Was haltet ihr von diesen beiden Gedichten?

Beide sind von mir; ich bin nicht sonderlich zufrieden und meine Klasse lacht mich aus (fragt nicht woher die davon wissen) WURSCHT ich möchte fragen was ihr davon haltet und wie ihr es interpretieren würdet :)

Hier das erste Gedicht;( geschrieben in meiner totalen Verliebtheit und theoretisch ohne Hoffnung auf Erwiederung):

Von Hoffnung und (dummen) Herzen

Sag mir, ob ich falle oder fliege ?

Hältst du mich, wenn ich am Boden liege ?

Haben Honig und Liebe auch Hoffnung befreit,

Kann ich's ertragen, bin ich bereit ?

Dein Lachen, dein Scherz...

Wie Messer schneiden sie in mein Herz

Und doch hat dieses dumme Ding beschlossen

Einfach weiter und weiter zu hoffen.

Und hier das zweite(eigentlich ohne echten Anlass, aus unbegründten Gefühlen heraus (kann man Sie herauslesen?)und nebenbei im Frühsommer geschrieben):

Herbstwind

Ein Herbstwind aus Osten,

Ein roter Mistral,

Er treibt fort die Blätter

In der Sonne gülden Strahl

--

Sie umtanzen mich,

Wirbeln rot, gelb, braun

Lassen mich des Herbstes

Umgarnende Freiheit schaun

-*-

Der Sturm trägt mein Herz fort,

Und wild und frei

Sehn' ich mir trotz allem

Den Frühling wieder herbei

So viel also dazu, beide sind nicht gerde von hoher Qualität denke ich, dafür aber um so vollgestopfter mit meinen Gefühlen... ich bin Gepannt was ihr sagt ^^

Lg eure Ayato <3

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Ich würde mich über eine Korrektur freuen?

Der Dichter verwendet in seinem Gedicht einige rhetorische Figuren. Direkt im ersten bis zweiten Vers ist eine Metapher (Metapher richtig?), dass verdeutlicht somit das Gefühl der Trauer, die das lyrische Ich beim Abschiednehmen überkommt. Mit der Alliteration “Schwer, wie schwer ist er zu tragen” (S. 1 V.3) wird die Gefühlslage des lyrischen Ichs verdeutlicht und das ihm der Abschied zu schwer fällt zu akzeptieren. Die Aussage “und ich bin doch sonst ein Mann” will uns zeigen, dass der Abschied nicht den lyrischen Ich traurig machen sollte, sondern stark sein. “Selbst der Liebe süßtes Pfand” ist eine Metapher, dass verdeutlichen will (?). Der Parallelismus “Kalt der Kuss von deinem Munde” “Matt der Druck von deiner Hand”, verdeutlicht den Gefühlskalten Körperkontakt der Geliebten beim Abschied. Daraufhin folgt eine Metapher “Sonst, ein leicht gestohlenes Mäulchen” (S. 3 V. 1), dass verdeutlicht, dass es sich selbst bei ein leichter Kuss freute. Das Onomatopoesie "O” im Vers “O wie hat es mich entzückt” (S. 3, V. 2) zeigt die Glücklichkeit des lyrischen Ichs. Zuletzt wird ein Ausruf verwendet “Frühling ist es, liebes Fränzchen / Aber leider Herbst für mich!“ dass verdeutlicht, dass es zwar die Jahreszeit Frühling ist, jedoch der Herbst in seinem Herzen tobt. Der kalte und dunkele “Herbst” ist auch ein Symbol und symbolisiert die Trauer und Einsamkeit des lyrischen Ichs aufgrund des letzten Abschiedes von seiner ehemaligen Geliebten.

Danke im Voraus!

Gedicht:https://www.textlog.de/18364.html

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