Ich wäre so gern viel klüger, oder nur eine Sache der Bildung?

Hallo ihr, ich bin irgendwie manchmal ein wenig gekränkt, weil ich das Gefühl habe dumm zu sein bzw. extrem ungebildet und inkompetent.

Ich interessiere mich sehr für Philosophie, Literatur, Astronomie bzw. generell Wissenschaft und all so andere Dinge, für die man intelligent sein "muss".

Mir wird oft gesagt, dass ich intelligent sei, eigentlich hat mich noch nie jemand dumm genannt, aber ich fühle mich einfach so dumm.

  1. Ich bin irgendwie so gar nicht kreativ. Als Kind habe ich gerne Geschichten geschrieben, jetzt fällt mir gar nichts mehr ein und wenn, dann haben meine Geschichten massive Logiklücken, oder sind einfach nur total langweilig. Ich würde so gerne Bücher schreiben oder vielleicht irgendetwas philosophisches.

  2. Wenn ich mit Leuten rede, fällt mir sehr oft auf, dass ich total ungebildet bin, ich kenne oft Wörter nicht, oder verstehe Zusammenhänge schlecht. Habe keine Ahnung von bestimmten Themen, die eigentlich jeder in und auswendig kennt.

  3. Ich bin schlecht in Mathe und Physik, selbst wenn ich mich Stunden lang hinsetze und mich konzentriere, ich verstehe nichts bzw. ich mache nur Fehler...

  4. Ich bin nicht wirklich gut in Englisch, obwohl ich viel auf Englisch lese und viele Englische Serien etc sehe...

Ich weiß, die Schulnoten sagen wenig über die Intelligenz eines Menschen aus und Wissen und Intelligenz sind zwei unterschiedliche Dinge. Aber Mathe ist ja so ein Fach, welches mit Logik zu tun hat, es ist nicht wirklich auswendig lernen, dafür muss man schon gescheit denken können. Und Englisch? Wenn ich das doch immer höre und spreche, wieso kann ich es nicht?

Meine Frage: Kann man sich mehr Intelligenz aneignen? Menschen die viel wissen, wirken auf jeden Fall intelligent und meist sind sie es, meiner Ansicht nach, auch.

Also könnte es sein, dass wenn ich viel lese, mich mit den Dingen auseinandersetze, die ich gerne tue oder könnte, ich diese Dinge dann besser kann und vielleicht irgendwie "intelligenter" werde?

Ich glaube nicht, dass ich der dümmste Mensch der Erde bin. Ich hatte auch mal einen IQ Test gemacht, da kam 110 raus, also die obere Grenze des Normalbereichs. Eben nichts besonderes. Ich glaube auch nicht, dass Zahlen wirklich die Intelligenz eines Menschen bezeugen können, aber zu irgendwas haben diese Tests ja auch ihren Zweck.

Jedesmal, wenn ich mit Freunden rede, die viel klüger sind und viel mehr wissen, fühle ich mich so schlecht, mindermemittelt und dumm... Habe zum Beispiel eine Freundin, die kann so gut Englisch, ist so klug und gebildet, man kann nur neidisch werden.

Ich will nicht länger "dumm" sein, kann man irgendwas daran reißen?

Intelligenz, klugheit
6 Antworten
Was tuhe ich gegen "Dummheit"?

So liebe Zuhörer, vor ein paar tagen habe ich einen Friseur Termin ausgehandelt, 16:00 Uhr. Heute bemerke ich, dass ich nicht daran gedacht habe, dass ich genau um diese Uhrzeit rudern bin. Das hätte ich wissen sollen. Vor kurzem hob ich Geld am Geldautomaten ab und vergaß das Geld aus dem Schlitz zu ziehen( ein netter Herr hat mich noch gerufen, also alles gut mit dem Geld) Jetzt wo ich darüber nachdenke passieren mir in letzter Zeit ähnliche Dinge. Es ist nicht so, dass ich mich dafür schäme oder mir deswegen Vorwürfe mache, jedoch will ich das ein für alle mal beenden. WAS ZUM TEUFEL SOLL ICH TUN? Es konnte vielleicht an der Pubertät (ich bin 14) liegen. Es könnte eine phsysiche Krankheit sein die bis jetzt an mir unentdeckt blieb. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich einfach so bin und diese schwäche an meiner Persönlichkeit niemals verbessern kann. Das bezweifle ich jedoch. Woran könnte es noch liegen, bzw. Was zum Teufel kann ich dagegen tun? Wenn man mir nicht helfen kann, dann ist es nicht schlimm. Ich kann damit leben, jedoch wäre es enorm effektiv diese schwäche abzulegen. Manchmal werde ich dafür ausgelacht (zum Spaß, kein mobbing oder dissen (unter freunden)), dagegen bin ich jedoch schon lange resistent geworden. Also, bitte helft mir liebe Menschen , ich wäre sehr dankbar :)

Pubertät, Psychologie, Intelligenz, Dummheit, IQ, klugheit, Logisches Denken, Vergesslichkeit
5 Antworten
Ich bin nicht so intelligent, wie andere es sind. Wie kann ich damit umgehen?

Ich bin seit kurzem 16 Jahre alt, und seit jetzt schon fast 2 Jahren mache ich mir immer wieder Gedanken über meine Intelligenz. Ich bin mir leider sehr sicher, dass ich nicht so intelligent bin, wie andere es sind. Viele Dinge begreife ich einfach nicht. In der Schule z.B.: ich gehe auf die Realschule, in die 9. Klasse. Die 8. Klasse musste ich wegen den Fächern Mathe und Physik wiederholen. Das sind beides immer noch meine Problemfächer.

Ich begreife den Unterrichtsstoff einfach nicht. Da hilft auch Lernen nicht sonderlich viel. Ich merke einfach, dass ich dem Unterrichtsstoff nicht folgen kann, dass ich ihn einfach nicht begreifen kann. Mit dem Auswendiglernen habe ich auch meine Probleme. Selbst in Fächern wie Geschichte oder Biologie, wo es nun wirklich nur auf’s Lernen ankommt, stehe ich auf einer 4. Ich lerne, und lerne, und lerne, und muss dann immer wieder feststellen, dass ich einiges einfach nicht abspeichern kann.

Natürlich hab ich schon einen Lerntypentest gemacht, also an der falschen Lernweise liegt es sicherlich nicht. Die einzigen Schulfächer in denen ich gut bin, sind Erdkunde (das liegt wohl daran, dass ich mich dafür interessiere), Kunst, und Musik (wer hat da keine 1?), und Französisch und Englisch. Natürlich weiß ich, dass man nicht unbedingt minderintelligent ist, nur weil man schlecht in der Schule ist. Ich fühle mich allerdings keineswegs unterfordert, und merke einfach, dass es bei mir daran liegt, dass ich vieles nicht begreife, vielem nicht folgen kann.

Mir ist auch klar, dass ich keinen IQ von 20 haben kann. Immerhin kann ich mich einigermaßen gut ausdrücken. Ich hab einfach nur das Gefühl, dass ich weniger intelligent bin, als andere es sind, dass ich aber trotzdem intelligent genug bin, um eben genau das zu begreifen. Und ich würde wirklich gerne wissen, wie ich damit besser umgehen kann.

Schule, Leistung, Menschen, Selbstbewusstsein, Psychologie, Intelligenz, Begabung, Charakter, Dummheit, klugheit
13 Antworten
Wie interpretiert Kant die Klugheit?

Hallo Freunde der Weisheit,

ich habe gestern einen Vortrag bei einem Kant-Experten (Timmermann) über die Arten von Maximen und deren möglichen Konflikt gehört.

Dazu habe ich eine naive Frage, die ich einen Experten nicht zu stellen wagte.

Als Arten von Maximen wurde die Klugheit / Vernunft / Glückseligkeit / Intellekt der Moral gegenübergestellt. Als Beispiel diente ein Gedankenexperiment, bei dem man seinen eigenen Kopf vor dem Henker retten kann, indem man jemanden anderen zu Unrecht für etwas beschuldigt, das nicht er, sondern man selbst getan hat und derjenige an meiner statt das Leben lassen muss.

Timmermann / Kant sehen die einzig richtige Entscheidung in der Moral, d. h. den anderen nicht zu Unrecht zu beschuldigen. Der Mensch ist aber lt. Kant von Grund auf schlecht. Und ich bin sicher, dass viele von uns sich für das persönliche Glück entscheiden würden.

Soweit erst einmal, damit ihr wisst, worum es mir geht.

Meine Frage bezieht sich darauf, dass die Wahl des persönlichen Glücks mit der Entscheidung zur Klugheit / zum Intellekt(ualismus) / Vernunft gleichgesetzt wurde.

Ich habe nicht verstanden, warum das eine Frage der Klugheit ist. Was macht die Entscheidung für mich klüger als eine Entscheidung für jemanden anderen? Ist es nicht eher die Frage, ob man sich dafür entscheidet, gut zu der Allgemeinheit zu sein oder gut zu sich selber? Ist es nicht eine emotionale Frage oder sogar eine des Instinkts, der mit der Evolution einhergehende Überlebenswille? Ist es nicht sogar eher ein Zeichen von Intellekt, seine eigenen, direkt entstandenen Ansprüche auf das Lebenwollen zurückstellen zu können und ihm nicht nachzugeben? Jedes Tier würde sich für sich selber entscheiden, somit gäbe es gar keine Entscheidung.
Tod ist schon ein Extrembeispiel, aber kann die Entscheidung für das Wohl anderer nicht auch mein persönliches Glück unter Umständen steigern?

Ich habe anscheinend noch nicht ganz verstanden, was Kant unter Klugheit / Vernunft versteht.

Vielleicht kann mich da jemand aufklären?
Vielen Dank schon einmal dafür, dass ihr bis hierhin gelesen habt.

Intellekt, Kant, klugheit, Maxim, Philosophie, Vernunft
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