Klimawandel, Meeresspiegel, Erddrehung, Erdbeben?

Wie inzwischen wohl allgemein bekannt ist würde bei totaler Abschmelze der Polkappen und der Eismassen der Gebirge der Meeresspiegel um deutlich über 60 Meter ansteigen.

Antarktis, Grönland und Festland würde vom Eisgewicht befreit, auf die Entlastung könnte eine Anhebung dieser Regionen folgen, denn das Festland "schwimmt" auf glutflüssigem plastischem Gestein in der Tiefe.

Durch steigenden Meeresspiegel steigt der Druck auf den Meeresboden, was den Vulkanismus in den Meeren beeinflussen könnte (Hawaii).

Meeresströmungen (->Luftströmungen, Wassertemperaturen) , die Zentrifugalkraft der Erddrehung verbunden mit Corioliskräften im Wasser beeinflussen den Meeresspiegelanstieg bei der globalen Wasserverteilung.

Ein Anstieg des Meeresspiegels, besonders im äquatorialen Bereich, wird bremsend auf die Erddrehung wirken, genau so wie sich die Drehgeschwindigkeit eines Eiskunstläufers verlangsamt, wenn er während einer Pirouette die Arme ausstreckt.

Was könnt Ihr mir über die wissenschaftlich aktuellen Erkenntnisse darüber berichten:

  • Festlandhebungen
  • Vulkanismus
  • globale Wasserverteilung bei Meeresanstieg
  • Erddrehung (Verlangsamung, wäre die messbar?)
  • Erdbeben in der Folge von oben genannten.

Ich denke das der Einfluss der globalen Massenumverteilung auf die Erdform vernachlässigbar ist.

Besten Dank für Eure fachkundigen Auskünfte, bin gespannt!

Umwelt, Klimawandel, Astronomie, Erdbeben, Geologie, vulkanismus, meeresströmungen
Geologe werden?

Hallo, ich heiße Maurice und bin 20 Jahre jung und besitze die Mittlere Reife und eine Berufsausbildung zum Verkäufer. Jetzt möchte ich allerdings nicht stehen bleiben und mich weiterbilden da kommt natürlich der Gedanke Studium auf. Nun kam mir der Gedanke da ich seit meiner Kindheit schon immer Steine sammle und mich wahnsinnig für Natur und Gesteine bzw. Entstehung der Erde auch mit Vulkanen etc. interessiere kam mir der Gedanke Geologe.

Nun habe ich ehrlich gesagt aber Angst vor dem Studium. Ob ich mit der Schwierigkeit zurecht kommen werden? Physik und Chemie beherrsche ich eigentlich relativ gut und habe keine Schwierigkeiten mit wobei man sagen muss das mein größtes Problem die Mathematik ist. Ich komme einfach nicht mit Zahlen klar bzw. sehr schwer. Sprachen liegen mir allerdings gut und ich bin sehr offen für neue Kulturen und viel reisen.

Ist vielleicht jemand von euch Geologe und kann mir weiterhelfen? Sollte ich Angst haben vor Mathe und würdet ihr Geologie auch anderen weiterempfehlen? Wo könnte ich ein Praktikum machen? (Lebe derzeit in Rosenheim)

Ist mir natürlich auch klar das ich für ein Studium erstmal die Hochschule besuchen muss aber ich muss mir ja schließlich auch einen Grund suchen warum ich den überhaupt auf die Hochschule will und mir das ganze antue wenn ihr versteht was ich meine.

LG Maurice

Arbeit, Beruf, Studium, Schule, Chemie, Geologie, Hochschule, Physik, Gestein, Ausbildung und Studium
Alter der Erde - woher bekannt?

Also gewisse Dinge sind ja zwingend notwendig, alleine die Zeit in der sich das flüssige Gestein abgekühlt hatte, auch wenn man überlegt, dass sich die Lebewesen auch ausbreiten mussten, auch der Sauertstoff musste sich bilden, also es geht mir nicht darum eine 6K Jahre alte Erde beweisen zu wollen, es wird aus unserer Sicht sehr lange gedauert haben und eine 6k Jahre alte Erde wäre da sehr unwarscheinlich.

Aber! Wie wissen wir das? Es gibt die C-14 Methode, dafür müsste man aber davon ausgehen, dass sich immer die gleiche Menge neues C-14 gebildet hätte, das würden wir ja nicht wissen, wenn man bedenkt, wie schnell sich etwas Global durch eine Katastrophe ändern kann. Aber auch wenn wir davon ausgehen, die Neubildung von C-14 war in etwa immer gleich: Die Halbwertszeit ist was um die glaub ich 3k jahren? (Bin mir nicht ganz sicher!) und es sind jetzt schon nicht soo große Mengen drinn. Geht man aber von milionen Jahren aus, das geht doch dann garnicht mehr mit der C-14 Methode, oder? Es muss doch nur eine minimale Kontamination gegeben haben und man würde sich um einige jahrtausende verschätzen.

Und wie ist das mit Gesteinen? Da müssen sich ja dann diese radioaktiven Isotope neu bilden, oder nicht? Wie sind die entstanden, damals in der Supernova aus der wohl alles entstanden ist? Aber dann würde man da ja nur wissen, wann es diese Supernova gab, aber nicht, wann die Erde daraus sich geformt hatte, oder nicht?

Erde, Astronomie, Erdgeschichte, Geologie, Physik, Isotope

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