuer. Die anderen erzählen meine Märchen fasziniert an andere weiter.

Wie findet ihr diese Vorstellung?

nein klingt nicht gut 77%
teilweise gut 17%
klingt gut 6%
Leben, Religion, Geschichte, Bildung, Drogen, Dschungel, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Infrastruktur, Mythologie, Philosophie, Survival, Zivilisation, indigene Völker, Naturvölker
Inwiefern "glaubten" die alten Griechen an ihre Mythen?

Beispielsweisr habe ich gehört, dass der Alt- und Sozialhistoriker Vidal-Naquet (in einem leider nur franz. erhältlichen Buch) die These vertritt, dass es durchaus falsch wäre, anzunehmen, die Griechen hätten wortwörtlich geglaubt, am Berg Olymp hausen die Götter und machen dies und das. Nach längerer Lektüre griechischer Mythen wird auch sehr ersichtlich (vor allem im Sinne der schöpfungsmythen), dass hier sozusagen mit personifizierten Konzepten durchaus philosophische Inhalte ausgedrückt werden, die, mangels logisch-sachlicher Sprachkonzepte, halt eben über personenzentrierte und dramaturgischen Mitteln ausgedrückt werden. Auch wenn es natürlich viel Volksglauben gab und natürlich viele dieser Personenmythen für Viele als wortwörtlich galten, würde es mich dennoch sehr interessieren, inwiefern zumindest in den intellektuelleren Kreisen dazumals Mythen eine Sprache zum Zweck darstellten oder nicht.

Sorry dass ich das so kompliziert ausführe, aber um zurück zu kommen: Stereotype Annahmen, die alten Griechen (und das hier gilt natürlich ein Stück weit für Mythen generell) hätten diese Mythen volksgläubig für volle bare Münze genommen erscheint mir als zu kurz gedacht (ich suche nach Nuancen mythologischen Verständnisses, dass mir entgeht und eine feineres Bild des geistigen Lebens dazumals vermittelt).

Mir erscheint, dass ein religiöses Verständnis alter Mythen zu einfach gedacht ist und es irgendwie sehr viel mehr auch schlicht die Sprache philosophischer Überlegungen war.

Psychologie, Altes Griechenland, Antike, Griechische Mythologie, Mythologie, Mythos, Philosophie
Griech. Mytho. - Wie groß war der Titan Kronos?

Der Titan Kronos war der Titanenanführer und der Vater von Zeus. Seine Eltern sind Gaia (Erde) und Uranos (Himmel). Er war der Vater von Zeus, Hera, Hestia, Hades, Poseidon, Demeter und Cheiron (Ein wichtiger Zentaur). Er zeugte die Kinder mit Rhea (Alle außer Cheiron) und Philyra (Nur Cheiron). Er ist der jüngste Sohn von Gaia und Uranos. Es gibt 12 Titanen: Hyperion (Titan des Ostens und des Lichts), Themis (Eine Titanide [Weiblicher Titan], Titanide der Gerechtigkeit und des Rechtes), Okeanos (Titan und Feind des Poseidon), Tethys (Eine Titanide, Mutter von Neilos [Der Fluss Nil in Form eines Gottes]), Rhea (Mutter der Götter, Frau von Kronos), Theia (Frau von Hyperion, Mutter von Helios [Sonnengott], Selene [Mondgöttin] und Eos [Göttin der Morgenröte]), Iapetos (Der Titan des Westen, Wurde im Tartaros [personifizierter Teil der Hölle von Hades] von Zeus verbannt), Koios (Der Titan des Nordens, Wurde von Zeus in den Tartaros verbannt), Kreios (Titan des Südens), Mnemosyne (Titanide der Erinnerung) und Phoibe (Eine Titanide, Die Frau des Titanen Koios).

Titanide: Weiblicher Titan.

Titan/Titanide: Riesige Wesen die in verschiedenen Mythologien existiert haben.

Die Richtungstitanen: Es gibt 4 Titanen die je über eine Richtung herrschen. Der Titan des Nordens (Koios), Der Titan des Südens (Kreios), Der Titan des Westens (Iapetos), Der Titan des Ostens (Hyperion).

Bitte Antworten!!!

Größe, Mythologie, titan

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