Wer kennt Jobs oder offene Stellen mit Sinn?

Hallo zusammen,

ich bin momentan etwas verzweifelt was meine Jobwahl betrifft. Ich hab jetzt trotz der Coronakrise einen Job gefunden, bin deswegen auch etwas stolz auf mich, kann aber dennoch nicht ganz 100% glücklich sein.

Die Tätigkeit in diesem Job macht mir Spaß und wird auch gut bezahlt. Allerdings passt mir mein Arbeitsumfeld einfach nicht ins Konzept. Ich arbeite als Mechaniker und meine Arbeitskollegen sind so gar nicht auf meiner Wellenlänge. Zu deren liebsten Interessen zählen Fussball, schnelle Autos und besonders wichtig: Saufen. Und zwar wann immer es geht. Für mich gibt es deutlich mehr im Leben als diese drei Dinge.

Kurz zu meinem Lebenslauf: Ich hab zuerst eine Mechanikerausbildung absolviert, mein Abi nachgeholt und Produktgestaltung studiert. Nur leider will ich nicht als Gestalter arbeiten, weil ich einfach mit meinen Händen arbeiten muss. Oder sagen wir es so: Es ist ausgeschlossen für mich, den ganzen Tag im Büro oder am Schreibtisch zu sitzen. Also genau das, was man eben so als Produktgestalter die meiste Zeit so macht.

Was suche ich denn dann überhaupt für einen Job? Was ich gerne hätte, wäre ein Arbeitsumfeld mit "Mindopen-People", dass zudem mit einer sinnhaften Tätigkeit kombiniert ist. Also eine Tätigkeit, die nicht nur mich, sondern auch andere Menschen oder Tiere/Pflanzen weiterbringt. Wie schon erwähnt arbeite ich sehr gerne mit meinen Händen (bin darin glaube ich auch ziemlich gut), kann aber auch als Springer arbeiten, der beispielsweise organisatorische Aufgaben bewältigen muss. Ich bin Teamfähig und ein sehr empathischer Mensch. Der Verdienst steht für mich an zweiter Stelle. Reisebereitschaft meinerseits ist ebenfalls vorhanden. Zusammengefasst: Gemeinsam für etwas Größeres arbeiten. Danach sehne ich mich.

Gibt es hier im Forum jemand, dem auf diese Beschreibung ein Job, eine Richtung oder vielleicht sogar direkt eine offene Stelle einfällt?

Falls es noch Fragen zu meiner Person oder meinen Vorstellungen gibt: Ich beantworte sie direkt unter deiner Antwort :)

EDIT: Ich hab übrigens auch schon als Schreiner gearbeitet. Bin also fix mit Holz, Kunststoff und Metall :)

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Diskutieren - schlecht oder gut so?

Hallo,

zu aller erst, ich mag Diskussionen und generell die konstruktive Reibung mit anderen Menschen. Normalerweise klappt das auch sehr gut, bis auf Diskussionen mit meinen Eltern.

Ich will jetzt auf kein genaues Beispiel eingehen, allerdings fahr ich immer aus der Haut und werde emotional (aber niemals beleidigend), weil ich überhaupt nicht verstehen kann, dass meine Eltern andere Standpunkte nicht nachvollziehen können. Sie hinterfragen sich nicht und sind total festgefahren. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die meisten Menschen im Alter in ihren Meinungen "verkrusten".

Meine Frage bzw. den Rat um den ich euch erbitte: Soll ich diese Diskussionen in Zukunft weiterführen (mir liegt eigentlich am Herzen, dass meine Eltern möglichst offen für Neues sind und sich selbst reflektieren) oder sollte ich diesen Diskussionen elegant aus dem Weg gehen?

Ich fühle mich immer ausgepowert, wie als wenn man 50 Mal gegen eine Wand läuft und einfach nicht durchkommt. Es fühlt sich auch nicht gut an, da ich fast keine Erfolgserlebnisse habe und sie immer wieder in die alten Muster verfallen. Auf der anderen Seite fühlt es sich aber so an, als ob es meine Pflicht wäre Ihnen neue Wege aufzuzeigen, da ich der jüngeren Generation angehöre und sie was lernen könnten, wenn sie meine Sichtweise nachvollziehen würden. So wie ich es eben auch mache, wenn meine Eltern mir was erklären oder erzählen.

+ Meistens wird die Gesprächsrunde immer ganz still, und ich fühle mich danach wie ein hysterischer Idiot, weil ich Dinge nicht immer so akzeptiere und zurückweise wenn sie schlichtweg falsch sind. Einfaches Beispiel: "Alle Flüchtlinge sind sche?e." Wenn jemand so etwas sagt, kann ich nicht anders, als dem anderen zu sagen, dass er diese Aussage so nicht treffen kann. Andere Leute sagen dann, "Ach komm, das stimmt ja jetzt nicht" und lachen dabei. Ich kann über sowas nicht lachen...ich werde energisch und kann nicht glauben, dass ein Mensch ernsthaft diese Meinung vertritt.

Also, sollte ich ruhiger und weniger peinlich werden und solche Menschen einfach lassen oder weiterhin aufstehen und sagen wenn ich etwas für falsch halte?




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Lehrer werden ohne Lehramtstudium?

Hallo,

vermutlich gibt es schon Fragen und Antworten zu diesem Thema. Dennoch wäre es für mich interessant, wie es in meinem speziellen Fall aussieht. Vielleicht kann mir ja sogar der ein oder andere berufstätige Lehrer weiterhelfen.

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung als Industriemechaniker, ein halbes Jahr Arbeitserfahrung und bin im Frühjahr 2020 mit meinem Industriedesign Studium fertig. Ich wäre dann 26 Jahre alt. Ich habe sehr gute technische Fähigkeiten als auch gestalterische.

Vor ca. einem Jahr habe ich gemerkt, dass ich mir eine längere Zukunft in einer Firma oder in einer Agentur schwer vorstellen kann. Wie es dazu kam, sei mal dahingestellt. Jedenfalls, einer meiner größten Stärken ist das freie Reden, Beraten und Präsentieren. Ich kann sehr anschaulich Erklären und weiß automatisch wie ich etwas so darlegen muss, dass es mein Gegenüber versteht. Ich wäre glaube ich, das ist natürlich nur meine eigene Selbsteinschätzung, ein sehr guter Lehrer. Warum ich diesen Gedanken nicht vorzeitig hatte, weiß ich nicht. Vermutlich habe ich es abgetan, weil so viele unentschlossene Menschen dieses Studium beginnen und ich nicht dazugehören wollte.

Ich bin momentan am überlegen, wohin nach meinem Studium die Reise gehen soll. Ein möglicher Weg wäre für mich als Lehrer tätig zu werden. Jetzt würde ich gerne wissen, wie ich zu diesem Ziel mit meinen bisherigen Qualifikationen kommen könnte. Muss ein Lehramtstudium in meinem Fall absolviert werden? Kann mir dazu jemand Auskunft geben?

Und sollte hier irgendjemand eine Idee haben, was man denn noch so alles mit meinem Lebenslauf anstellen könnte, wäre ich natürlich auch über eure Tipps erfreut!

Danke!

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