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Berufsentscheidung: Notfallsanitäterin oder direkt Pilotenausbildung, was würdet ihr tun?

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einer wichtigen beruflichen Entscheidung und würde gerne eure Meinungen hören.

Ich bin aktuell im zweiten Lehrjahr meiner OTA-Ausbildung. Danach möchte ich ein Jahr mein Fachabitur machen und anschließend in die Pilotenausbildung gehen. Mein Ziel ist es langfristig, Berufspilotin zu werden. Den Ultraleicht-Flugschein mache ich bereits.

Heute war ich im Rettungsdienst-Praktikum und mir wurde mehrfach gesagt, dass ich sehr gut als Notfallsanitäterin geeignet wäre – ich lerne schnell, kann mir viel merken und bleibe ruhig in stressigen Situationen. Das hat mich natürlich zum Nachdenken gebracht.

Allerdings würde die Notfallsanitäter-Ausbildung nochmal drei Jahre dauern (Verkürzen ist nicht möglich). Das würde meinen Weg ins Cockpit deutlich nach hinten verschieben. Andererseits hätte ich damit einen sehr sicheren und erfüllenden Beruf.

Ich frage mich jetzt:

  • Sollte ich den „Umweg“ über die Notfallsanitäter-Ausbildung gehen, weil ich das Potenzial dafür habe?
  • Oder sollte ich mich konsequent auf mein eigentliches Ziel (Pilotin) konzentrieren, um keine Zeit zu verlieren?
  • Ist es sinnvoll, eine Ausbildung zu machen, nur weil man gut darin wäre – auch wenn es nicht der Haupttraum ist?

Wie würdet ihr an meiner Stelle entscheiden?

Vielen Dank für eure Einschätzungen!

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Meinung des Tages: Wie steht Ihr zur Nutzung von Feuerwerksartikeln in der Silvesternacht?

Das Ende des Jahres steht kurz bevor und damit auch die Silvesternacht. Damit wird auch die Thematik um den Streitpunkt "Feuerwerk" immer präsenter. Gestern startete der Verkauf - doch das stößt nicht nur auf Begeisterung.

Generell wird an einigen Stellen das Böllern sehr kritisch gesehen. Nicht nur steigt die Zahl der Verletzungen in der Silvesternacht drastisch, auch können traumatisierte Menschen, Kinder und Tiere stark verschreckt werden.

Verbotszonen in vielen Städten

Auch dieses Jahr wieder gibt es deutschlandweit sehr unterschiedliche Regelungen. Die Ausnahme bildet dabei lediglich das allgemeine Verbot des Paragraf 23 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz - dies gilt ganzjährig und untersagt das Zünden von Pyrotechnik in unmittelbarer Nähe von Alten - und Kinderheimen, sowie Kirchen, Krankenhäusern und auch Reet- und Fachwerkshäusern. Hier wird übrigens auch festgehalten, dass am 31.12 und 01.01 Feuerwerke der Kategorie 2 (Raketen, Böller, Batterien) nur von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, gezündet werden dürfen.

Doch auch (Groß)Städte haben dieses Jahr bestimmte Vorschriften: In Hamburg darf rund um die Binnenalster aber auch auf dem Rathausmarkt nur Kleinstfeuerwerk gezündet werden.

In Berlin ist die riesige Party vor dem Brandenburger Tor dieses Jahr erstmals kostenpflichtig - selbst mitgebrachtes Feuerwerk ist erneut nicht gestattet.

In München gilt in der Innenstadt ein Feuerwerksverbot. Noch strikter handhaben es beispielsweise Augsburg und Regensburg: In der Innenstadt dürfen pyrotechnische Gegenstände nicht mal bei sich getragen werden.

Umwelthilfe fordert ein Böllerverbot für immer

Die gesundheitlichen negativen Aspekte von Raketen und Böllern werden dabei primär als Begründung aufgeführt - sei es aufgrund der Vergiftung der Atemluft oder wegen der jährlich wiederkehrenden massiven Verletzungen, die in der Silvesternacht verzeichnet werden.

Auch haben die Ergebnisse aus den Silvesternächten während der Corona-Pandemie gezeigt: Die Umweltbelastung ist durch den Verzicht auf Feuerwerkskörper deutlich reduziert worden. Die Luftqualität war wesentlich besser als in den Jahren zuvor.

Das DRK gibt Tipps für den sicheren Start ins neue Jahr

Teils schwere Handverletzungen, abgerissene Finger, Schädel - oder Augenverletzungen gehören zu den Standardfällen in Notaufnahmen während der Neujahresnacht. Plädiert wird deshalb für einen sicheren Umgang mit Feuerwerksartikeln. So erklärt das DRK (siehe Quellen), wie mit leichten Verbrennungen umgegangen, was bei Handverletzungen beachtet und auch wie auf Augenverletzungen reagiert werden soll. Auch soll dringend ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol stattfinden - denn auch Alkoholvergiftungen sorgen in der Silvesternacht für Besuche in der Notaufnahme.

Obwohl die Diskussionen bezüglich des Feuerwerks zumindest gefühlt lauter denn je sind, rechnet die Feuerwerksindustrie mit Verkaufsrekorden.

Unsere Fragen an Euch: Schießt Ihr zu Silvester mit Feuerwerk? Was spricht in Euren Augen dafür, was dagegen? Sollte es allgemein ein Verbot oder nur noch Veranstaltungen mit von Pyrotechnikern organisierten Feuerwerksshows geben?

Wir freuen uns auf Eure Antworten und wünschen Euch bereits heute einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Herzlichen Dank für das schöne gemeinsame Jahr 2023 mit Euch und den vielen produktiven Diskussionen unter der Meinung des Tages - wir freuen uns auf das kommende Jahr mit Euch!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Tipps vom DRK:
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/drk-tipps-fuer-eine-sichere-silvesterfeier/

Weitere Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/silvester-boeller-verbote-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/boellerverbot-dauerhaft-101.html
https://www.gesetze-im-internet.de/sprengv_1/__23.html

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Welches Buch für den Rettungssanitäter Lehrgang?

Hallo zusammen,

ich habe dieses Jahr, nach meinem Abitur, im September mein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst im Landkreis Kassel begonnen.

Wir hatten dieses Jahr bislang nur Seminare und den C1-Führerschein absolviert. Der Grundlehrgang startete erst letzte Woche Montag.

Ich muss sagen, die PowerPoint-Präsentationen, die wir zur Verfügung gestellt bekommen haben sind wirklich sehr dürftig und alt.

Nun bin ich auf der Suche nach einem passenden Lehrbuch, damit ich mein Wissen etwas vertiefen kann bzw. auch einen etwas strukturierteren Leitfaden habe, da wir von der Schule leider nichts derartiges gestellt bekommen und ich auch sehr gerne begleitend und unterstützend mit Büchern arbeite und lerne.

Ich habe selbst schon mal etwas recherchiert und dabei sind mir drei Lehrwerke ins Auge gefallen:

  • retten - Rettungssanitäter (Thieme)
  • Rettungssanitäter Heute (Elsevier)
  • LPN-San (S+K)

Grundsätzlich haben alles Lehrwerke relativ gute Bewertungen. Bei Thieme gibt es zusätzlich einen kostenpflichtigen online Prüfungstrainer, bei Elsevier ein dazugehöriges Arbeitsbuch sowie einen Prüfungstrainer und auch beim LPN-San einen Prüfungstrainer. Was mir ansonsten noch aufgefallen ist, ist dass das Buch von Thieme schon nach der neuen APORettSan strukturiert ist, wobei es hingegen bei Rettungssanitäter Heute und LPN-San noch die alte ist. Spielt das irgendeine Rolle bzw. habt ihr hier eine Empfehlung?

Über Tipps und Empfehlungen würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank im voraus

Alina

Deutsches Rotes Kreuz, Krankenhaus, Rettungsdienst, Rettungssanitäter, Hilfsorganisation

Rettungsdienst während des Studiums?

Hallo :)

Erst Mal ein paar Sachen zu mir: Ich studiere bereits (im Fünften Semester) und obwohl ich schon gemerkt habe, dass der Studiengang nichts für mich ist, möchte ich ihn dennoch gerne durchziehen, gerade weil ich schon so weit bin. 

Mein eigentlicher Wunsch ist jedoch, im Rettungsdienst zu arbeiten, hoffentlich irgendwann als Notfallsanitäter. Dafür habe ich mich schon beworben (bin auch zum Auswahlverfahren eingeladen), rechne aber nicht unbedingt damit, auch genommen zu werden, weil ich eben vorher keinerlei Erfahrungen im RD gemacht habe. Der Rettungsdienst bei mir in der Gegend nimmt immer nur 8 Azubis pro Jahr, und die meisten davon sind logischerweise schon Rettungssanis. 

So, dafür habe ich mich auch dieses Jahr beworben, und da stehen meine Chancen schon etwas besser (hoffe ich). Hatte ein zweiwöchiges Praktikum in einer Klinik und den C1 Führerschein eigenständig erworben. 

Falls ich für den Rettungssanitäter genommen werde, was ja etwas wahrscheinlicher ist als NotSan, ist es möglich, das quasi als Nebenjob neben dem Studium durchzuführen? Klar, die dreimonatige Ausbildung über müsste ich das Studium pausieren, aber danach? 

Oder ist das schwierig wegen Schichtarbeit? Und was, wenn die mich nur Vollzeit einstellen wollen?  

Macht man sich dann unbeliebt? Ich möchte es mir da ja nicht verscherzen, weil ich ja irgendwann NotSan machen möchte 🫣

Also, meine eigentliche Frage: Kann man neben dem Studium im RD arbeiten? Ist das machbar, oder hat da jemand vielleicht sogar Erfahrungen gemacht? 

(Ich habe auch schon vorher neben dem Studium viel gearbeitet, aber das war keine Schichtarbeit) 

Vielen Dank fürs Lesen, ich würde mich über jede Antwort freuen.

LG

Studium, Nebenjob, Deutsches Rotes Kreuz, Rettungsdienst, Rettungssanitäter

rettungssanitäter ausbildung verwirklichen?

ich bin 16 jahre alt, habe bei den Johannitern eine ausbildung zum schulsanitäter, sanitätshelfer und zum first responder gemacht. ich bin bei sanitätsdiensten oft dabei und engagiere mich auch sehr um mich weiterzubilden und viel praxiserfahrung zu sammeln (zb bei KTW schichten als praktikant). zu den johannitern bin ich eigentlich primär durch die johanniter jugend gekommen und bin dort nun jugendgruppenleiter. also hab ich mir bei der JUH schon ein bisschen einen namen gemacht. nächstes schuljahr hab ich dann meinen realschulabschluss und würde gerne meine RS „Ausbildung“ starten (1 monat nach meinem 18. geburtstag und meinem schulabschluss würde der RDH Lehrgang der johanniter in München beginnen. also 1 stunde von meiner stadt entfernt). jetzt habe ich dazu mehrere fragen:

  1. wie sicher wird mir der lehrgang bezahlt weil ich ja schon so „gut“ dabei bin bei der juh?
  2. falls ich das selber bezahlen muss, wie viel kostet das dann?
  3. wie sicher ist es dass ich danach eine RS stelle bei meiner Rettungswache bekomme?
  4. welchen führerschein muss ich genau machen um rtw und ktw fahren zu dürfen? (soweit ich weiß sollte das der C1 führerschein sein)
  5. wird mir dieser „erweiterte“ führerschein irgendwie übernommen oder wird ein teil davon bezahlt und wie viel würde er mich kosten wenn ich ihn selber bezahlen muss?
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