Freiheit mit dem Wohnmobilurlaub eine Illusion?

Normalerweise machen mein Mann und ich Urlaub entweder mit dem Auto in der näheren Umgebung von ein paar Hundert Kilometern oder wir fliegen weg, teils in Europa, ums Mittelmeer, Kanaren oder auch Übersee, z. B. USA oder Asien. Üblicherweise mieten wir komfortable Wohnungen vor Ort an, gehen einmal täglich schön essen und haben meist auch einen Mietwagen. Ein befreundetes Ehepaar sind überzeugte Wohnmobilisten und haben uns zu einer gut dreiwöchigen Rundreise von München nach Oberitalien und Südfrankreich überredet. Für uns war es eine Premiere. Frankreich und Italien haben uns sehr gut gefallen, allerdings das Reisen mit dem Wohnmobil weniger. Wir hatten zu zweit ein neues gut ausgestattetes teilintegriertes Wohnmobil gemietet: https://www.intercaravaning.de/fahrzeuge/sondermodelle/weinsberg-edition-pepper.html. Zum einen fehlt mit 674 cm Länge und 220 cm Breite die nötige Wendigkeit beim Fahren. Das merkt man spätestens, wenn man in französischen oder italienischen Städten ist. Von Geländegängigkeit brauchen wir erst gar nicht zu reden. Bereits eine Wiese kann zur Falle werden. Im Nu setzt man auf oder fährt sich fest. Und Parken ist ohnehin ein Desaster. PKW-Parkplätze sind einfach viel zu klein. Dort wo eigentlich die schönsten Plätze sind, kann man nicht parken. Mit dem Auto findet sich da schon öfter eine Möglichkeit oder Alternative. 160 PS reichen zwar für den normalen Fahrbetrieb, aber auf Alpenpässen und beim Überholen von LKWs auf Landstraßen fehlt die Power. Der Innenraum ist schön gemacht, aber der Sanitärbereich und die Küche wirken doch irgendwie provisorisch. Außerdem fehlte die motorunabhängige Klimaanlage, so dass es nur während der Fahrt angenehm kühl war, nachts aber zu heiß. Ein Problem war zudem, dass man immer Angst haben musste, dass auf offener Straße das abgestellte Fahrzeug geknackt wird. Ein Wohnmobil zieht die Blicke mehr an als ein normales Auto, zumal darin auch mehr zu holen ist. Der größte Kritikpunkt sind aber die Campingplätze. Ohne geht nicht, je nach Land ist freies Campieren sogar verboten. Mittels aktuellem ADAC-Campingführer haben wir uns die besten rausgesucht. Unter dem Strich war es jedoch fast nie ein Vergnügen. Zu voll, zu laut, zu eng, zu wenig schattig, die Sanitäranlagen bieten nichts die geringste Privatsphäre, die Lage ist auch nicht immer optimal. Besonders ekelig ist, wenn man die Toilette dumpen muss. Wir haben deshalb den Sanitärbereich im Fahrzeug wenig genutzt. Die so oft propagierte Freiheit und Abhängigkeit durch das Wohnmobil hat sich bei uns gefühlt gar nicht eingestellt. Selten fielen Anspruch und nüchterne Realität so weit auseinander. In Skandinavien, Kanada oder Australien/Neuseeland mag das vielleicht anders sein. Aber hier mitten in Europa? Die Kostenbilanz fällt ebenfalls nicht positiv aus, wenn man Miete, Treibstoff, Maut, Parkgebühren, Endreinigung und vor allem die viel zu hohen Campingplatzgebühren addiert. Wie seht ihr das? Haben wir was falsch gemacht?      

Urlaub, Camping, Campingplatz, Auto und Motorrad, Reisen und Urlaub
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Campingplatz gesucht Bayern?

Grüß Gott, Wir (4 Personen 2 Kind 2 Erwachsen) sind auf der Suche nach einem Campingplatz innerhalb Bayerns. In den letzten Jahren sind wir immer für 1,5-2 Wochen in der Nähe von Cham gewesen (zelt, kein Wohnwagen! Dafür mit Pavillon usw). Leider haben sich die Stammcamper welche auch jedes Jahr dort hinfahren und wir uns so eingelebt, dass diese dann regelmäßig bei uns sind und auf ein Bierchen anstoßen, uns Lebensgeschichten erzählen die uns nicht interessieren und und und. Da bleibt kaum mehr Zeit zum Abschalten. Auch die sanitären Einrichtungen könnten Mal wieder aufgefrischt werden, Kochplatten Funktionieren nicht usw.

Deshalb sind wir nach der Suche für einen neuen.

Preise bisher: (Stellplatz: 7-8€, erwachsene: 6,90, Kinder: 4,60€). Wäre schön wenn der Platz auch so in etwa in dieser Preiskategorie liegt. +/-

Was wir erwarten; Einen See (keinen Weiher den haben wir selbst daheim ;))

See, am besten mit "Strand" damit man auch Mal schön entspannen kann. Muss nicht Sand sein, Wiese reicht vollkommen aber wegen den Kindern^^

Man sollte mit zelten problemlos zelten können und das nicht 300 Meter vom Ufer weg. Ich würde gern auf den See schauen können. Wenn man Mal 150 Meter oder so gehen muss ist das kein Problem. Nur würde ich gern auch den See sehen.

Der Platz sollte sauber sein, in Bayern (am besten Oberpfalz) und mehr Ansprüche haben wir eigentlich nicht.

Vielleicht kennt jemand einen Geheimtipp o.ä hat ne Empfehlung oder sonst was.

LG :)

Leben, wohnen, Camping, Entspannen, Bayern, Campingplatz, Oberpfalz, Zelt, Reisen und Urlaub
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Haben staatliche Campgrounds (Campingplätze) in den USA auch Duschhäuser?

Hallo. Da ich und ein Freund bald mit dem Wohnmobil Urlaub in den USA machen, sind wir langsam dabei, die Campgrounds (Campingplätze) herauszusuchen. Wir würden gerne vornehmlich die staatlichen Plätze nehmen, da im Netz steht, dass dort die Lage und vor allem der Preis besser sei. Was ich aber wissen würde, ist die Ausstattung auf den Plätzen.

Haben staatliche Plätze, die von der Forstverwaltung, dem Bundesstaat, der Kommune oder der Nationalparks angeboten werden (https://www.reserveamerica.com), auch Duschhäuser oder sowas? Ich wollte nämlich ungern jeden Tag im Wohnmobil duschen - auch, weil wir evtl. mal einen Stellplatz ohne Wasseranschluss oder sogar ohne Strom, da wir auch mal dort essen gehen würden, buchen möchten. Gibt es dort auch Häuser, wo man für Geld (glaube $ 0,25) duschen kann und auch die Waschbecken (Zähneputzen, rasieren etc.) und Toiletten nutzen kann? Auch wollten wir nicht jeden Tag bzw. so selten wie möglich den Tank leeren und das mit dem Abwasserschlauch etc. Ich finde, da ist es bequemer, einfach in solche Duschhäuser zu gehen und dort schnell alles zu machen.

Bekannte haben auch einen Campingplatz hier in Deutschland, von daher kenne ich dort diese Duschhäuser, wo man einzelne Kabinen zum Duschen hat. Aber gibt es das auch in Amerika?

Bieten staatliche Campingplätze solche Annehmlichkeiten an? Oder sind dort es alle Flächen mit Wasseranschluss.

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Müssen wir die Nebenkosten bezahlen?

Hallo Ich habe mit meinem Campingplatz folgendes Problem. Jahrzehnte lang haben wir Pacht und separat Nebenkosten bezahlt. Die Nebenkosten, zuletzt 250€ pro Jahr, wurden auch immer detailliert in einer Nebenkostenrechnung dokumentiert. Die gesamten Nebenkosten: Hausmeister-Vergütg., Gewässerkosten, Heizung Verbrauch, Heizungs-Wartung San.Haus, Wasser, Kanalgebühr, Allgemein-Strom, Müllbgeb., Gutschriften Dauercamper, Grundsteuer und Versicherung Brandv. wurden dann durch die Anzahl der Campingplätze geteilt und mit der Vorauszahlung verrechnet. Zuletzt mussten wir dann immer ca. 30€ nachzahlen. Nun ist unser alter Eigentümer vor zwei Jahren in die Insolvenz gegangen und ein neuer Eigentümer ist da. Dieser hat uns nun unterrichtet, das die Nebenkosten jetzt 350€ pro Jahr betragen und es keine detaillierte Nebenkostenabrechnung mehr gibt. Ist das überhaupt rechtens. Wir wollen ja die Nebenkosten bezahlen. Der neue Eigentümer hat nun auch noch ein paar Apart¬ments erbaut. Auch diese Nebenkosten sollen wir dann wohl versteckt mit bezahlen. Zu erwähnen ist noch, dass wir ja immer nur einen Jahresvertrag haben und er zu Saisonende immer kündigen kann. Wie sieht die rechtliche Lage nun aus. Wie wird das auf anderen Campingplätzen gehandhabt? Müssen wir die Nebenkostenzahlung ohne detaillierte Auflistung bezahlen? Danke im Voraus

Recht, Campingplatz, Nebenkosten, Wirtschaft und Finanzen
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Müssen Verträge nicht für jeden Vertragspartner schon im Voraus (vor dem Unterschreiben) einsehbar sein?

Wir möchten einen Platz als Dauercamper mieten. Der Campingplatz ist bereits ausgesucht, der Platz reserviert, Vertrag usw. schon alles vorbereitet. Nun ist es so, dass die Betreiber des Platzes uns keinen Vertrag vorab zukommen lassen. Am Wochenende ist die Unterzeichnung von Seiten der Leitung nicht möglich, unter der Woche wurde uns nun ein einziger Tag zur Unterzeichnung genannt. Da konnte aber mein Mann nicht. Auf Nachfrage ob man den Vertrag dann auch meinen Namen umschreiben könnte (da ich eher mal die Möglichkeit hätte dort hinzufahren), hieß es, das wäre soo viel Aufwand jetzt alles wieder umzuschreiben. Außerdem wäre ja auch schon die Rechnung schon auf den Namen geschrieben. Ich schreibe in der Arbeit erst Rechnungen, wenn ich einen Vertrag/Auftrag habe... Am Sonntag waren wir sowieso vor Ort. Die Tochter der Leitung war da, aber kein freundliches Wort, sie hätte mit dem Ganzen nichts zu tun, macht aus Prinzip keine Verträge... Nicht mal eine Einsicht in den Vertrag bekam man. Aussage: Wir geben unsere Verträge nicht außer Haus, die kamen früher alle verändert zurück.

Bezüglich Kaution würde ich gerne nachlesen was da im Vertrag drinsteht. Aber eigentlich bevor ich dann mit dieser Tante an einem Tisch sitze!! Die Kaution muss laut der Leitung in bar bezahlt werden, Überweisung geht nicht?!?! Diese würde man dann auch nicht mehr vom Platz zurückbekommen sondern von den Nachmietern des Platzes. Ja und wenn dann keine kommen?!?

Ich weiß nicht, aber da klingelt es bei mir nur noch!! Das ist doch nicht rechtens oder?! Die Kaution muss doch treuhänderisch verwaltet werden und bei Aufgabe des Platzes/Kündigung wieder zurückgeben werden (wenn alles in Ordnung verlassen wird). Mein Mann vermietet auch, der ist völlig schockiert darüber. Er hat beispielsweise für jeden seiner Mieter ein Sparbuch mit der Kaution.

Nun bin ich echt am zweifeln. Denn wenn wir nun nach einer Weile sagen wir wollen doch was anderes machen oder einen anderen Platz, dann sind 1000 Euro Kaution verloren?!

Miete, Recht, Kaution, Campingplatz
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